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Laudamotion: Höchstgericht erklärt weitere Klauseln der Beförderungsbedingungen für unzulässig

Bereits das Oberlandesgericht Wien hatte 19 der beanstandeten Klauseln für gesetzwidrig erklärt, allerdings vier weitere als zulässig angesehen. Nun erklärte der Oberste Gerichtshof die vier Klauseln ebenfalls für gesetzwidrig. Das Urteil ist rechtskräftig. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte im Auftrag des Sozialministeriums ein Verfahren gegen die Laudamotion GmbH wegen diverser Klauseln in deren Allgemeinen Beförderungsbedingungen geführt. Eine der für unzulässig erklärten Klauseln gestattete es, dass die auf der Buchungsbestätigung angegebenen Flugzeiten sich bis zum tatsächlichen Reisedatum ändern. Der VKI sah darin ein unzulässiges Leistungsänderungsrecht von Laudamotion. Das Unternehmen rechtfertigte sich damit, dass Flugzeiten immer wieder geändert werden müssten und dass dies von einer Vielzahl äußerer Umstände abhänge. Der OGH bestätigte jetzt die Rechtsauffassung des VKI. Die Klausel enthält ein unzulässiges einseitiges Leistungsänderungsrecht der Fluglinie, da sie keinerlei Einschränkung auf Umstände vornimmt, die außerhalb des Einflussbereiches von Laudamotion liegen. Zwei weitere Klauseln wurden vom OGH verworfen, weil das Gericht sie als geeignet ansah, Konsumenten von der Verfolgung berechtigter Ansprüche abzuhalten. Dabei ging es um Haftungseinschränkungen bei der Gepäckbeförderung und bei Schäden bei Körperverletzungen. „Die Klauseln vermittelten den Kundinnen und Kunden einen unrichtigen Eindruck von ihrer Rechtsposition und könnten sie dadurch von der Durchsetzung ihrer Rechte abhalten. Diese Klauseln widersprachen dem Transparenzgebot“, so Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. Zudem regelte eine Klausel, welche Bestimmungen bei Widersprüchen zwischen den Beförderungsbedingungen von Laudamotion und gewissen Regelungen der Eigentümergesellschaft Ryanair Vorrang haben sollten. Diese Klausel beurteilte der OGH als intransparent, weil dadurch die Verbraucher beurteilen mussten, ob Widersprüche zwischen den einzelnen

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Bald keine Testpflicht mehr am Flughafen Tel Aviv

Die CoV-Testpflicht bei der Ankunft am Flughafen Tel Aviv soll ab dem 20. Mai der Vergangenheit angehören. Die Entscheidung sei angesichts des Rückgangs der Infektionszahlen getroffen worden, teilte das israelische Gesundheitsministerium mit. Schon von Dienstag an dürften Touristen außerdem alternativ zu einem PCR-Test vor der Reise nach Israel einen Antigen-Test bis 24 Stunden vor dem Flug machen. Im vergangenen Monat war die Maskenpflicht in Israel bereits fast komplett aufgehoben worden. Die Infektionszahlen in dem Land am östlichen Mittelmeer gingen zuletzt stetig zurück. Das Gesundheitsministerium meldete am Sonntag 1773 neue Fälle für das 9,4-Millionen-Einwohner-Land.

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Kärnten: Luxus-Campingplatz eröffnet in Kötschach-Mauthen

Im österreichischen Kötschach-Mauthen (Kärnten) eröffnet am 13. Mai 2022 mit dem Alps Resort ein Campingplatz, der sich in im Luxussegment positionieren möchte. Neben klassischen Stellplätzen für Wohnwägen und –mobile bietet man auch Baumhäuser, Zelte und Chalets an. Das „Glamping-Village Kötschach by Alps Resorts“ befindet sich direkt am Waldrand und in Hanglage in der Kärntner Marktgemeinde Kötschach-Mauthen. Dabei haben Urlauber die Wahl zwischen sechs Kategorien, das Angebot reicht vom Safari Family Zelt über ein komfortables Baumhaus bis hin zu Glamping Chalets. Neben den Zelten, Baumhäusern und Glamping Chalets bietet das neu errichtete Resort auch Grillstellen, Naturspielplätze mit Wasserelementen und Yogadecks für belebende Asanas oder Entspannungsübungen. Für Gäste neben viel Natur, Freiraum und Wohnkomfort inklusive – der tägliche Eintritt in die Aquarena in Kötschach, eine „Wasser- und Wellnessoase“ direkt am Glamping-Resort.

