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AUA-Chefin Mann will Preise erhöhen und sieht keinen Personalmangel

Zwischen 50 und 100 Euro oneway sollen Langstreckenpassagiere der Austrian Airlines in Zukunft tiefer in die Geldbörse greifen müssen, wenn es nach Firmenchefin Annette Mann geht. Im Europanetz sollen die Preiserhöhungen „nur wenige Euro“ ausmachen. Seit einigen Monaten steht mit Annette Mann erstmals eine Frau an der Spitze der österreichischen Lufthansa-Tochter. Im Gespräch mit dem Ö1-Morgenjournal kündigt die Managerin Preiserhöhungen an, die sie insbesondere mit den stark gestiegenen Treibstoffpreisen begründet. Ohne die Passagiere stärker zur Kasse zu bitten, könne Austrian Airlines nicht mehr profitabel werden. Mann sieht angesichts zahlreicher Sparpakete, die bereits umgesetzt wurden, keine Alternativen zu Erhöhungen der Flugscheinpreise. „Man wird das auch in Zukunft spüren, Fliegen wird teurer“, so die AUA-Chefin. Allerdings werde sich der Effekt der deutlich erhöhten Treibstoffpreise aufgrund von Fuel-Hedging-Geschäften, die Lufthansa zentral für die gesamte Firmengruppe tätigt, erst im nächsten Jahr zeigen. Eigentlich wollte Austrian Airlines im laufenden Geschäftsjahr zumindest eine schwarze Null schreiben. Derzeit geht Annette Mann davon aus, dass sich das heuer aufgrund der Kerosinpreise nicht ausgehen wird. Seitens der OMV erwartet sie sich entsprechende Entschädigungen, denn die Managerin ist der Ansicht, dass die AUA von den eingeschränkten Treibstoffmengen in Wien doch stark betroffen ist. Der Umstand, dass man auf der Kurz- und Mittelstrecke überwiegend „auswärts“ tanken muss, führt wegen höherem Gewicht zu gesteigertem Verbrauch. Mit dem OMV-Management sollen Gespräche über Kompensationen geführt werden. Von Personalmangel bei Austrian Airlines will Annette Mann übrigens nichts wissen. Sie verweist darauf, dass man 150 zusätzliche Flugbegleiter eingestellt habe. Auch hätte die Kurzarbeit geholfen, dass man

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Flughafen Salzburg sucht noch immer viele Saisonkräfte

An vielen Flughäfen ist in den Sommermonaten deutlich mehr los. In Salzburg stimmt das unter normalen Umständen nur bedingt, denn der Airport ist einer der wichtigsten Incoming-Flughäfen für den Wintertourismus. Dennoch benötigt man auch in der heißen Jahreszeit zu Spitzenzeiten zusätzliche Mitarbeiter. Das gestaltet sich gar nicht so einfach, denn laut Flughafenchefin Bettina Ganghofer braucht man etwa 150 Saisonkräfte. Man konnte zwar schon etwa zwei Drittel davon anstellen, jedoch fehlt eben noch immer ein Drittel. Aussicht auf Besserung besteht nicht, denn auch touristische Betriebe sind händeringend auf der Suche nach Personal und das ist absolute Mangelware. Hinsichtlich der Anzahl der Passagiere, die im Gesamtjahr 2022 erwartet werden, geht man in der Mozartstadt derzeit davon aus, dass man über einer Million Fluggäste liegen wird. Im Sommer 2022 rechnet man mit etwa 70 bis 80 Prozent jener Anzahl, die man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 hatte. Der Airport habe sich soweit wie möglich auf den besonders zu Beginn der Sommerferien erwarteten Ansturm vorbereitet. Neue Mitarbeiter werden gerne aufgenommen.

