Quarantäne

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Quarantäne

Ungarn: Grenzen bleiben bis mindestens 1. März 2021 dicht

Ungarn verlängert die schon seit September 2020 andauernde Abschottung bis mindestens 1. März 2021. Abgesehen von Staatsbürgern und Personen mit Wohnsitz in diesem Land gestaltet sich die Einreise durchaus umständlich. Zwar gibt es zahlreiche Ausnahmen, jedoch trifft die Grenzpolizei häufig Einzelfallentscheidungen. Am Flughafen Budapest muss ein neues Quarantäne-Formular bei der Kontrolle abgegeben werden. Dieses kann unter diesem Link heruntergeladen werden. Die bloße Durchreise durch Ungarn ist auf speziellen Transitkorridoren möglich. Sofern man nicht unter eine Ausnahme fällt, die von der Quarantäne befreit ist, muss eine zehntägige Quarantäne angetreten werden. Diese kann verkürzt werden, wenn innerhalb von fünf Tagen im Abstand von 48 Stunden zwei PCR-Tests in ungarischen Laboren vorgenommen werden. Sofern bei der Einreise bereits ein negativer PCR-Befund, der im Schengen-Gebiet, in den USA oder in Kanada ausgestellt wurde, vorgelegt werden kann, wird dieser anerkannt und in Ungarn muss dann nur eine Testung vorgenommen werden. Der Befund muss jedoch und englischer oder ungarischer Sprache abgefasst sein. Eine Liste der in ungarischen Labore, die über eine Zulassung verfügen, ist unter diesem Link bereitgestellt. Mit Stand 2. Feber 2021 sind folgende Personengruppen von der Test- und Quarantänepflicht ausgenommen, sofern entsprechende Nachweise vorgelegt werden können: Güterverkehr Geschäftsreisende Grenzpendler, maximal 30 Kilometer Radius, maximal 24 Stunden Aufenthalt ungarische, polnische, tschechische und slowakische Staatsangehörige im Reiseverkehr zwischen diesen Ländern Inhaber von Diplomaten- oder Dienstpässen Personen, die beim Grenzübertritt glaubhaft nachweisen können, dass sie innerhalb von sechs Monaten vor dem Grenzübertritt bereits an COVID-19 erkrankt waren Die ungarischen Behörden bieten Personen, die unter keine Ausnahme fallen,

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ADV: „Die Lage bleibt angespannt“

Der Lockdown hält den Luftverkehr weiter am Boden. Der Flughafenverband ADV gibt einen Überblick über die aktuelle Lage. Im Verlaufe des Monats Dezember 2020 fiel das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen weiter zurück: Nur 2.033.947 Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen – das sind -87,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen ging um -69,2 Prozent zurück auf 47.747 Starts und Landungen. Das Cargo-Aufkommen stieg hingegen um +13,0 Prozent auf 449.226 Tonnen. Der verschärfte Lockdown ab Mitte des Monats Dezember, verbunden mit der politischen Aufforderung nicht notwendige Reisen in den Weihnachtsferien zu unterlassen, drückte die ohnehin geringe Nachfrage. Trotz vereinzelt positiver Buchungszahlen in wenige touristische Destinationen, erfüllten sich die zarten Hoffnungen in der Branche auf eine leichte Erholung der Nachfrage in den Weihnachtsferien nicht. Die Flugverbote nach Großbritannien und Südafrika bremsten eine mögliche Erholung zusätzlich aus. Die Flughäfen verharrten auch über den Jahreswechsel im Lockdown, fernab jeder Wirtschaftlichkeit. „Der Start ins neue Jahr wird keine Trendveränderungen mit sich bringen – die wirtschaftliche Lage der Flughäfen, die dennoch ihre Verkehrsfunktion zur Daseinsvorsorge erfüllen, bleibt daher kritisch und angespannt“, heißt es in der Aussendung.

