Quarantäne

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Quarantäne: Burgenland verlängert auf 14 Tage

Das österreichische Bundesland Burgenland hebt die Quarantäne von zehn auf 14 Tage an. Dies gilt vorerst nur für Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden sowie deren Kontaktpersonen ersten Grades (K1). Auf Reisende hat die Maßnahme noch keine Auswirkungen, denn dabei handelt es sich um Bundesrecht. Ob Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) die umstrittene Einreiseverordnung abermals verschärfen wird, ist noch nicht bekannt. Bereits vor einigen Wochen wollte der Minister das „Freitesten“ nach fünf Tagen streichen, musste jedoch auf Druck der ÖVP zurückrudern. Es bleibt daher abzuwarten, ob abermals der Reiseverkehr mit neuen Schikanen belastet wird. Generell dürfte jedoch der Trend bei Infizierten und Verdachtsfällen wieder zur zweiwöchigen Quarantäne gehen, denn der Koordinationsstab des Burgenlands begründete die Entscheidung am Sonntag mit der Umsetzung einer Empfehlung der Bundesregierung. Daher ist davon auszugehen, dass weitere Bundesländer nachziehen werden. Da Einreisebestimmungen in Österreich nicht Landes-, sondern Bundesrecht sind, gibt es zumindest vorläufig keine Änderungen für Reisende.

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Israel: Tel Aviv bleibt weitgehend dicht

Seit Jänner 2021 ist es auf dem Ben-Gurion-Flughafen Tel Aviv außergewöhnlich ruhig. Abgesehen von wenigen Domestic- und Cargo-Flügen ist nicht viel los. Hintergrund ist, dass die Regierung eine weitgehende Schließung für den internationalen Verkehr verfügt hat. Daran wird sich so schnell auch nichts ändern. Zwar sollen die Reisebeschränkungen schrittweise aufgehoben werden, jedoch wird die Anzahl der möglichen Einreisen auf 1.000 pro Tag beschränkt. Zunächst stehen diese primär Personen mit der Staatsbürgerschaft von Israel und dem Green Pass (Impfnachweis) offen. Schrittweise soll die Zahl der täglichen Einreisen angehoben werden. Doch Personen, die keine Impfung haben, benötigen eine Sondergenehmigung, um das Land verlassen zu dürfen. Ausländer benötigen obendrein für die Einreise eine Erlaubnis und die Karten, dass diese künftig ohne Impfnachweis erteilt wird, stehen nicht gut.

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Quarantäne: Kölner Anwälte fordern 500 Euro Schmerzensgeld pro Tag

Eine Rechtsanwaltskanzlei aus Köln fordert im Auftrag von Mandaten, die nach ihrer Rückkehr aus „Risikogebieten“ trotz negativem PCR-Befund in Quarantäne mussten, Schadenersatz und Schmerzensgeld. Die Juristen halten die pauschale Absonderung von Personen, die sich in „Risikogebieten“ aufgehalten haben, für unrechtmäßig. Grundlage der Klage bildet das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster. In diesem wurde im November 2020 die Einreiseverordnung des deutschen Bundeslands Nordrhein-Westfalen gekippt. Die Richter erachteten die Quarantäne bei der Rückkehr aus „Risikogebieten“ für unrechtmäßig. Die Kanzlei Rogert & Ulbrich ist der Ansicht, dass während der Pandemie „mehrere Tausend“ Absonderungsbescheide unrechtmäßig ergangen sein sollen. Die Anwälte sind der Meinung, dass primär die pauschale „häusliche Quarantäne“ nach der Rückkehr aus „Risikogebieten“ sowie nach einem möglichen Kontakt mit einer infizierten Person unrechtmäßig sein könnte und zwar insbesondere dann, wenn der Betroffene einen negativen PCR-Befund vorweisen konnte. „Reiserückkehrer pauschal in häusliche Quarantäne zu schicken ist Unsinn, denn die Reise als solche führt ja nicht zu einer Gefährdung, sondern nur eine höhere Anzahl von Kontakten mit potenziell Infizierten. Eine Reise beinhaltet aber nicht unbedingt eine höhere Anzahl von Kontakten mit Infizierten und damit ein höheres Risiko sich zu infizieren. Das muss individuell betrachtet werden, wird aber derzeit in den Corona-Verordnungen pauschal unterstellt. Das ist schlicht falsch und damit unrechtmäßig“, so Rechtsanwalt Tobis Ulbrich in einer Medienmitteilung. Konkret gefordert werden Schmerzensgelder in der Höhe von 100 bis 500 Euro pro Tag Absonderung. Die Kanzlei bietet auch ihre Dienstleistungen an und schreibt in der Pressemitteilung, dass man die Ansprüche aller Interessieren prüfen würde. Was jedoch am Ende

