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Deutsche Flughäfen: Passagieraufkommen erreicht 70 Prozent des Vorkrisenniveaus

Auch im Mai 2022 erholte sich das Passagieraufkommen an den Flughäfen: Gegenüber dem Vorkrisenniveau von 2019 konnten fast 70 Prozent der Reisenden (-29,5 Prozent) an den Flughäfen begrüßt werden. Etwa 15,8 Millionen Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen – im Vergleich zum Mai 2021 hat sich das Aufkommen also fast verfünffacht. Das Cargo-Aufkommen kann im Vergleich zum Vormonat leicht zulegen: 432.683t bedeuten zwar -6,2 Prozent zum Vorjahr, gegenüber 2019 sind es +4,4 Prozent . Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen war mit 160.574 Starts und Landungen mehr als doppelt so hoch wie im Mai 202, gegenüber 2019 wurden mit -22,6 Prozent bereits wieder mehr als drei Viertel aller gewerblichen Flüge durchgeführt. Von Januar bis Mai wurden damit an den deutschen Flughäfen mehr als 51,44 Millionen Passagiere (an+ab) gezählt. Mit +385,4 Prozent verzeichnen die Flughäfen ein starkes Wachstum zum Vorjahr. Zum Vorkrisenniveau in 2019 würden aber noch 45,6 Prozent fehlen, wie der Flughafenverband ADV in einer Aussendung mitteilt.

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Linz sieht sich gut gerüstet für die Sommerferien 2022

Die Personaldecke am Linzer Flughafen soll derzeit stabil sein, denn laut einem Flughafensprecher der Mitarbeiterstand stabil sein. Neun offene Stellen gibt es derzeit am oberösterreichischen Airport. Gegenüber dem Österreichischen Rundfunk betonte der Medienreferent, dass man auch zusätzliche Mitarbeiter für die Abfertigung während der Hochsaison sucht. Die operativen Abteilungen wären aber „angemessen besetzt“, so dass man von „Normalbetrieb in der Hochsaison ausgehen kann“. Die Kurzarbeit habe Linz-Hörsching geholfen, dass die Beschäftigten gut gehalten werden könnten. Gänzlich ausschließen kann man aber auch in Oberösterreich nicht, dass es besonders auf den Strecken nach Frankfurt am Main (Air Dolomiti) und Düsseldorf (Eurowings) zu Kürzungen kommen könnte. Hintergrund ist, dass diese Routen überwiegend von Geschäftsreisenden genutzt werden und deren Reiseaufkommen im Hochsommer traditionell niedriger ist. Auch in der Vergangenheit hat der vormalige Betreiber Austrian Airlines jeweils im Juli und August die Frequenzen auf diesen Strecken zurückgefahren. Ob sich die akuten Personalprobleme in Deutschland auch auf das Flugangebot ab Linz-Hörsching auswirken könnten, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Ein Sprecher betont, dass man noch nicht weiß, ob die von Lufthansa kommunizierten Reduktionen auch Linz betreffen könnten. Man sieht es als Vorteil an, dass die Frankfurt-Strecke mit dem kleineren Embraer-195 bedient wird, da dieser weniger Personal benötigt.

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Keine Corona-Förderungen: Österreich Bundesländerflughäfen verklagen die Republik Österreich

