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FACC und Airbus entwickeln Flügel der Zukunft

Der österreichische Luftfahrt-Zulieferer FACC konnte in Zusammenarbeit mit Airbus die Entwicklung neuer Flügeltechnologien positiv abschließen. Nun wurde mit der Entwicklung einer innovativen Landeklappe ein Teilprojekt erfolgreich abgeschlossen. „Ein wichtiger Teil unserer Innovationstätigkeit liegt in der gemeinsamen Forschungsarbeit mit international führenden Flugzeugherstellern“, berichtet Robert Machtlinger, CEO der FACC AG. „Unsere Entwicklungsingenieure forschen an neuen Technologien und Produkten für neue Flugzeuggenerationen. Eine Leuchtturminitiative ist das ‚Wing of Tomorrow‘-Programm, das Airbus 2018 in Kooperation mit FACC und weiteren Industriepartnern gestartet hat.“ Im Rahmen des Projektes „Wing of Tomorrow“ arbeitet FACC an der Entwicklung innovativer Fertigungsverfahren, die bei der Herstellung von drei wesentlichen Tragflächenkomponenten zum Einsatz kommen: den Flügelkasten-Beplankung (Wing Box Lower Cover), der Landeklappe (Flap) und der Störklappen (Spoiler & Droop Panel). Ziel ist es, komplexe Komponenten schneller, einfacher und kostengünstiger zu produzieren. Das erste Teilprojekt – die Beplankung des Flügelkastens – konnte FACC bereits im Vorjahr erfolgreich abschließen. Vor kurzem wurde nun im zweiten Teilprojekt der Prototyp einer Landeklappe fertiggestellt. Dabei verwendete FACC das Resin Transfer Moulding-Verfahren, das schon früher bei Projekten zum Einsatz kam – jedoch noch nie in dieser Größenordnung und Komplexität. Integralbauweise spart Zeit und Kosten Bei der Entwicklung der fünf Meter langen „Multicell Flap“ stand das Ausloten der technischen Möglichkeiten im Vordergrund. „Airbus strebt bei der neuen Flügelgeneration einen hohen Integrationsgrad an, um nachfolgende Arbeitsschritte soweit es geht zu reduzieren und dementsprechend kostengünstiger zu werden“, sagt Patrick Petz, FACC Lead Program Engineer für Aerostructures Airbus. „Für uns bedeutet die Integralbauweise, dass wir uns den hohen Montage-Aufwand im Nachhinein

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Umfrage: 69 Prozent der Österreicher für Sputnik-Impfstoff

Laut einer aktuellen Umfrage, die von BB Research Affairs GmbH durchgeführt wurde, sprechen sich 69 Prozent der Österreicher für einen Ankauf des russischen Covid-Vakzins Sputnik V aus. Festgestellt wurde dabei auch, dass ältere Menschen und Männer diesem Impfstoff tendenziell offener gegenüberstehen. 57 Prozent der Befragten können sich vorstellen, sich selbst mit Sputnik V impfen zu lassen. Auch in diesem Zusammenhang ist der Zuspruch unter Männern (64 Prozent) im Vergleich zu Frauen (50 Prozent) höher. “Um so rasch wie möglich wieder zu einem normalen Leben zurückzukehren, wünscht man sich schnellere Impfungen. Ein zusätzlicher Impfstoff könnte einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Sputnik V wird daher von der Bevölkerung als Retter in der Not gesehen”, erklärt Studienautorin Sabine Beinschab. Die Studie kann unter diesem Link im PDF-Format heruntergeladen werden.

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Bescheid: Ministerium lässt Bäume in Klagenfurt absägen

Der Klagenfurter Flughafen muss aufgrund eines Bescheids des österreichischen Verkehrsministeriums Kettensägen und sonstiges Gerät schwingen und die Bäume in der westlichen Einflugschneise stutzen bzw. teilweise sogar entfernen. Dies geht aus dem vorliegenden Dokument hervor. Die Durchführung wurde der Stadt auferlegt. Das Ministerium ist der Ansicht, dass die Pflanzen zu hoch sind und daher eine Gefahr für den Flugverkehr darstellen könnten. Da sich die meisten Bäume auf öffentlichem Grund befinden, wurde der Stadt Klagenfurt auferlegt diese Arbeiten durchzuführen. Laut einer Regionalzeitung sollen sich 21 Gewächse auf dem Areal eines Kindergartens befinden. Diese Bäume könnten nun abgesägt werden. Die Gartenbau-Abteilung der Landeshauptstadt Kärntens kündigte an, dass die Arbeiter in den nächsten Tagen ausrücken werden und den Schnitt bzw. teilweise auch das Absägen durchführen werden. Für Bäume, die dem Bescheid zum Opfer fallen, sollen im Herbst 2021 neue gepflanzt werden.

