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Innsbruck will emissionsabhängige Flughafengebühren einführen

Der Flughafen Innsbruck plant ab 1. Jänner 2023 die Gebührenordnung dahingehend zu verändern, dass die Entgelte emissionsabhängig gestaltet sein sollen. Man will Flugzeuge, deren Triebwerke einen höheren Schadstoffausstoß aufweisen, stärker zur Kasse bitten. Der entsprechende Antrag wurde bereits beim von Leonore Gewessler (Grüne) geleiteten Verkehrsministerium eingebracht. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung bestätigte Flughafenchef Marco Pernetta das Vorhaben. Das so genannte Klimaschutzministerium prüft derzeit den Antrag des Innsbrucker Airports. Final hat man noch nicht entschieden, ob dieser bewilligt oder abgelehnt wird. Bereits seit dem Jahr 2004 erhebt der Tiroler Flughafen lärmabhängige Entgelte. Sinn und Zweck der Umstellung der Gebührenordnung ist, dass der Innsbruck Airport Airlines, die modernes Fluggerät, das als emissionsarm gilt, einsetzten belohnen möchte. Wer jedoch ältere Maschinen einsetzt, soll stärker zur Kasse gebeten werden. Die Verantwortlichen sind der Ansicht, dass man mit diesem „Öko-Zuschlag“ eine Vorreiterrolle in Österreich einnehmen wird. In der Alpenrepublik können Verkehrsflughäfen ihre Nutzungsgebühren nicht einfach nach Gutdünken festsetzen. Der Gesetzgeber sieht vor, dass der so genannte Nutzerausschuss diese beschließen muss. Anschließend muss ein entsprechender Antrag auf Freigabe an das Verkehrsministerium, das als Oberste Zivilluftfahrtbehörde fungiert, gestellt werden. Dieses ist in der Entscheidung bezüglich Genehmigung oder Ablehnung frei. Es gilt als durchaus wahrscheinlich, dass das BMK dem Tiroler Ansinnen stattgeben wird. Interessanterweise sind emissionsabhängige Gebühren eine jahrelange Forderung der Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air. Diese erhoffen sich gegenüber Netzwerkcarriern finanzielle Vorteile, denn beide Konzerne lassen kaum eine Gelegenheit aus, um die angebliche Umweltfreundlichkeit ihrer Flotten zu betonen. Im Fall von Innsbruck ist jedoch anzumerken, dass weder Ryanair

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Einreise ohne Impfung: Neuseeland hebt fast alle CoV-Maßnahmen auf

Keine verpflichtende Impfung bei der Einreise und Testen nur mehr freiwillig: In Neuseeland fallen die Corona-Maßnahmen. Neuseeland hebt in der Nacht auf Dienstag (Ortszeit) fast alle Corona-Maßnahmen auf. Besucher, die in den Pazifikstaat reisen, müssen dann nicht mehr gegen das Virus geimpft sein. Die bisherige Regel für Einreisende, sich gleich nach der Ankunft und am fünften Tag des Aufenthalts auf das Virus zu testen, gilt nur noch auf freiwilliger Basis. Außerdem entfällt die Maskenpflicht überall außer in Krankenhäusern und Seniorenheimen. „Es ist an der Zeit, die Seite unseres Covid-19-Managements umzublättern und ohne die außergewöhnlichen Maßnahmen zu leben, die wir zuvor ergriffen haben“, sagte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern am Montag. Das Land hatte seine Grenzen im März 2020 geschlossen und zunächst eine strenge Null-Covid-Strategie verfolgt. Erst in diesem Juli hatte sich das Land wieder vollständig geöffnet. Das berichtet die Presse.

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Flughafen Banja Luka wird bis Ende September 250.000 Passagiere abgefertigt haben

Der Flughafen Banja Luka verzeichnete den verkehrsreichsten August aller Zeiten und ist auf dem besten Weg, bis Ende September mehr als eine Viertelmillion Passagiere abzufertigen. Allein im letzten Monat begrüßte der Flughafen insgesamt 43.411 Reisende, was einem Anstieg von 53 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht – dieses war eigenen Angaben zufolge sogar verkehrsreicher als das Jahr vor der Pandemie. Im Zeitraum von Januar bis August wurden in Summe 214.625 Reisende am Flughafen Banja Luka abgefertigt, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet. Noch nie konnte der Airport solche Zahlen aufweisen – und das schon knapp vier Monate vor Jahresende. Es bahnt sich also ein neues Rekordjahr an.