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Österreich: Künftig kein Freitesten aus der Quarantäne

Österreich schafft in Kürze die Möglichkeit, dass man sich nach der Einreise nach fünf Tagen aus der Quarantäne „freitesten“ kann ab. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) kündigte an, dass die „vollen zehn Tage plus Test eingehalten werden müssen“. Auch soll die Anzahl der Ausnahmen zurückgefahren werden. Dies trifft in erster Linie Pendler, denn diese müssen künftig einmal pro Woche einen negativen Testbefund vorweisen. Das kann wahlweise eine Antigen- oder PCR-Testung sein. „Pendler müssen sich künftig auch registrieren“, so Nehammer. „Die permanenten Kontrollen an den Grenzen zu Tschechien, Ungarn, Slowenien und zur Slowakei bleiben aufrecht. Besonders in Tschechien ist die Situation sehr angespannt“. Laut dem Regierungsmitglied wurden seit 19. Dezember 2020 rund drei Millionen Kontrollen durchgeführt. Rund 200.000 Personen wurden dadurch unter Quarantäne gestellt. „Die Bundesländer fordern vermehrt Unterstützung durch die Polizei bei der Kontrolle, ob die Quarantäne eingehalten wird, an“, erklärt Nehammer, der auch erhöhte Strafen bei der Missachtung der Corona-Maßnahmen der Bundesregierung in Aussicht stellt. „Jeder, der einreist muss einen negativen Test vorweisen und danach zehn Tage in Quarantäne gehen. Besondere Berufsgruppen wie Pendler sowie Pendler müssen einen negativen Testbefund vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf“, erklärt Innenminister Nehammer. Nähere Details und insbesondere wann Rudolf Anschober (Grüne) die adaptiere Einreiseverordnung in Kraft treten wird, gab Innenminister Nehammer nicht bekannt. In der Vergangenheit ist es wiederholt vorgekommen, dass der Verordnungstext stark von den Ankündigungen der Regierungsmitglieder abgewichen ist. Daher ist es für Reisende und Pendler äußerst ratsam sich ab Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt intensiv mit der Verordnung vertraut zu

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Schneechaos: Flugverkehr rund um New York steht still

Ein heftiger Schneesturm sorgt im Nordosten der Vereinigten Staaten für Unruhe. Die Flughäfen im Umland, darunter die drei Flughäfen der Weltstadt New York, musste schon tausende Flüge aus dem Programm nehmen. New Yorks Bürgermeister rief den Notstand aus, Straßen wurden für den Einsatz von Rettungsfahrzeugen freigehalten, alle nicht notwendigen Fahrten eingeschränkt. In der Großstadt wurden bis zu 60 Zentimeter Schnee erwartet. Der nationale Wetterdienst warnte für die gesamte Nordostküste von Virginia bis Maine vor heftigem Schneefall und starken Winden. Die Behörde sprach von „Blizzard-ähnlichen Zuständen“, die womöglich bis Mittwoch andauern könnten und besonders den Flugverkehr gänzlich lahmlegen. Betroffene Fluggesellschaften würden derzeit ihre Passagiere informieren und Umbuchungsmöglichkeiten schaffen, so simpleflying.com. 

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Genf: Swiss setzt Point-to-Point-Strecken aus

Die Lufthansa-Tochter Swiss reduziert den Flugbetrieb eigenen Angaben nach auf ein „absolutes Minimum“. Primär ist das Angebot ab Genf betroffen, aber auch in Zürich wird das Angebot wieder zurückgefahren. Als Begründung für die Maßnahme gibt der Carrier an, dass die am 27. Jänner vom Bundesrat angekündigten Verschärfungen in Sachen Einreise und Quarantäne zu einem starken Rückgang der Nachfrage geführt haben. Daher wird man den Flugbetrieb in Genf bis zumindest Ende Feber 2021 auf ein „absolutes Minimum“ reduzieren. Die Lufthansa-Tochter betont allerdings, dass man sich zu diesem Standort bekennt. Swiss ist ab Genf im Point-to-Point-Segment tätig und kritisiert auch, dass es an diesem Airport bis dato noch keine Corona-Teststation gibt. Aufrechterhalten bleiben bis Ende Feber 2021 die Zubringer zu den Drehkreuzen Zürich und Frankfurt am Main. So will die Lufthansa-Tochter sicherstellen, dass die Westschweiz nicht gänzlich „abgehängt“ wird. „Genf ist und bleibt für Swiss ein äußerst bedeutender Standort. Sobald es die Rahmenbedingungen zulassen und die Nachfrage nach Flugreisen wieder steigt, werden wir unser Angebot ab Genf, wie auch ab Zürich, wieder sukzessive ausbauen“, sagt erklärt der neue Swiss-Chef Dieter Vranckx. Am Drehkreuz in Zürich kann aufgrund von Zubringer- und Frachtflügen ein Großteil der angebotenen kontinentalen und interkontinentalen Strecken aufrechterhalten werden. Dennoch wird das bereits stark verringerte Flugangebot per 1. Februar 2021 nochmals reduziert. Swiss hat damit im Februar nur noch 10 Prozent des Flugprogramms von 2019 im Angebot.

