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VIE-Vorstand rät Aktionären von IFM-Angebot ab

Das Angebot wurde zuletzt nachgebessert. Der Vorstand des Flughafens empfiehlt den Aktionären dennoch weiterhin, es nicht anzunehmen. Der Preis sei zu niedrig. Die IFM-Gruppe will rund zehn Prozent der Flughafen-Wien-Aktien übernehmen und damit ihre Beteiligung von 40 auf knapp 50 Prozent aufstocken. Das Angebot wurde zuletzt noch nachgebessert. Der Vorstand des Flughafens empfiehlt den Aktionären dennoch weiterhin, das Angebot nicht anzunehmen. Auch der jetzt gebotene Preis von 34 Euro je Aktie sei zu niedrig. Außerdem könne eine weitere Verringerung des Streubesitzes dazu führen, dass der Flughafen nicht mehr an der Börse notiert. Mit der Erhöhung des Angebotspreises geht auch eine spätere Auszahlung einher. Aktionäre, die das erste Angebot – für damals 33 Euro – angenommen haben, können deshalb nun bis zum 6. Oktober den Änderungen widersprechen, was zum Rücktritt von der Annahme des Angebotes führt, erinnert der Flughafen Wien in einer Aussendung am Montag. Insgesamt würden die veröffentlichten Änderungen zum Teilangebot der IFM-Gruppe „keine nennenswerten Verbesserungen für Aktionäre“ bringen, daher ändere sich auch die ablehnende Einschätzung des Vorstandes nicht. Der Flughafen-Vorstand verweist darauf, dass das Unternehmen völlig entschuldet sei und gute Zahlen vorweise – unter anderem wurde die Guidance für das aktuelle Jahresergebnis kürzlich von über 100 auf über 115 Millionen Euro erhöht.

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Graz im Winter 2022/23 an fünf Drehkreuze angebunden

Im Winterflugplan 2022/23 wird es ab dem Grazer Flughafen durchschnittlich zehn Flüge pro Tag zu den Drehkreuzen Frankfurt am Main, Wien, München, Zürich und Amsterdam geben. Besonders häufig ist man mit 23 Umläufen an Frankfurt und 22 Rotationen an München angebunden. Das Skyteam-Drehkreuz Amsterdam wird von KLM ab Ende Oktober 2022 zehnmal wöchentlich angesteuert. Der Carrier gab erst vor wenigen Tagen bekannt, dass die Graz-Strecke aufgestockt wird. Zusätzliche Flüge gibt es an den Verkehrstagen Freitag, Sonntag und Montag. Die Lufthansa-Tochter Eurowings verbindet die Landeshauptstadt der Steiermark mit den deutschen Städten Düsseldorf und Stuttgart. Beide Ziele werden bis zu fünfmal pro Woche angeflogen und gelten für die lokale Wirtschaft als besonders wichtig. Auch touristisch haben Düsseldorf und Stuttgart so einiges zu bieten. „Wir konnten für diesen Winter mit unseren Partnern wieder ein attraktives Programm zusammenstellen“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Mit den zahlreichen Linienflügen können unsere Fluggäste Destinationen auf allen Kontinenten bequem erreichen. Besonders freut es mich, dass sie in diesem Jahr auch dreimal pro Woche die Möglichkeit haben, per Direktflug in den Süden abzuheben.“ Im Bereich der Ferienflüge gibt es heuer wieder regelmäßige Flüge ans Rote Meer. An den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag steuert Corendon Europe in Kooperation mit Reiseveranstaltern das Ziel Hurghada an. Ebenso im Programm des Ferienfliegers: Las Palmas, das jeweils mittwochs angeflogen wird. Im Oktober 2022 werden von verschiedenen Anbietern Nonstop-Flüge nach Heraklion, Hurghada, Paphos, Larnaca, Porto und Lissabon angeboten.

