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Flughafen Innsbruck: Kein Flugbetrieb wegen Pistensanierung

Die erste Bauphase läuft bereits. Insgesamt werden knapp 17 Millionen Euro investiert. Der Innsbrucker Flughafen wird aufgrund der Generalsanierung der Piste im Herbst von 20. September bis 18. Oktober geschlossen bleiben. In diesen vier Wochen soll von Montag bis Sonntag täglich von 6.00 bis 22.00 Uhr gearbeitet werden, wie der Flughafen am Dienstag in einer Aussendung mitteilte. Ein Flugbetrieb sei in dieser Zeit nicht möglich, dieser soll am 19. Oktober wieder aufgenommen werden. Die erste Bauphase der Generalsanierung sei bereits seit 8. März im Laufen und soll noch bis 30. April andauern. Im Zuge von Nachtarbeiten wurden in den vergangenen Wochen rund um die Piste und die südlichen Rollwege rund 140 Kabelziehschächte versetzt, die mit insgesamt rund 30.000 Laufmetern Kabelzugrohren miteinander verbunden wurden. Von Mitte August bis Mitte September folgt dann die zweite Bauphase, in der auf der Nordseite des Flughafengeländes im Bereich der Kranebitter Allee zur Vorbereitung der Asphaltierungsarbeiten sowohl die Baustelle eingerichtet als auch die Vorbereitungsarbeiten für die tatsächlichen Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Bis Mitte November sollen die Bauarbeiten dann komplett abgeschlossen und die Baustelle wieder zurückgebaut werden. „Die Generalsanierung der Piste war und ist eine dringend notwendige Infrastrukturmaßnahme und gleichzeitig natürlich auch eine Investition in die Zukunft“, so Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta, der sich für das Verständnis der Anrainer hinsichtlicher der „zum Teil doch störenden Arbeiten in den Nachtstunden“ bedankte. Man werde versuchen, im Herbst die Beeinträchtigungen im Umfeld des Flughafens so gering wie möglich zu halten, versicherte er. Das Gesamtprojektvolumen umfasst rund 16,8 Millionen Euro.

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Sommer in Österreich: Starke Nachfrage nach Urlaub am See

Die Nachfrage nach Urlaub in den österreichischen Seengebieten steigt: Das zeigen auch die Zugriffszahlen auf der Website von Tui Österreich. Bereits letztes Jahr nahmen die Österreich-Buchungen zu. „Besonders die Unterkünfte direkt an den Seen werden stark nachgefragt und sind schnell vergriffen“, sagt David Szabo, Head of Operations Tui Österreich. „Für Familien haben wir auch einige schöne Unterkünfte im Programm, in denen Kinder kostenlos übernachten und das jeweilige Angebot des Hauses nutzen können“, sagt Szabo weiter. Stornomöglichkeiten bis zum Anreisetag um 18 Uhr machen die Urlaubsplanung dabei flexibler. Diese Entwicklung kommt nicht überraschend, denn trotz fortgeschrittener Impfkampagnen bleibt das Infektionsgeschehen weltweit auf hohem Niveau. Und somit bleiben auch Reisebeschränkungen vorerst erhalten, Lockerungsschritte werden nur vorsichtig gesetzt. In Deutschland wollte die Regierung kurzzeitig sogar Auslandsreisen gänzlich verbieten – dahingehende Pläne wurden dann aber nach einer rechtlichen Begutachtung wieder über Bord geworfen.

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Air France kündigt 22 neue Sommerstrecken an

