Quarantäne

Weitere Artikel aus der Rubrik

Quarantäne

Auch Israel erklärt Österreich zum Risikogebiet

Österreich ist nun von einem weiteren Land zum Risikogebiet erklärt worden: Ungeachtet dessen, dass Israel selbst nationale Rekordinfektionszahlen meldet und bereits den zweiten Lockdown veranlasst hat, wurde eine Reisewarnung für die Alpenrepublik ausgesprochen. Die Auswirkungen werden sich aber in sehr eng gesteckten Grenzen halten. Der Grund dafür ist, dass Israel äußerst harte Einreisebestimmungen praktiziert und derzeit touristische Aufenthalte gar nicht möglich ist. Eigene Staatsbürger können zwar jederzeit das Land betreten, müssen sich allerdings einer Quarantäne unterziehen. Angehörige anderer Länder dürfen nur unter ganz besonderen Umständen nach Israel einreisen. Umgekehrt ist es für Israelis schwierig in Österreich einzureisen, denn der Mittelmeerstaat gehört nicht der europäischen Union an. Daher gelten die Bestimmungen für Drittstaatenangehörige und diese sehen nur sehr wenige Ausnahmen vor. In jedem Fall ist dann die Vorlage eines negativen PCR-Tests zwingend notwendig. Diese Umstände haben bereits dazu geführt, dass der Reiseverkehr zwischen Österreich und Israel auf einem äußerst niedrigen Niveau ist. Daher hat die Reisewarnung nun eher symbolischen Charakter.

weiterlesen »

August 2020: Deutlicher Rückgang bei Air Baltic

Die durchaus strengen Einreise- und Quarantäneregeln der lettischen Regierung wirkten sich im eigentlich reisestarken August negativ auf die Anzahl der beförderten Passagiere bei Air Baltic aus. Gegenüber Juli 2020 verzeichnete man gar einen neunprozentigen Rückgang. „August war der dritte volle Monat des geplanten Betriebs für Air Baltic und vielleicht der bisher härteste. Nach einem relativ soliden Juli sank die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen aufgrund der weit verbreiteten Anforderungen an die Selbstisolation erneut. Trotzdem werden wir die Konnektivität für diejenigen Kunden aufrechterhalten, die reisen müssen, und wir sind sicher, dass die Nachfrage steigen wird, sobald die Selbstisolationsregeln geändert werden”, so Firmenchef Martin Gauss. Der Carrier führte im August 2020 1.997 Flüge durch. Bedient wurden 51 Strecken. An Bord befanden sich 137.830 Reisende. Im Juli 2020 waren es noch 53 Routen, 2.019 Flüge und 151.529 Passagiere. Die Zahlen auf einen Blick:   August, 2020 July, 2020 Change Number of passengers 137 830 151 529 -9% Number of flights 1 997 2 019 -1% Routes operated 51 53 -2 15-minute flight punctuality indicator 97.9% 97.1% +0.8%-points

weiterlesen »

Finnair verkauft nun PCR-Tests

Das Oneworld-Mitglied Finnair bietet ab 28. September 2020 in Zusammenarbeit mit Terveystalo ihren Kunden PCR-Tests an. Diese können über die Homepage des Carriers gebucht werden und in einem nahegelegenen Testzentrum absolviert werden. Auch die Bezahlung mit Punkten aus dem Vielfliegerprogramm ist möglich. Finnair begründet den Schritt damit, dass viele Länder die Vorlage eines negativen Testergebnis verlangen. Nun versucht man die Nachfrage durch die Vermittlung von PCR-Tests zu pushen. Weiters schreibt die Fluggesellschaft, dass man dadurch einen weiteren Beitrag zur Sicherheit leisten würde. Finnische Reisende haben dadurch auch einen Vorteil, denn wenn diese aus Gebieten, die seitens der Regierung als Risikoregion eingestuft sind, zurückkehren kann die 14-tägige Quarantäne durch das Absolvieren einer PCR-Testung unmittelbar nach der Ankunft verkürzt bzw. umgangen werden. In Helsinki soll das Ergebnis binnen 24 Stunden feststehen, an anderen Standorten innerhalb von maximal 36 Stunden. Zu den Preisen machte Finnair noch keine näheren Auskünfte, schreibt jedoch, dass normale Kunden einen zehnprozentigen Rabatt bekommen sollen. Vielflieger sollen 15 Prozent Vergünstigung erhalten.

