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VIE: Supreme Fly sagt Charterflüge nach Monastir und Tunis wieder ab

Die Charterflüge von Wien nach Tunis und Monastir fallen dieses Jahr in den Sand. Gestern hat Supreme Fly noch die festen Flugtermine veröffentlicht – Aviation Direct berichtete. Nur einen Tag später werden ebendiese wieder über Bord geworfen und das diesjährige Charter-Programm gänzlich annulliert. „Aufgrund explodierender Kerosinpreise und unzureichender Flugzeugkapazitäten für den tunesischen Markt, müssen wir unsere Flüge für diesem Sommer, von Wien nach Tunis/Monastir, leider absagen. Im Juni, Juli und August werden somit keine Flüge von SupremeFly nach Tunesien stattfinden“, so das österreichische Startup in einer Stellungnahme. Bei der derzeitigen Marktlage könne man den Kunden keine attraktiven Konditionen anbieten. Aufgeschoben ist aber lange nicht aufgehoben: Supreme Fly hofft darauf, nächstes Jahr wieder Flüge von Wien nach Tunesien durchführen zu können.

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FACC und Ex-Chef einigen sich auf Vergleich

Wegen eines millionenschweren Betrugsfalls hatte der Innviertler Flugzeugteilehersteller im Jahr 2016 seinen damaligen Vorstandschef abberufen. Nun schließen haben sich die beiden Parteien außergerichtlich geeinigt. Bereits ausjudiziert war im März, dass das Unternehmen keinen Schadenersatz von der ehemaligen Führungskraft bekommt. Ein arbeitsrechtliches Verfahren, in dem der Ex-Chef die Firma wegen der – aus seiner Sicht – ungerechtfertigten Abberufung klagte, endete nun mit einem Vergleich. Der Vergleich sei bereits rechtswirksam, über den Inhalt wurde Stillschweigen vereinbart, bestätigte eine Gerichtssprecherin des Landesgerichts Ried der APA einen Artikel der „Oberösterreichischen Nachrichten“. Es dürfte um arbeitsrechtliche Ansprüche in beträchtlicher Höhe gegangen sein, wurde in der Zeitung vermutet. Ende 2015 hatte FACC in einem „Fake President Fraud“ 54 Millionen Euro überwiesen. Betrüger hatten in Mails an eine Mitarbeiterin der Finanzbuchhaltung den Eindruck erweckt, der Vorstand hätte den Auftrag zur Überweisung erteilt. Nur 10 Millionen Euro konnten noch auf einem ausländischen Konto eingefroren werden. Nach dem Auffliegen des Betruges wurden die Finanzchefin und der Firmenchef entlassen. FACC klagte den Ex-Chef. Das Gericht kam aber zum Schluss, dass der ehemalige Vorstand seine Sorgfaltspflichten nicht verletzt habe. Dieser wiederum war arbeitsrechtlich gegen seine Abberufung vorgegangen.

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Knapp 14,2 Millionen Fluggäste zählte Ryanair im April

Im April hat der irische Billigflieger Ryanair rund 14,2 Millionen Passagiere bei einer Auslastung von 91 Prozent befördert. Im selben Monat des letzten Jahres waren es rund eine Million bei einer Auslastung von 67 Prozent gewesen. Das geht aus einer Aussendung des Low-Costers hervor. Damit konnte das Unternehmen bei den Passagierzahlen deutlich zulegen und von der diesjährig starken Oster-Welle profitieren. Im März 2022 hatte Ryanair noch 11,2 Millionen Fluggäste transportiert. Der Märzverkehr wurde durch die russische Invasion in der Ukraine eigenen Angaben zufolge beeinträchtigt: 2.000 Flüge aus der/in die Ukraine fielen im besagten Monat aufgrund von Luftraumsperrungen aus.