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Passagieraufkommen an NRW-Flughäfen im Juli auf hohem Niveau

Nordrhein-Westfalens Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund, Weeze, Münster/Osnabrück und Paderborn/Lippstadt verzeichnen wieder deutlich mehr Passagiere, sind aber insgesamt längst noch nicht auf Vorkrisenniveau. Im Juli 2022 flogen von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW 1,9 Millionen Passagiere ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das zwar 596.700 bzw. 47,0 Prozent Passagiere mehr als ein Jahr zuvor (Juli 2021: 1,3 Millionen), aber rund 531.600 (−22,2 Prozent) weniger als vor Beginn der Corona-Pandemie (Juli 2019: 2,4 Millionen). Im Juli dieses Jahres starteten 20,1 Prozent aller gewerblich in Deutschland beförderten Passagiere von einem der großen Flughäfen in NRW. 1,8 Millionen der von den nordrhein-westfälischen Hauptverkehrsflughäfen gestarteten Passagiere flogen im Juli 2022 ins Ausland – das waren um 251.300 weniger als im Juli 2019. Das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag mit 81.000 Passagieren um 16.600 über dem Ergebnis von Juli 2021 aber um 280.300 unter dem Ergebnis von Juli 2019.

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Ein Jahr kein Streik: VC und Lufthansa schließen Pakt

Kunden der Lufthansa haben jetzt mehr Planungssicherheit: In den letzten Wochen mussten ganze Flugpläne kurzfristig zusammengestrichen werden. Damit ist jetzt Schluss – zumindest für knapp ein Jahr. Denn bis zum nächsten Sommer gehören Pilotenstreiks der Vergangenheit an. Knapp eine Woche nach ihrer Einigung veröffentlichten die AUA-Mutter und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit erste Details: So gelte bis Ende Juni 2023 eine „umfassende“ Friedenspflicht. Streiks sind in dieser Zeit ausgeschlossen. Außerdem bekommen die Piloten der Airline rückwirkend ab August 2022 sowie ab April 2023 jeweils 490 Euro mehr Grundvergütung im Monat. In der Zeit bis Juni 2023 sei zudem ein „konstruktiver Austausch zu verschiedenen Themen“ vereinbart worden, erklärte die Fluggesellschaft. „Das gute monetäre Ergebnis ist erfreulich, aber ebenso freuen wir uns, dass wir einen weiteren Schritt in Richtung einer tragfähigeren Partnerschaft erzielen konnten. Wir sind aktuell auf einem guten Weg mit der Lufthansa“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik bei der VC. Die Vereinigung Cockpit hatte am vergangenen Dienstag in letzter Sekunde auf einen weiteren Streik am Mittwoch verzichtet, nachdem in Gesprächen mit der Lufthansa-Geschäftsführung eine Einigung gelungen war. Einzelheiten nannten beide Seiten zu diesem Zeitpunkt zunächst nicht.

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Wien: Etihad mit geänderten Winterplänen

Golfcarrier Etihad Airways reagiert auf die jüngsten Aufstockungen des Mitbewerbers Wizz Air auf der Strecke Wien-Abu Dhabi. Die Fluggesellschaft wird temporär fünf wöchentliche Umläufe zwischen den beiden Hauptstädten anbieten. Im Gegensatz zur Vergangenheit fliegt man in beide Richtungen ohne Zwischenlandung in Mailand-Malpensa. Als Fluggerät kommen Boeing 787-9 zum Einsatz. Ursprünglich wollte Etihad zwischen 30. Oktober 2022 und 31. Dezember 2022 fünf Rotationen pro Woche anbieten. Ab 1. Jänner 2022 sollte täglich geflogen werden. Nun wurden die Wien-Planungen adaptiert. Aus vorliegenden Flugplandaten ist ersichtlich, dass zwischen 11. Dezember 2022 und 15. Jänner 2023 fünfmal pro Woche geflogen werden soll. Anschließend ist die Aufstockung auf sieben Umläufe vorgesehen, jedoch noch nicht endgültig fix. Jedenfalls reagiert man auf die zunehmende Konkurrenz durch den Billigflieger Wizz Air. Etihad stockt Abu Dhabi-Moskau deutlich auf Zwischen Abu Dhabi und Moskau wird Etihad Airways ab Oktober 2022 deutlich häufiger fliegen. Mit Wirksamkeit zum 4. Oktober 2022 legt man drei zusätzliche Kurspaare EY67/EY68 auf. Wöchentlich bietet man dann insgesamt zehn Umläufe zwischen Abu Dhabi und Moskau-Sheremetyevo an. Diese werden mit Boeing 787 bedient. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben keine Sanktionen gegen die Russische Föderation verhängt. Deren Carrier dürfen daher weiterhin russische Destinationen anfliegen sowie den dortigen Luftraum nutzen. In den letzten Wochen und Monaten haben mehrere VAE-Fluggesellschaften ihr Russland-Angebot zum Teil deutlich ausgebaut. Wizz Air Abu Dhabi hingegen musste die geplanten Moskau-Flüge aus verschiedenen Gründen absagen.

