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Transavia plant weiterhin Innsbruck-Brüssel

Die niederländische Billigfluggesellschaft Transavia hält an den Plänen in der kalten Jahreszeit zwischen Innsbruck und Brüssel zu fliegen fest. Ursprünglich war die Aufnahme bereits für die Wintersaison 2020/21 angekündigt. Aufgrund der Pandemie konnte das Vorhaben nicht verwirklicht werden. Firmenchef Marcel de Nooijer bestätigte gegenüber Luchtvaartnieuws, dass die Aufnahme nur verschoben wurde. Man hält an den Plänen fest und will im Winter 2021/22 zwischen Innsbruck und Brüssel fliegen. Die Maschine wird dabei in Amsterdam stationiert sein und von dort aus nach Tirol einfliegen. Anschließend geht es in die belgische Hauptstadt, dann wieder nach Innsbruck und abschließend zurück in die Hauptstadt der Niederlande.

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Austrian-Airlines-Impfungen mussten verschoben werden

Austrian Airlines muss die für April 2021 avisierte Impfaktion für das fliegende Personal sowie Bodenmitarbeiter mit direktem Kundenkontakt verschieben. Ursprünglich gab es seitens der zuständigen Gesundheitsbehörde Signale, dass diese aufgrund des nationalen Impfplans im April 2021 durchgeführt werden kann. Daher hatte Austrian Airlines vorsorglich in den Dienstplänen theoretisch mögliche Impftermine eingetragen. Diese sind nun hinfällig, denn die Aktion kann frühestens im Mai 2021 durchgeführt werden, bestätigte eine Sprecherin. Die Hintergründe liegen außerhalb des Verantwortungsbereichs der Fluggesellschaft, denn Österreich befindet sich hinsichtlich der Timeline des nationalen Impfplans im zeitlichen Verzug. Dieser resultiert unter anderem daraus, dass weniger Dosen als vertraglich vereinbart geliefert wurden. Besonders stark trifft die Alpenrepublik, dass AstraZeneca nur einen kleinen Bruchteil der bestellten und vertraglich vereinbarten Impfdosen ausgeliefert hat und dem aktuellen Informationsstand nach auch im zweiten Quartal 2021 die Quoten weit unterschreiten wird. Die seitens Johnson & Johnson angekündigten Verzögerungen könnten sich zusätzlich nachteilig auf den Impffortschritt in Österreich auswirken. Für die Austrian-Airlines-Mitarbeiter heißt es daher „bitte warten“. Eine Sprecherin des Carriers erklärte in diesem Zusammenhang: „Die provisorischen Termin-Slots haben wir in den Mai geschoben. Haben aber nach wie vor noch keine Info, ob und wann im Mai wir starten können“. Mit anderen Worten: Die nun für Mai 2021 avisierten Termine sind weiterhin theoretischer Natur, da diese von behördlichen Entscheidungen im Rahmen des nationalen Impfplans abhängen. Eine Verschiebung ist daher ausdrücklich nicht ausgeschlossen.

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Gericht: Rechtswahlklausel von Wizz Air ist intransparent

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air kassierte vor dem Bezirksgericht Schwechat in erster Instanz eine Schlappe: Der Verein für Konsumenteninformation klagte im Namen zweier Passagiere auf Rückzahlung von Flugtickets, die im Mai 2020 storniert wurden. Das Gericht anerkannte in erster Instanz den Wegfall der Geschäftsgrundlage. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Gebucht wurden die Flugscheine auf der Strecke Wien-Lissabon-Wien im Feber 2020, also noch vor der Corona-Pandemie. Die Passagiere erklärten zwei Tage vor dem Abflug ihren Rücktritt vom Beförderungsvertrag und gaben unter anderem den Wegfall der Geschäftsgrundlage an, da sich Portugal in einem Lockdown befand. Wizz Air anerkannte dies nicht und behauptete laut schriftlichem Urteil gar, dass man die Stornierung, die über deren Homepage übermittelt wurde, nie erhalten habe. Weiters berief sich das Unternehmen darauf, dass es zwischen Österreich und Portugal v.v. kein Reiseverbot gab, so dass die Kläger die Flüge hätten antreten können. Rechtswahlklausel wegen Intransparenz unwirksam Zusätzlich stolperte Wizz Air laut Entscheidung des Gerichts über die eigenen AGB. Zwar ist festgehalten, dass für Streitigkeiten ungarisches Recht gilt, aber das Bezirksgericht Schwechat ist der Ansicht, dass die Beförderungsbedingungen nicht ausreichend zur Kenntnis gebracht wurden und somit nicht wirksam akzeptiert wurden. Weiters wurde festgestellt, dass ungarisches Recht nicht anwendbar ist. Es gilt österreichisches Recht. Darüber hinaus ergänzte das Gericht, dass es die Rechtswahlklausel von Wizz Air als intransparent und somit unwirksam ansehen würde, auch wenn diese gültig vereinbart worden wäre. Des Weiteren bestätigte das Gericht, dass der Vertrag aufgrund des „Wegfalls der Geschäftsgrundlage“ infolge der COVID-19-Pandemie aufzuheben ist. Zum Zeitpunkt der