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Ab Samstag: Deutschland bannt Flüge aus fünf Staaten

Luftfahrt-, Bahn-, Bus- und Schiffsunternehmen ist es ab Samstag untersagt Passagiere aus Irland, Portugal, Südafrika, Brasilien und dem Vereinigten Königreich nach Deutschland zu befördern. Am Sonntag kommen noch Lesotho und Eswatini dazu. Die deutsche Bundesregierung spricht diesen Bann vorerst bis inklusive 17. Feber 2021 aus, wobei eine Verlängerung möglich ist. Ausnahmen sind beispielsweise für Personen mit Wohnsitz in der Bundesrepublik, Auslandsdeutsche, Transitreisende und Warenverkehr vorgesehen. Für Lufthansa bedeutet das, dass aus den betroffenen Ländern keine Point-to-Point-Beförderung nach Deutschland erfolgen darf. Umsteiger dürfen allerdings weiterhin zu einem beliebigen deutschen Airport gebracht werden, wenn diese formell nicht einreisen, sondern sich aufgrund dies Flugzeugwechsels im Transit befinden. Momentan bietet der Kranich rund 55 Flüge pro Woche in die betroffenen Staaten, sofern diese im Streckennetz enthalten sind, an. Mit einer kurzfristigen Reduktion ist zu rechnen. Die Regierung prüft derzeit auch, ob Rückholer-Charterflüge für deutsche Staatsbürger, die in den gebannten Staaten „festsitzen“ werden, organisiert werden. Dies würde allerdings nur dann erfolgen, wenn die Routen eingestellt werden. Deutschland ignoriert taggleiche Einigung auf EU-Ebene Bemerkenswert an der Vorgehensweise ist, dass sich die 27 EU-Botschafter am Freitag auf einheitliche, aber striktere Einreiserichtlinien geeinigt haben. So sollen Flug- und Einreiseverbote die Ausnahme sein und die Vorlage von Testbefunden nur in der Kategorie „dunkelrot“ erforderlich sein. Deutschland macht jedoch am gleichen Tag einen Alleingang und bannt mit Portugal und Irland auch Mitglieder der Europäischen Union. Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) doktert derzeit ebenfalls an neuen Einreisebestimmungen. Der erste Entwurf stieß auf erhebliche Kritik seitens des Bundeslands Kärnten. Vorgesehen war, dass

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Hamburg: Britische Mutation bei Airbus nachgewiesen

Noch immer befinden sich rund 500 Mitarbeiter des Hamburger Airbus-Werks in Quarantäne. Nun gab die zuständige Gesundheitsbehörde bekannt, dass bei sieben der bislang 21 Infizierten die britische Mutation nachgewiesen wurde. Weiters soll es laut dem Amt fünf weitere positive Fälle geben, die am Wochenende noch nicht bekannt waren. Wo sich die Betroffenen angesteckt haben, konnte bislang nicht ermittelt werden. Am Sonntagnachmittag wurde bekannt, dass die Hamburger Gesundheitsbehörde rund 500 Beschäftigte des Airbus-Werks Finkenwerder unter Quarantäne gestellt hat.

