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Graz: Vier neue Ferienziele im Sommerflugplan 2021

Derzeit ist das Passagieraufkommen am Flughafen Graz aufgrund der Corona-Pandemie überschaubar, doch der Airport blickt optimistisch auf die am Sonntag startende Sommerflugplanperiode 2021. Vier neue Urlaubsziele sind im Programm zu finden. „Natürlich kann ein Flugplan in der derzeitigen Covid-19 Situation noch Anpassungen erfahren“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Aber die Impfung, die umfassenden Teststrategien und schließlich die Bestrebungen der EU mit dem „grünen Pass“ ein einheitliches System von Reiseerleichterungen zu schaffen, stimmen uns optimistisch. Mich freut es sehr, dass wir nicht nur ein abwechslungsreiches Programm, sondern auch gleich vier neue touristische Destinationen bieten können.“  Auf der Linie sollen im Sommer 2021 die Destinationen Amsterdam, Düsseldorf, Frankfurt, München, Stuttgart, Wien und Zürich angeboten werden. In Richtung Stuttgart kommt es zu einer Veränderung: Diese wird künftig von Eurowings mit Airbus A319 bedient. Das Flugzeug ist dabei in Baden-Württemberg stationiert. Düsseldorf verbleibt bei Austrian Airlines und soll auf Embraer 195 umgestellt werden. Laut Flughafen Graz haben die Linien-Airlines angekündigt, dass jene Routen, die derzeit brachliegen, im Frühling bzw. Frühsommer reaktiviert werden sollen. Hundertprozentig verlässliche Termine gibt es aufgrund der dynamischen Pandemiesituation aber noch nicht. Auch dürfte die jüngst von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) verkündete Verlängerung der Einreiseverordnung eine gewisse Rolle spielen. Comeback für Naxos Die Ferienflüge ab Graz stehen heuer ganz im Zeichen des Mittelmeers. Die meisten Verbindungen führen in diese Region, wobei mit Hurghada auch Flüge ans Rote Meer angeboten werden. Den Schwerpunkt mit neun Zielen bildet heuer Griechenland. Neu im Programm sind Calvi, Karpathos und Zakynthos. Nach einigen Jahren

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Austrian Airlines fliegt wieder nach Tel Aviv

Aufgrund des Umstands, dass Israel die Einreisebestimmungen – zumindest für eigene Einwohner – lockern musste, fliegt Austrian Airlines seit Montag wieder zwischen Wien und Tel Aviv. Vorerst soll nachfrageorientiert „bis zu einmal täglich“ geflogen werden. Die Regierung Israels hatte die Anzahl der täglichen Einreisen auf dem Ben-Gurion-Airport auf 3.000 Personen pro Tag beschränkt. Diese Regelung wurde von einem Gericht als nicht mit den Grundrechten in Einklang zu bringen gekippt. Dennoch dürfen – abgesehen von wenigen Ausnahmen – weiterhin nur Einwohner und Staatsbürger Israels einreisen. Da die österreichische Bundesregierung das Landeverbot für Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, aufgehoben hat, bedient die AUA seit Montag auch wieder London Heathrow-Wien. Zuvor ist die Lufthansa-Tochter mit Passagieren in die Metropole an der Themse geflogen, aufgrund des Landeverbots allerdings ohne Fluggäste zurück nach Wien. London ist ab heute in beide Richtungen wieder mit bis zu zwei täglichen Flügen im Angebot.

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Wien: Kaufhaus Steffl startet kostenlose Schnelltests

Das Kaufhaus Steffl in der Wiener Kärntner Straße kann aufgrund der Corona-Verordnungen der Bundesregierung die Bar in der siebenten Etage nicht gastronomisch nutzen. In Kooperation mit einer Apotheke bietet man nun kostenlose Antigen-Schnelltests an. Diese stehen laut Mitteilung des Kaufhauses allen Personen mit gültiger E-Card in der Zeit von 10 Uhr 00 bis 18 Uhr 00 (Montag bis Freitag) zur Verfügung. Die Testungen werden von der Klimt-Apotheke durchgeführt. Die Nutzung des Angebots ist nicht an einen Einkauf bei Steffl gebunden. Der Händler lässt künftig zweimal pro Woche die Belegschaft vor Ort testen. Für die Inanspruchnahme der kostenlosen Schnelltests sind eine gültige E-Card sowie eine Terminreservierung erforderlich. Letztere kann unter diesem Link getätigt werden. Einen Überblick über kostenfreie Testmöglichkeiten in Österreich in Form einer interaktiven Karte hat Aviation Direct unter diesem Link bereitgestellt.

