Reiseveranstalter

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Alltours läutet „Comeback“ der Last-Minute-Urlaubsreisen ein

Wochen- und monatelang haben die meisten Reiseveranstalter in Abrede gestellt, dass es in dieser Saison attraktive Last-Minute-Angebote geben wird. Die Buchungslage wäre dermaßen gut, dass man dies nicht notwendig habe, deutete der eine oder andere Firmenchef an. Wenig überraschend: Es kommt anders, denn Alltours prescht nun offensiv mit Last-Minute-Angeboten vor. Fluggesellschaften, Tour Operators, Bahn- und Busfirmen haben ein großes Interesse daran, dass Reisende möglichst früh buchen. Man lockt mit vermeintlichen Preisvorteilen, jedoch liegen die Vorteile der frühzeitigen Buchungen eher auf der Seite der Anbieter. Man hat Planungssicherheit, denn frühzeitig lässt sich abschätzen welche Destinationen mangels Nachfrage aus dem Programm genommen werden müssen und welche im Gegenzug aufgestockt werden sollten. Bei Pauschalreisen spielt die Zahlung eine untergeordnete Rolle, da im Gegensatz zu Flug-, Bahn-, Bus- und Schiffstickets diese im Regelfall nicht sofort bei Buchung vollständig bezahlt werden müssen, sondern zunächst eine Anzahlung kassiert wird und der Rest einige Wochen vor der Abreise zu überweisen ist bzw. abgebucht wird. Bei Verkehrsunternehmen spielt das Geld aber eine sehr große Rolle, denn man schafft sich in gewisser Weise mit „zinslosen Krediten der Kunden“ mehr Liquidität. Bekanntermaßen fließt das Geld in die andere Richtung, beispielsweise bei Flugstreichungen, äußerst langsam und zäh. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass viele Passagiere aufgrund der unklaren Lage was sich die Politik wieder für sinn- und nutzlose Reisebeschränkungen und Schikanen einfallen lässt, wenn überhaupt äußerst kurzfristig gebucht haben. Für die Touristik- und Verkehrsbranche war dies durchaus ein Problem, denn nicht nur Einnahmen kamen sehr spät (oder manchmal auch gar nicht),

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Schauinsland-Reisen übernimmt Sundair und FlyAir41 mehrheitlich

Der deutsche Tour Operator Schauinsland-Reisen übernimmt die Mehrheit an der Ferienfluggesellschaft Sundair und ihrer kroatischen Schwesterairline FlyAir41. Man will sich mit beiden Marken „künftig noch stärker im Markt etablieren“. Schauinsland-Reisen war bereits an Sundair beteiligt. Von der Firmengründung an bis zur Anmeldung des Schutzschirmverfahrens, das man im Zuge der Corona-Pandemie absolvierte, hielt man 49 Prozent. Der Carrier stand anschließend vollständig im Eigentum von Geschäftsführer Marcos Rossello. Später wurde auch die in Kroatien angesiedelte Schwester FlyAir41, die hauptsächlich im Wetlease für Sundair fliegt, gegründet. Nun gab Schauinsland-Reisen bekannt, dass man die Mehrheit an beiden Fluggesellschaften übernommen hat. Dazu erklärt Geschäftsführer Gerald Kassner: „Mit dem Einstieg bei Sundair und der kroatischen Schwesterfluggesellschaft FlyAir41 können wir uns noch mehr Kapazitäten im Markt sichern, jederzeit schnell auf aktuelle Entwicklungen reagieren und Synergieeffekte bei der gemeinsamen Flugplanung nutzen“, erklärt Gerald Kassner. „Außerdem haben wir so künftig die Möglichkeit, bei Bedarf auch Nischenmärkte stärker zu bedienen.“ Weiters heißt es, dass bestehende Veranstalterverträge und Sundair-Linienflüge auf eigene Rechnung fortgeführt werden sollen. Man betont, dass die Mitarbeiter beider Carrier profitieren würden, denn eigenen Angaben nach würde Schauinsland-Reisen als Mehrheitseigentümer für Sicherheit und Kontinuität bestehen. Auch schreibt der Tour Operator, dass man „als Mehrheitsgesellschafter voll hinter Marcos Rossello und seinem Team“ stehen würde. Gemeinsam betreiben die beiden Fluggesellschaften neun Maschinen der Airbus-A320-Reihe. „Wir können so noch unabhängiger am Markt agieren und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft“, so Schauinsland-Chef Kassner.