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Kommentar: Österreichs FFP2-Lachnummer in Flugzeugen und vier Impfungen ergeben 3/3

Es gibt immer wieder den berühmten „österreichischen Weg“. Egal ob die weltweit einzigartige FFP2-Maskenpflicht, die an Bord von Flügen mittlerweile eher einer Lachnummer gleicht oder aber neuerdings der Umstand, dass vier Covid-Impfungen in der Bürokratie eben nicht vier Impfungen sind, sondern zwei mit zwei Drittstichen. Schuld daran, dass vierfach Geimpfte nicht 4/4 im „grünen Pass“ stehen haben, ist „der Computer“… Es ist ein typischer Mittwoch, der auf der Insel Malta beginnt. Fast alles ist wie immer, denn der Linienbus X1, der zwischen Cirkewwa und Flughafen Luqa verkehrt, kommt natürlich verspätet. Fahrpläne sind auf dieser Linie eine unverbindliche Angabe wann rein theoretisch ein Bus kommen könnte oder eben auch nicht. Letzteres war der Fall. Doch irgendwas war dennoch anders als in den letzten beiden Jahren. Spätestens beim Einsteigen in den Bus wurde klar, dass sich etwas verändert hat: Die Masken sind gefallen und kein einziger Fahrgast hat diese getragen. Es geht also ganz legal maskenlos durch das übliche maltesische Verkehrschaos, das die Strecke von nur etwa 20 Straßenkilometern auf eine Fahrzeit von über 1,5 Stunden anschwellen lässt. Ohne Maske geht es durchs Flughafenterminal, in die Lounge und zum Boarding ans Gate. Personen, die einen Mund-Nasen-Schutz getragen haben, waren die absolute Ausnahme. Ist ja auch nicht mehr vorgeschrieben. Das gilt selbstverständlich auch für die Vorfeldbusse, so dass die Flugbegleiter beim Einsteigen so einiges an Aufklärungsarbeit leisten mussten, denn weder Österreich noch Malta haben die Maskenpflicht in Verkehrsflugzeugen abgeschafft. Diese gilt weiterhin, jedoch gleicht diese mittlerweile einer regelrechten Farce, wie der „typische Mittwoch“

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Tirol: Tourismusregion Wilder Kaiser will Öffi-Nutzung forcieren

Die Tiroler Tourismusregion Wilder Kaiser will sich verstärkt als umweltfreundliche Destination positionieren. Dazu hat man drei weitere Projekte ins Leben gerufen, die Alternativen zur Nutzung des eigenen Kraftfahrzeugs darstellen sollen. In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG sowie dem Four Seasons Hotel will man den Individualverkehr in der Region reduzieren. Wer in einer der teilnehmenden Unterkünfte ein Zimmer bucht, wird in Sachen Anreise direkt an die TVB Urlaubsberatung verwiesen. Dort erfolgt dann nicht nur wie bisher eine individuelle Urlaubsberatung, sondern auch eine professionelle Anreiseberatung – bis hin zur Online-Buchung von Tickets für die deutsche und österreichische Bahn. Wer dann am Bahnhof Kufstein oder Wörgl aussteigt, fährt direkt mit einem kostenlosen Bahnhofshuttle in die Unterkunft und wird am Tag der Abreise zurück zum Bahnhof gebracht. Damit man auch vor Ort, also zwischen Going, Ellmau, Scheffau und Söll gut vorankommt, steht den Gästen, die sich für die „grüne Anreise“ entschieden haben, nicht nur wie bisher der KaiserJet zur Verfügung, sondern sie erhalten von ihrer Unterkunft auch noch ein E-Bike zur umweltfreundlichen Fortbewegung. Entweder in Form eines Gutscheins für einen der örtlichen Verleiher oder durch ein hauseigenes E-Bike. „Mit diesem Projekt schließen wir mit dem kostenlosen Shuttle nicht nur die vielzitierte ‚letzte Meile‘ für den Gast und setzen mit dem E-Bike einen weiteren Anreiz für die umweltfreundliche Vor-Ort-Mobilität, sondern professionalisieren auch unser Beratungsangebot in Sachen Anreise massiv“, so der Projektverantwortliche Christian Haselsberger. VVT Regiorad powered by Ellmau Wer den Verkehr in den Orten reduzieren will, muss seinen Gästen auch dort ein einfaches und