Im Sommerflugplan 2021 bedient Air France insgesamt 22 neue Strecken ab Paris-Orly und Paris-Charles de Gaulle. Diese werden nach Europa, Nordafrika und innerhalb Frankreichs durchgeführt. Der Carrier hat heuer 80 saisonale Ziele im Programm. Ab Charles de Gaulle werden neu Flüge nach Tanger, Agadir, Monastir, Luqa, Las Palmas, Korfu und Rhodos angeboten. Die Aufnahmen erfolgen ab 5. Juli 2021. Ab Orly stehen Bari, Ibiza und Algier ab 28. Juni 2021 im Programm. Von Marseille aus wird Air France ab 26. Juni 2021 neu nach Catania fliegen. Am 19. Juli 2021 wird Korfu folgen. In Nizza werden die Ziele London und Tunis ab 28. Juni 2021 angeboten. Innerhalb von Frankreich wird der Carrier 41 saisonale Routen anbieten. Darunter befinden sich nachstehende acht neue Strecken: Paris-Charles de Gaulle von / nach Ajaccio, Bastia, Calvi und Figari ab 5. Juni 2021 Perpignan von / nach Brest, Straßburg und Nantes ab 25. Juni 2021 Biarritz von / nach Caen ab 25. Juni 2021 Die Verbindung zwischen Paris-Charles de Gaulle und Wien wird derzeit dreimal pro Woche angeboten. Zwischen 5. Juli und 29. August 2021 beabsichtigt Air France 14 wöchentliche Umläufe anzubieten.

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Lauda Europe: Flugbegleiter sollen mehr Alkohol verkaufen

Die Flugbegleiter der maltesischen Lauda Europe werden nun dazu gedrängt den Verkaufsfokus auf alkoholische Getränke und die umstrittenen Ryanair-Rubbelkarten zu legen. Auch neue „Service-Ansagen“ wurden eingeführt. Die Einhaltung der Anweisungen will das Unternehmen sogar mit Hilfe von Mystery-Passagieren kontrollieren. Dies geht aus einem Aviation.Direct vorliegenden Anschreiben, das der für Wien zuständige Base-Supervisor an die Flugbegleiter ausgeschickt hat, hervor. In diesem wird insbesondere angewiesen, dass der Verkauf von Alkohol und der umstrittenen Ryanair-Rubbelkarten „gepusht“ werden muss. Sinnbildlich ist, dass unter anderem auf Palma-Strecken verstärkt alkoholische Getränke angeboten werden sollen. Auszug aus der internen Anweisung, die in englischer Sprache vorliegt: “On MAD route, especially on late scheduled flights focus on Alcohol Service. On PMI route focus on alcohol service on the flight to PMI. On all Italian routes (BRI – CIA – CTA – MXP – NAP) always push on scratchcards and dedicated services for fragrances (20€/30€ perfumes service) On Portuguese routes (FAO – LIS – OPO) focus on Fresh Food and Alcohol. On German routes (DTM – CGN) focus on Alcohol and push on Scratchcards. On BLL and NYO main focus on D-Cart, especially Fragrances and Alcohol. On STN and MLA flights focus on Alcohol. On Greek routes focus on Alcohol, Scratchcards and Perfumes. On TLL and VAR focus on Perfumes and Alcohol. On OTP push on Perfumes.” Im dem internen E-Mail beigefügten Dokument sind die Service-Abläufe für einzelne Strecken verzeichnet. Diese sind laut dem Begleitschreiben penibel genau einzuhalten. Exemplarisch werden hier die Serviceabläufe für die Palma-Flüge aufzeigt. Bemerkenswert ist, dass

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Sommerurlaub: Nur 21 Prozent der Österreicher wollen ins Ausland

Eine aktuelle Umfrage, die von Unique Research im Auftrag des Nachrichtenmagazins Profil durchgeführt wurde, zeigt, dass nur 21 Prozent der Österreicher ihren Sommerurlaub im Ausland verbringen wollen. Sollte dies tatsächlich eintreten, so ist damit zu rechnen, dass Airlines und Veranstalter ihre Kapazitäten drastisch kürzen könnten. Ein weiterer Aspekt: So sich die Umfrage bewahrheiten sollte, wären erhebliche Überkapazitäten auf dem Markt. Diese führen zwangsläufig zu niedrigen Preisen, da besonders Billigfluggesellschaften irgendwann nervös werden und versuchen die Nachfrage über niedrige Ticketpreise anzukurbeln. Traditionell ist der zweite Schritt dann, dass Verbindungen und Strecken mit nur wenigen Buchungen gestrichen werden. Die Umfrage ergab weiters, dass 27 Prozent der Österreicher ihren Sommerurlaub im Inland verbringen wollen. 39 Prozent wollen zu Hause bleiben. Lediglich 13 Prozent sind noch unentschlossen. Damit haben sich die Urlaubspläne im Vergleich zum ersten Jahr der Pandemie nicht wesentlich verändert. Das zeigt ein Vergleich mit der gleichlautenden Umfrage im Mai 2020. Damals zog es 13 Prozent ins Ausland, 31 Prozent wollten in Österreich urlauben, 46 Prozent hatten gar keine Reisepläne. Befragt wurden 500 Personen. Die Schwankungsbreite liebt bei vier Prozent.