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Austrian Airlines nimmt Berlin-Innsbruck auf

Im Winterflugplan 2022/23 wird Austrian Airlines saisonale Nonstop-Flüge zwischen Berlin und Innsbruck anbieten. Diese sollen zwischen 28. Jänner und 25. Feber 2023 jeweils am Verkehrstag Samstag durchgeführt werden. In einer Medienmitteilung schreibt der Carrier unter anderem, dass man mit der saisonalen Route die Anbindung der Tiroler Landeshauptstadt weiter verbessere. Die zusätzlichen Flüge ergänzend zu den bestehenden Verbindungen ab Wien, Frankfurt, Hamburg, Stockholm und Kopenhagen führen dazu, dass man gemeinsam mit den Konzernschwestern der Lufthansa Group während der Hochsaison bis zu 48 Kurspaare pro Woche anbietet. „Unser Flugprogramm nach Berlin bekommt mit dieser saisonalen Bedienung eine Aufwertung, die wintersportaffine Fluggäste mit dem Komfort einer Direktverbindung nach Tirol begeistern wird. Austrian Airlines und die Lufthansa Group tragen mit fast 50 wöchentlichen Flugverbindungen nach Innsbruck maßgeblich zur Stärkung des touristischen Verkehrs in der Region bei“, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl. Auch die Verbindung Wien-Berlin wird dabei mit einem zusätzlichen Flug an den Samstagen rund um die Semesterferien erweitert. Davon profitieren nicht nur Städtetouristen, die nach Wien oder Berlin reisen, sondern auch zahlreiche Transferpassagiere, die den Hub Wien als komfortables Drehkreuz für ihren Weiterflug nutzen. Die neue Berlin-Verbindung im Detail (28. Jänner 2023 – 25. Feber 2023): Strecke Flugnummer Flugtage Abflug – Ankunft Berlin – Innsbruck OS281 Samstags 12:10 – 13:35 Innsbruck – Berlin OS282 Samstags 15:05 – 16:30 Wien – Berlin OS225 Samstags 10:05 – 11:20 Berlin – Wien OS232 Samstags 17:15 – 18:30

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Wien: Wizz Air startet Saudi-Arabien-Flugprogramm

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air verbindet seit 30. September 2022 den Flughafen Wien-Schwechat mit Saudi-Arabien. Vorerst sind wird man drei Ziele anbieten. Den Auftakt machte am Freitag der Erstflug nach Dammam. Dabei leistete sich der Carrier aber einen kleinen Fauxpas: Ausgerechnet der Premierenflug war verspätet. In beide Richtungen war man am Freitag laut Wizz Air ausgebucht. Die operative Durchführung der Flüge zwischen Wien und der Stadt im ölreichen Staat erfolgt durch Wizz Air Abu Dhabi. Geflogen wird an den Verkehrstagen Montag und Freitag mit Airbus A321neo. Nach Dschidda geht es ab 14. Dezember 2022 an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag. Die Aufnahme der Riad-Verbindung erfolgt am 15. Dezember 2022. Diese Route soll jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag bedient werden. „Wir freuen uns heute den ersten Linienflug zwischen Wien und Dammam zu feiern. Wizz Air ist bestrebt ihr Netzwerk kontinuierlich zu erweitern und noch attraktiver zu gestalten und mit der neuen Destination im Königreich Saudi-Arabien können wir den Österreicherinnen und Österreichern und ein ganz besonderes Ziel anbieten. Unsere regelmäßigen Flüge nach Dammam bieten das ganze Jahr über Sonne und eine vielseitige Mischung von Reisemöglichkeiten“, so Evelin Jeckel, Network Officer bei Wizz Air. Auch Wiens Flughafendirektor Julian Jäger zeigt sich erfreut, dass der Billigflieger künftig drei Destinationen in Saudi-Arabien bedienen wird. Anlässlich des Damman-Erstfluges sagte der Manager: „Mit der neuen Destination Dammam und den neuen Verbindungen nach Dschidda und Riad wird das Flugangebot ab Wien in den arabischen Raum weiter ausgebaut und darüber freuen wir uns sehr. Der Reiseverkehr zwischen Wien

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Dubai schafft Maskenpflicht im Flieger ab

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben die Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen abgeschafft. Damit endet auch die Verpflichtung, auf Flügen nach Dubai sowie in Flughafengebäuden des Emirats einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Die Airlines Emirates, Flydubai und Etihad haben bereits den Entfall der Maskenpflicht an Bord ihrer Flieger bestätigt. Nach zweieinhalb Jahren müssen die Passagiere der Golf-Airlines keine Masken mehr an Bord tragen. Wie beispielsweise Emirates auf ihrer Website bekanntgibt, ist das Anlegen eines Mund-Nase-Schutzes auf Flügen in die Vereinigten Arabischen Emirate ab sofort nur noch freiwillig. Bei Reisen in andere Länder ab Dubai wird jedoch Rücksicht auf die dort geltenden Bestimmungen genommen, das heißt, dass eine im Zielland herrschende Maskenpflicht dann auch an Bord der Emirates-Flüge durchgesetzt wird. Für Flüge nach Deutschland ist dies jedoch ab dem kommenden Wochenende nicht mehr relevant: Am 30. September läuft die Maskenpflicht an Bord von Flugzeugen in der Bundesrepublik aus. Das berichtet Check24.

