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Austrian Airlines: A320neo-Flotte hat 1.233 Flugstunden absolviert

Vor wenigen Wochen hat Austrian Airlines mit der OE-LZN und OE-LZO die ersten beiden Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo eingeflottet. Mittlerweile haben die beiden Maschinen gemeinsam 1.233 Flugstunden absolviert. Vorerst wird die österreichische Lufthansa-Tochter vier Exemplare dieses Typs erhalten. Zwei stehen bereits im aktiven Liniendienst und die anderen beiden werden für das Frühjahr bzw. den Frühsommer 2023 erwartet. Der erste kommerzielle A320neo-Flug der Austrian Airlines führte im Oktober 2022 nach London-Heathrow. Mittlerweile waren die OE-LZN und die OE-LZO bereits auf rund 800 Flügen im Einsatz. Dabei absolvierten die beiden Jets mehr als 1.200 Flugstunden und hatten über 94.000 Passagiere an Bord. Die beiden „Neos“ kommen überwiegend ab Wien nach London-Heathrow, Berlin, Amsterdam, Frankfurt am Main und Kairo zum Einsatz. Im französischen Toulouse befinden sich momentan die zwei weiteren Flugzeuge dieses Typs in Endmontage. Austrian Airlines rechnet damit, dass man diese im Frühjahr bzw. Frühsommer 2023 übernehmen wird. Mit der Einflottung des vierten A320neo ist dann die Aufstockung der Kurz- und Mittelstreckenflotte – zumindest vorläufig – abgeschlossen.

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Rücklandung im Doppelpack: Boeing 767-300ER von Austrian Airlines mit technischen Problemen

Am Samstag, den 4. Feber 2023 musste die von Austrian Airlines betriebene Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAY gleich zweimal hintereinander eine Rücklandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat absolvieren. Eigentlich sollte das Langstreckenflugzeug als OS73 nach Montreal fliegen. Die Long-Haul-Fleet der Austrian Airlines kommt langsam, aber sicher in die Jahre. Nur eine von neun Maschinen ist jünger als 20 Jahre. Einige haben bereits 25 Jahre oder mehr auf dem Buckel. Den 20er noch nicht erreicht hat lediglich die Boeing 777-200 mit der Registrierung OE-LPD. Die von technischen Problemen geplagte B767-300ER ist etwa 24,1 Jahre alt. Am Samstag, den 4. Feber 2023 wurde die Cockpitcrew von einer Fehlermeldung überrascht. Wie in solchen Fällen üblich entschied sich der Kapitän zur Rücklandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Zuvor musste jedoch noch Kerosin verbrannt werden, da das Langstreckenflugzeug ansonsten zu schwer gewesen wäre. Kurz nach der Landung wurde die OE-LAY von Technikern untersucht. Diese gaben grünes Licht, so dass ein zweiter Versuch nach Montreal zu fliegen unternommen werden konnte. Doch die OE-LAY wollte wohl nicht, denn nach dem zweiten Start trat erneut eine Fehlermeldung auf. Neuerlich entschied der Kapitän, dass zum Flughafen Wien-Schwechat zurückgekehrt wird. Um 13 Uhr 55 Lokalzeit landete die Boeing 767-300ER erneut auf dem größten Airport Österreichs. Auf einen dritten Versuch hat man dann verzichtet, denn OS73 wurde dann gestrichen. Laut Austrian Airlines habe man die betroffenen Fluggäste auf andere Verbindungen in Richtung Kanada umgebucht. Ein Boulevard-Blatt behauptete, dass die Ursache der zweiten Rücklandung ein medizinischer Notfall gewesen sein soll. Dies konnte jedoch

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Lufthansa erweitert Boeing 787-9-Einsatz in Nordamerika

Das jüngste Mitglied der Lufthansa-Flotte, die Boeing 787-9, nimmt Kurs auf weitere Ziele in Nordamerika.  Mit Beginn des Sommerflugplans ab dem 26. März 2023 fliegt der „Dreamliner“ sechsmal wöchentlich von Frankfurt nach Dallas/Fort Worth, Texas. Viermal pro Woche geht es nach Montréal, ab Mai dann täglich. Ebenfalls ab Anfang Mai setzt die AUA-Muttergesellschaft das Fluggerät täglich nach Denver sowie dreimal wöchentlich nach Austin ein. Im aktuellen Winterflugplan wird ab dem 13. Februar 2023 auch Detroit mit dem Flugzeugtyp bedient, so der Carrier in einer Aussendung. Seit Oktober vergangenen Jahres fliegt der „Dreamliner“ bereits täglich nach Newark. Aktuell betreibt Lufthansa drei Boeing 787-9 mit den Registrierungen D-ABPA, D-ABPC und D-ABPD. Zwei weitere Flugzeuge dieses Typs werden in Kürze ausgeliefert. Bis 2027 erhält die Lufthansa Group insgesamt 32 neue Boeing 787-9.

