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Land Kärnten entscheidet Ende April über Rückkauf des Klagenfurter Flughafens

Der Klagenfurter Flughafen ist seit vielen Jahren ein Objekt, über das die Lokalpolitik heftig streitet. Die mehrheitliche Privatisierung sollte einen Schlussstrich unter die politische Einmischung ziehen, jedoch ist das Gegenteil der Fall. Das Land Kärnten prüft nun den Rückkauf des Regionalflughafens. Klagenfurt ist derzeit der einzige Bundesländerflughafen, der einen privaten Mehrheitseigentümer hat. Die Lilihill Group konnte sich vor einigen Jahren im Zuge einer Verkaufsauschreibung durchsetzen und hält rund 75 Prozent. Im Herbst des Vorjahres wurde bekannt, dass der Investor den Airport vollständig übernehmen möchte, jedoch legten sich Land Kärnten und Stadt Klagenfurt quer. Nun hat die Landesregierung ein Gutachten erstellen lassen. Dieses sollte die Möglichkeiten des Rückkaufs durch die öffentliche Hand analysieren. In den Verträgen ist eine Klausel festgehalten, die unter anderem beinhaltet, dass Stadt Klagenfurt und Land Kärnten den Deal rückgängig machen können, wenn der Airport weniger als 100.000 Passagiere pro Jahr hat. Genau das war der Fall, jedoch war man sich seitens der öffentlichen Hand unsicher, ob die Klausel wegen des äußeren Umstands der Corona-Pandemie gezogen werden kann. Auslöser der jüngsten Streiterei zwischen der öffentlichen Hand, die Minderheitsgesellschafter ist, und der Lilihill Group: Die geplante Aviation City. Stadt Klagenfurt und Land Kärnten stemmen sich gegen den Plan, dass die Flughafengesellschaft die dafür benötigten Grundstücke an eine Lilihill-Konzernschwester verkaufen soll. Der private Mehrheitseigentümer hält das Projekt für die weitere Entwicklung des Airports für notwendig, die Minderheitsgesellschafter hingegen sind der Ansicht, dass die Grundstücke auch beim Airport verbleiben können. Somit ist momentan eine Patt-Situation, denn Lilihill kann den Flughafen Klagenfurt

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Startup SupremeFly eröffnet Ticketbüro in Wien

Das österreichische Luftfahrt-Startup SupremeFly hat ein Ticketbüro in Wien eröffnet. In diesem können unter anderem Flugscheine für die Charterflüge, die im Sommer 2022 angeboten werden, gekauft werden. Auch kann man sich für das Abo-Modell vorregistrieren. Die Verkaufsstelle befindet sich im dritten Wiener Gemeindebezirk in der Rochusgasse 19/2. Geöffnet ist das Büro Montag bis Donnerstag von 9 Uhr 00 bis 17 Uhr 00 und an Freitagen von 8 Uhr 00 bis 12 Uhr 00 sowie von 15 Uhr 00 bis 18 Uhr 00. Im Gegensatz zum Vorjahr werden die Tunesien-Flüge heuer nicht ab Bratislava, sondern ab Wien-Schwechat angeboten. Durchgeführt werden die Charterflüge laut SupremeFly an folgenden Terminen: Sonntag 03.07 Freitag 15.07 Donnerstag 21.07 Samstag 06.08 Dienstag 16.08 Freitag 26.08 Samstag 03.09

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Auch UFO übt Kritik an Fit-for-55-Paket