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Warnstreik bei Lufthansa Cargo-Tochter

Am Frankfurter Flughafen hat heute ein dreitägiger Warnstreik der Handling Counts begonnen. Dabei handelt es sich um eine eine 100-prozentige Tochter der Lufthansa Cargo. Um 6.00 Uhr legten Mitarbeiter der Frachtabfertigung Handling Counts die Arbeit nieder, um Druck in den Tarifverhandlungen zu machen, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi gegenüber dem Luftfahrtportal Aero mitteilte. Der Ausstand habe zwar keine Auswirkungen auf Passagiere. Im Bereich des Im- und Exports könne es aber zu Ausfällen und Verzögerungen kommen. Verdi verhandelt nach eigenen Angaben seit Februar über einen Vergütungstarifvertrag. Insbesondere gehe es um eine Erhöhung der Löhne für die rund 200 Beschäftigten der Handling Counts. Es ist der zweite Streik innerhalb eines Monats. Verdi wolle damit Bewegung in die Tarifverhandlungen bringen, teilte die Gewerkschaft mit. Nach dem vorangegangenen 24-stündigen Streik am 6. April habe die Geschäftsführung darauf nicht am Verhandlungstisch reagiert, sondern eine Prämie von 100 Euro für diejenigen Beschäftigten ausgelobt, die sich nicht am Streik beteiligten, hieß es.

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Langenlebarn: Hallenvorfeld IV wird für S-70 „Black Hawk“ erweitert

Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) nahm am Dienstag am Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn den Spatenstich für die Erweiterung der Infrastruktur des Hallenvorfeldes der „Halle IV“. Diese wird benötigt, da man drei weitere S-70 “Black Hawk” stationiert werden. Außerdem wurden vier Lehrlinge, zwei junge Frauen und zwei junge Männer, für ihren mit Auszeichnung bzw. gutem Erfolg bestandenen Abschluss als Luftfahrzeugtechnikerin bzw. Luftfahrzeugtechniker geehrt. Die „Black Hawk“-Flotte des Bundesheeres wird gerade nachgerüstet und erweitert. Von den neun in Österreich stationierten Hubschraubern wurden bereits drei nachgerüstet und auf den neuesten technischen Stand gebracht; weitere sechs stehen heran. Drei zusätzliche „Black Hawk“ wurden bereits gekauft, werden derzeit ebenfalls technisch auf den neuesten Stand gebracht und vervollständigen danach die Flotte auf zwölf Hubschrauber. Für den Betrieb der dann größeren und technisch ausgereifteren „Black Hawk“-Staffel wird der Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn gerade vorbereitet. Mit der Erweiterung der Infrastruktur im Bereich der „Halle IV“ werden die Voraussetzungen für einen optimalen Betrieb der S-70 „Black Hawk“ geschaffen. Außerdem investiert das Bundesheer seit langem in eine hochwertige Ausbildung seiner Luftfahrzeugtechnikerinnen und Luftfahrzeugtechniker. Vier Lehrlinge, je zwei junge Frauen und Männer, haben diese fordernde und spannende Ausbildung vor kurzem erfolgreich abgeschlossen, drei davon mit ausgezeichnetem Erfolg, ein Lehrling mit gutem Erfolg. Alle vier werden in Zukunft die Fliegerwerft in Langenlebarn verstärken und ihr Fachwissen in die Wartung der Hubschrauber einbringen. „Mit dem Zulauf drei weiterer S-70 ‚Black Hawk‘ sind sowohl infrastrukturelle, als auch personelle Maßnahmen erforderlich. Der heutige Spatenstich zur Erweiterung der notwendigen Abstellflächen mit allen technischen Einrichtungen ist ein

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Klagenfurt: Lilihill will sich mit allen juristischen Mitteln gegen Flughafen-Verstaatlichung wehren