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Japanische ANA schraubt Gewinnprognose in die Höhe

All Nippon Airways geht mit Optimismus ins neue Jahr.  Die zurückliegenden neun Monate des aktuellen Geschäftsjahres liefen für den Carrier besser als erwartet. Das börsennotierte Unternehmen meldete heute für die drei Quartale einen Umsatz von umgerechnet etwa 8,95 Milliarden Euro – ein Plus von 70 Prozent im Vergleich zum Covid-geprägten Vorjahr. Bei operativen Ausgaben in Höhe von umgerechnet 8,25 Milliarden Euro bleibt dem Unternehmen ein operativer Gewinn von 700 Millionen Euro. Nach Steuern meldet die ANA Group einen Nettogewinn von umgerechnet etwa 445,2 Millionen Euro. Die stark verbesserten Zahlen erlauben es dem Unternehmen, die Gewinnprognose für das Gesamtjahr auf umgerechnet 424,1 Millionen Euro anzuheben – das sind 50 Prozent mehr als noch vor drei Monaten erwartet worden waren. „Mit dem Wegfall von Reisebeschränkungen im letzten Quartal waren wir in der Lage, unseren hochwertigen Kundenservice mehr Passagieren anzubieten und zusätzliche Ziele anzufliegen, was sich in unserer positiven Finanzleistung widerspiegelt“, so Kimihiko Nakahori, Executive Vice President und Group Chief Financial Officer der ANA Group. „Die Fähigkeit, dies zu tun, ist ein hervorragendes Zeugnis für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den vergangenen Jahren Geduld bewiesen und gemeinsam daran gearbeitet haben, die ANA Group für die Zukunft zu positionieren.“

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Flughafen Klagenfurt: Streit um Grundstücke geht in die nächste Runde

Im Dauerstreit um die Call-Option für den Flughafen Klagenfurt legt ÖVP-Landesrat Martin Gruber nochmals nach. Mit einem Gutachten will der Politiker untermauern, dass die Grundstücke, auf denen Lilihill die Aviation City errichten will, wesentlich mehr wert sein sollen als der private Mehrheitseigentümer behauptet. Konkret geht es um die Höhe des Pachtzinses, den eine Lilihill-Konzernschwester an die Flughafengesellschaft bezahlen soll. Dieser wird seitens der ÖVP als zu niedrig betrachtet. Nun hat man von einem Sachverständigen ein Gutachten erstellen lassen. Dieses soll die Ansicht von Martin Gruber, der neuerlich den Vollzug der Call-Option fordert, untermauern. Bereits zweimal wurde in der Landesregierung von der SPÖ-Mehrheit das Zielen dieser Option abgelehnt. Lilihill will die für den Bau der Aviation City benötigten Grundstücke zum Preis von rund 40 Euro pro Quadratmeter von der Flughafengesellschaft pachten. Sowohl KBV-Geschäftsführer Martin Payer als auch ÖVP-Landesrat Martin Gruber vertreten die Ansicht, dass dieser Preis zu niedrig angesetzt sein soll. Man behauptet, dass die Baugründe wesentlich mehr wert sein sollen und daher die Lilihill-Konzernschwester mehr bezahlen solle. Ein von einem Sachverständigen eingeholtes Privatgutachten soll nun dieses politische Ansinnen untermauern. Erstellt wurde das Dokument von Franz Seiser, einem gerichtlich vereidigtem Sachverständigen für Immobilienwesen. Dieses kommt zum Schluss, dass der Wert der Grundstücke und damit auch der zu erzielende Pachtzins wesentlich höher ist als von Lilihill taxiert. Weiters übt der Experte auch Kritik an der Aviation City, da diese bislang nur als grobe Planung existieren soll. „Das Ergebnis ist schockierend, es droht der größte Immobilienskandal seit dem Seenkauf. Davor habe ich gewarnt,

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Zweifacher Anstieg der Flugpassagiere in Deutschland

Laut den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts hat sich die Zahl der Flugreisenden in Deutschland im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Mit 155,2 Millionen Passagieren gab es im Vergleich zum Vorjahr, welches von der Corona-Pandemie geprägt war, einen Anstieg von 111 Prozent. Das Niveau von 2019 konnte jedoch nur zu 31,5 Prozent erreicht werden. Auch der innerdeutsche Flugverkehr performte unter dem Durchschnitt und verzeichnete ein Passagierplus von nur 98 Prozent. Es scheint, dass im Inland immer mehr Menschen Fernzüge oder andere Transportmöglichkeiten bevorzugen. Der Flugverkehr mit dem Ausland erfuhr einen Anstieg von knapp 112 Prozent bei der Anzahl der Passagiere. Die Luftfracht sank im Vergleich zum Rekordjahr 2021 um 6,7 Prozent auf 4,9 Millionen Tonnen.