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Arbeiterkammer Niederösterreich wickelt Vermögen des letzten Laudamotion-Betriebsrats ab

Lange wurde vor Gericht darum gestritten, ob eine Betriebsratswahl bei Laudamotion rechtens war oder nicht. Nun wickelt die Arbeiterkammer Niederösterreich den so genannten Betriebsratsfonds Laudamotion ab. Das genannte Unternehmen ist seit der Wintersaison 2020nicht mehr als Fluggesellschaft tätig. Man beschäftigt kein fliegendes Personal mehr und mittlerweile sind auch die Betriebsräte nicht mehr für die nunmehrige Ryanair-Tochter tätig. Da es keinen Betriebsrat mehr gibt, kommt die Arbeiterkammer Niederösterreich ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Abwicklung des Vermögens, das die letzten gewählten Arbeitnehmervertreter hinterlassen haben, nach. Konkret bedeutet das, dass das noch vorhandene Geld unter den ehemaligen Beschäftigten aufgeteilt wird. Daher erhalten diese Anschreiben der AK NÖ, in dem sie gebeten werden eine Bankverbindung sowie einen Identitätsnachweis per E-Mail oder Post an die Arbeiterkammer zu übermitteln. Anschließend soll der zustehende Anteil auf das Konto des ehemaligen Mitarbeiters ausbezahlt werden. Über die genaue Höhe machte die AK NÖ allerdings keine Angaben. Es dürfte wohl auch davon abhängen wie viele ehemalige Beschäftigte sich melden und ihren Teil beanspruchen. Seit Herbst 2020 ist die im maltesischen Pieta ansässige Lauda Europe Ltd als Fluggesellschaft aktiv. Diese ist eine Neugründung und kein direkter Rechtsnachfolger der Laudamotion GmbH, denn diese existiert weiterhin.

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13 neue Mechatronik-Lehrlinge starten bei Austrian Airlines in die Berufswelt

Anfang September sind 13 neue Mechatronik-Lehrlinge in der Austrian Technik in die Berufswelt gestartet. Unter ihnen sind erstmals auch zwei Lehrlinge, die Austrian im Rahmen einer Ausbildungskooperation mit „Jugend am Werk“ im Team willkommen heißt. „Die Lehrlingsausbildung nimmt auch nach 25 Jahren weiterhin einen hohen Stellenwert für uns ein. Zum einen, um selbst Fachkräfte von morgen auszubilden, zum anderen um mit jungen, engagierten Talenten neue Ideen und Innovationen ins Unternehmen zu bringen und der Jugend berufliche Perspektiven zu bieten“, so Austrian Airlines COO Francesco Sciortino, der die neuen Auszubildenden heute persönlich begrüßte. Mit dem beginnenden Lehrjahr 2022 sind aktuell insgesamt 32 Auszubildende bei Austrian im Bereich „Mechatronik-Fertigungstechnik“ beschäftigt. In der 3,5-jährigen Ausbildung, die mit Matura kombinierbar ist, werden die Auszubildenden in der eigenen Lehrlingswerkstätte am Flughafen Wien sowohl von den Lehrlingsausbildnern als auch vom gesamten Technik-Team betreut, gefordert und gefördert. Erst im April 2022 haben 11 Lehrlinge ihre Abschlussprüfung erfolgreich absolviert. Während zwei davon sich nach der Lehre für ein Studium entschieden haben, sind die übrigen neun seither als fertig ausgebildete Fachkräfte in der Austrian Technik beschäftigt. Für das nächste Lehrjahr sollen sogar bis zu 24 Auszubildende aufgenommen werden. Bewerbungen sind ab Jahresende 2022 möglich. 