Auch die Gewerkschaften UFO und Vereinigung Cockpit (VC) teilen die Kritik seitens der Airlines und der Flughäfen zu den Maßnahmen, mit denen das Fit-for-55-Paket der EU erreicht werden soll. „Die vorliegenden Maßnahmen aus dem Fit-for-55-Paket führen in ihrer aktuellen Ausgestaltung zu einer massiven Wettbewerbsverzerrung für den europäischen Luftverkehr zum Vorteil der Konkurrenten außerhalb der EU. In der Folge würde das eine Verlagerung von Verkehrsströmen und in letzter Konsequenz eine direkte Bedrohung von deutschen und europäischen Arbeitsplätzen nach sich ziehen“, erklärt Joachim Vázquez Bürger, UFO-Vorstand für Politik und Außenbeziehungen. UFO appelliert damit erneut an die europäischen Entscheider die Wichtigkeit einer ausgewogenen Klimaschutzpolitik zu erkennen, die nicht nur auf den nationalen oder europäischen Raum beschränkt werden darf, sondern den globalen Zusammenhang von Luftverkehr und Klimaschutz berücksichtigen muss. „Nachhaltigkeit und Klimaneutralität stehen im Fokus von notwendigen Veränderungen im Luftverkehr. Es darf jedoch nicht passieren, dass unausgewogene Maßnahmen eine gerechte Lastenverteilung verhindern und einseitig die europäischen Fluggesellschaften benachteiligen. Dies bedeutet ein erhebliches Risiko für eine der wichtigsten europäischen Wertschöpfungsketten und nicht zuletzt auch für den Luftverkehrsstandort Deutschland und seine Beschäftigten. In letzter Konsequenz führt dies auch zu hohen Verlusten bei den Steuereinnahmen”, so Vázquez Bürger weiter. 

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VC teilt die Kritik von Airlines und Flughäfen am Fit-for-55-Paket der EU

Die Vereinigung Cockpit übt deutliche Kritik an der geplanten Ausgestaltung des EU-ETS und ReFuelEU. Die Maßnahmen im Fit-For-55-Paket würden in ihrer derzeit geplanten Ausgestaltung zu einer massiven Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der europäischen Luftverkehrsindustrie, zur Verlagerung von Passagierströmen und letztlich zum Verlust deutscher und europäischer Arbeitsplätze führen. „Wenn die Kommission sehenden Auges die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Airlines weiter schwächt, führt dies zu Arbeitsplatzverlusten in der EU. Profiteure werden Staaten wie die Türkei, Katar und die Arabischen Emirate sein. Mittel- und langfristig führt das zu einer Abhängigkeit der Europäerinnen und Europäer von ausländischen Anbietern. Welche Risiken eine übermäßige Abhängigkeit bedeutet, sehen wir derzeit im Energiesektor“, so Stefan Herth, Präsident der VC. Die Vereinigung Cockpit betont, dass Klimaschutz, z.B. durch verbindliche Beimischungsquoten von nachhaltigen Kraftstoffen, eine globale Aufgabe ist. Oberstes Ziel der Politik in Brüssel und Berlin müsse daher sein, Sorge dafür zu tragen, dass die außereuropäische Konkurrenz diese Regeln nicht umgehen kann. „Klimaschutz, Erhalt von Arbeitsplätzen und soziale Standards müssen zusammengedacht werden. Ohne wettbewerbsneutrale Ausgestaltung des Fit-for-55-Paketes wird die EU-Kommission alles verlieren, was sie schützen muss. Es geht um europäische Jobs, die dann zu den Airlines ins Ausland wandern. Dort herrschen oft Arbeitsbedingungen, die innerhalb der EU schlicht illegal sind. Wertschöpfung und Steuereinnahmen fehlen bei uns, wenn sie nicht mehr in Frankfurt oder München, sondern in Istanbul oder Abu Dabi abgerechnet werden,“ so Stefan Herth abschließend.  

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Pegasus Airlines bekommt erste Chefin