Der Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens, die Lilihill Capital Group, will sich das vom Aufsichtsrat der landeseigenen Kärntner Beteiligungsgesellschaft beschlossene Ziehen der Call-Option nicht gefallen lassen. Man kündigt an, dass man jedes nur erdenkliche Rechtsmittel gegen die “geplante Verstaatlichung” ziehen wird. Die Gutachter, die von KBV und Lilihill beauftragt wurden, kamen zu unterschiedlichen Schlüssen. Jene auf die sich die ÖVP-Politiker beziehen vertreten die Ansicht, dass die Corona-Pandemie keine Rolle spielt und das Land Kärnten über die KBV die Call-Option ziehen kann und damit den Airport wieder zurück in Landeseigentum bringen kann. Lilihill beruft sich auf die Expertise anderer Juristen, die unter anderem der Meinung sind: “Dieser Beschluss ist aus mehreren Gründen völlig unverständlich: Er erfolgte entgegen anderslautenden Gutachten, die dem Rückkauf – und damit einer Verstaatlichung des Flughafens – verschwindend geringe Chancen einräumen. Ausdrücklich wird vor einer langen rechtlichen Auseinandersetzung gewarnt, die für die weitere Entwicklung des Flughafens Stillstand bedeuten würde.” Lilihill wirft der KBV und damit dem Land Kärnten vor, dass das “unrechtmäßige Ziehen der Call-Option Schadenersatzansprüche von bis zu 100 Millionen Euro” auslösen würde. Dies nehme die Landespolitik bewusst in Kauf und gehe “leichtfertig mit öffentlichen Geldern der Kärntnerinnen und Kärntner um”. Weiters schreibt Lilihill in einer Medienerklärung: “Diese Ansprüche werden auch gegen alle jene Personen geltend gemacht werden, welche die Verantwortung für das unrechtmäßige Ziehen der Call Option tragen. Zweifellos ist die Corona-Pandemie im fraglichen Jahr 2021 als höhere Gewalt einzustufen, womit die Grundlage für das Ziehen der Call Option nach Ansicht der Gutachter und Experten wegfällt. Selbst

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Wien: SupremeFly legt Charteflüge nach Monastir und Tunis auf

Das österreichische Startup SupremeFly legt für den Sommer 2020 zahlreiche Charterflüge von Wien nach Tunis und Monastir auf. Tickets sind zum Preis von 499 Euro (return) unter anderem im Verkaufsbüro des Anbieters erhältlich. Im Beförderungspreis enthalten sind 20 Kilogramm Aufgabegepäck sowie fünf Kilogramm Handgepäck. Kinder bekommen einen Rabatt von 50 Euro. Die Flugscheine für die Charterflüge nach Tunis und Monastir können direkt bei Supremefly telefonisch oder im Verkaufsbüro in der Rochusgasse 19, 1030 Wien gekauft werden. Geplante Charterflüge im Sommer 2022: 04.07 Wien – Monastir 16:30 – 18:55 04.07 Monastir – Wien 19:35 – 22:00 05.07 Wien – Tunis 08:00 – 10:15 05.07 Tunis – Wien 10:55 – 13:10 14.07 Wien – Monastir 07:00 – 09:25 14.07 Monastir – Wien 10:05 – 12:30 14.07 Wien – Tunis 13:10 – 15:25 14.07 Tunis – Wien 16:05 – 18:20 05.08 Wien – Monastir 07:00 – 09:25 05.08 Monastir – Wien 10:05 – 12:30 05.08 Wien – Tunis 13:10 – 15:25 05.08 Tunis – Wien 16:05 – 18:20 26.08 Monastir – Wien 10:05 – 12:30 26.08 Tunis – Wien 16:05 – 18:20

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Kommentar: Klagenfurt am Weg zurück zur politischen Abwirtschaftung