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Österreich unmittelbar vor Sputnik-V-Großbestellung

Österreich steht offenbar unmittelbar vor der Bestellung von einer Million Dosen des russischen Covid-Impfstoffs Sputnik V. Das Bundeskanzleramt bestätigte auf Anfrage entsprechende Verhandlungen, betonte jedoch, dass noch kein Kaufvertrag unterschrieben wurde. Damit schließt sich Österreich nach Ungarn, Tschechien, Kroatien, Italien und der Slowakei einer ganzen Reihe von Staaten an, die den von der Europäischen Union verursachten Engpass so kompensieren wollen. Österreich könnte bis Juni 2021 eine Million Impfdosen aus Russland geliefert bekommen, wobei auch über eine Lizenzproduktion in der Alpenrepublik verhandelt wird. Italien schloss bereits einen solchen Vertrag mit Russland ab und will demnächst die Produktion von Sputnik V aufnehmen. Erste Dosen wurden bereits zu Testzwecken an Rom ausgeliefert. Bereits vor einigen Wochen drängte Österreichs Bundeskanzler darauf, dass die Vakzine aus Russland und China rasch zugelassen werden. Derzeit läuft bei der EMA ein entsprechendes Zulassungsverfahren, doch es gibt erste Anzeichen dafür, dass sich Österreich von der bisherigen Praxis verabschieden könnte und ähnlich wie Ungarn, Tschechien und die Slowakei nationale Zulassungen erteilen könnte. Darüber will das von Rudolf Anschober (Grüne) geführte Gesundheitsministerium in der Öffentlichkeit noch nicht sprechen. Im Parlament betonte der genannte Politiker, dass jedes eingesetzte Vakzin sicher sein müsse. Neue Probleme mit AstraZeneca in Deutschland In Deutschland traten mit dem Mittel von AstraZeneca erneute Probleme auf. Die ersten Bundesländer haben das Verimpfen an Personen unter 55 Jahren mit sofortiger Wirkung eingestellt. Da die Europäische Union von diesem Vakzin außergewöhnlich große Mengen bestellt hat, jedoch der Hersteller auch im zweiten Quartal nur etwa 30 Prozent der vereinbarten Menge liefern will

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Italien verhängt Quarantäne bei Einreise aus EU-Ländern

Der Gesundheitsminister zieht die Handbremse: Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie verhängt Italien eine Quarantänepflicht bei Einreisen aus anderen EU-Ländern. Eine entsprechende Verordnung wolle der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza am Mittwoch unterzeichnen, so der ORF. Wer in Zukunft also aus EU-Ländern nach Italien einreist, der muss einen negativen Test vorweisen und zusätzlich dazu fünf Tage lange in Quarantäne verbringen. Am Ende dieser Test muss wieder ein negatives Testergebnis vorgezeigt werden. Damit wird augenscheinlich dem Reisen über die Osterfeiertage ein Riegel vorgeschoben. Wann die Regeln in Kraft treten sollen, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Für Besucher aus Ländern außerhalb der EU gelten sie bereits.