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Corona-Import: Austrian Airlines kassiert Flugverbot in China

Weil Austrian Airlines aus Sicht der chinesischen Behörden Corona-Fälle importiert hat, kassierte die Lufthansa-Tochter am 19. März 2021 ein 14-tägiges Flugverbot. Das Unternehmen bestätigte dies und darf demnach vorläufig keine Passagierflüge zwischen Wien und Shanghai durchführen. Die chinesische Gesundheitsbehörde hat insgesamt fünf Passagiere, die am 5. März 2021 mit OS 75 von Wien nach Shanghai geflogen sind, positiv auf das Coronavirus getestet. Das hat nun Konsequenzen in Form eines zweiwöchigen Flugverbots, schreibt Aerotelegraph auf Grundlage einer allgemeinen Pressemitteilung der CAAC. Ein solches haben schon verschiedene Fluggesellschaften kassiert und jüngst trifft es China Southern, Emirates, Air China und eben die AUA. China verlangt umfangreiche Testungen vor der Abreise. Auch am Ort des Umstiegs müssen die Reisenden nochmals getestet werden. Dennoch passiert es immer wieder, dass PCR-Tests, die nach der Ankunft vorgenommen werden, positiv ausfallen. Werden binnen kurzer Zeit mindestens fünf Reisende positiv getestet, so kassiert die betroffene Airline ein Flugverbot von zwei Wochen. Im Wiederholungsfall kann dieses deutlich länger ausfallen. China setzt harte Maßnahmen gegen Corona Austrian Airlines und den anderen betroffenen Fluggesellschaften bleibt nichts anderes übrig als den Bann hinzunehmen. Die Wiederaufnahme der Shanghai-Strecke ist laut einem Sprecher für den 9. April 2021 angekündigt. Personen, die im Zeitraum des Banns eine AUA-Buchung haben, sollen nach Möglichkeit auf andere Verbindungen umgebucht werden. China setzt im Kampf gegen das Coronavirus harte Maßnahmen. Auch bei nur wenigen Fällen werden ganze Städte abgeriegelt und die Bevölkerung hat zu Massentests anzutreten. Im November 2020 wurden auf dem Flughafen Shanghai einige Personen positiv getestet. Die lokalen

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Österreich: Anschober verlängert Einreiseverordnung bis Ende Mai 2021

Eigentlich wäre Rudolf Anschobers (Grüne) Einreiseverordnung am 31. März 2021 ausgelaufen. Nun teilte das von ihm geleitete Ministerium mit, dass die aktuelle Fassung bis mindestens 31. Mai 2021 verlängert wird. Das hat zur Folge, dass – abgesehen von Ausnahmen – weiterhin eine Quarantäne angetreten werden muss. Änderungen gibt es hinsichtlich der Gültigkeit von Befunden: PCR-Tests gelten maximal 72 Stunden ab Abstrichnahme und Antigen-Schnelltests maximal 48 Stunden. Auch die Einreiseanmeldung, von der auch Pendler erfasst sind, wird beibehalten. Sofern man nicht unter eine Ausnahme fällt, ist eine Quarantäne anzutreten. Freitesten ist nach fünf Tagen möglich. Landeverbote für Südafrika und Brasilien verlängert Während das Landeverbot für Maschinen, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, in Kürze aufgehoben wird, wurden jene für Brasilien und Südafrika bis vorerst 4. April 2021 verlängert. Das Gesundheitsministerium ist der Ansicht, dass mit dieser Maßnahme die Einschleppung von Mutationen verhindert werden kann. Verbindungen mit Umstieg sind nicht betroffen, da sich der Bann nur auf Nonstop-Passagierflüge bezieht. Die Liste der Länder, aus denen man test- und quarantänefrei nach Österreich einreisen kann, ist äußerst kurz: Australien, Island, Neuseeland, Norwegen, Singapur, Südkorea und Vatikan. Aus allen anderen Staaten kommend unterliegt man der aktuellen Einreiseverordnung und somit der Quarantäne, ausgenommen man fällt unter eine Ausnahme.

