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Flughafen Altenrhein registriert weniger Passagiere als 2020

Die Corona-Pandemie brachte den Tourismus fast zum Erliegen. Die Buchungszahlen schnellen zwar aktuell in die Höhe und viele Corona-Einschränkungen auf der ganzen Welt sind weggefallen – dennoch müssen Airlines und Flughafen weiterhin kämpfen. So auch der Flughafen Altenrhein. Im ersten Quartal dieses Jahres gibt es immer noch starke Einbussen – sowohl bei den Flügen wie auch Passagieren. Im Vergleich zum ersten Quartal 2020 – also bereits mitten in der Pandemie – sind es nur ein Drittel der Flüge und gar nur ein Sechstel der Passagiere. Als Ursache vermuten die Flughafen-Verantwortlichen die Situation in Österreich. „In Österreich herrschten im ersten Quartal immer noch relativ strikte Einreisebestimmungen. Darum war die Nachfrage auch tief“, erklärt Thomas Krutzler, CEO der People’s Air Group, gegenüber TVO. Das Homeoffice und auch Reisestopps von Arbeitgebern hätten dazu beigetragen. Auch der Ukraine-Krieg habe seinen Teil dazu beigetragen. Der Blick in die Zukunft dürfte dennoch optimistisch stimmen. Laut den Verantwortlichen zeichne sich nun eine Entspannung der Situation an. An die Zeiten vor der Pandemie knüpfe diese aber noch lange nicht an. Mittelfristig rechnet Krutzler auf der Linienstrecke zwischen Altenrhein und Wien mit der Hälfte der Passagiere. Im Charterbereich sei der Nacholbedarf der Reisenden und dementsprechend die Nachfrage größer. Hier seien die Flüge gut gebucht.

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Spanien: Keine Auflagen mehr für Reisende aus EU

Reisende aus der EU und dem Schengenraum müssen bei der Einreise in das beliebte Urlaubsland Spanien künftig keinen Corona-Gesundheitsnachweis mehr vorlegen. Damit dürfen Urlauber ab sofort wieder nach Spanien reisen, ohne eine Corona-Impfung, -Genesung oder einen negativen Test vorlegen zu müssen. Ein Einreiseformular ist ebenfalls nicht mehr auszufüllen – der Spanien-Urlaub ist damit wieder wie vor der Pandemie möglich. Für Reisende aus allen anderen Ländernbleiben die bisherigen Auflagen jedoch bestehen. Das berichtet das Online-Portal Aero. Das Gesundheitsministerium in Madrid begründete die Lockerung mit der „Verbesserung der epidemiologischen Lage“ in Spanien und anderen europäischen Ländern. Zudem weise Spanien eine hohe Impfquote auf. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen bei Menschen über 60 Jahre gab das Ministerium mit 282 an. Seit dem 19. April ist die generelle Maskenpflicht in Spanien in öffentlichen Innenräumen fast überall aufgehoben. Nur in Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern, Arztpraxen und Apotheken sowie in Senioren- und Pflegeheimen muss der Mund-Nase-Schutz weiterhin getragen werden. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln bleibt die Maske erst einmal verpflichtend.

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Korean Air erhöht Frequenz nach Frankfurt und nimmt wieder Passagierflüge nach Wien auf

Mit der weltweiten Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen bietet auch Korean Air wieder mehr Flüge an: Ab dem 14. Juni 2022 erhört die südkoreanische Airline das Angebot auf der Strecke Seoul/Incheon – Frankfurt um einen Flug auf drei wöchentliche Verbindungen.r Mit einer Boeing 787-9 bedient Korean Air ab Mitte Juni jeweils dienstags, donnerstags und samstags die Strecke nach Frankfurt. Ende Juli stockt sie das Angebot dann um zwei weitere Flüge pro Woche freitags und sonntags auf. Der Abflug in Seoul/Incheon erfolgt jeweils um 11:15 Uhr mit Ankunft um 17:40 Uhr. Zurück geht es ab Frankfurt um 19:40 Uhr, die Landung erfolgt in Seoul/Incheon um 14:00 Uhr am nächsten Tag. Der Dreamliner bietet 24 Prestige Suites in der Prestige Class und 245 komfortable Sitzplätze in der Economy Class. Von Seoul wieder nach Wien Darüber hinaus nimmt Korean Air am 1. Juli 2022 nach über zweijähriger Pause wieder Passagierflüge nach Wien auf.  Ab Juli fliegt Korean Air drei Mal pro Woche von Seoul/Incheon nach Wien und wieder zurück. Der Hinflug startet jeweils mittwochs, freitags und sonntags um 11:00 Uhr mit Ankunft in der österreichischen Hauptstadt um 17:10 Uhr. Der Rückflug hebt um 18:40 Uhr ab und kommt in Seoul/Incheon am nächsten Tag um 12:50 Uhr an. Zunächst kommt ein Airbus 330-200 mit 30 Plätzen in der Prestige Class und 188 Sitzen in der Economy Class zum Einsatz, ab dem 9. August dann eine Boeing 787-9 mit der gleichen Sitzkonfiguration wie der Dreamliner nach Frankfurt.