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Salzburg: Land will Flughafen an Red Bull verkaufen

In Salzburg diskutiert derzeit die Politik eine mögliche Teilprivatisierung des Flughafens und bringt dabei den Getränkehersteller Red Bull ins Gespräch. Dieser ist bereites Pächter des Areals, auf dem die Hangars 7 und 8 errichtet sind. Die Corona-Pandemie traf den Flughafen Salzburg hart, denn der Airport macht den Großteil des Jahresumsatzes in der Wintersaison. Diese ist heuer fast vollständig ausgefallen. Die logische Konsequenz daraus ist, dass die Finanzlage angespannt ist. Die Landespolitik denkt nun laut Österreichischem Rundfunk darüber nach, dass wertvolle Grundstücke verkauft werden sollen. Auch eine mögliche Teilprivatisierung des Flughafens wird nicht ausgeschlossen. Die Liegenschaften, die momentan von Red Bull genutzt werden, befinden sich auf Grund, der im Eigentum des Airports steht. Salzburgs Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl (ÖVP) kann sich den Verkauf an den Getränkekonzern vorstellen und hat auch eine klare Vorstellung davon wofür die möglichen Einnahmen verwendet werden sollen: „Der Verkauf dieses Baurechts könnte Geld lukrieren für den notwendigen Bau des Terminal 1“. Gegenüber dem ORF äußerte sich Bernhard Auigner (SPÖ), Vizebürgermeister der Stadt Salzburg, zumindest nicht abgeneigt: „Darüber kann man sicher nachdenken. Es könnte frisches Geld hereinbringen, wenn das Angebot passt“. Land für Teilprivatisierung, Stadt stemmt sich dagegen Der zweitgrößte Flughafen Österreichs war über viele Jahre hinweg profitabel, doch die Corona-Pandemie änderte das quasi über Nacht. Eigentümer des Airports sind das Land Salzburg (75 Prozent) und die Stadt Salzburg (25 Prozent). Diese Konstellation könnte sich laut Landeshauptmann-Stellvertreter Stöckl ändern, denn eine Teilprivatisierung wird derzeit ernsthaft diskutiert. Dabei sieht man Red Bull als möglichen Partner. Dazu der Landespolitiker: „Es ist

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Touristen: Innsbruck will längere Aufenthalte

Die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck will künftig ein anderes Gästesegment ansprechen. Dabei zielen die Planungen insbesondere auf längere Aufenthalte ab. Karin Seiler, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus, ist der Ansicht, dass die Corona-Pandemie zu einer Änderung der Arbeits- und Lebensgewohnheiten geführt hat. Durch die Pandemie wurde die Digitalisierung stark beschleunigt. „Teleworking“, „Videokonferenzen“ und „Homeoffice“ würden das Arbeitsleben heute wie morgen prägen, ist Seiler überzeugt. Mit maßgeschneiderten Angeboten könne Innsbruck all jene, die den Urlaub mit ihrer beruflichen Tätigkeit verknüpfen wollen, gezielt erreichen. „Es ist unser Ziel, damit die durchschnittliche Aufenthaltsdauer über alle Gästesegmente hindurch auf 2,5 Tage zu steigern. Dies ist eine im Städtetourismus bemerkenswert anspruchsvolle, aber für Innsbruck durchaus realistische Zielsetzung“, so Seiler.