Güliz Öztürk, die seit 2010 als Kommzerchefin (COO) tätig ist, löst Mehmet T. Nane an der Konzernspitze ab. Damit wird Öztürk die erste Frau, die Chefin eines Unternehmens in der türkischen Luftfahrt wird. Mehmet T. Nane, der dieses Amt seit 2016 inne hatte, wechselt in den Verwaltungsrat als Vice-Chairperson of the Board. Dies wurde an der ordentlichen Generalversammlung der türkischen Fluggesellschaft beschlossen. Nane und Güliz Öztürk werden ihre neuen Aufgaben bei Pegasus Airlines offiziell am 1. Mai 2022 antreten. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel. „Ich freue mich den Führungsstab an Güliz Öztürk zu übergeben, welche während Jahren einen wichtigen Beitrag zum Wachstum und zur Entwicklung von Pegagus Airlines leistete“, so Mehmet T. Nane. Eines der Themen, auf die Pegasus sich besonders konzentrieren werde, sei die Gleichstellung der Geschlechter. „Wir werden auf institutioneller und individueller Ebene alle Anstrengungen unternehmen, um zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern beizutragen und Frauen die Möglichkeit zu geben, ihr Potenzial voll auszuschöpfen“, so die designierte Nachfolgerin Güliz Öztürk. Diese Ernennung sei auch der Beweis für Pegasus Airlines’ Verpflichtung zur Gleichberechtigung der Geschlechter.

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Neue Linienverbindung ab Graz: Anadolujet fliegt nach Ankara

Neun Linienziele und rund 15 Charterdestinationen befinden sich im Sommerflugplan ab Graz. Neu im Bereich der Linienflüge: Die türkische Hauptstadt Ankara. Von Ende Juni bis Anfang Oktober gibt es bis zu drei wöchentliche Linienflüge mit Anadolujet, einer Tochtergesellschaft von Turkish Airlines und mit Corendon. Der Airport hat Linienflüge nach Amsterdam, Ankara, Düsseldorf, Frankfurt, München, Palma de Mallorca, Stuttgart, Wien und Zürich im Flugangebot. Im Charterbereich werden nach einer Pause unter anderem wieder Burgas an der bulgarischen Schwarzmeerküste (von Juli bis September) sowie Catania auf Sizilien (Sonderflüge Ende Mai/Anfang Juni) angeboten. Das Charterangebot im Überblick:

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Bulgarien lockert die Einreisebestimmungen

Bulgarien lockert seine Einreisebestimmungen und führt wieder die 3G-Regel ein. Einreisende aus anderen Ländern, unabhängig von der jeweiligen Corona-Lage, brauchen für eine quarantänefreie Einreise nur noch zu bescheinigen, dass sie gegen Covid-19 geimpft, genesen oder negativ getestet sind. In Bulgarien durften lange nur Geimpfte und Genesene einreisen und das nur mit einem negativen PCR-Test. Sollte kein gültiges Corona-Zertifikat vorliegen, so muss sich der Einreisende in eine zehntägige Quarantäne begeben. Freitesten ist dabei frühestens 72 Stunden nach Ankunft möglich. Darüber hinaus entfällt im EU-Land auch die Maskenpflicht in geschlossenen öffentlichen Räumen, wie etwa in Supermärkten, Einkaufszentren oder Fitnessstudios. Das Tragen einer Maske werde von den Gesundheitsbehörden nun nur im öffentlichen Nahverkehr und in Kliniken empfohlen. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel.

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ADV: Erholung der Nachfrage im Februar noch nicht zu erkennen