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Wiener B-Gates haben ausgedient: Non-Schengen-Busankunft wird errichtet

Am Flughafen Wien-Schwechat müssen sich die Passagiere von den B-Gates endgültig verabschieden, denn diese haben ausgedient. Im umgangssprachlich auch „Keller“ genannten Bereich errichtet der Airport derzeit eine neue Non-Schengen-Busankunft. Diese ist bereits als Provisorium in Betrieb, jedoch noch nicht in der endgültigen Form. Zum Beispiel gibt es derzeit keine elektronischen Passkontrollen, sondern lediglich die persönliche Kontrolle durch Polizeibeamte. Diese nutzen momentan provisorische „Häuschen“. Nach Abschluss der Umbauarbeiten wird die Non-Schengen-Ankunft im Bereich der nun ehemaligen B-Gates auf dem aktuellen Stand der Technik sein. Optisch erinnert, abgesehen von der Verglasung, nur noch wenig daran, dass hier einst Passagiere auf das Busboarding ihrer Passagiere gewartet haben. Auch gab es bis zur temporären Schließung des Terminalkomplexes 1+2 bei den B-Gates die Sicherheitskontrolle sowie eine Lounge. Eine kleine „Siko“ gibt es immer noch, denn diese dient Reisenden, die Non-Schengen ankommen und einen Anschlussflug zu einem Schengen-Ziel haben. Aus rechtlichen Gründen müssen diese erneut kontrolliert werden. Auch ist ein Shuttlebus zu den Gatezonen F und G, die sich im Terminal 3 befinden, eingerichtet. Wann die Bauarbeiten bei den ehemaligen B-Flugsteigen abgeschlossen sein werden, erklärte die Flughafen Wien AG nicht. Diese Zone wurde vor der Corona-Pandemie nur noch selten genutzt. Als Ersatz dienen die zusätzlichen C-Busgates, die kurz vor der Krise fertiggestellt wurden, jedoch erst mit der Wiederinbetriebnahme der C-, und D-Flugsteige aktiviert wurden.

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Mit dem Smartphone in den Urlaub – die wichtigsten Tipps

Da wie dort zählt das Smartphone als Navi, Kommunikations-Zentrale, Foto- und Videokamera, lokaler Fremdenführer und Spielekonsole zu den wichtigsten Begleitern im Urlaub, weil es auch zum Troubleshooter in schwierigen Momenten werden kann. Denn neben dem Zugriff auf die sozialen Medien um mit Freunden und Verwandten in Kontakt zu bleiben, ist der wichtigste Aspekt des Smartphones die Möglichkeit, einen Notruf abzusetzen.  Verlässlichster Begleiter im freien Gelände: Der Euro-Notruf 112 In Österreich sind alle dreistelligen Notrufnummern, also auch die der beiden großen Automobilklubs, kostenfrei. Die Euro-Notruf-Nummer 112 sollte auch für einen Österreich-Urlaub gespeichert werden. Denn mit dieser Nummer kann selbst dann ein Notruf abgesetzt werden, wenn das Heimnetz – etwa in unbewohnten alpinen Gebieten – nicht erreichbar, aber zumindest irgendein Netz in Reichweite ist. Darüber Hinaus werden Anrufe über die Euro-Notruf-Nummer 112 von den Mobilfunk-Netzen priorisiert, das bedeutet, dass ein 112-Notruf vorrangig gegenüber allen anderen Verbindungen behandelt wird. Der Euro-Notruf 112 kann auch ohne Vertrag oder Guthaben abgesetzt werden. Für den Urlaub im Ausland: Im Notfall immer 112 wählen Die verschiedenen Notrufnummern sind im Ausland unterschiedlich. Deshalb gilt der Euro-Notruf 112 als internationale Notrufnummer. Wird irgendwo in Europa die 112 gewählt (immer ohne Vorwahl) dann verbindet das System automatisch zur nächstgelegenen Notruf-Zentrale. In Österreich sind das die Leitstellen der Polizei. Internationale Vorwahlen einspeichern Gespeicherte Rufnummern funktionieren im Ausland nur im internationalen Format: aus beispielsweise 06(…..) wird +436(…..). Deshalb ist es ratsam, zumindest die wichtigsten Kontakte zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. EU-Roaming „Roam like at Home“ – Datennutzung wie daheim  Im EU-Ausland

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Flughafen Basel empfiehlt frühzeitige Anreise