weiterlesen »

Infektionen: Auch Dänemark sperrt Österreicher aus

Österreich wird nun von einem weiteren Land als Risikogebiet eingestuft: Dänemark setzte neben der Alpenrepublik auch die Niederlande und Portugal auf die “rote Liste”. Die Bundeshauptstadt Wien wird bereits seit einigen Tagen seitens des Serum Instituts rot eingestuft. Das hat nun erhebliche Folgen, wie das österreichische Außenministerium erklärt: Am 19. September 2020 (Mitternacht) ist die Einreise aus Österreich nur noch aus besonderen Gründen möglich. Für touristische Zwecke ist dies nicht mehr möglich. Nähere Informationen zu den derzeitigen Bestimmungen Dänemarks hat die lokale Polizei unter diesem Link bereitgestellt. Eventuelle Auswirkungen auf das Flugangebot ab österreichischen Airports sind derzeit noch nicht absehbar. Die Anbieter erklärten auf Anfrage sinngemäß einheitlich, dass die weiteren Entwicklungen – insbesondere im Blick auf die Nachfrage und Buchungszahlen – beobachtet werden und eventuelle Entscheidungen danach ausgerichtet werden. Flüge zwischen Österreich und Dänemark bieten unter anderem Wizzair, Ryanair/Lauda und Austrian Airlines an. (Autor:Dieser Beitrag wurde von Michael Müller verfasst.)

weiterlesen »

Air Canada inkludiert Corona-Versicherung

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada inkludiert ab 17. September 2020 bei allen Neubuchungen eine Covid-19-Versicherung. Das Angebot gilt zunächst bis 31. Oktober 2020 und ist vorläufig nur für Personen, die ihr Ticket in Kanada erwerben, erhältlich. Ob eine Ausrollung auf andere Länder oder eine Fortsetzung der Aktion geplant ist, sagte der Carrier noch nicht. Die Versicherung ist bei allen Buchungen, die im Zeitraum von 17. September bis 31. Oktober 2020 in Kanada getätigt werden inkludiert und derzeit ausdrücklich Bewohnern Kanadas vorbehalten. Die Deckungssummen gibt Air Canada wie folgt an: bis zu 200.000 Kanadische Dollar für Behandlungskosten im Zusammenhang mit Covid-19, bis zu 150 Kanadische Dollar für Quarantänekosten (Unterkunft und Verpflegung), jedoch maximal 300 Kanadische Dollar pro Familie, maximal 14 Tage. Weiters werden bis zu 500 Kanadische Dollar für die RÜckreise ersetzt, wenn es sich um ein Land handelt, das seitens der Regierung mit den Reisewarnstufen drei oder vier belegt ist. Voraussetzung ist, dass die Erkrankung im Ausland eintritt und der maximale Reisezeitraum bis zum 12. April 2021 eingehalten wird. Versicherer ist Manulife. In Kooperation mit Allianz wird auch ein weiteres Versicherungsprodukt angeboten. Dieses steht auch Passagieren ohne Wohnsitz in Kanada offen. Hierfür ist jedoch eine Prämie an die Assekuranz zu entrichten.

weiterlesen »