Die österreichischen Regionalflughäfen wollen eine Klage gegen die Republik Österreich einbringen. Es geht um die Auszahlung von Covid-19-Förderungen, bei denen man sich gegenüber dem Flughafen Wien-Schwechat benachteiligt sieht. Es geht um eine beachtlich hohe Summe, denn allein der Flughafen Graz klagt 5,6 Millionen Euro ein, berichtet die „Kleine Zeitung“. Hintergrund ist, dass die Bundesländerflughäfen – im Gegensatz zum Wiener Airport – keinen Zugang zu diversen Fördermöglichkeiten des Bundes hatten. Begründet wurde das unter anderem damit, dass sich – mit Ausnahme von Klagenfurt – die Regionalflughäfen im Eigentum der öffentlichen Hand, also Länder und Städte, stehen würden. Nach Ansicht der Regierung sollen die jeweiligen Gesellschafter, die der öffentlichen Hand angehören, selbst für die finanziellen Schäden, die aufgrund der Corona-Pandemie entstanden sind, aufkommen. Lediglich der Zugang zur Kurzarbeit wurde den Bundesländer-Airports gewährt. Anders die Situation am Flughafen Wien: Die Bundesländer-Airports stellen es so dar, dass der größte Flughafen des Landes zu so ziemlich allen Coronahilfen Zugang gehabt hätte. Daraus leitet man eine Benachteiligung ab und klagt nun die Republik. Allein der Flughafen Graz macht 5,6 Millionen Euro geltend. Seitens der Finanzprokuratur gibt es keine Stellungnahme zum gerichtlichen Vorgehen der Bundesländer. Auch ist noch nicht absehbar wann die einzelnen Klagen verhandelt werden, denn aus rechtlichen Gründen muss jeder Airport für sich selbst vor Gericht ziehen. Eine Zusammenlegung in ein Verfahren ist nicht möglich.

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Tui Österreich verzeichnet starke Antalya-Nachfrage

Der Reiseveranstalter Tui Österreich verzeichnet derzeit eine besonders hohe Nachfrage in Richtung Antalya. Laut Mitteilung des Unternehmens sollen die ab Wien, Salzburg, Graz und Linz angebotenen Pauschalreisen besonders gut gebucht sein. Das Unternehmen bietet für Familien eine Sonderaktion, die bis Ende Juni 2022 läuft, an: Kinder bezahlen in Begleitung ihrer vollzahlenden Eltern nichts für die Unterkunft im Raum Antalya. Zur Auswahl stehen rund 1.700 Hotels in dieser Region der Türkei. Flugverbindungen bietet Tui Österreich mehrmals täglich ab Wien-Schwechat sowie jeweils zweimal pro Woche ab Salzburg, Graz und Linz an. Der Tour Operator kooperiert heuer bei den Antlaya-Flügen ab Wien mit SunExpress, Corendon Airlines, Pegasus, Turkish Airlines und Austrian Airlines. Auch ab Budapest bietet man einen täglichen Flug in Kooperation mit SunExpess an. Jeweils an Montagen hat man auch das Ziel Dalaman wieder im Programm. „Wir freuen uns sehr, dass die Türkei heuer wieder zu den beliebtesten Sommerreisezielen unserer TUI Gäste zählt“, sagt David Szabo, Head of Operations Tui Österreich. „Antalya ist momentan unsere meistgebuchte Sommerdestination, mit Juli als dem beliebtesten Reisemonat – über ein Drittel aller gebuchten Gäste haben sich im Sommer aktuell für diesen Monat entschieden. Wer sich die besten Flugzeiten und Plätze noch sichern möchte, sollte jedenfalls schnell buchen“.

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Fracht: Korean Air Cargo konnte in Wien stark zulegen

In den letzten Jahren konnte Korean Air Cargo das Frachtaufkommen am Flughafen Wien-Schwechat stark steigern. Unternehmensangaben nach trägt dazu auch bei, dass eine erhöhte Nachfrage im Bereich von Automobilprodukten besteht. Diese sind für Werke in Mittel- und Osteuropa bestimmt und werden über Wien aus Asien und anderen Regionen eingeflogen. Ein weiteres Standbein sind elektronische und pharmazeutische Güter. Derzeit bietet Korean Air Cargo bis zu 13 Cargo-Flüge pro Woche an. „Für die kommende Zukunft erwarten wir einen weiteren Anstieg der nachgefragten Tonnagen zwischen Seoul-Incheon und Europa. Trotz der Corona-Krise konnten wir am Flughafen Wien ohne Staus und Unterbrechungen zuverlässig eine hohe Tonnagenausweitung erzielen“, so Regional Cargo Manager Park Joonseok. Korean Air Cargo führt seit 2004 Frachtflüge nach Wien-Schwechat durch. Ursprünglich setzte man primär den Maschinentyp Boeing 747-400F ein. Seit einigen Jahren fliegt man auch mit B777F und B747-8F. Während der Corona-Pandemie konnte man eine 40-prozentige Steigerung der Tonnage verzeichnen. Im Jahr 2019 hatte der koreanische Carrier rund 27.700 Tonnen. Im Vorjahr waren es 39.800 Tonnen, so dass sich Wien-Schwechat zum wichtigsten Cargo-Drehkreuz in Europa entwickelte. Das Unternehmen rechnet damit, dass sich in den nächsten Jahren das Aufkommen weiter steigern wird.