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Eurowings: Graz und Linz ohne neuen Start-Termin

Eigentlich wollte Eurowings am 12. April 2021 die von Austrian Airlines übernommenen Strecken von Stuttgart nach Graz sowie von Düsseldorf nach Linz mit Maschinen des Typs Airbus A319 reaktivieren. Wie berichtet: Daraus wird – zumindest vorläufig – nichts, denn die Aufnahme der beiden Routen ist verschoben. Gegenüber Aviation Direct begründete ein Eurowings-Sprecher die Entscheidung wie folgt: “Wie auch alle anderen Strecken in unserem Europa-Netz unterliegen natürlich auch die von Ihnen genannten Routen STR-GRZ und DUS-LNZ der Sondersituation der Corona-Pandemie. Das bedeutet im Vergleich zur „Normal-Situation“ vor Corona eine insgesamt deutlich geringere Nachfrage, gepaart mit hoher Volatilität.” Zwar sind die Flüge ab Ende Mai 2021 über die Eurowings-Homepage buchbar, doch diesen Termin bestätigte das Unternehmen nicht. Es gibt keinen konkreten Zeitpunkt für die Aufnahme der beiden Strecken. Dazu der Eurowings-Sprecher: “Vor diesem Hintergrund haben wir uns zu einer Verschiebung bei der Neu-Aufnahme entschlossen. Ein neuer Termin steht noch nicht fest”. Im Gegensatz dazu hält Austrian Airlines an der Reaktivierung von Graz-Düsseldorf zum 12. April 2021 fest.

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Impfungen: „Theoretische Termine“ für AUA-Mitarbeiter im April 2021

Viele Austrian-Airlines-Mitarbeiter haben in ihren April-Dienstplänen bereits Covid-19-Impftermine eingetragen. Auf den ersten Blick wirkt das als ob sich die AUA “vordrängen” wolle, doch fix sind die Termine noch nicht. Es könnte zu Verzögerungen kommen, denn im nationalen Impfplan haben weiterhin Hochrisikopatienten und ältere Personen Vorrang. Die Phase II ist noch nicht abgeschlossen und das Personal von Verkehrsunternehmen mit Kundenkontakt ist erst in Phase III vorgesehen. Zumindest in der Theorie habe man für das fliegende AUA-Personal schon Termine in der Tasche, aber die Praxis sieht ein wenig anders aus. Je nach Fortschritt der Phase II-Impfungen und der Verfügbarkeit der Vakzine werden diese dann fixiert oder möglicherweise auch auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben. In der Theorie hatten auch viele ältere Menschen Impftermine in der Tasche, doch gerade in Wien kam es wiederholt dazu, dass selbst äußerst betagte Pensionisten mangels Impfstoff an Ort und Stelle wieder nach Hause geschickt wurden. Bei Austrian Airlines bereitet man sich organisatorisch auf die Impfaktion vor und hat mögliche Termine bereits in den Dienstplänen berücksichtigt, nur ob diese dann tatsächlich “piksen” werden, hängt von den Entscheidungen der Behörden ab. Somit wurden “theoretisch mögliche Termine” vergeben. Die Lufthansa-Tochter ging auf den Vorhalt, dass die AUA keine systemkritische Infrastruktur, kein Krankenhaus und auch kein Pflegeheim ist, gar nicht ein. Momentan sind nämlich unter anderem diese Gruppen in den Phasen I und II an der Reihe und das in den meisten Bundesländern mit ordentlich Verzug. Eine Sprecherin verwies auf den nationalen Impfplan: “Die Phase 3 des österreichischen Impfplans, welche Mitte

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Österreich: Metro zieht Corona-Teststraßen hoch

Der Lebensmittel-Großhändler Metro steigt in Österreich in das Geschäft mit Antigen-Schnelltests ein. Man bietet an den Standorten Wiener Neustadt, Vösendorf, Dornbirn und Langenzersdorf kostenfreie Testungen an. Auch in Linz, Innsbruck, Graz und Klagenfurt will man dies in Kürze durchführen. Die Teststraßen werden im Rahmen der vom Bund geförderten betrieblichen Testungen aufgebaut. Diese stehen sowohl den Mitarbeitern als auch den Kunden des Großhändlers offen und sind kostenlos. Laut Metro soll die Abstrichnahme durch medizinisches Fachpersonal durchgeführt werden. Fällt der Antigentest negativ aus, wird eine Bestätigung, die auch beispielsweise für den Zutritt zu Friseuren oder zur Einreise in Länder, die Antigen-Befunde anerkennen, verwendet werden kann. „Seit Ausbruch der Pandemie leistet METRO einen massiven Aufwand für Sicherheit, Schutz und Gesundheit ihrer Beschäftigten und Kunden. Zusätzlich werden bereits seit vergangenem Dezember allen Mitarbeitern an allen zwölf Standorten Schnelltests angeboten. Mit der Einrichtung der Teststraßen unterstützen wir nun dabei, Risiken zu identifizieren und leisten damit einen weiteren Beitrag für die Gesellschaft”, so Metro-Österreich-Chef Xavier Plotitza. Öffnungszeiten der Metro-Teststraßen: Vösendorf, Wiener Neustadt und Langenzersdorf: Mo-Sa 08:00-16:00 UhrDornbirn: Mo, Mi und Fr 09:00-12:00 und 14:00-17:00 sowie am Karsamstag, 3. April von 11:00-16:00 und am Dienstag, 6. April von 09:00-12:00 und 14:00-17:00 Uhr

