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Belgien: Generalstreik führt zu Einstellung des öffentlichen Bahnverkehrs

In Belgien hat ein Generalstreik weite Teile des Landes lahmgelegt. Unter anderem wurde der Bahnverkehr gestern Abend weitgehend eingestellt. In weiten Teilen des Landes werde bis zum Ende des Streiks am Dienstagabend nur rund ein Viertel der Züge verkehren, wie Reisevor9 berichtet. Ein Ersatzfahrplan sei in Kraft. In den Provinzen Lüttich, Luxemburg und Namur fahre wegen fehlenden Personals gar kein Zug. Auch die ICE-Verbindungen der Deutschen Bahn zwischen Brüssel und Frankfurt am Main fallen nach Angaben der Bahn am Dienstag aus. Zudem sollte ein Großteil der Thalys-Züge betroffen sein.  Für heute hatten mehrere Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes zum Streik aufgerufen. Hintergrund sind unter anderem eine allgemeine Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen sowie Forderungen nach höheren Einkommen. Einschränkungen werden unter anderem in der Abfallentsorgung, in der Verwaltung sowie im Bildungswesen erwartet.

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Tunesien lässt Quarantänepflicht für Ungeimpfte fallen

Tunesien hat die Einreisebestimmungen für Personen ohne vollständigen Impfschutz gelockert. Wer mindestens 18 Jahre alt und nicht oder nicht komplett geimpft ist, muss sich von nun an nach dem Grenzübertritt nicht mehr in Quarantäne begeben. Nötig ist nur noch ein negativer Corona-Test. Dabei darf es sich um höchstens 48 Stunden alte PCR-Tests oder maximal 24 Stunden alte Antigen-Schnelltests handeln. Vorzuweisen sind die Bescheinigungen, welche von einer Gesundheitsbehörde ausgestellt und mit einem QR-Code versehen sein müssen, jeweils beim Check-in des Anreisefluges. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren unterliegen keiner Nachweispflicht, vollständig geimpfte Passagiere müssen nur ihr Impfzertifikat vorzeigen. Der Impfschutz wird als komplett angesehen, wenn die letzte Dosis mindestens 14 Tage beziehungsweise bei Verwendung des Impfstoffes von Johnson & Johnson 28 Tage vor der Ankunft erhalten worden ist, wie Check24 berichtet.

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Ab Mittwoch: Austrian Airlines lässt die Masken fallen

Austrian Airlines lässt ab Mittwoch, 1. Juni 2022, die FFP2-Masken fallen. Passagiere müssen nur noch dann Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn es eine entsprechende Anordnung eines anderen Staats gibt. Beispielsweise von/nach Deutschland ist dies der Fall. Die österreichische Bundesregierung setzt die FFP2-Maskenpflicht ab Mittwoch auch in öffentlichen Verkehrsmitteln inklusive Bahnhöfen, Haltestellen und Flughafenterminals für vorerst drei Monate aus. Die Wiener Landesregierung trägt dies jedoch nicht mit. Da es auf dem Stadtgebiet von Wien keinen Verkehrsflughafen gibt, ist der Wiener Sonderweg für Passagiere nicht relevant. Der größte Flughafen Österreichs befindet sich in Niederösterreich. Austrian Airlines wird ab 1. Juni 2022 nur noch dann auf das Tragen von Mund-Nasen-Schutz pochen, wenn es beispielsweise seitens des Zielstaats eine entsprechende Anweisung mittels Notam gibt. Andernfalls können Crews und Passagiere maskenlos fliegen. „Ab 1.6.2022 wird gemäß aktueller Covid-Maßnahmenverordnung die Maskenpflicht an Bord von öffentlichen Verkehrsmitteln und somit auch von Flugzeugen ausgesetzt. Für Fluggäste der Austrian Airlines bedeutet das, dass vorerst bis 23.8.2022 das Tragen einer FFP2 Maske oder eines Mund-Nasen-Schutzes an Bord nicht mehr verpflichtend ist. Selbstverständlich können Passagiere weiterhin eine Maske tragen, sofern sie dies wünschen. Auf Flügen in Länder, die noch eine aufrechte Maskenpflicht (FFP2 oder Mund-Nasen-Schutz) vorschreiben, müssen Fluggäste und Crewmitglieder weiterhin eine Maske tragen“, erklärt ein Sprecher der Austrian Airlines. Bereits vor einigen Tagen kündigte der Mitbewerber Ryanair an, dass man ab dem 1. Juni 2022 auf Österreich-Flügen das Tragen von Masken nicht mehr verlangen wird. Die AUA-Konzernmutter Lufthansa hat zwischenzeitlich die Crews angewiesen, dass auf Deutschland-Flügen die von der dortigen Regierung angeordnete