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Lufthansa startet digitalen Unterlagen-Check

Lufthansa startet auf Flügen von Frankfurt nach Istanbul sowie von New York-Newark nach Frankfurt und München das digitale Einreichen von Dokumenten. Ab 72 Stunden vor Abflug können Passagiere ihre negativen Covid-Testbefunde sowie die Bestätigungen digitaler Einreiseanmeldungen über ein Kontaktformular an das „Lufthansa Group Health Entry Support Center“ schicken. Die Fluggesellschaft prüft anschließend die Unterlagen und gibt den Fluggästen ein Feedback, ob diese den aktuell gültigen Einreisebestimmungen entsprechen. Unabhängig davon müssen die Originaldokumente weiterhin auf der Reise mitgeführt werden. Die Inanspruchnahme des Service ist vorerst freiwillig. Noch im März 2021 will Swiss dies auf der Strecke Newark-Zürich einführen. Mittelfristig ist geplant, dass dieses Verfahren konzernweit für alle Flüge ermöglicht wird. Der Konzern will dadurch Check-In und Boarding beschleunigen. Auch sollen künftig digitale Gesundheitspässe in die Reisekette eingebunden werden.

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Kuwait: Weiterhin Einreiseverbot für Ausländer

Kuwait verlängert das Einreiseverbot für Nicht-Staatsbürger auf unbestimmte Zeit. Ursprünglich war dieses auf 14 Tage befristet. Damit will der Golfstaat das Einschleppen von Corona-Mutationen verhindern. Bereits zuvor hatte Kuwait komplizierte Einreisebestimmungen. Lokale Medien berichten, dass die touristische Buchungslage „gut“ sein soll, jedoch die Hoteliers nun um ihr Geschäft bangen müssen, da die Gäste gar nicht einreisen dürfen. Da Kuwait insgesamt 35 Länder auf eine rote Liste gesetzt hatte und verlangte, dass man sich vor der Einreise 14 Tage lang in einem Drittsaat aufgehalten haben muss, sind nun viele in Dubai „gestrandet“. Dies betrifft nicht unbedingt Touristen, sondern eher Personen, die in Kuwait arbeiten, jedoch nicht über die Staatsbürgerschaft verfügen. Beispielsweise sollen einige indische Servicemitarbeiter schon seit rund vier Wochen in Dubai festsitzen. Bis zum 7. Feber 2021 galt die Regel, dass eine 14-tägige Quarantäne in einem Drittstaat notwendig ist. Kuwait überraschte dann viele mit einem generellen Einreiseverbot für Ausländer, das nun unbefristet verlängert wurde.

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Slowenen heben Quarantäne für Geimpfte auf

Für die Einreise nach Slowenien sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Dennoch sind nachweislich geimpfte Menschen klar im Vorteil.  Die slowenische Regierung hat bereits seit Mitte Oktober erneut den epidemiologischen Notstand ausgerufen und die Corona-bedingten Bestimmungen zur Einreise dadurch neu geregelt. Fast jeder Einreisende muss eine 10-tägige Quarantäne befürchten, nur in bestimmten Ausnahmefällen wird von dieser abgesehen. Neben Personen, die einen negativen CoV-Test mitführen, genießen neuerdings auch Geimpfte diesen Vorzug.  Denn wer bei Einreise eine Bescheinigung über die Impfung gegen Covid-19 vorlegen kann, der muss auch keine vorübergehende Isolierung gegen sich ergehen lassen. Vorausgesetzt, es sind seit Erhalt der zweiten Dosis des Impfstoffs von Biontech/Pfizer mindestens 7 Tage, des Impfstoffs von Moderna mindestens 14 Tage und des Impfstoffs von AstraZeneca mindestens 21 Tage vergangen, informiert das Außenministerium. 