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Qatar Airways erhöht Frequenzen nach Phuket

Qatar Airways wird ab dem 1. Februar 2023 zusätzliche Flüge nach Thailand anbieten, und zwar einen dritten Flug auf die Ferieninsel Phuket. Mit dieser zusätzlichen Frequenz nach Phuket erhöht sich die Zahl der Flüge ab Thailand auf sieben pro Tag, neben den vier täglichen Flügen nach Bangkok. Die Ausweitung der Flüge nach Thailand biete Reisenden mehr Komfort und eine bessere Anbindung von mehr als 150 Zielen im weltweiten Streckennetz von Qatar Airways, darunter London, Manchester, Frankfurt, Paris, Zürich und New York. Währenddessen gibt es im erbitterten Streit um angeblich schadhafte A350-Flugzeuge zwischen dem Flugzeugbauer Airbus und seinem Kunden Qatar Airways Insidern zufolge eine Annäherung. Nach einem Treffen der beiden Kontrahenten und den katarischen sowie den europäischen Regulierungsbehörden in der vergangenen Woche in Doha sei Dynamik in die zähen Verhandlungen über einen Vergleich gekommen, der Ton sei ermutigender geworden, sagten zwei mit den Vorgängen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag.

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UPS erwartet geringere Erlöse im neuen Jahr

UPS erwartet im neuen Jahr einen weiteren Umsatzrückgang, nachdem im vierten Quartal ein überraschender Rückgang zu verzeichnen war. Obwohl die UPS-Chefin Carol Thomé einen Umsatz von 97 bis 99,4 Milliarden US-Dollar für 2023 prognostizierte, ist diese Einschätzung pessimistischer als die Schätzungen der Analysten. Der bereinigte operative Gewinn vor Sondereffekten wird ebenfalls sinken und wird zwischen 12,8 und 13,6 Prozent liegen, im Vergleich zu 13,8 Prozent im Vorjahr. Im vierten Quartal sank der Umsatz um 3 Prozent auf 27 Milliarden Dollar, Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg gerechnet. Sowohl auf dem US-amerikanischen Markt als auch im internationalen Geschäft gab es einen Rückgang bei den Sendungen. Auch der bereinigte operative Gewinn sank um fast 3 Prozent. Unter dem Strich verdiente UPS mit knapp 3,5 Milliarden Dollar zwar knapp zwölf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dies lag jedoch vor allem an einem positiven Effekt bei den Pensionen für Mitarbeiter. Das berichtet das deutsche Luftfahrtportal Aero. Trotzdem werden die Anteilseigner ab dem ersten Quartal 2023 eine angepasste Dividende erhalten, die auf 1,62 Dollar je Aktie erhöht wurde. Darüber hinaus plant das Unternehmen, erneut Geld in den Rückkauf eigener Aktien zu investieren. Der Verwaltungsrat hat dafür 5 Milliarden Dollar bereitgestellt, wovon 3 Milliarden im laufenden Jahr fließen werden.

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Führungswechsel bei Brussels Airlines

Peter Gerber, derzeitiger CEO von Brussels Airlines, legt sein Amt nieder und wird die Lufthansa Group verlassen. Christina Foerster, Mitglied des Vorstands bei der Lufthansa Group, wird die Airline kommissarisch führen. Es soll schnellstmöglich eine langfristige Nachfolge für Peter Gerber gefunden werden. Peter Gerber hatte die belgische Fluggesellschaft seit dem 1. März 2021 geführt und hatte zusätzlich die Funktion des Generalbevollmächtigten für europäische Angelegenheiten inne. Nun tritt er ab. Christina Foerster tritt nur kurzzeitig in seine Fußstapfen, denn langfristig soll ein anderer Geschäftsführer bei Brussels die Fäden ziehen. Sie kennt die Lufthansa-Tochter gut, da sie von 2016 bis 2020 dort als CCO und CEO tätig war. Peter Gerber startete seine Karriere bei der Lufthansa Group im Jahr 1992 und hatte unter anderem Verantwortung für Bereiche wie Konzernverrechnung, Gebühren und Entgelte, sowie das konzernübergreifende Ergebnissicherungsprogramm „D-Check“. Außerdem war er Vorstand bei Lufthansa Cargo und Lufthansa Passage Airlines, wo er das Ressort Finanzen und Personal, sowie Personal, IT & Services verantwortete. Von Mai 2014 bis März 2021 war er Vorstandsvorsitzender bei Lufthansa Cargo.

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Air New Zealand leitet große Kundenrückholaktion ein

Nicht nur der Airport war von den Auswirkungen eines Unwetters betroffen, sondern auch zahlreiche Flugpassagiere. Air New Zealand hat eine der größten Kundenrückholaktionen in ihrer Geschichte eingeleitet, nachdem 9000 Kunden, die durch das extreme Wetter in Auckland und die Schließung des Flughafens betroffen waren, umgebucht werden mussten. Leanne Geraghty, Chief Customer and Sales Officer von Air New Zealand, bestätigte, dass das Callcenter-Team neu ausgerichtet wurde, um eine schnellere Bearbeitung der Umbuchungen zu ermöglichen. Enorm starke Regenfälle haben dazu geführt, dass der neuseeländische Flughafen Auckland ab Freitag temporär gesperrt werden musste. Der Flughafen Auckland ist mittlerweile wieder geöffnet.

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