Im Dreiländereck Deutschland/Frankreich/Schweiz beginnen bald die Sommerferien und der Euroairport Basel-Mulhouse-Freiburg erwartet ein sehr hohes Passagieraufkommen. Laut Flughafen erholen sich die Passagierzahlen teilweise schneller als der Aufbau der personellen Ressourcen. Die Personalsituation in der Touristikbranche bleibt angespannt. Die rasche Zunahme des Fluggastaufkommens sei eine Herausforderung für alle Partner auf der Flughafen-Plattform. Der Euroairport empfiehlt daher eine frühzeitige Anreise an den Flughafen. Ebenso soll man sich über die in einigen Reiseländer nach wie vor angewendeten pandemiebedingten Einreisebestimmungen frühzeitig informieren. Wer einen Corona-Test benötigt, soll diesen, wegen der Gültigkeit des Resultats, am Tag vor Abreise machen oder genügend Zeit vor dem Check-in einplanen. Der EuroAirport verfügt über ein modernes Testzentrum für welches Testtermine online reserviert werden können. Die Anzahl Parkplätze sind beschränkt weshalb eine frühzeitige Reservation oder die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen wird. Noch immer kann der Kontrollprozess der Reisedokumente doppelt so lange dauern wie vor der Pandemie, was zu längeren Wartezeiten im Check-in-Bereich führen kann. Der Euroairport ruft deshalb zu frühzeitiger Anreise auf. Man soll mindestens zwei Stunden einplanen. Passagiere sollen sich auch vorher darüber informieren, was im Handgepäck mitgeführt werden darf um Wartezeiten und Staus an den Sicherheitskontrollen zu vermeiden.

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FRA: Neue Frachthalle in der Cargo City Süd

Der Flughafenbetreiber Fraport baut den Luftfrachtstandort Frankfurt weiter aus. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Tor 31 entsteht ab Mitte 2023 eine Luftfrachthalle für DHL Global Forwarding, den Luft- und Seefrachtspezialisten der Deutsche Post DHL Group. Das Baugelände umfasst ein Areal von knapp 60.000 Quadratmetern, die Halle selbst wird inklusive Büroflächen über eine Bruttogeschossfläche von 28.000 Quadratmetern verfügen. Fraport wird die Halle im Bestand halten, die Deutsche-Post-Tochter sie als Mieter nutzen. „Die Grundkonzeption der Halle beruht auf langjähriger Expertise in der Projektentwicklung von Logistik- und Luftfrachtimmobilien am Standort Frankfurt Airport“, so Jan Sieben, Leiter Immobilienentwicklung der Fraport AG. „Das fertige Hallenlayout samt Außenanlagen wird optimale Voraussetzungen für die Erfordernisse des Mieters bieten. Entwurfsplanung und Baubeschreibung stehen für uns allerdings stets auch unter der Prämisse, dass das Objekt zu einem späteren Zeitpunkt für nachfolgende Mieter attraktiv ist“, betont er. Nach Fertigstellung des jüngsten Hallenprojekts stehen in der CCS noch zwei weitere Areale mit insgesamt rund 90.000 Quadratmetern Grundfläche für künftige Entwicklungsmaßnahmen zur Verfügung, wie der Flughafenbetreiber in einer Aussendung mitteilt.

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Jazeera Airways erstmals aus Kuwait auf dem Flughafen Wien gelandet

Seit heute bedient Jazeera Airways erstmals eine Direktverbindung zwischen Kuwait und Wien. Zweimal wöchentlich hebt die Airline von ihrem Heimatflughafen Kuwait Airport aus in Richtung Wien ab. Jeweils Montag und Donnerstag wird die neue Strecke mit einem Airbus A320neo zunächst saisonal bis September bedient. Kuwait liegt an der nordwestlichen Ecke des Persischen Golfes und bietet mit typischem Wüstenklima und wenig Regen ein ganzjährig beliebtes Reiseziel. „Flugverbindungen zwischen Wien und dem Nahen und Mittleren Osten erfreuen sich das ganze Jahr lang großer Beliebtheit. Die Passagierzahlen in diese Regionen bewegen sich aktuell sogar nahezu auf Vorkrisenniveau und mit Jazeera Airways ist ein neuer Carrier in Wien vertreten, der noch mehr Reisemöglichkeiten vor allem nach Kuwait bietet. Wir freuen uns sehr über die neue Airline in Wien und heißen Jazeera Airways herzlich willkommen“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Gegründet wurde Jazeera Airways im April 2004 als erste private Airline Kuwaits. Heute bedient Jazeera Airways etwa 50 Destinationen in Afrika, Asien, dem Nahen und Mittleren Osten und Europa.