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Steiermark: Ausflugssaison startet wieder richtig durch

Im österreichischen Bundesland Steiermark sind die meisten Sehenswürdigkeiten wieder geöffnet. Auch sind zahlreiche Ausstellungen wieder zugänglich. Der Tourismusverband geht davon aus, dass Ausflugszielesaison jetzt wieder richtig durchstartet. Steiermark Tourismus hat wieder die Besucherzahlen der Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten erhoben, um einerseits einen Überblick zu geben und andererseits Gusto auf Ausflüge ins Grüne zu machen. Die beliebtesten Ausflugsziele nach Bezahl-Eintritten sind: Schlossberg Graz (Lift/Bahn) Projekt Spielberg Schlosspark Eggenberg Tierwelt Herberstein und Dachstein-Gletscher (Bergbahn) Die beliebtesten Ausflugsziele nach Schätzungen sind: Murinsel Graz Basilika Mariazell und der Motorikpark Gamlitz Darüber hinaus stehen natürlich Seen, Almen, u.v.m. für Ausflüge zur Verfügung – nur lassen sich dafür meist keine Besucherzahlen erheben. „Vom Berg bis ins Tal, von der Stadt bis in die ländlichen Regionen hat die Steiermark eine unglaubliche Vielfalt an Ausflugszielen zu bieten. Egal, ob jung oder alt, Sportler oder Genießer – es ist für jeden etwas dabei und viele Sehenswürdigkeiten warten nur darauf, entdeckt zu werden. Genau dieser bunte Mix an Aktivitäten in einer außergewöhnlichen Landschaft zeichnet das Grüne Herz Österreichs aus und macht es zum beliebtesten Urlaubsland der Österreicherinnen und Österreicher“, so Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

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Schulterschluss im Tourismus: Kostenlose Städtereisen mit Austrian Airlines und den ÖBB Nightjets

Die europäischen Städte London, Paris, Berlin, Mailand, Barcelona und Wien wollen gemeinsam den Städtetourismus wieder in Schwung bringen. Unter anderem die Österreichischen Bundesbahnen und Austrian Airlines sind als Partner mit an Bord. Die Tourismusverbände werden die Destinationen gegenseitig bewerben. Doch auch „normale Bürger“ können von der neuen Kooperation profitieren, denn es ist ein gegenseitiger „Austausch“ von Touristen vorgesehen. Konkret kann man Städtereisen, die eine Anreise mit den ÖBB-Nightjets bzw. Austrian Airlines beinhalten, gewinnen. „Covid-19 sorgte für drastische Einschnitte im globalen Städtetourismus, dessen vollständige Erholung noch einige Jahre in Anspruch nehmen wird. Auf dem Weg aus der Pandemie eint Städtedestinationen vor allem aber eines: Optimismus, Mut und die Bereitschaft, den Restart voranzutreiben und die Resilienz der urbanen Tourismuswirtschaft für die Zukunft zu stärken. Denn eines ist sicher: Wenn es wieder nach oben geht, werden die Städte in ihre langjährige Rolle als Wertschöpfungsmotoren, Innovationstreiber und Garant für touristische Ganzjahresarbeitsplätze zurückfinden. Die derzeitige Buchungslage in Wien stimmt positiv, trotz der geopolitischen Herausforderungen, denen sich derzeit ganz Europa stellen muss. Die Zeichen stehen weiterhin auf Wachstum – Wiens Tourismusbranche weiß mit der Situation umzugehen und verspürt Aufbruchstimmung. Die neue Kampagne von WienTourismus, ÖBB und Austrian Airlines vermittelt nicht nur diese, sondern birgt auch eine Botschaft des Zusammenhalts. Gemeinsam, im europäischen Netzwerk, lassen sich Herausforderungen der Zukunft und die Weiterentwicklung eines qualitätsvollen Tourismus besser erreichen. Ich bin von der prosperierenden Zukunft des Wiener Städtetourismus überzeugt!“, erklärt Wiens Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke. „Reisen ist eine zivilisatorische Errungenschaft. Mit Tag eins der Pandemie haben wir jedoch unseren europäischen

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VIE: Bereits über 300.000 Antigen- und PCR-Tests im Health Center durchgeführt