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Italien-Reisende aufgepasst: Nationaler Flugstreik kann zu Komplikationen führen

Reisende müssen am 12. September aufgrund eines Streiks mit Behinderungen an vielen italienischen Flughäfen rechnen. Die Beschäftigten an den Airports werden ihre Arbeit am Montag für 24 Stunden niederlegen. Die gewerkschaftlich organisierten Flughafenmitarbeiter in Italien wurden von den Gewerkschaften CUB und USB dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen und so für höhere Gehälter und bessere Arbeitsverträge zu protestieren. Reisende müssen aus diesem Grund den ganzen Tag über mit Verzögerungen im Betriebsablauf und kurzfristigen Änderungen im Flugplan rechnen. So sind Flugverspätungen und längere Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen möglich. Auch bei der Bodenabfertigung von Flugzeugen kann es zu verzögerten Abläufen kommen. Aufgrund einer gesetzlichen Regelung in Italien müssen Urlauber jedoch nicht damit rechnen, dass der Flugverkehr komplett zum Erliegen kommt. Das berichtet Check 24. Weitere Streiks in Italien angekündigt Bis Ende September müssen Italien-Reisende immer wieder mit Streiks rechnen. Am 12. September wird beispielsweise der Fährverkehr an der toskanischen Küste bestreikt. Auch auf der Schiene kommt es zu Arbeitsniederlegungen. So werden am 16. September Beschäftige mehrerer Nahverkehrsunternehmen in den Arbeitsausstand treten. Vom 27. September ab 3 Uhr soll der öffentliche Nahverkehrs in der Lombardei für 23 Stunden fast komplett zum Erliegen kommen, während am 29. September zwischen 10 und 14 Uhr die Beschäftigten am Flughafen Bergamo streiken wollen. Zudem wurde für zwei Tage später ein 24-stündiger Arbeitsausstand am Flughafen Neapel angekündigt, von dem Fluggäste der Airlines Easyjet, Ryanair, Malta Air und Volotea betroffen sein werden.

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Air Moldova fliegt ab Oktober wieder nach Russland

Air Moldova hat die Wiederaufnahme der Flugverbindung zwischen Moskau und Chisinau ab dem 1. Oktober angekündigt. Im Februar wurde die Verbindung infolge des Ukraine-Krieges auf Eis gelegt. Bis dato gab es auch keinerlei Anzeichen, dass die Airline den Flughafen wieder anfliegen möchte. Ganz im Gegenteil. Seit Tagen liebäugeln Medien darüber, welches Land als nächstes von den Russen überfallen würde. Ganz oben auf der Liste: die Republik Moldau. Ausgerechnet Air Moldova wird am 1. Oktober die Flugverbindung nach Moskau wieder aufnehmen. Die Flüge sind bereits auf der Website des Carrier zur Buchung freigeschaltet. Die Maschinen der Fluggesellschaft heben demnach montags, dienstags, donnerstags, freitags und samstags in Richtung Moskau ab, wobei jeden Tag zwei Flüge angeboten werden – insgesamt also zehn Abflüge pro Woche. „Air Moldova wird den Flugbetrieb nach Moskau ab dem 1. Oktober wieder aufnehmen, nachdem er im Februar 2022 eingestellt wurde. Diese Entscheidung ist das Ergebnis zahlreicher Anfragen von Bürgern der Republik Moldau, die sich in der Russischen Föderation aufhalten und nach Hause zurückkehren möchten“, heißt es vonseiten der Fluggesellschaft. Vor dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine hatte die Fluglinie neben Flügen nach Moskau auch Flüge nach St. Petersburg und Krasnodar angeboten. Noch hat Air Moldova nicht durchsickern lassen, ob die Flüge zu den beiden letztgenannten russischen Städten in Zukunft wieder aufnehmen werden.

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