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Tui: Griechenland beliebtestes Urlaubsziel 2021

gNiemand weiß, wie der Sommer 2021 tatsächlich ablaufen wird. Doch die Tui-Buchungsportale geben Einblick darüber, für welche Ziele sich österreichische Urlauber entscheiden würden.  „Der Wunsch nach Reisen ist groß, spätestens im Sommer wollen unsere Kunden wieder einen Urlaub genießen. Wir sind überzeugt, dass der Impfstoff und verbesserte Testmöglichkeiten die nötige Sicherheit bringen, um bald wieder mehr zu reisen“, stimmt Gottfried Math, Geschäftsführer TUI Österreich, optimistisch. TUI rechnet in der Tat mit einer nachhaltigen Erholung des Geschäfts in den kommenden Wochen. Und schon jetzt würden sich erste Trends abzeichnen: Griechenland wird auch im bevorstehenden Sommer 2021 beliebtestes Reiseziel bleiben. Damit macht das Land in Südosteuropa da weiter, wo es aufgehört hat. Denn niedrige Infektionszahlen, schlüssige Hygienekonzepte und ein breites Angebot hatten Griechenland bereits 2020 zum beliebtesten Urlaubsland gemacht. Mit Kreta, Rhodos und Kos sichern sich gleich drei griechische Inseln einen Platz in den Top 5 der beliebtesten Reiseziele. Spanien rutscht hinter Kroatien und Italien auf Platz 4. Neben Mallorca zählen auch Gran Canaria und Teneriffa zu den meist gesuchten und gebuchten Reisezielen in Spanien. Die Kanarischen Inseln würden auch während des aktuellen Lockdowns stark nachgefragt. Die türkische Riviera rutscht hingegen im Vergleich zum Vorjahr bei den Buchungen von Platz 3 auf Rang 5. 

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Basel eröffnet Corona-Teststation

Auf dem Flughafen Basel-Mulhouse steht nun ein Corona-Testzentrum zur Verfügung, in dem sich Passagiere sowohl mittels Antigen als auch PCR testen lassen können. Dieses wird von einem französischen Labor betrieben und befindet sich auf der französischen Seite der Abflughalle (Ebene 3, Halle 1). Vorerst ist das Angebot ankommenden und abfliegenden Passagieren und am Airport beschäftigten Personen vorbehalten. Derzeit ist geplant, dass die Teststation mindestens vier Monate in Betrieb sein soll, jedoch teilte der Flughafen Basel mit, dass je nach Entwicklung der Situation eine Verlängerung möglich ist. Im Bereich der PCR-Testungen werden sogenannte RT-PCR durchgeführt. Auf diese pochte kürzlich in Wien die Billigfluggesellschaft Ryanair und sorgte damit für ordentlich medialen Wirbel, da zahlreiche Passagiere nicht befördert wurden. Personen, die über eine französische Krankenversicherung verfügen, müssen für die Testungen am Flughafen Basel nichts bezahlen. Der Versicherungsträger übernimmt die Kosten direkt. Alle anderen Personen müssen 40 Euro bzw. 45 Schweizer Franken für den Antigen-Schnelltest oder 100 Euro bzw. 110 Schweizer Franken für den RT-PCR-Test bezahlen. Terminreservierungen können unter diesem Link vorgenommen werden.

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Genf steckt tief in den roten Zahlen

Der Flughafen Genf erwirtschaftete im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 84,1 Millionen Schweizer Franken. Dies ist eine negative Premiere in der langjährigen Geschichte des Airports, denn zuvor war dieser stets profitabel. Das Jahr 2019 schloss man noch mit einem Plus von 84,1 Millionen Schweizer Franken ab. Der Umsatz reduzierte sich im “Corona-Jahr 2020” von 494 Millionen Schweizer Franken auf 191,2 Millionen Schweizer Franken. Der Airport führte verschiedene Sparmaßnahmen durch, um das Defizit so niedrig wie möglich zu halten. Dennoch schrieb man erstmals rote Zahlen. Genf wurde von 5.600.906 Reisenden genutzt. Gegenüber dem Jahr 2019 ein Rückgang um 68,8 Prozent. Die Aussichten sind zumindest kurzfristig schwierig, denn Swiss bedient derzeit nur die Ziele Zürich, Pristina und Frankfurt am Main. Alle anderen Destinationen wurden aufgrund der verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen ausgesetzt. Die Lufthansa-Tochter bekennt sich zum Standort Genf und will die pausierenden Routen so bald wie möglich reaktivieren.

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Madeira nimmt Geimpfte von Testpflicht aus

Die portugiesische Insel Madeira gestattet es ab sofort mit einem Nachweis, dass eine Corona-Infektion überstanden wurde oder aber eine Impfung erfolgt ist, ohne negativem Testbefund einzureisen. Laut Tourismusverband muss die Bestätigung in englischer oder portugiesischer Sprache vorliegen und neben Name, und Geburtsdatum auch detaillierte Informationen zur Impfung enthalten. Das bedeutet, dass die Zeitpunkte der Impfungen aus auch die Bezeichnung des Impfstoffs angeführt werden muss. Bei Genesenen kann auch ein Antikörper-Befund vorgelegt werden, sofern dieser in englischer oder portugiesischer Sprache ist.

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