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UK: Landeverbot wird nicht mehr verlängert

Ein wegen der Coronavirus-Krise verhängtes Landeverbot für Passagierflugzeuge aus Großbritannien in Österreich endet am kommenden Wochenende. Von einer Verlängerung sehe die Regierung nach derzeitigem Stand ab. Das teilte ÖVP-Außenminister Alexander Schallenberg bei einer Onlinediskussion mit mehr als tausend österreichischen Staatsbürgern mit, die im Vereinigten Königreich leben. Die Diskussion drehte sich von den Folgen des Brexits über die Doppelstaatsbürgerschaft bis hin zum „Grünen Pass“ und die Einreiseregelungen. Das berichtet der ORF.

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Wien: Terminals 1 und 1A seit einem Jahr geschlossen

Genau heute vor einem Jahr wurden am Flughafen Wien-Schwechat die Terminals 1 und 1A bislang letztmalig für die Abfertigung von Passagieren genutzt. Auch das sich im Umbau befindliche Terminal 2, das nur noch als Durchgang diente, ist seither geschlossen. Die Flughafen Wien AG begründete am 18. März 2020 die temporäre Verlegung aller Flüge in das Terminal 3 mit folgenden Worten: „Aufgrund des aktuell sehr geringen Passagieraufkommens aufgrund zahlreicher Flugstreichungen führt der Flughafen Wien die Abfertigungstätigkeiten aller noch stattfindenden Linienflüge ab morgen, 19.3.2020 temporär in den Terminal 3 zusammen“. Noch ist eine Wiederinbetriebnahme der derzeit inaktiven Abfertigungsgebäude nicht absehbar, denn das Fluggastaufkommen ist weiterhin aufgrund der Corona-Pandemie auf äußerst niedrigem Niveau. Das Terminal 3 ist nicht einmal annähernd ausgelastet, denn die komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen verschiedenster Länder führen weiterhin zu einer geringen Nachfrage. Die wenigen Flüge, die derzeit angeboten werden, sind zum Teil äußerst schwach ausgelastet. Wien ist aber kein Einzelfall, denn in fast ganz Europa leiden Airlines, Flughäfen, Reiseveranstalter, Hotels und viele andere Branchen unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Zwar hoffen alle auf eine rasche Erholung, doch das langsame Impftempo und das Desaster rund um das Vakzin von AstraZeneca dämpfen mittlerweile den Optimismus. Offiziell ist das Terminal 1 des Wiener Flughafens gänzlich geschlossen. Das ist aber nicht vollständig richtig, denn es gibt einen Mieter, der aus gesetzlichen Gründen gar nicht schließen darf. Es handelt sich um die Flughafen-Apotheke, die sich im Übergang zwischen dem Parkhaus und dem Check-In-Bereich befindet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Apotheke halten einsam die Stellung und

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Verkehrszahlen: Österreichs Flughäfen kurz vor Null

Die sechs österreichischen Verkehrsflughäfen zählten im Jänner 2021 nur noch 203.352 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Rückgang um 92 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen ging um 84 Prozent auf 4.052 Starts und Landungen zurück. Die aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen niedrige Nachfrage wirkt sich daher enorm negativ auf die Verkehrszahlen aus. Die fünf Airports in den österreichischen Bundesländern kamen sehr unterschiedlich durch den Jänner 2021. Graz kam mit 2.714 Reisenden und 115 Flugbewegungen vergleichsweise „gut“ durch das Monat. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum sind die Werte jedoch ein Desaster: 89 Prozent weniger Flugbewegungen und ein Passagierrückgang um 96 Prozent. Innsbruck zählte im Jänner 2021 insgesamt 1.298 Fluggäste – ein Minus von 99 Prozent. Die Anzahl der Starts und Landungen reduzierte sich um 95 Prozent auf 77 Flugbewegungen. In Klagenfurt wurden nur vier Flüge, die 48 Passagiere an Bord hatten, durchgeführt. Somit hatte der Kärntner Flughafen um 98 Prozent weniger Starts und Landungen sowie rechnerisch um 100 Prozent weniger Reisende. Überhaupt keine Passagiere hatte im Jänner der Flughafen Linz. Durchgeführt wurden 48 Starts und Landungen, die beispielsweise auf das Cargo-Segment entfallen. Somit lag der oberösterreichische Airport hinsichtlich der Flugbewegungen um 78 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonat. In Salzburg reduzierte sich die Anzahl der Starts und Landungen auf 38 Stück. Genutzt wurde der Airport von 997 Passagieren. Rechnerisch ergibt sich somit ein Rückgang um 100 Prozent. Auch auf dem größten Flughafen Österreichs, Wien-Schwechat, wirkte sich die Corona-Pandemie kräftig aus. Das Fluggastaufkommen reduzierte sich um