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Austrian Airlines startet A319-Ausflottung im Juli 2021

Ende Mai 2021 wird Austrian Airlines die Ausflottung der Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400 abgeschlossen haben. Anschließend geht es den Airbus A319 sprichwörtlich an den Kragen, denn diese werden schrittweise aus der Produktion genommen und an die Konzernschwester Lufthansa Cityline übergeben. Der erste A319 wird im Juli 2021 die Flotte von Austrian Airlines verlassen. Anschließend soll ab August 2021 pro Monat eine Einheit aus der Produktion genommen werden. Derzeit verfügt die österreichische Fluggesellschaft über sieben Mittelstreckenjets dieses Typs. Das durchschnittliche Alter beträgt 16,3 Jahre. Betroffen von der Ausflottung bzw. Umflottung zu Lufthansa Cityline sind nachstehende Maschinen: OE-LDA (Seriennummer: 2131) OE-LDB (Seriennummer: 2174) OE-LDC (Seriennummer: 2262) OE-LDD (Seriennummer: 2416) OE-LDE (Seriennummer: 2494) OE-LDF (Seriennummer: 2547) OE-LDG (Seriennummer: 2852) „Die Flieger gehen an die Lufthansa CityLine. Die erste Maschine soll Austrian Airlines im Juli verlassen. Ab August wird dann monatlich bis zum Ende des Jahres je ein Flieger aus dem Betrieb genommen und nach den notwendigen Checks überstellt. Der Einsatz der Flugzeuge bei Lufthansa CityLine ist ab Jänner 2022 vorgesehen“, so ein Austrian-Airlines-Sprecher gegenüber Aviation Direct.

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März 2021: Wien leidet weiterhin unter Corona

Auch im März 2021 wurde der Flughafen Wien-Schwechat nur von wenigen Passagieren genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat verzeichnete der größte Airport Österreichs einen 73,3-prozentigen Rückgang auf 215.637 Reisende. Bei den Töchtern in Luqa (Malta) und Kosice lief es ähnlich. Die drei Flughäfen zählten gemeinsam 249.125 Passagiere und liegen damit um 74,7 Prozent unter der Leistung von März 2021. Der Vorjahresmonat war nicht vollständig von der Corona-Pandemie betroffen. Heuer jährte sich am Standort Wien die temporäre Schließung der Terminals 1, 1A und 2. In Österreich nahm die Zahl der Lokalpassagiere nahm um 76,3 Prozent ab, die Anzahl der Transferpassagiere ging um 62,1 Prozent zurück. Die Flugbewegungen verzeichneten im März 2021 ein Minus von 63 Prozent. Beim Frachtaufkommen gab es ein Minus von 1,3 Prozent im Vergleich zum März des Vorjahres. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa sank im März 2021 um 72,5 Prozent, nach Osteuropa um 70,9 Prozent. Das Passagieraufkommen nach Nordamerika ging um 77,3 Prozent zurück und Afrika verzeichnete ein Minus von 75,5 Prozent. In den Nahen und Mittleren Osten sank das Passagieraufkommen um 57,9 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten ging im März 2021 um 81 Prozent zurück.

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VDR und ABTA arbeiten künftig enger zusammen

Der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) und der österreichische Geschäftsreiseverband ABTA (Austrian Business Travel Association) machen künftig bei der Weiterbildung von Travel Managern und Geschäftsreise-Organisatoren gemeinsame Sache. Die verstärkte Zusammenarbeit ermöglicht es Mitgliedern der abta, die Seminare und Zertifikatslehrgänge der VDR-Akademie zu Vorzugskonditionen zu buchen.  „Wir freuen uns sehr, durch die verstärkte Kooperation mit dem VDR den ABTA-Mitgliedern ein wesentlich größeres Spektrum als bisher an hoch qualitativen Seminaren und Lehrgängen, vor allem auch in neuen Online-Formaten anbieten zu können. Unseren Mitgliedern stehen damit umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung, die sie zur Professionalisierung des Geschäftsreise-Managements nutzen können“, so ABTA-Präsident Andreas Gruber. 

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