Wien-Reisewarnungen: Airlines beobachten die Lage

Belgien, Deutschland und die Schweiz betrachten die österreichische Hauptstadt Wien nun als Risikogebiet. Das hat zur Folge, dass Reisende nun in Quarantäne müssen. Teilweise kann diese mit der Vorlage eines negativen PCR-Tests umgangen werden. Den auf den betroffenen Strecken tätigen Fluggesellschaften bereitet diese Entwicklung große Sorgen. Lufthansa konnte auf Anfrage noch keine Einschätzung zu möglichen Auswirkungen auf das Flugangebot abgeben. Man beobachtet die weiteren Entwicklungen sehr genau. Austrian Airlines war wesentlich gesprächiger: “Die deutsche Reisewarnung führt aktuell nicht zu unmittelbaren Änderungen in unserem Flugplan. Das gilt übrigens auch für Belgien und die Schweiz. Wir beobachten die Lage sehr genau und können aktuell zukünftige Kapazitätsanpassungen nicht ausschließen. Da Deutschland ein sehr wichtiger Markt für uns ist, verfolgen wir diese Entwicklung mit Sorge; vor allem den zunehmenden Trend zu nationalen Reiseverordnungen. Denn diese tragen zur weiteren Verunsicherung bei den Fluggästen bei und hemmen eine positive Wirtschaftsentwicklung. Austrian Airlines spricht sich abermals für eine einheitliche europäische Reisepolitik und kostenfreie Tests für Reisende aus Risikogebieten aus. Wer gesund ist, soll auch reisen dürfen”, so AUA-Konzernsprecherin Tanja Gruber. „Wir beobachten das Verhalten unserer Kunden sehr genau und passen unseren Flugplan entsprechend der Nachfrage an. Kunden, die innerhalb der nächsten 14 Tage verreisen und ihre Flüge umbuchen möchten, können dies innerhalb von sieben Tagen nach der Erklärung zum Risikogebiet ohne Umbuchungsgebühr auf easyjet.com tun. Kunden, welche ausserhalb dieser 14 Tage verreisen, können ihre Flüge – in Übereinstimmung mit unserer aktuellen Richtlinie – ohne Umbuchungsgebühr auf easyjet.com unter Buchungen verwalten umbuchen“, so eine Sprecherin von Easyjet. Eurowings

weiterlesen »

Noch heute: Deutschland erklärt Wien zum Risikogebiet

Jetzt könnte es sehr schnell gehen: Wie „Der Standard“ in seiner Online-Ausgabe berichtet, wird die deutsche Regierung die österreichische Hauptstadt auf die „rote Liste“ setzen – und das noch heute Nachmittag. Grund dafür seien die zuletzt sehr stark ansteigenden Infektionszahlen hierzulande. Bereits am Wochenende soll man die Situation genauestens beobachtet haben. Nun sehe man sich zum Handeln gezwungen. Und würde Österreich im Laufe des Tages erneut zum Corona-Risikogebiet erklären.  Wer künftig also aus Wien nach Deutschland einreisen möchte, muss einen negativen Covid-19-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, mit im Gepäck haben. Andernfalls droht eine zweiwöchige Quarantäne. 

weiterlesen »

„Micky Maus“ ist Deutschlands Vielflieger Nummer Eins

In der Bundesrepublik Deutschland drücken sich offenbar viele Reisende vor möglicher Quarantäne und kostenfreien Corona-Tests, in dem die von den Behörden stark abgewandelte Passenger Locator Card mit falschen Angaben versehen wird. Deutschland setzt nicht das international übliche Standard-Formblatt ein, sondern adaptierte dies. Das in Hessen zuständige Amt erklärte gegenüber der Bildzeitung, dass es oftmals unmöglich ist die Passagiere, die aus Risikoländern eingereist sind, auffinden zu können, da auf den so genannten „Aussteigekarten“ falsche Angaben gemacht werden. An manchen Tagen wären sogar vier von fünf abgegeben Zettel mit Fake-Daten befüllt. In der Zuständigkeit der hessischen Behörden befindet sich unter anderem der größte Flughafen Deutschlands, Frankfurt am Main. Ein Ministerialbeamter aus einem anderen deutschen Bundesland berichtet ebenfalls von dieser Situation und fügt hinzu, dass auf jedem fünften Formular der Name „Micky Maus“ als Passagiername eingetragen ist. Die Problematik liegt wohl offensichtlich darin, dass die deutschen Behörden es für nicht notwendig halten die Angaben der Reisenden an Ort und Stelle zumindest auf Plausibilität zu prüfen. Andere Staaten gehen wesentlich ordentlicher um oder haben elektronische Reise-Voranmeldungen (beispielsweise Griechenland, Zypern, Spanien) eingeführt. Genau das soll in Deutschland nun auch kommen, aber über die genaue Umsetzen streiten sich die Landesfürsten der einzelnen Bundesländer. Sollte jedoch ein elektronische Einreise-Voranmeldung kommen, ist geplant, dass ab 1. Oktober 2020 eine Quarantäne für alle Rückkehrer aus Risikogebieten eingeführt wird. Frühestens fünf Tage nach der Einreise in die Bundesrepublik sollen diese sich testen lassen können und falls das Ergebnis negativ ausfallen sollte, kann die Quarantäne beendet werden. Andernfalls dauert sie 14