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Salzburg: AUA wird Linate trotz Slots nicht aufnehmen

Eine von Austrian Airlines bediente Nonstop-Verbindung zwischen Salzburg und Mailand-Linate wird nicht kommen. Die entsprechenden Start- und Landerechte hat die Lufthansa-Tochter zwar ergattern können, jedoch zu einer Aufnahme wird es nicht kommen. Im Zuge einer Neuverteilung von Slots am Flughafen Linate teilte der italienische Koordinator unter anderem auch Austrian Airlines Start- und Landerechte für Wien-Linate und Salzburg-Linate zu. Am Montag bestätigte ein AUA-Sprecher gegenüber Aviation Direct, dass die Aufnahme ab der Bundesstadt ins Auge gefasst wird, aber noch keine Entscheidung gefallen ist. Derzeit steuert Austrian Airlines in dieser Region den weit abgelegenen Flughafen Mapensa und nicht den bei Geschäftsreisenden hoch im Kurs stehenden Linate Airport an. Betreffend Salzburg-Linate hat man zwar die erforderlichen Slots zugeteilt bekommen, beabsichtigt jedoch keine Aufnahme. Ein Sprecher der Austrian Airlines dazu: „Ich kann bestätigen, dass wir Linate-Slots für Flüge aus Salzburg beantragt und erhalten haben. Allerdings planen wir nicht, diese Strecke zu fliegen“.

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Klagenfurt: Reiseveranstalter noch zurückhaltend

Abgesehen von General Aviation ist es derzeit auf dem Flughafen Klagenfurt ziemlich ruhig. Die Linienstrecken befinden sich in einer Art „Dauerpause“, die seitens Austrian Airlines und Eurowings immer wieder verlängert wurde. Auch im Bereich der Charter zeigen sich die Veranstalter noch sehr zurückhaltend. Laut Flughafen sind derzeit nur zwei Charter angemeldet. Dabei handelt es sich um von Skyexpress durchgeführte Flüge nach Skiathos. Diese sollen dem aktuellen Informationsstand nach zwischen Juni und September 2021 jeweils an Freitagen durchgeführt werden. Tour Operator ist Springer Reisen. Hitreise (vormals: Gruber Reisen Kärnten) legt rund um Pfingsten einen Einzelcharter nach Funchal auf. Dieser wird von der tschechischen Smartwings durchgeführt. Es handelt sich um eine achttägige Pauschalreise. Der Hinflug von Klagenfurt nach Funachal soll am 24. Mai 2021 durchgeführt werden. Der Rückflug ist für den 31. Mai 2021 angemeldet. Ob es zu weiteren Sommer-Charter kommen wird, ist noch offen. Auch an anderen österreichischen Airports wurden die Veranstalter vorsichtig und haben zum Teil das Angebot reduziert oder aber noch gar nicht für den Verkauf freigegeben. Hintergrund des Verhaltens ist, dass die Vorausbuchungen für den Sommer 2021 erheblich unter den Werten, die man „vor Corona“ hatte liegen. Es wird damit gerechnet, dass viele potentielle Urlauber abwarten bis Klarheit darüber herrscht wie das touristische Reisen im Sommer 2021 möglich sein wird.

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Kommentar: Viel Arbeit für neuen Gesundheitsminister