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Pfingsten: 23 Prozent der Österreicher wollen Kurzurlaub antreten

Das lange Pfingstwochenende steht bevor und wird traditionell von vielen Österreichern für einen Kurzurlaub genutzt. Im Ausland stehen Italien und Kroatien hoch im Kurs, jedoch behauptet die Hoteliersvereinigung, dass rund zwei Drittel im Inland bleiben wollen. In Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Mindtake wurden 1.000 Österreicher zu ihren Urlaubsplänen rund um Pfingsten befragt. Dabei gaben 23 Prozent an, dass sie fix über Pfingsten eine Auszeit antreten werden. Davon wollen 62 Prozent ihren Kurzurlaub im Inland verbringen. „Das sind großartige Nachrichten für die Branche. Aber klar: Von Wellness über Aktiv- und Genussurlaub bis hin zum Städtetrip bietet unsere Top-Hotellerie ein unschlagbares Angebot zu einem unschlagbaren Preis“, weiß ÖHV-Präsident Walter Veit, selbst Gastgeber in Obertauern. Der ÖHV-Funktionär ist zuversichtlich, dass sich zusätzlich zu den 23% Fixstartern noch ein guter Teil der 22 % Unentschlossenen kurzfristig motivieren lässt: „Es wird so kurzfristig gebucht wie noch nie. Da tut sich noch einiges.“ Generell gilt: Wer sich noch ein Zimmer am Traumurlaubsort sichern will, muss schnell sein. Ganz besonders gilt das in der Landesmitte: Am beliebtesten bei den Inlandsurlaubern sind die Steiermark mit 23 %, Kärnten mit 15% und Salzburg mit 12%: Diese drei Bundesländer werden über die Feiertage gemeinsam die Hälfte aller Inlandsgäste beherbergen. Absolute Klassiker zu Pfingsten sind Städte-Trips: „Da kann die Auslastung auf 70 % klettern. Das ist ein wichtiger Impuls für die gebeutelten Unternehmen“, zeigt Veit auf und sieht noch einiges an Potential, unentschlossene Gäste zu überzeugen: „So gut wie alle Einschränkungen sind gefallen, Kultur und Lokale wieder geöffnet, alle freuen sich

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Österreich: Tourismus mit „blauem Auge“ durch den Winter 2021/22 gekommen

Die österreichischen Beherbergungsbetriebe haben laut Statistik Austria im Zeitraum von November 2021 bis April 2022 insgesamt 52,7 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Damit lag man deutlich unter dem Vorkrisenniveau, denn in der Wintersaison 2018/19 hatte man 72,9 Millionen Nächtigungen. Auch hatte man nur 13 Millionen Ankünfte. Im Vergleichszeitraum vor der Corona-Pandemie waren es noch 20,4 Millionen. Allerdings hat sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer um 0,4 Tage auf vier Tage verlängert. Der stärkste ausländische Herkunftsmarkt war wieder Deutschland (20,5 Millionen Nächtigungen), gefolgt von den Niederlanden (5,6 Millionen) und Belgien (1,6 Millionen). „Die heimische Beherbergungsbranche konnte in der letzten Wintersaison 52,7 Millionen Nächtigungen verzeichnen. Der Wintertourismus hat damit gezeigt, dass trotz Coronapandemie eine solide Wintersaison möglich ist“, so die Bilanz von Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler anlässlich der neuen Statistik Austria Zahlen für die abgeschlossene Wintersaison 21/22. „Obwohl der neuerliche Lockdown zu Beginn der abgelaufenen Wintersaison den Tourismus gebremst hat und es durch laufend veränderte Reisebeschränkungen zu Unsicherheiten kam, konnte vor allem die zweite Saisonhälfte ab Februar gut genutzt werden. Dies ist auch ein klares Signal dafür, dass mit den gelernten Präventionskonzepten und der Impfung eine sichere Wintersaison auch ohne Lockdown, wie etwa in der Schweiz, möglich ist“. Die laufende Sommersaison ist allerdings von vielen Faktoren negativ beeinflusst. Die österreichische Touristik leidet momentan unter akutem Arbeitskräftemangel. Dazu kommen die enormen Teuerungen, beispielsweise für elektrische Energie, Erdgas und Lebensmittel. „Wir müssen jetzt alles daransetzen, den durch die Teuerungen besonders betroffenen Tourismussektor zu entlasten sowie Lösungen für den Arbeitskräftemangel zu finden. Die RWR-Karte als auch die Stammsaisonier-Regelung, sind wichtige