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Finnland streicht alle Einreisebeschränkungen

Finnland lässt am 30. Juni alle verbliebenen Einreiserestriktionen auslaufen, die im Zuge der Corona-Pandemie erlassen worden waren. Mit der Lockerung dürfen wieder alle Einreisenden, unabhängig von ihrem Herkunftsland oder ihrem Impfstatus, nach den vor der Pandemie gültigen Regelungen nach Finnland kommen. Für österreichische Reisende sowie andere EU-Bürger bedeutet dies, dass für Aufenthalte von bis zu drei Monaten nur ein gültiger Personalausweis benötigt wird. Noch bis zum 30. Juni muss bei der Einreise zusätzlich der Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung, eine binnen der letzten sechs Monate erfolgte Genesung oder einen maximal 72 Stunden alten PCR- oder Antigentest vorgelegt werden. Auch innerhalb des Landes gibt es kaum noch coronabedingte Restriktionen zu beachten. Bereits seit dem 1. März gilt keine Maskenpflicht mehr in öffentlichen geschlossenen Räumen, der Mund-Nase-Schutz wird nur noch für Personen mit vermuteten oder bestätigten CoV-Infektionen empfohlen. Selbst in öffentlichen Verkehrsmitteln muss die Maske nicht mehr getragen werden, es herrscht jedoch weiterhin eine Empfehlung.

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Pistenschaden sorgte für Chaos am Hamburger Flughafen

Ein Betonaufbruch auf der Landepiste machte gestern Landungen am Hamburger Airport unmöglich. Erst nach 40 Minuten konnte der Flugverkehr planmäßig fortgesetzt werden. Eine Sprecherin des Airports sagte, der Schaden sei am Mittwoch bei einer Pistenkontrolle entdeckt worden. Es sei entschieden worden, dass er sofort repariert werden müsse. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. Gegen kurz nach 17 Uhr gab der Flughafen dann Entwarnung: Die Reparaturarbeiten seien erfolgreich abgeschlossen worden. Mehrere Flüge nach Hamburg seien umgeleitet oder gestrichen worden. Nach der Wiederaufnahme des Betriebs könne es noch zu Verzögerungen kommen, sagte die Sprecherin. Starts waren von der Reparatur der Piste nicht betroffen. Von den beiden Start- und Landepisten des Airports wird derzeit eine turnusgemäß gewartet. Der Schaden liege im Pistenkreuz.

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Salzburg: Eurowings-Europe-Chef Beveridge gelobt Besserung

Eurowings sorgte in den letzten Tagen unter anderem in Salzburg und Innsbruck für viele gestrandete Passagiere, denn aufgrund von Personalmangel konnte man viele Flüge nicht durchführen. Nun räumt Eurowings-Europe-Chef Stefan Beveridge ein, dass nicht alles rund gelaufen ist und gelobt Besserung. „Die aktuellen Flugplan-Anpassungen zahlreicher Airlines in Europa werden aber dazu führen, dass in Verkehrsspitzen Last aus dem System genommen wird und der Luftverkehr so wieder zu einer Normalisierung der Prozesse findet“, so Beveridge. „Wir versprechen von unserer Seite alles zu tun, das System gemeinsam mit unseren Partnern schnellstmöglich und bestmöglich wieder so aufzustellen, dass Kunden ab Salzburg pünktlich und zuverlässig zu ihren Zielen kommen, wie sie es von einer Airline der Lufthansa Group erwarten können. Für die Unannehmlichkeiten der vergangenen Tage möchten wir uns bei betroffenen Gästen aufrichtig entschuldigen“. Salzburgs Flughafenchefin Bettina Ganghofer fügte im Zuge eines Pressegesprächs hinzu: „Mit Eintrübungen müssen wir überall rechnen, Urlaubszeit bringt leider Stau, Verspätungen und Umwege auf der Straße, auf der Schiene und im Luftverkehr mit sich. Verglichen mit dem Jahr 2018 hatten wir heuer um 4 Flugstreichungen im Zeitraum Jänner bis Ende Juni mehr, das ist bedauerlich, aber mit der aktuellen Situation erklärbar. Wir vertrauen auf die Gegensteuerungsmaßnahmen unseres Airline-Partners Eurowings, damit die Situation für unsere Passagiere bestmöglich entzerrt werden kann. Ich bin mir sicher, dass wir trotz aller Widrigkeiten einem guten Sommer entgegensteuern“. Auch am Salzburger Flughafen leidet man derzeit unter Personalmangel. Dies führte bereits dazu, dass die Direktorin selbst mitanpacken musste. Beispielsweise half sie als Kellnerin in der Lounge aus.

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