Schon seit einigen Wochen wurde damit gerechnet, dass Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zurücktreten wird. Am Dienstag, den 13. April 2021, war es dann soweit und Sebastian Kurz‘ (ÖVP) „Mann fürs Unliebsame“ warf das Handtuch. Der Minister gilt als gesundheitlich angeschlagen, was möglicherweise seine persönliche Entscheidung entsprechend leichter gemacht hat. Verordnungen, in denen sich Paragraphen gegenseitig widersprechen oder aber voller Rechtschreib- und Grammatikfehler strotzen, wurden von Anschober viele unterschrieben. Die Glaubwürdigkeit dieses Politikers war aber sicherlich auch deswegen im Keller, da er in einem ZIB2-Interview einen neuerlichen Lockdown explizit ausschloss und just nur sehr kurze Zeit später an der Seite von Sebastian Kurz genau diesen verkündet hatte. Offensichtlich war das scheidende Regierungsmitglied, das im Zivilberuf Volksschullehrer war, mit den komplizierten Gesundheitsagenden schlichtweg überfordert. Dabei dürfte auch der Umstand, dass sich Bundeskanzler Sebastian Kurz stets „Rosinen“ herausgepickt hatte und dem Minister „das Unliebsame“ zugeschoben hat, eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben. Zuletzt wurde offensichtlich, dass Anschober kaum Durchsetzungsvermögen hatte, sondern eher als eine Art „Marionette fürs Unliebsame“ für Kurz fungierte. Kein Wunder also, dass der Bundeskanzler populäre Dinge an seine Brust heftete und wenn es ein Murks wurde, auf die Unterschrift des Herrn Anschober unter der Verordnung verwies. Letztlich kann man über Rudolf Anschober denken wie man will, aber es ist durchaus nachvollziehbar, wenn er den persönlichen Schlussstrich gezogen hat und sich nicht weiter als Sündenbock der Nation hinstellen lassen will. Vielleicht hätte der Politiker diesen Schritt schon viel früher setzen sollen, vielleicht wollte er es ja auch und vielleicht wurde

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Austrian Airlines erhält Slots in Mailand-Linate

Seit vielen Jahren fliegt Austrian Airlines den Flughafen Mailand-Linate nicht mehr an. Das könnte sich bald ändern, denn die Lufthansa-Tochter konnte im Rahmen einer Neuverteilung die begehrten Start- und Landerechte auf dem innerstädtischen Airport ergattern. Dies bestätigten sowohl der italienische Koordinator als auch die Fluggesellschaft selbst gegenüber Aviation Direct. Austrian Airlines bekam in Linate Slots für Strecken nach Wien und Salzburg zugeteilt. Während es ab der Bundeshauptstadt konkreter aussieht, äußerte sich das Unternehmen zu möglichen Flügen zwischen Linate und der Mozartstadt noch nicht. Der Umstand, dass man die notwendigen Start- und Landerechte in der Tasche hat, bedeutet nicht zwangsläufig, dass die AUA die entsprechenden Routen auch aufnehmen wird. Bei Nichtnutzung verfallen diese und werden vom Koordinator an andere Airlines vergeben. Ein Sprecher der AUA erklärte gegenüber Aviation Direct: „Wir bemühen uns seit längerer Zeit um eine Produktabrundung für unsere Geschäftskunden aus Mailand bzw. generell der Lombardei. Daher haben wir Slots am stadtnahen Linate Airport beantragt und nun auch erhalten. Ob bzw. wann wir Flüge zwischen Wien und Linate aufnehmen, steht derzeit nicht fest. Mailand-Malpensa bleibt weiter in unserem Angebot“.

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Graz: AUA reaktiviert Düsseldorf-Strecke

Am Montag nahm Austrian Airlines nach langer Pause die Nonstop-Verbindung zwischen Graz und Düsseldorf wieder auf. Diese wird vorläufig zweimal pro Woche mit Embraer 195 bedient. Im Juni 2021 ist eine Aufstockung auf vier wöchentliche Umläufe vorgesehen. Im Herbst 2020 wurde diese Route kurzzeitig bedient, jedoch in Folge des Umstands, dass Deutschland die Steiermark als „Risikogebiet“ eingestuft hat und sich daraus Quarantänepflichten ergeben haben, wieder eingestellt. Die Nachfrage ist damals rapide eingebrochen. Die Stuttgart-Strecke wird künftig nicht mehr von Austrian Airlines bedient, sondern von Eurowings. Dadurch ergibt sich, dass Maschinen des Typs Airbus A319, die in Baden-Württemberg stationiert sind, zum Einsatz kommen sollen. Die AUA stockt im Laufe dieser Woche die Anbindung der Steiermark an das Drehkreuz Wien auf bis zu 14 Flüge pro Woche auf. Zuletzt gab es rund zehn Verbindungen. Im Gegensatz zur AUA nahm die Konzernschwester die für den 12. April 2021 angekündigte Route nicht auf. Selbiges gilt auch für die künftige Eurowings-Strecke zwischen Düsseldorf und Linz. Für beide genannten Verbindungen gibt es laut einem Firmensprecher noch keinen konkreten Termin für den Erstflug. Austrian Airlines wird jedenfalls Graz-Stuttgart und Linz-Düsseldorf nicht mehr bedienen. „Den internationalen Reiseverkehr schrittweise wieder anzukurbeln ist wichtig“, erklärt Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafen Graz, „daher ist die Rückkehr von Düsseldorf natürlich ein besonderes Highlight! Und das nicht nur für uns, sondern auch für die vielen steirischen Unternehmen, die schon lange auf die Wiederaufnahme der Strecke drängen. Aber auch die Aufstockung der Flüge nach Wien ist von großer Bedeutung, da sich damit die Umsteigemöglichkeiten