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Austrian Airlines hofft auf positiven Green-Pass-Effekt

Der „Green Pass“ ist in den Augen von Austrian Airlines eine positive Ankündigung, die das Reisen innerhalb der Europäischen Union erleichtern könnte. Da die Impfungen in vielen Mitgliedsländern stocken, sieht der Carrier die Aufnahme von Testergebnissen positiv. Allerdings hat der von der EU-Kommission angekündigte „grüne Pass“ auch eine Art Sollbruchstelle, denn dem aktuellen Informationsstand nach handelt es sich um eine „kann“-Bestimmung und keine „soll“-Bestimmung. Anders ausgedrückt: Die Mitgliedsländer können Einreise- und Quarantäneerleichterungen gewähren, müssen dies aber nicht. Es bleibt daher zu hoffen, dass es für Inhaber des „Green Pass“ verbindliche und insbesondere Einheitliche Regeln im Reiseverkehr geben wird. Verlautbart wurde, dass der Nachweis sowohl mit Impfungen als auch PCR- und Antigentests „aufgeladen“ werden kann. Weiters sollen auch überstandene Covid-19-Erkrankungen dokumentiert werden. Ziel ist es, dass die Mobilität innerhalb der Europäischen Union spürbar vereinfacht werden kann. Darauf hoffen die gebeutelten Branchen Verkehr und Touristik. „Wir begrüßen diesen Vorstoß ausdrücklich, stellt er doch einen wesentlichen Schritt Richtung Wiederherstellung der Reisefreiheit in Europa dar“, sagt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech. „Europa braucht hier einen gemeinsamen Weg und das möglichst schnell. Ein Flickenteppich an länderspezifischen Regeln, so wie es aktuell der Fall ist, schwächt die EU im Vergleich zu anderen Regionen. Ich bedanke mich auch bei der österreichischen Bundesregierung für deren Initiative in dieser Angelegenheit.“

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Digitaler EU-Pass soll schon am 1. Juni kommen

Die CoV-Krise schränkt unser aller Leben ein. Der Wunsch nach Reisen wird mit fortlaufender Dauer immer größer. Nun stellt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einen Ausweg aus der Zwickmühle in Aussicht: den „Green Pass“. Geht es nach dem Wunsch der EU, soll der digitale europäische Impfausweis bis zum 1. Juni eingeführt werden. Der elektronische Ausweis könnte somit das Reisen in den Sommermonaten ermöglichen. Länder könnten etwa auf bestehende Test- und Quarantänepflichten verzichten. „Wir holen uns unsere europäische Lebensweise zurück“, sagte EU-Kommissionsvize Margaritis Schinas schon vor der offiziellen Vorstellung. Die Kommission nennt das Projekt „Digitaler Grüner Nachweis“ – angelehnt an den „Grünen Pass“ für Geimpfte in Israel.  Die EU wolle aber nicht nur Impfungen dokumentieren, sondern auch die Ergebnisse von zugelassenen PCR- und Schnelltests sowie überstandene CoV-Infektionen. Das berichtet der ORF. Welche Türen der Nachweis öffnen soll, steht in den EU-Staaten bislang noch in den Sternen. Einige Urlaubsländer wie Griechenland oder Spanien dringen darauf, Reiseerleichterungen mit einem solchen Dokument zu verbinden.  Deutschland hat sich hingegen gegen Erleichterungen für Geimpfte ausgesprochen, solange noch wenige Menschen Chancen auf die schützende Impfung haben. Diesen Standpunkt vertritt auch SPÖ-EU-Delegationsleiter Andreas Schieder, der gleichzeitig auch den optimistischen Zeitplan der EU hinterfragt. „Der Zeitplan beim Impfpass wirkt angesichts der Lieferverzögerungen von Impfstoffproduzenten und Unsicherheiten mit AstraZeneca fast absurd.“ Österreich beginnt schon im April mit der Umsetzung  Österreich werde schon in den nächsten Tagen die rechtlichen Grundlagen für die Umsetzung schaffen. Auf Basis dessen könne die operative Umsetzung bereits im April beginnen, teilte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger am Mittwoch per Aussendung mit. „Das ist

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