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Herbst: Chair Airlines führt Charterflüge für Hotelplan aus

Zusammen mit Chair Airlines fliegt der Schweizer Reiseveranstalter seine Kunden an diverse Destinationen rund ums Mittelmeer. Im September, Oktober und November 2022 fliegt der Schweizer Carrier für Hotelplan Suisse ab Zürich nach Kreta (ab 10. September bis 29. Oktober jeweils samstags), nach Larnaca (ab 10. September bis 29. Oktober jeweils samstags sowie ab 14. September bis 19. Oktober, jeweils mittwochs), nach Hurghada (ab 7. September bis 16. November jeweils mittwochs sowie ab 25. September bis 20. November 2022 jeweils sonntags) und nach Marsa Alam (ab 1. September bis 17. November 2022 jeweils donnerstags). „Unsere Kundinnen und Kunden sollen bei uns preislich attraktive Ferien finden“, erklärt Nicole Pfammatter, CEO Hotelplan Suisse. Da die Preise für Flugtickets und somit auch für die Pauschalreisen rund ums Mittelmeer derzeit steigen, habe man beschlossen, das Flugkontingent für die Herbstferien bereits jetzt erneut auszubauen.

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KLM startet auch mit Premium-Economy

Die niederländische Airline stattet ihre Langstreckenjets künftig mit bis zu 28 Premium-Economy-Sitzen aus.  KLM geht den großen Kabinentrend mit und will sie ab Ende Juli zuerst auf Nordamerika-Strecken anbieten. Die neue Sitzklasse wird bei KLM je nach Flugzeugtyp zwischen 21 und 28 Plätze haben. Die Sitze sind breiter und bieten mit 38 Zoll oder 97 Zentimeter mehr Beinfreiheit, haben einen größeren Bildschirm, USB- und Stromsteckdose, eine Fußstütze und lassen sich weiter zurücklehnen als die Sitze der Economy Class. Wer in der Klasse reist, darf zudem bevorzugt einsteigen und mehr Gepäck mitführen. „Basierend auf umfangreicher Marktforschung erwarten wir viel von der neuen Premium Comfort-Klasse. Das Produkt erfüllt die Bedürfnisse von Geschäfts- und Urlaubsreisenden. Sie stärkt die Position von KLM als globale Netzwerk-Fluggesellschaft mit einem attraktiven und differenzierten Angebot: World Business Class, Premium Comfort und Economy Class“, so Boet Kreiken, Executive Vice President Customer Experience bei KLM. In der neuen Kabinenklasse wird auch spezielleres Catering angeboten. Auf Interkontinentalflügen werden je nach Flugdauer ein oder zwei Mahlzeiten serviert. Es besteht immer die Wahl zwischen einer Mahlzeit mit Fleisch oder Fisch und einer vegetarischen Mahlzeit. Nach dem Essen gibt es eine Auswahl an Kaffee, Tee, Likör und Eis. Snacks und Cocktails sind ebenfalls erhältlich. Bei den Mahlzeiten werde besonderes Augenmerk auf Gerichte gelegt, die zuvor in der World Business Class erfolgreich waren, so der Carrier in einer Aussendung. Die Fluggäste erhalten auch flexiblere Gepäckregelungen und sowie bevorzugtes Check-in und Boarding.