weiterlesen »

Balearen: Kostenlose Tests statt Abzocke am Flughafen Wien

Seit Mitternacht ist die Reisewarnung der Republik Österreich für die Balearen scharf. Das hat zur Folge, dass Rückkehrer nun einen negativen Coronatest vorlegen müssen oder diesen innerhalb von 48 Stunden nachholen müssen. Solange kein negatives PCR-Ergebnis vorliegt befindet man sich, jedoch maximal zehn Tage, in Quarantäne. Während am Flughafen Salzburg temporär kostenfreie Coronatests für Reiserückkehrer von den Balearen angeboten werden, sind am Wiener Airport weiterhin stolze 120 Euro selbst zu bezahlen. In der Mozartstadt muss zur Inanspruchnahme des Gratisangebots die Bordkarte des Fluges, mit dem man gerade gelandet ist, vorgezeigt werden. Wiener müssen sich allerdings nicht zum Preis von 120 Euro am Airport testen lassen, sondern können auch das kostenfreie Angebot der Stadt Wien in Anspruch nehmen. Dieses steht nicht nur Reiserückkehrern aus Risikogebieten frei, sondern auch wenn man aus Nicht-Risikogebieten oder aus dem Inland zurückkommt. Das Ergebnis der PCR-Testung wurde bereits nach wenigen Stunden (am Folgetag) per E-Mail vom auswertenden Labor im PDF-Format auf Deutsch und Englisch übermittelt. Nähere Informationen zu den kostenfreien Corona-Tests in Wien in diesem Artikel.

weiterlesen »

Österreich: Reisewarnung nun auch für die Balearen

Nach Deutschland erklärt nun auch Österreich die spanischen Balearen zum Corona-Risikogebiet. Eine entsprechende Reisewarnung gilt ab Montag, 24. August 2020. Dies hat zur Folge, dass Rückkehrer bei der Wiedereinreise in die Alpenrepublik einen negativen Coronatest vorlegen müssen oder aber sich zehn Tage in Quarantäne begeben müssen. Für das gesamte spanische Festland besteht bereits eine Reisewarnung. Nun wurde diese auch auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera ausgedehnt. Lediglich bei der Rückkehr von den kanarischen Inseln sind derzeit weder Corona-Test noch Quarantäne notwendig, da für dieses Gebiet keine Reisewarnung besteht. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) kündigte an, dass es kommende Woche für Heimkehrer von den Balearen kostenfreie Corona-Tests geben soll. Jene, die man derzeit noch unentgeltlich für Urlauber, die aus Kroatien nach Österreich zurückgekehrt sind, werden laut ihm sehr gut angenommen. So habe man in den letzten Tagen rund 7.000 Personen, die zuvor in Kroatien waren, kostenlos getestet. Dabei habe man zahlreiche asymptomatische Fälle gefunden. Bezüglich der Reisewarnung für die Balearen sagte Anschober auch: „Der Ballermann ist einfach der beste Freund des Coronavirus.“ Mit dieser Aussage spielte der Minister darauf an, dass das Durchschnittsalter der infizierten Reiserückkehrer bei 23,5 Jahren liegt. Innerhalb der letzten neun Tage sind laut Anschober 262 positiv getestete Personen auf Ansteckungen im Ausland, beispielsweise in Kroatien und Spanien, zurückzuführen.

weiterlesen »