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Premium Jet mit neuem Österreich-Ableger

Der schweizerische Businessjet-Operator Premium Jet hat eine Tochtergesellschaft in Österreich gegründet. Diese erhielt zwischenzeitlich seitens der Behörden AOC und Betriebsgenehmigung ausgestellt. Eigenen Angaben nach hat man schon länger mit dem Gedanken gespielt, dass man sich zusätzlich zum schweizerischen AOC auch eines in der Europäischen Union zulegt. Dazu gründete man in Österreich eine Tochtergesellschaft, die nun offiziell zugelassen wurde. Der Sitz des in der Alpenrepublik noch jungen Luftfahrtunternehmens befindet sich im Officepark 1 am Flughafen Wien-Schwechat. Dass schweizerische Operators in Österreich Tochtergesellschaften mit eigenen Zertifikaten gründen, kommt gelegentlich vor. Beispielsweise verfügt Zimex über einen Ableger in der Alpenrepublik. Dieser trägt den Namen Zimex Aviation Austria AG und sitzt in Salzburg.

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VC lehnt EU-Vorschlag zum Emissionshandel im Luftverkehr ab

Die Vereinigung Cockpit lehnt diesen Vorschlag im Schulterschluss mit deutschen und europäischen Partnergewerkschaften und Fluggesellschaften ab und fordert die EU-Parlamentarier auf, dem Änderungsantrag nicht zuzustimmen. Der Umweltausschuss des Europaparlaments hat einem Änderungsantrag zugestimmt, der eine Ausweitung des EU-Emissionshandelssystems (EU-EHS) fordert. Das System soll demnach auf alle Flüge ausgeweitet werden, die die EU verlassen. Bislang werden ausschließlich Flüge auf Strecken innerhalb der EU erfasst. Nach der Entscheidung im Umweltausschuss steht nun die Abstimmung im EU-Parlament selbst an. Die Folgen des Vorschlags wären schlecht für Europa und schlecht für das Klima: Bei bleibendem Luftverkehr in vergleichbarer Größenordnung würden mehr Emissionen durch längere Strecken bei gleichzeitigem Verlust von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen in Europa produziert. „Die Ausweitung des EU-Emissionshandelssystems in der vorgeschlagenen Art und Weise wäre politisches Greenwashing. Beim Klimaschutz im Luftverkehr kann es keine nationalen oder regionalen Insellösungen geben“, sagt Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Nur ein umfassendes globales System zur Begrenzung des CO2-Ausstoßes wird zielführend und erfolgreich sein. Wir warnen dringend davor, einseitige regulatorische Maßnahmen einzuführen und damit die Benachteiligung der EU-Carrier im internationalen Verkehr auszubauen, ohne vollumfänglich die markverzerrenden Wirkungen zu berücksichtigen. Dem Klima wäre mit dem Vorschlag des Umweltausschusses nicht geholfen und die EU würde ihre Fluggesellschaften und deren Arbeitsplätze aus freien Stücken selbst an die Wand fahren. Das kann nicht das Ziel des EU-Parlaments sein.“ Die Vereinigung Cockpit plädiert gemeinsam mit ihren Partnern für eine international einheitliche Lösung im Rahmen des CORSIA-Abkommens und fordert die Parlamentarier daher auf, den von der EU-Kommission vorgeschlagenen Anwendungsbereich des Emissionshandelssystems beizubehalten. Das