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Sri Lanka fehlt es an Kerosin

Sri Lanka leidet unter einer schweren Wirtschafts- und Währungskrise. Kerosin ist knapp – die Regierung bittet Airlines, nicht mehr vor Ort zu tanken. Wegen fehlender Tourismuseinnahmen in der Pandemie ist die Wirtschaft in Sri Lanka zusammengebrochen. Vor Ort ist alles knapp und teuer – die Währungskrise gefährdet zunehmend Ölimporte ins Land. Die Folge: Airlines sollen vorerst nicht mehr in Sri Lanka tanken. Die Regierung fordere Fluggesellschaften auf, bei Flügen nach Sri Lanka ausreichend Treibstoff für den Rückflug mitzuführen oder andernorts einen Tankstopp einzuplanen. Das berichtet das deutsche Luftfahrtportal Aero. Die Versorgungslage im Land stelle auch SriLankan Airlines vor Herausforderungen. Die Airline nimmt ihren Treibstoff für Langstreckenflüge derzeit vorwiegend in Indien und Dubai auf.

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MUC rechnet mit erhöhtem Verkehrsaufkommen in den Pfingstferien

Der Flughafen München erwartet mit dem Beginn der bayerischen Pfingstferien eine der stärksten Reisewellen des Jahres. Für den Zeitraum vom 3. bis einschließlich 19. Juni sind nach den bisher vorliegenden Anmeldungen der Airlines knapp 15.000 Flüge von und zu rund 190 Destinationen geplant. Dies sind mehr als dreimal so viele Starts und Landungen wie in den Pfingstferien des vergangenen Jahres und entspricht drei Viertel des Aufkommens aus dem Vorkrisenjahr 2019. Angesichts der deutlichen Verkehrszuwächse sollten die Passagiere einen ausreichenden Zeitpuffer einplanen und circa zweieinhalb Stunden vor Abflug im Terminal sein, so der Airport in einer Aussendung. Bei den Reisezielen steht Fluggästen ab München wieder die gesamte Palette an klassischen europäischen Feriendestinationen zur Auswahl. Die meisten Abflüge im Europaverkehr führen in den Pfingstferien mit 727 Starts nach Italien. Knapp dahinter folgt mit 694 Starts Spanien mit dem nach wie vor am häufigsten angeflogenen Urlaubsziel Palma de Mallorca (164 Starts). 441 Maschinen heben in den Pfingstferien in Richtung Griechenland ab. Richtung Frankreich starten 430 Maschinen, in die Türkei stehen 374 Abflüge auf dem Programm. 154 Mal starten Maschinen nach Portugal. Mittlerweile ist München auch wieder auf der Langstrecke gut angebunden. Insbesondere Ziele in den USA werden häufig bedient: Reisenden stehen in den Pfingstferien insgesamt 337 Abflüge zu 13 amerikanischen Zielen zur Auswahl. Weitere 66 Flüge führen zu drei kanadischen Destinationen. Auch in Süd- und -tMittelamerika stehen mit dem brasilianischen Rio de Janeiro, dem mexikanischen Cancun und  Punta Cana in der Dominikanischen Republik drei attraktive Reiseziele auf dem Flugplan. Insgesamt 34 Mal heben

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Bundesheer zieht positive Dädalus22-Bilanz

Das österreichische Bundesheer setzte zwischen 22. und 26. Mai 2022 auf Ersuchen der Schweiz rund 1.000 Soldaten zur verstärkten Sicherung des Luftraums ein. Schwerpunkte bildeten dabei auch temporäre Flugbeschränkungen über Teilen Tirols und Vorarlbergs. „Ich konnte mich persönlich von der perfekten Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Österreich überzeugen und spreche insbesondere unseren Luftstreitkräften meine besondere Anerkennung aus. Wir werden sehr rasch weitere Verträge mit anderen Nachbarstaaten zum Abschluss bringen, um die Sicherheit unserer Bevölkerung gegen nichtmilitärische Bedrohungen aus der Luft weiter zu verbessern“, zieht Verteidigungsministerin Klaudia Tanner eine positive Bilanz. In 239 Einsätzen leisteten die Piloten 241 Flugstunden. Dazu zählten unter anderem Patrouillenflüge zur Überwachung, Flüge zur Identifizierung von Luftraumverletzungen, Transporte, sowie „Cross-Border Operations“ im Rahmen des Staatsvertrages zwischen der Republik Österreich und der Schweizerischen Eidgenossenschaft bezüglich der Zusammenarbeit im Bereich der grenzüberschreitenden Sicherung des Luftraums. Insgesamt gab es 8 Luftraumverletzungen. Dabei handelte es sich um Piloten, welche das Flugbeschränkungsgebiet nicht eingehalten hatten. In allen Fällen stellte das Bundesheer die Identität fest und klärte die Situation auf. Vom Vorarlberger Boden aus überwachten mobile Radarstationen, Feuerleitgeräte und Flugmeldetrupps der Luftstreitkräfte alle Vorgänge in der Luft. Über mobile Funkanlagen wurden diese Daten direkt in die Einsatzzentrale Basisraum (EZB) nach Pongau übertragen. In der Luft kamen 20 Luftfahrzeuge, darunter zehn Flächenflugzeuge und zehn Hubschrauber zum Einsatz. Damit war sichergestellt, dass in allen Höhenlagen sowohl auf langsam, als auch schnell fliegende Ziele reagiert werden konnte.