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Austrian Airlines „vergisst“ kostenloses Wasser

Vor wenigen Tagen betonte Austrian-Airlines-CCO Michael Trestl, dass ungeachtet des Paid-Caterings auch weiterhin kostenloses Wasser an die Passagiere ausgeschenkt wird. In der Praxis scheinen die Ankündigungen des Vorstands und die tatsächliche Umsetzung weit auseinander zu gehen. So wurde am Sonntag auf Austrian-Airlines-Flug OS187, durchgeführt mit Embraer 195, kein Gratis-Wasser angeboten. Auch auf Nachfrage von verschiedenen Passagieren hieß es, dass Snacks und Getränke nur gegen Bezahlung erhältlich sind. Das vermeintlich kostenlose Wasser gab es zumindest auf diesem AUA-Flug nicht. Ob die Crew die aktuellen Bestimmungen ihres Arbeitgebers missverstanden hat oder ob eine Systematik dahinter steckt, wird sich noch zeigen. Ein Sprecher der Austrian Airlines sagte unter Vorhalt des nicht vorhandenen kostenlosen Wassers gegenüber Aviation Direct: “Wasser an Bord ist und bleibt kostenlos. Wir stellen es auf Nachfrage zur Verfügung”. Aus dieser Äußerung lässt sich interpretieren, dass den Reisenden das Gratis-Getränk nicht proaktiv angeboten werden soll, sondern nur wenn danach gefragt wird. Genau das taten auf besagtem AUA-Flug einige Reisenden, erhielten jedoch die Auskunft, dass Snacks und Getränke nur noch gegen Bezahlung erhältlich sind. Auch Inhaber “alter Tickets” müssen bezahlen Eine andere Problematik ergibt sich mit Tickets, die bereits vor der Umstellung auf Paid-Catering erworben wurde. Während dem Buchungsprozess wurden hier inkludierte Getränke – im unter dem Corona-Deckmantel reduzieren Ausmaß – ausgewiesen. Auch diese Passagiere, die eigentlich aufgrund ihres Beförderungsvertrags einen Rechtsanspruch auf Wasser, Tee oder Kaffee ohne Zuzahlung hätten, sollen zur Kasse gebeten werden. Die AUA spekuliert hier offensichtlich auf “vergessen”, denn nur wenn betroffene Reisenden aktiv reklamieren, werde man sich

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OE-LAX: Letzter kommerzieller Abflug

Die Maschine mit der Registrierung OE-LAX hob heute gegen 10 Uhr 18 ein letztes Mal über dem Wiener Flughafen ab.  Es war der letzte kommerzielle Umlauf des Langstreckenjets für die Austrian Airlines. Unter der Flugnummer OS93 ging es für den Flieger nach Washington. Das betroffene Flugzeug ist derzeit 28,3 Jahre alt und wurde bereits an ein Verwertungsunternehmen in den Vereinigten Staaten verkauft. Die Boeing 767-300ER wurde im Jahr 1992 an Lauda Air ausgeliefert.  Austrian Airlines trennt sich heuer von drei Boeing 767-300ER Die OE-LAT wurde bereits Anfang des Monats ausgeflogen. Für die OE-LAW, die ebenfalls an MonoCoque Diversified Interests verkauft wurde, gibt es noch keinen fixen Termin für die Übergabe an den Käufer. Die Maschinen mit den Registrierungen OE-LAT, OE-LAX und OE-LAW werden in den Vereinigten Staaten zum Zweck der Ersatzteilgewinnung zerlegt.

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