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Mitteilung der Familie Dornier zum Tode von Silvius Dornier

Der Luftfahrtunternehmer und Gründer der Dornier Stiftung für Luft- und Raumfahrt Silvius Dornier ist tot. Er wurde 95 Jahre alt und starb am 19. Juni 2022 in München im Kreise seiner Familie. Er hinterlässt sieben Kinder und 17 Enkelkinder. Gemeinsam mit seinem Vater und seinen Geschwistern baute er die Dornier Werke nach dem Zweiten Weltkrieg wieder auf, sie machten Dornier erneut zu einem Unternehmen von Weltruf. 1985 übernahm Daimler-Benz die Mehrheit am Gesellschaftskapital des Dornier Konzerns. Silvius Dornier widmete sich sein Leben lang der Entwicklung von Hochtechnologien: Das Streben nach Innovationen über die Luftfahrt hinaus und die Arbeit als sozial engagierter Familienunternehmer in Deutschland zeichneten ihn aus.  Silvius Julius Dornier wurde am 12. April 1927 in Friedrichshafen am Bodensee als Sohn des Flugzeugkonstrukteurs Claude Dornier und seiner Frau Anna geboren. Er besuchte Schulen in Friedrichshafen und vorübergehend nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges auch ein Jahr das Gymnasium in Kempten im Allgäu. Wieder zurückgekehrt nach Friedrichshafen wurde er parallel zum Schulbesuch, 1943, als Luftwaffenhelfer zu einer der örtlichen schweren Flakbatterien mit 8,8 und 10,5 cm Geschützen eingezogen. Dort erlebte er mit seinen Kameraden mehrere schwere Luftangriffe auf seine Heimatstadt.  Im Frühherbst 1944 folgte die Einberufung zum obligatorischen Reichsarbeitsdienst nach Hüfingen im Schwarzwald. Um nicht zur SS eingezogen zu werden meldete sich Silvius Dornier als Offiziersbewerber zur Luftwaffe. Der größte Teil seiner Kameraden fiel im Kampf, was ihn ein Leben lang sehr bewegte. Silvius Dornier wurde gegen Kriegsende östlich von Berlin eingesetzt. Bei Kriegsende geriet Silvius Dornier an der Elbe in amerikanische

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Bahamas für Geimpfte ohne Testnachweis erreichbar

Die Bahamas haben gestern die Testpflicht für die Einreise vollständig Geimpfter abgeschafft. Nur ungeimpfte Personen ab zwei Jahren müssen dann noch einen negativen PCR- oder Antigentest vorweisen. Zugleich entfällt die Pflicht, vorab ein Travel Health Visa zu beantragen. Dies gilt unabhängig vom Impfstatus, bei den weiteren Regelungen wird hingegen zwischen geimpften und ungeimpften Reisenden unterschieden. Von allen Personen ohne Corona-Impfung ab einem Alter von zwei Jahren wird künftig ein negativer Coronatest verlangt, akzeptiert werden PCR- und Antigen-Schnelltests. Geimpfte Reisende müssen hingegen nur noch den Impfnachweis vorzeigen. Durch die wegfallenden Testanforderungen und das abgeschaffte Gesundheitsvisum sollen die bürokratischen Hürden für Reisende verringert und die Erholung der Reisebranche gefördert werden.