Im Februar 2022 war die Passagiernachfrage an den deutschen Flughäfen verhalten. Gegenüber dem Vorkrisenniveau fehlten mit -59,5 Prozent deutlich mehr als die Hälfte der Reisenden aus 2019. 6,37 Millionen Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen, im Vergleich zum Februar 2021 liegt das Aufkommen damit deutlich höher (+382,1 Prozent). Das Cargo-Aufkommen wuchs beständig: 405.034t bedeuten +2,1 Prozent zum Vorjahr, gegenüber 2019 sind es +11,7 Prozent. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen war mit 88.263 Starts und Landungen mehr als doppelt so hoch wie Anfang 2021 (+111,6 Prozent), aber gegenüber 2019 mit -46,1 Prozent auch nur etwas über der Hälfte des Normalniveaus.  Mit 810.031 Passagieren (+239,5 Prozent ggü 2021) lag die Nachfrage im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 bei nur 23,3 Prozent. Im Europa-Verkehr konnte das Aufkommen gegenüber 2021 beinahe versechsfacht werden. Die 4,36 Millionen Passagiere bedeuten ein Plus von +474,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 entspricht dies fast der Hälfte der normalen Nachfrage (46,8 Prozent). Die Interkont-Nachfrage wuchs zum Vorjahr um +279,8 Prozent auf 1,19 Millionen Passagiere. Im Vergleich zum Februar 2019 entspricht dies weit weniger als der Hälfte (-59,3 Prozent). Cargo: Wachstumsrate verlor weiter an Dynamik, bleibt aber positiv Die Luftfrachtnachfrage war auch im Februar auf hohem Niveau, hat aber an Dynamik eingebüßt. Mit knapp 405.034t umgeschlagener Fracht lag das Wachstum +2,1 Prozent über dem Vorjahr. Das Cargoaufkommen unterlag saisonal bedingt einem Nachfragetief. Zu Beginn des Jahres hätten sich die Auswirkungen des chinesischen Neujahrsfestes im globalen Frachtmarkt gezeigt, wie der Flughafenverband ADV in einer Aussendung mitteilt. Hinzu kamen

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AUA verzeichnete 690.000 Buchungen in den letzten zwei Wochen

Rund 58.000 Passagiere allein am Karwochenende: Austrian Airlines verzeichnet zu Ostern einen großen Reisepeak nach über zwei Jahren Pandemie. Besonders gefragt seien klassische Warmwasserdestinationen in Zypern, Sizilien und Spanien, aber auch Städtetrips nach London, Amsterdam, Paris, Rom, Nizza und Barcelona. Allein für die Osterferien verzeichnet Austrian Airlines eigenen Angaben zufolge einen massiven Buchungsanstieg von bis zu 380 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mit 690.000 Neubuchungen in den letzten zwei März-Wochen zeige sich darüber hinaus, dass im Vergleich zum Jahr 2021 auch wieder langfristiger gebucht wird. So würde die Buchungskurve für die bevorstehenden Sommermonate steil nach oben steigen. Die Lufthansa-Tochter reagiert auf diese erfreuliche Entwicklung im Reiseverhalten und ist mittlerweile nicht nur mit der gesamten Flottenstärke unterwegs, sondern bietet im Sommer zu europäischen Ferienzielen ein 20 Prozent größeres Angebot an als vor der Corona-Pandemie. So fliegt die Rot-Weiß-Rote Airline bis zu drei Mal täglich von Wien nach Palma de Mallorca. Zum Sommerbeginn werden Verbindungen nach Valencia, Kavala und Samos neu aufgenommen. „Nach über zwei Jahren zeigt sich ein massiver Nachholbedarf. Der Aufwärtstrend beweist, dass Austrian mit einem attraktiven Angebot und echter österreichischer Gastfreundschaft an Bord überzeugt“, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl.

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Flughafen Frankfurt erwartet eine Osterwelle

In der kommenden Woche beginnen in Hessen und in anderen Bundesländern rund um den Flughafen Frankfurt die Osterferien. Flughafenbetreiber Fraport rechnet mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen. Prognostiziert sind bis zu 170.000 Reisende pro Tag – 245 Ziele stehen zur Auswahl. Täglich werden etwa 1.100 Flugzeuge in FRA starten und landen, wie es in einer Aussendung heißt. „Die Menschen können endlich wieder reisen und wollen hinaus in die Welt – das freut uns sehr. Trotzdem müssen wir weiter vorsichtig und besonnen handeln. Viele pandemiebedingte Regeln gelten weiterhin“, erklärt Alexander Laukenmann, Geschäftsbereichsleiter Aviation. „Daher besteht im Reiseprozess auch nach wie vor ein erhöhter Zeitbedarf.“ Darüber hinaus fällt ab morgen auch generell die Maskenpflicht – auch in den Terminals. Der Airport rät aber dennoch zur Vorsicht und ermutigt die Fluggäste, weiterhin Gesichtsmasken in den Innenräumen oder etwa im Sky Line-Shuttlebus zu tragen.

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