Der Niedergang des Flughafens Klagenfurt hat bereits vor vielen Jahren seinen Anfang genommen, denn unter der Eigentümerschaft von Stadt Klagenfurt und Land Kärnten wurde nicht nur regelrecht abgewirtschaftet, sondern mit zum Teil dubiosen Subventionen sowie Charter-Deals hat man dem Airport einen bis heute zweifelhaften Ruf eingebracht. Zur Mitte der 2000er Jahre war in Klagenfurt durchaus viel Betrieb, denn Hapag-Llyod Express (später Tuifly und Air Berlin) waren mit mehreren Strecken präsent. Auch Ryanair hatte einige Routen ab dem Kärntner Flughafen. Die Präsenz war jedoch teuer erkauft, denn den Luftfahrtunternehmen wurde viel Geld gegeben damit diese überhaupt ab Klagenfurt fliegen. Jahre später wurden die Subventionen vom Europäischen Gerichtshof für illegal erklärt. Kaum floss kein Geld mehr an Air Berlin bzw. Ryanair, verabschiedeten sich die beiden Carrier. Das deutsche Unternehmen forderte damals sogar öffentlich, dass die Subventionen fortgeführt werden müssen oder man alle Strecken einstellen wird. Der irische Konkurrent bezeichnete das Vorgehen in Kärnten als “unverschähmte Gebührenerhöhung” und machte die Fliege. Das politisch eingesetzte Management meinte mit dem Chartern einer Boeing 757 von Condor eine Lösung für die Deutschland-Flüge gefunden zu haben. Eigens wurde eine neue GmbH gegründet, über die die Tickets verkauft wurden. Der einzige Gewinner dieser Aktion war Condor, denn die deutsche Airline hatte keinerlei Risiko. Egal wie viele Passagiere an Bord waren, Condor bekam die vereinbarten Charterraten. Dass der Maschinentyp Boeing 757 für die Routen nach Hamburg und Berlin viel zu groß war, war eher dem Größenwahnsinn des damaligen Managements geschuldet. Unter der Haider-Landesregierung versenkte man gar einige Millionen Euro

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Italien schafft Einreiseformular ab – und verlängert CoV-Reisebeschränkungen

Italien hat zum 1. Mai die Pflicht abgeschafft, vor der Einreise das digitale Passenger Locator Form auszufüllen. Die 3G-Einreiseregelungen wurden aber verlängert. Die digitale Einreiseerklärung gehörte zuvor im Rahmen der Corona-Regeln über ein Jahr lang fest zu den Vorgaben für alle Italien-Reisenden. Fortan verlangt das südeuropäische Land nur noch einen Impf-, Genesungs- oder negativen Testnachweis für den Grenzübertritt, Kinder unter sechs Jahren sind von der Nachweispflicht ausgenommen. Wer der 3G-Regel nicht nachkommen kann, muss sich für fünf Tage in Quarantäne begeben, das Gesundheitsamt der Urlaubsregion informieren und am Ende der Isolation einen Corona-Test vornehmen lassen. Das berichtet Check 24. Österreichs südliches Nachbarland hat aber nicht alle Schrauben gelockert, ganz im Gegenteil: Die geltenden Regeln für die Einreise wurden vorerst bis zum 31. Mai 2022 verlängert.

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FRA: Condor fliegt wieder nach Toronto und erstmals nach Tiflis

Gestern startete nach pandemiebedingter Unterbrechung der erste Condor-Flug von Frankfurt zum Toronto Pearson International Airport. Zum ersten Mal scheint Tiflis im Flugplan der Airline auf. Ab sofort bringt der.deutsche Ferienflieger Urlauber wieder montags, mittwochs, freitags und samstags in die Hauptstadt der kanadischen Provinz Ontario. Zum Einsatz kommt eine Boeing 767 in der gewohnten Dreiklassenkonfiguration. Mit der Wiederaufnahme von Toronto in den Sommerflugplan bietet der Carrier so viele Kanada- und Nordamerikaverbindungen an wie nie zuvor. Erstmals startet die Fluggesellschaft hingegen von Frankfurt nach Tiflis. Zweimal wöchentlich – immer donnerstags und sonntags – wird die georgische Hauptstadt angeflogen. Neben dem bereits bestehenden Flugziel Jerewan in Armenien erweitert Condor mit den Flügen nach Tiflis ihr bereits bestehendes Kaukasusprogramm.

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