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PAD: Airlines erhöhen Frequenz nach Antalya

Am Flughafen Paderborn/Lippstadt soll es im kommenden Sommer mindestens 18 Abflüge pro Woche nach Antalya geben. Bereits im März/April starten Sun Express, Pegasus und Corendon vom Flughafen Paderborn/Lippstadt aus ihr Flugprogramm nach Antalya, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. In den Sommerferien 2023 wird es durch die Erhöhung der Kapazitäten an fast allen Tagen mehrere Abflüge an die türkische Mittelmeerküste geben. Nicht nur die Nachfrage nach Türkei-Flügen steigt an, zuletzt erhöhte der Airport aufgrund der starken Sommermonate auch seine Passagierprognose – zum zweiten Mal.  „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das die Fluggesellschaften in unseren Flughafen setzen. Für die Menschen in den Regionen Ostwestfalen, Lippe und Südwestfalen gibt es damit die Möglichkeit, sich sehr frühzeitig ihren Sommerurlaub im kommenden Jahr zu attraktiven Konditionen zu sichern und sich auf eine schöne Zeit unter südlicher Sonne zu freuen“, so Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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ANA hebt Frankfurt-Tokio wieder auf Vorkrisen-Niveau

Ab dem 11. Oktober ist Japan wieder unkompliziert bereisbar: Das Land der aufgehenden Sonne kann dann von Reisenden aus Deutschland und Österreich wieder zu touristischen Zwecken besucht werden, ohne dass die Reise über einen Reiseveranstalter oder im Rahmen einer geführten Tour gebucht werden muss. Die japanische ANA reagiert darauf und weitet das aktuelle Flugangebot zum 30. Oktober dieses Jahres noch einmal aus. Dann ist es wieder möglich, ab oder über Frankfurt zweimal pro Tag nach Japan zu fliegen. Mit ihrem Angebot vom Rhein-Main-Flughafen zum stadtnahen Tokioter Flughafen Haneda ist die Fluggesellschaft damit jetzt wieder auf dem Vorkrisenniveau. Fluggäste der ANA können an Ende Oktober wieder an allen Tagen der Woche zwischen einem Flug am späten Vormittag (Abflug: 12.10 Uhr) und einem am Abend (Abflug: 20.45 Uhr) wählen. Zum Einsatz kommt eine Boeing 787. Im September hat der japanische Marktführer auf seinem internationalen Streckennetz aktuell 35 Prozent des vor der Pandemie geplanten Flugangebots im Verkauf: Ursprünglich waren mehr als 5.300 Flugverbindungen auf 75 Routen vorgesehen. Derzeit sind etwa 1.850 Flüge auf 40 Routen geplant. Für den Monat Oktober erhöht sich diese Quote um einen Prozentpunkt auf 37 Prozent, für den November auf 39 Prozent. Für die Einreise nach Japan für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen ist ab dem 11. Oktober kein Visum mehr erforderlich. Alle berechtigten Passagiere, die mit einer gültigen Covid-19-Impfbescheinigung nach Japan einreisen, müssen auch kein negatives Testergebnis mehr vorweisen. Reisende, die die Impfanforderungen nicht erfüllen, müssen vor der Abreise weiterhin einen negatives CoV-Test vorweisen. Damit ist es nach

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KBV schüttet Öl ins Feuer: Streit um Klagenfurter Flughafengrundstücke geht weiter