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Land Kärnten wird Flughafen Klagenfurt nicht zurückkaufen

Im Ringen um die Zukunft des Klagenfurter Flughafens gibt es eine vorläufige Lösung: Das Land Kärnten wird die Call-Option nicht ziehen. In der am Montag fortgeführten Sitzung der Landesregierung wurde mehrheitlich gegen den Rückkauf gestimmt. Rund 14 Stunden lang haben die Mitglieder der Kärntner Landesregierung unter dem Vorsitz von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) beraten. Dann wurde abgestimmt und die ÖVP-Landesräte unter Federführung von Landesrat Martin Gruber (ÖVP) konnten sich nicht durchsetzen. Der Antrag auf das Zielen der Call-Option wurde mehrheitlich abgelehnt. Damit wird der Airport im Mehrheitseigentum der Lilihill Group verbleiben. Zuvor hatte sich der Aufsichtsrat der landeseigenen KBV für den Rückkauf ausgesprochen. „Leider ist es heute nicht gelungen, einen einstimmigen Beschluss herbeizuführen. Mehrheitlich wurde der Antrag auf Ziehen der Call Option abgelehnt“, erklärte Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser nach der Abstimmung. „Die Zukunft des Flughafens ist wichtig für das Land, für nächste Generationen, für die Wirtschaft, die Industrie, den Standort Kärnten. Wir haben uns die Entscheidung heute nicht leichtgemacht, aber man muss die Gesamtverantwortung für das Land, für die Stadt Klagenfurt auf Jahrzehnte hin im Auge haben. Mit mehreren Rechtsexperten wurden auch die Folgen des Ziehens der Call Option abgewogen, ebenso wie die Folgen, wenn der Rückkauf des Flughafens nicht erfolgt. Langwierige Rechtsstreitigkeiten würden folgen, laufende und bestehende Verträge mit Flughafen-Partnern würden ins Wanken geraten, die Reputation des Flughafens und des Standortes Kärnten steht am Spiel und schlussendlich müsste man einen Stillstand am Flughafen in Kauf nehmen“. Landesrat Martin Gruber, der in den letzten Wochen keinen Hehl daraus machte, dass

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Air Baltic erhält weiteren Airbus A220-300

Vor wenigen Tagen nahm die lettische Fluggesellschaft ihren 36. Airbus A220-300 Jet, registriert als YL-ABJ, in Riga in Empfang. Dies ist die vierte von acht geplanten Auslieferungen im Jahr 2022. Seit Mai 2020 führt Air Baltic alle seine Flüge mit einem einzigen Flugzeugtyp durch – dem Airbus A220-300. Bisher hat die Airline fast 8.000.000 Passagiere mit dem Flugzeug Airbus A220-300 befördert. Airbus A220-300 haben mehr als 92.000 Flüge absolviert und über 200.000 Blockstunden geflogen. Dieses Flugzeug ist Teil der 50 Airbus A220-300, die Air Baltic bei Airbus bestellt hat. Darüber hinaus hält der Carrier 30 Optionen und Kaufrechte für denselben Flugzeugtyp. „Der Airbus A220-300 hat die Erwartungen des Unternehmens übertroffen und sowohl für die Passagiere als auch für das Personal eine bessere Gesamtleistung, Kraftstoffeffizienz und Komfort geboten. Dieses Flugzeug bietet ein hervorragendes Flugerlebnis mit Vorteilen für Passagiere wie breitere Sitze, größere Fenster, mehr Platz für Handgepäck in der Kabine, verbesserte Toiletten und vieles mehr“, so das Unternehmen in einer Aussendung.

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