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„Grüner Pass“: Tourismus fordert die Erfüllung wesentlicher Kriterien

Österreich und zwölf weitere EU-Staaten haben sich auf sieben Kriterien bei der Erstellung eines „Grünen Passes“ für den Tourismus geeinigt. Das Ziel sei es, den „Grünen Pass“ rasch und möglichst einheitlich auf europäischer Ebene umzusetzen, sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) der APA. Diese sieben Prioritäten aus Sicht des Tourismus würden nun der EU-Kommission übermittelt. Die 13 Mitgliedsstaaten einigten sich während einer Video-Konferenz auf wesentliche Punkte. So soll das Vorhaben bis spätestens Juni umgesetzt und dadurch noch während der anhaltenden Pandemie die Reisefreiheit erleichtern. Dabei müsse sichergestellt werden, dass die Zertifikate gleichbehandelt werden und es zu keiner Diskriminierung kommt. Eine Impfpflicht wird abgelehnt Zu einer Einführung einer Impfpflicht durch die Hintertür soll es nicht kommen. Gelingen soll das mittels einer sicheren und nutzerfreundlichen technischen Lösung, heißt es in der der APA übermittelten Prioritätenliste. Die nationale Entscheidungsfreiheit über zusätzliche Freiheiten durch den „Grünen Pass“, die auf einer gemeinsamen Plattform ersichtlich sein sollen, müsse dabei erhalten werden, heißt es weiter.  Weiters sollen die Gesundheitsdaten der einzelnen Bürger nicht auf EU-Ebene gespeichert, sondern ausschließlich dem Mitgliedsstaat vorbehalten bleiben. Auch an einer grenzübergreifenden Lösung mit Drittstaaten werde gefeilt. „Der Grüne Pass macht auf einen Blick erkennbar, ob jemand geimpft, genesen oder getestet ist. Mit einem einheitlichen QR-Code soll dies auf europäischer Ebene einfach und benutzerfreundlich umgesetzt werden“, so Köstinger.

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Linz: AUA schließt Bodenstation per 31. Mai 2021

Die Austrian-Airlines-Bodenstation Linz-Hörsching wird mit 31. Mai 2021 ihre Pforten schließen. Betroffen sind 26 Dienstnehmer, die bereits beim Arbeitsmarktservice zum Frühwarnsystem angemeldet wurden. Am Donnerstag wurden die Beschäftigten im Rahmen einer Betriebsversammlung über den Betriebsübergang auf ISS Österreich informiert. Ein Sprecher der Austrian Airlines bestätigte die Schließung der Bodenstation. ISS wird die momentan von der AUA angebotenen Dienstleistungen per 1. Juni 2021 übernehmen. Die 26 Mitarbeiter haben die Möglichkeit per Betriebsübergang zu ISS zu wechseln. In Klagenfurt wurde eine vergleichbare Lösung mit dem dortigen Airport ausverhandelt, jedoch wurde diese von den Betroffenen nicht in Anspruch genommen. „Austrian Airlines, der Flughafen Linz sowie ISS Österreich konnten sich auf einen Betriebsübergang des Austrian Bodenpersonals einigen. Ab 1. Juni 2021 gehen somit die Dienstverhältnisse aller 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sofern sie das wünschen, auf ISS Österreich über. Durch diese Lösung können die Arbeitsplätze am Standort erhalten bleiben. Austrian Airlines bedankt sich beim Flughafen Linz und ISS Österreich für die guten Gespräche“, erklärt ein Medienreferent der Austrian Airlines gegenüber Aviation Direct. Mit der Schließung der AUA-Bodenstation Linz wird die Lufthansa-Tochter künftig nur noch in Innsbruck und Wien Bodenverkehrsdienstleistungen anbieten. Aus Salzburg, Graz und Klagenfurt hat man sich bereits zurückgezogen. Vor einigen Wochen erklärte die AUA gegenüber Aviation Direct, dass man für Innsbruck keine Rückzugspläne habe. In Wien ist man – neben dem Flughafen und AAS – in diesem Segment ein großer Anbieter.

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