Der Machtkampf zwischen der Kärntner Beteiligungsverwaltung und Lilihill rund um nicht betriebsnotwendige Grundstücke des Klagenfurter Flughafens ist noch nicht vom Tisch. Allenfalls zwischengelöst, denn zwischen Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) und Landesrat Martin Gruber (ÖVP) findet ein neuer Schlagabtausch statt. Hintergrund ist, dass Lilihill rund 10 Hektar Fläche an eine Konzernschwester des Klagenfurter Flughafens verpachten will. Gegen den Vertrag ist die landeseigene KBV vor Gericht gezogen. Letztlich wurde eine Einigung erzielt, dass die ursprüngliche Vereinbarung nicht vollzogen wird. Vom Tisch ist das Thema aber noch lange nicht. Während der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser das Projekt positiv bewertet und eine Verpachtung samt Baurecht für 99 Jahre an eine Lilihill-Gesellschaft auch ohne Ausschreibung durchwinken will, sieht es Martin Gruber ganz anders. Dieser ist der Ansicht, dass es weitere Interessenten gibt und somit keine Direktvergabe gemacht werden dürfe. Damit hat sich der Konflikt, der zuvor zwischen Lilihill und der KBV ausgetragen wurde, in die Landesregierung verlagert. Die Einigung, die Ende August 2022 erzielt wurde, sieht unter anderem vor, dass der private Mehrheitsgesellschafter des Klagenfurter Flughafens den umstrittenen Pachtvertrag zurückzieht, jedoch im Gegenzug ein 99-jähriges Baurecht eingeräumt bekommen. Die Unterschrift von KBV-Vorstand Martin Payer fehlt jedoch. Für die Landesregierung unterfertigte Landeshauptmann Kaiser und für Lilihill Franz Orasch. Die Darstellung des Chefs der Landesregierung, dass keine Ausschreibung notwendig ist, zweifeln Payer und Gruber an. Beide vertreten die Ansicht, dass bedingt durch den Umstand, dass es angeblich weitere Interessenten geben soll, über eine Ausschreibung ein höherer Pachtzins und damit mehr Einnahmen zu erzielen wären. Martin Gruber erklärt

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Bahamas: CoV-bedingte Einreisebeschränkungen fallen

Die Bahamas haben zum 26. September die coronabedingten Einreiserichtlinien aufgehoben. Damit muss nun auch von Ungeimpften kein negativer Testnachweis mehr vorgelegt werden, lediglich bei Symptomen wird die Durchführung eines PCR-Tests verlangt. Bislang durften nur Personen, die eine vollständige Corona-Impfung nachweisen konnten, ohne weitere Auflagen auf die Bahamas einreisen. Alle anderen Besucher hatten einen negativen PCR- oder Antigentest vorzuweisen, der maximal drei Tage vor dem Abflug vorgenommen worden sein durfte. Seit Beginn dieser Woche sind die Regularien deutlich gelockert: Unabhängig vom Impfstatus muss kein Testbescheid mehr vorgelegt werden, nur Personen mit COVID-19-Symptomen müssen sich nach der Ankunft einem PCR-Test unterziehen und im Fall eines positiven Ergebnisses isolieren. Ungeimpfte Touristen seien zudem verpflichtet, an jedem Tag ihres Aufenthalts einen Fragebogen zu ihrem gesundheitlichen Befinden einzureichen, wie Check24 berichtet. Ab dem 1. Oktober wird auch die Verpflichtung, in den meisten öffentlichen Innenräumen einen Mund-Nase-Schutz zu tragen, größtenteils abgeschafft. Vom kommenden Samstag an gilt die Maskenpflicht auf den Bahamas nur noch in medizinischen Einrichtungen, Pflegeheimen sowie in Schulen.

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Flughafen Skopje registrierte im August so viele Passagiere wie nie zuvor

Der Flughafen Skopje hat mit 267.233 abgefertigten Passagieren den verkehrsreichsten August aller Zeiten verzeichnet. Das würde einem Anstieg von 1,2 Prozent gegenüber dem Monat vor der Pandemie 2019 entsprechen, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet. Die Gesamtzahl der gewerblichen Flugbewegungen lag bei 1.785. Von Januar bis August wurden in der nordmazedonischen Hauptstadt exakt 1.389.807 Reisende abgefertigt. Das Vorkrisen-Niveau sei damit aber noch nicht erreicht, unter dem Strich betrage der Rückgang minus 11,2 Prozent im Vergleich zu 2019. Der starke Aufschwung bei den Passagierzahlen sei durch Wizz Air, die ihr gesamtes Streckennetz ab Skopje wiederhergestellt hat, sowie durch eine erhöhte Anzahl von Charterflügen begünstigt worden.

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