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WKO fordert europaweite Strategie für Restart der Reisebranche

Die Wirtschaftskammer Österreich, der europäische Dachverband der Hotellerie Hotrec sowie der Reisebüros ECTAA fordern, dass schnellstmöglich eine europaweite Gesamtstrategie für den Neustart der Reise- und Tourismusbranche abgestimmt und umgesetzt wird. Diese soll Quarantäne weitgehend vermeiden. „Für einen erfolgreichen Re-Start der Reise- und Tourismusbranche braucht es zwingend eine europaweit abgestimmte, effiziente Test- und Impfstrategie, um Quarantänemaßnahmen und Reisebeschränkungen vermeiden zu können“, zeigt sich Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Initiator der Arge „Restart“, mit den Playern der heimischen Reisebranche – Reisebüros, Hotellerie, Flugverkehr, Buchungssystemeanbieter – einig. „Es braucht europaweit eine beschleunigte Durchimpfung, einheitliche Vorgaben zum Nachweis von Tests und Impfungen sowie die Forcierung von schnell durchführbaren Antigentests, damit die sich ständig und kurzfristig ändernden Reisebeschränkungen und Quarantänemaßnahmen so weit wie möglich vermieden werden können und insbesondere Landeverbote der Vergangenheit angehören. Wenn wir es jetzt auf EU-Ebene schaffen, langfristig eine Strategie zu entwickeln, dann wird diese uns auch in möglicherweise kommenden Krisen vor derart horrenden Auswirkungen, wie wir sie jetzt erleben, schützen können“. Auch beim WKÖ-Fachverband Hotellerie ist man der Ansicht, dass eine europaweite Abstimmung und Koordination die Basis für eine erfolgreiche Sommersaison 2021 darstellt. Doch auch innerhalb Österreichs soll es noch einige Aufgaben zu erledigen geben: „Wir brauchen unter anderem genügend Vorlaufzeit, um unsere Betriebe wieder zu öffnen und dabei bedarf es einer guten Wiedereröffnungsstrategie, mit zielführenden und verhältnismäßigen Maßnahmen. Die geplanten Gästetestungen beispielsweise müssen praktisch und einfach umsetzbar sein, wir haben hier schon vor Wochen konkrete Vorschläge an die Politik geliefert“, so Susanne Kraus-Winkler,

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Schweiz: Einreise nur noch mit negativem PCR-Befund

Ab sofort verlangt die Schweiz von allen Passagieren, die auf dem Luftweg einreisen, die Vorlage eines negativen PCR-Befunds. Dieser muss bereits vor dem Boarding dem Bodenpersonal vorgewiesen werden. Andernfalls kann die Beförderung verweigert werden. Personen, die aus so genannten Risikogebieten kommend einreisen wollen, müssen den Befund auch bei der Einreise vorweisen. Anschließend muss eine zehntägige Quarantäne angetreten werden. „Freitesten“ ist frühestens nach sieben Tagen mittels PCR- oder Antigentest möglich. Der für die Einreise benötigte PCR-Befund darf maximal 72 Stunden alt sein.

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UK: Bald „Hotel-Quarantäne“ für Einreisende?

Großbritannien steht wegen der sich rasch verbreitenden Corona-Mutation unter Zugzwang. Das Kabinett rund um Premierminister Boris Johnson plant demnach eine verpflichtende Quarantäne für Einreisende einzuführen. Diese Pläne würden noch auf unsicheren Füßen stehen. So sei noch unklar, ab wann und für welche Staaten diese Regelungen gelten sollen. Beobachter würden demnach auch nicht ausschließen, dass sie nur Hochrisiko-Gebiete betreffen, so das Luftfahrtportal Aero. Die Isolation soll – damit sie auch eingehakten wird – in dafür vorgesehene „Quarantäne-Hotels“ erfolgen. Die Kosten dafür sollen Reisende selbst tragen. Nach Berechnungen britischer Medien müssten sie für zehn Tage mit umgerechnet rund 1.125 Euro rechnen. Das würde sicherlich das Beherbergungs-Geschäft beleben. Doch Vertreter der Luftfahrtbranche warnen: noch strengere Maßnahmen seien „katastrophal“ und würden die Grenzen praktisch dicht machen.

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