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Air Baltic fliegt von Tampere nach Amsterdam

Direktflüge zwischen Tampere und Amsterdam: Die lettische Fluggesellschaft verbindet nun beide Städte mit zwei wöchentlichen Flügen. „Wir haben unsere Basis in Tampere vor einem Monat eröffnet und verbessern nun weiter die Verbindungen von und nach dieser Stadt. Bisher hat die Nachfrage der finnischen Passagiere unsere Erwartungen erfüllt“, zeigt sich Airline-Chef Martin Gauss zufrieden. Der lettische Carrier führt neben der Strecke nach Riga auch Direktflüge von Tampere nach Oslo, Kopenhagen, Frankfurt, München und eben Amsterdam durch. Außerdem wird der Airport mit den Urlaubszielen Malaga und Rhodos verbunden.

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Tourismusbranche setzt große Hoffnungen in Sommersaison

Nach zwei Jahren Pandemie keimt im heimischen Tourismus wieder Hoffnung. Der Winter war durchwachsen, doch nun blicken die befragten Betriebe wieder etwas optimistischer in die Zukunft, wie der aktuelle Tourismusbarometer des Beratungsunternehmens Deloitte und der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) zeigt. Allerdings spüren drei Viertel der 300 befragten Unternehmen den Mitarbeitermangel akuter denn je. Die Hälfte will die Preise wegen gestiegener Kosten erhöhen. Schwieriger Zugang zu Krediten Jeder zweite Betrieb will die höheren Kosten, die vor allem im Energiebereich durchschlagen, „teilweise bis ganz an die Gäste weitergeben“. 43 Prozent der Unternehmen kommen wegen der anhaltenden Krisensituation schwerer an Kreditfinanzierungen. Investitionen stocken. Vor der Pandemie gab nur ein Drittel an, dass für sie der Zugang zu Krediten schwieriger geworden sei. Um leichter Mitarbeiter zu finden, setzen den Angaben zufolge viele Betriebe Maßnahmen wie verstärkte Digitalisierung, Bezahlung über Kollektivvertrag, schönere Unterkünfte und Fortbildungen. Neben all den Herausforderungen ziehen die Betriebe auch positive Schlüsse aus den Krisenjahren: Die Pandemie hat den Tourismus spürbar digitaler gemacht. Mehr als die Hälfte der Befragten hat in dieser Zeit digitale Hilfsmittel eingesetzt und will dies auch zukünftig beibehalten. Zudem haben rund 40 Prozent in der Pandemie neue Vertriebswege gewählt. Auch das Thema Klimawandel steht aktuell im Fokus der Touristiker: „Mehr als die Hälfte der Befragten will zukünftig eigenen Strom produzieren und ebenso viele wollen weg von fossilen Brennstoffen. Die Branche hat die Zukunftsthemen erkannt und geht diese offensiv an“, betont Deloitte-Experte Andreas Kapferer.

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Delta rechnet mit Quartalsumsatz auf Vorkrisen-Niveau

Eine starke Nachfrage und hohe Ticketpreise stimmen die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines optimistischer. Der Umsatz soll im laufenden Quartal auf das Niveau vor der Corona-Pandemie zurückkehren. Und auch die prognostizierte Spanne für die operative Marge kann Delta Air Lines nun besser eingrenzen – bei gleichzeitig höheren Spritkosten. Außerdem werde die Kapazität aber etwas niedriger ausfallen, als bislang erwartet, teilte das US-Unternehmen mit. Der US-Konzern erwartet in den drei Monaten bis Ende Juni nun einen Umsatz von 12,4 bis 12,5 Milliarden Dollar und würde damit wieder das Niveau aus dem zweiten Quartal 2019 erreichen. Zuvor hatte die Fluggesellschaft erwartet, bis zu 97 Prozent des vorpandemischen Niveaus erreichen zu können. Von den Umsätzen sollen 13 bis 14 Prozent als operativer Gewinn bleiben. Damit hat Delta das untere Ende der Spanne um ein Prozentpunkt angehoben. Bei dieser Kennziffer wird Delta allerdings noch nicht das vorpandemische Niveau erreichen, denn aktuell lasten gestiegene Treibstoff- und Vertriebskosten ein Stück weit auf der Profitabilität.

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