Im Mai 2020, den ersten Monaten der CoV-19-Pandemie in Österreich, hat der Flughafen Wien eine der weltweit ersten Teststation an einem Airport gestartet. Über 300.000 Antigen- und PCR-Tests wurden seitdem durchgeführt, teilweise über 1500 Tests pro Tag. In Spitzenzeiten im Jahr 2020 entsprach das etwa 10 Prozent des österreichweiten Testaufkommens. Das Angebot steht auch weiterhin zur Verfügung: An sieben Tagen die Woche ist die Teststation geöffnet. Das PCR-Testergebnis liege innerhalb weniger Stunden und noch am selben Tag vor, wie der Airport mitteilt. Das Antigen-Testergebnis würde sogar schon nach 30 Minuten vorliegen. Durchgeführt werden die Tests im Health Center im Office Park 3 am Flughafen Wien, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Testangebot steht in der Zeit von Montag bis Sonntag, jeweils 7.00 bis 14.00 Uhr zur Verfügung. Für Erwachsene kostet der PCR-Test € 69,-, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre nur € 49,-. Für Antigen-Tests beläuft sich der Preis auf € 25,- für Erwachsende und auf € 15,- für Kinder/Jugendliche bis 18 Jahre.

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Fast zwei Millionen Passagiere im April am BER

Die Zahl der Passagiere am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt ist im vergangenen Monat in Berlin und Brandenburg deutlich gestiegen. Insgesamt nutzten im April 1,8 Millionen Menschen die Terminals 1 und 2 des BER. Das waren 500.000 Fluggäste mehr als im März 2022 und 1,5 Millionen mehr als im Pandemiemonat April 2021. Im April des Vor-Corona-Jahres 2019 reisten 3,1 Millionen Menschen über die damaligen Flughäfen Tegel und Schönefeld. Damit sind in den ersten vier Monaten dieses Jahres insgesamt 4,8 Millionen Menschen am Flughafen BER gestartet oder gelandet. Das sind vier Millionen Passagiere mehr als in den ersten vier Monaten des Jahres 2021.  „Mit fast fünf Millionen Passagieren haben wir in den ersten vier Monaten dieses Jahres bereits die Hälfte des gesamten Vorjahresniveaus erreicht. Das stimmt uns für die weitere Entwicklung des Flugverkehrs in diesem Jahr optimistisch. Insbesondere die Osterferien haben gezeigt, dass der Flughafen BER für einen ansteigenden Flugbetrieb gerüstet ist. Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern weiter hart daran, unseren Passagieren auch künftig möglichst reibungslose Abläufe zu bieten“, so Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Im vergangenen Monat starteten und landeten am BER 14.600 Flugzeuge und damit 2.100 Maschinen mehr als im Vormonat März. Im April 2021 waren es 4.800 Starts und Landungen. 2019 wurden 24.600 Flugbewegungen in Tegel und Schönefeld registriert.

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DXB: Wegen Bauarbeiten müssen Flüge umgeleitet werden

Der Dubai International Airport (DXB) schließt vom 9. Mai 2022 bis zum 22. Juni 2022 – also gerade zu Beginn der Tourismus-Messe ATM – die Nordbahn. An dieser soll eine umfassende Modernisierung durchgeführt werden. Während dieser geplanten 45 Tage werden einige Flüge zum Flughafen Dubai World Central (DWC) umgeleitet. DWC wird während des Sanierungszeitraums mehr als 1000 Flüge pro Woche abfertigen – am meisten betroffen sind die Flüge der Airlines Flydubai, Spice Jet, Indigo und Gulf Air. Um das zusätzliche Passagieraufkommen zu bewältigen, will DWC seine Serviceeinrichtungen wieder öffnen: Die Einrichtungen des Flughafens, einschließlich der Restaurants, Cafés und Einzelhandelsgeschäfte, werden in vollem Umfang in Betrieb sein. Zudem werden auch die Check-in-Schalter, der Zoll und die Einwanderungsbehörde für die Flugpassagiere zur Verfügung stehen. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel. Um eine Verbindung zwischen den Flughäfen zu gewährleisten, steht ein kostenloser Bustransfer rund um die Uhr zur Verfügung. Am Dubai World Central soll es außerdem kostenlose Parkplätze für Reisende geben sowie Sondertarife für RTA-Taxis, die für Fahrten ab DWC gekennzeichnet sind.

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