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Schauinsland-Reisen baut Kooperation mit Lopesan aus

Der Veranstalter Schauinsland-Reisen arbeitet künftig noch enger mit der spanischen Hotelkette Lopesan zusammen. Die übernimmt mit dem 5-Sterne-Hotel Eden Beach Resort & Spa im thailändischen Khao Lak erstmals ein Hotel in Asien. Das Hotel ist weiterhin exklusiv über Schauinsland-Reisen buchbar. „Wir arbeiten seit Jahren sehr gut und vertrauensvoll mit Lopesan zusammen“, sagt Schauinsland-Reisen Touristikchef Andreas Rüttgers. „Wir freuen uns, dass diese gute Zusammenarbeit künftig noch mehr Früchte trägt.“ „Wir sind stolz, dieses besondere Haus weiterhin exklusiv unseren Gästen anbieten zu können“, sagt Schauinsland-Reisen-Touristikchef Andreas Rüttgers. „Sie bekommen dort ein Rundum-Wohlfühl-Paket und dazu einen der schönsten Strandabschnitte in Khao Lak.“ Dass das Hotel künftig von Lopesan geführt wird, freut auch Schauinsland-Reisen-Geschäftsführer Gerald Kassner. „Lopesan ist schon lange ein enger Partner der schauinsland-reisen-Familie. Dass wir die Kooperation ausweiten, unterstreicht einmal mehr unsere sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, so Kassner.

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FACC eröffnet neues Werk in Kroatien

FACC hat das neue Werk zur Produktion von Leichtbauteilen für den Kabineninnenraum in Kroatien feierlich eröffnet. Nach 10 Monaten Bauzeit wurde das neue Werk 6 der FACC ab Dezember 2021 in Betrieb genommen. Es wurden in der ersten Bauphase 15 Millionen Euro (inkl. Grundstück) investiert. Im Werk werden für Business Jets und Passagierflugzeuge Leichtbauteile für den Kabineninnenraum gefertigt. Das neue Werk wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut geplant. Ziel sei es gewesen, ein Werk nach den modernsten Gesichtspunkten einer industriellen Fertigung zu errichten. „Nach dem erfolgreichen Start und bereits über 170 MitarbeiterInnen planen wir, innerhalb der nächsten vier Jahre das Werk auf rund 600 MitarbeiterInnen auszubauen“, gab CEO Robert Machtlinger am Eröffnungs-Event bekannt.

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Ägypten will alle Covid-Reisebeschränkungen aufheben

Ägypten hat angekündigt, alle verbliebenen Einreisebeschränkungen aufzuheben – ein konkretes Datum für den Beginn der Lockerung ist derzeit noch nicht sicher bekannt. Derzeit müssen Urlauber noch einen Corona-Impf- oder Testnachweis erbringen, diese Pflicht soll entfallen. Damit sollen Einheimische sowie ausländische Bürger ohne coronabedingte Auflagen in den Staat am Roten Meer einreisen dürfen. Ab wann die Entscheidung in Kraft tritt, steht noch nicht sicher fest, nach Medienberichten soll dies jedoch sofort der Fall sein, wie Check24 berichtet. Im Moment wird noch von allen Ankommenden, auch Touristen aus Deutschland und Österreich, ein gültiger Corona-Nachweis verlangt. Dabei darf es sich entweder um den Beleg einer vollständigen Impfung oder um einen negativen Test handeln. Als vollständig geimpft gilt, wer das Grundimpfschema mindestens 14 Tage vor der Ankunft in Ägypten abgeschlossen hat, eine Booster-Impfung ist nicht zwingend nötig. Bei Testergebnissen haben Reisende die Wahl zwischen einem maximal 24 Stunden alten Antigen-Schnelltest und einem PCR-Test, der höchstens 72 Stunden (bei Einreise über den Flughafen Frankfurt 96 Stunden) alt ist.

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