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Easyjet Holidays geht in der Schweiz an den Start

Der Billigflieger Easyjet ist künftig auch in der Schweiz als Reiseveranstalter aktiv. Man dehnt das Angebot der konzerneigenen Easyjet Holidays auf die Eidgenossenschaft aus. Es handelt sich um den ersten Markt außerhalb des Vereinigten Königreichs, in dem man Aktivitäten ankündigt. Easyjet will ab Genf, Basel und Zürich Pauschalreisen zu rund 70 Destinationen anbieten. Diese können ab etwa Sommer 2023 für Reisetermine ab dem Frühjahr 2024 gebucht werden. Gleichzeitig kündigte man an, dass in Kürze der Einstieg in zwei weitere europäische Märkte bekanntgegeben wird.

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Ägypten: Smartwings steuert den Capital International Airport an

Vor einigen Jahren hat die ägyptische Regierung beschlossen, dass eine neue Hauptstadt gebaut werden soll. Die Bagger rollen seit etwa 2015, einen Flughafen hat man bereits, aber noch ist das Projekt – zumindest offiziell – ohne Namen. Nun nimmt Smartwings Kurs auf die junge Stadt. Rund 50 Kilometer von Kairo entfernt stampft Ägypten die zukünftige Hauptstadt aus dem Boden. An einen Airport hat man von Anfang an gedacht, denn dieser ist zumindest seit dem Jahr 2019 im Teilbetrieb. Sonderlich viele Flugverbindungen, insbesondere von/nach Europa, gibt es bislang aber nicht. Derzeit trägt der Flughafen den Namen „Capital International Airport“ und ist auch unter dem IATA-Code CCE bekannt. Angedacht ist, dass der junge Flughafen gemeinsam mit dem Sphinx Airport den momentanen Hauptstadtflughafen Kairo entlasten soll. Noch gibt es nur wenige Flugverbindungen ab der offiziell namenlosen Stadt. Reiseveranstalter und Airlines haben im Europa-Verkehr diesen Airport noch nicht entdeckt. Es dauerte auch beim Sphinx-Flughafen einige Jahre bis beispielsweise Condor und Wizz Air ihre Dienstleistungen aufgenommen haben. Der Capital International Airport wird ab 12. Juni 2023 jeweils an Montagen mit der tschechischen Hauptstadt Prag verbunden. Im Auftrag des Reiseveranstalters Čedok wird Smartwings einmal wöchentlich Kurs auf die künftige Hauptstadt Ägyptens nehmen. Bislang ist man der einzige Tour Operator, der Tschechien regelmäßig mit diesem Flughafen verbinden lässt. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets der Typen Boeing 737-800 und B737-Max-8 zum Einsatz.

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Valletta Airlines hat den Flugbetrieb aufgenommen

Die junge Fluggesellschaft Valletta Airlines hat am 17. Mai 2023 den ersten kommerziellen Flug durchgeführt. Dieser führte von Antalya nach Vilnius. Zum Einsatz kam der Airbus A320 mit der Registrierung 9H-NZL. Dieser ist mit 180 Sitzplätzen bestuhlt. Auftraggeber des Charterfluges war der Tour Operator Coral Travel, der in Russland, der Türkei und acht anderen Staaten aktiv ist. Valletta Airlines ist eine neugeründete Fluggesellschaft mit maltesischem AOC. Zunächst will man sich im Bereich Charter- und ACMI-Flüge etablieren. Ein Zusammenhang mit dem Nachfolger von Air Malte besteht nicht.

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Bratislava: Smartwings legt weitere Charterstrecken auf

Die Fluggesellschaft Smartwings startet im Juni 2023 drei weitere Flugstrecken ab Bratislava. Diese werden im Auftrag von Reiseveranstaltern bedient. Die operative Durchführung übernimmt der slowakische Ableger des tschechischen Luftfahrtkonzerns. Aus Verkaufsunterlagen eines Tour Operators geht hervor, dass Preveza mit Zwischenstopp auf Korfu angesteuert werden soll. Diese Route soll ab 6. Juni 2023 jeweils an Dienstagen bedient werden. Als Fluggerät sind Boeing 737-800 geplant. Nach Olbia geht es an Freitagen ab 9. Juni 2023 mit Boeing 737-Max-8. An Montagen soll ab 12. Juni 2023 mit B737-800 Kurs auf die albanische Hauptstadt Tirana genommen warden. Die genannten Charterverbindungen sind vorerst bis September 2023 befristet.

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Tui Österreich verzeichnet hohe Griechenland-Nachfrage

Der Reiseveranstalter Tui Österreich registriert derzeit besonders hohe Buchungszahlung für Simmerurlaube auf den grichischen Inseln. Dabei liegen Kreta, Rhodos und Kos im Trend. Aber auch Karpathos, Zakynthos, Thessaloniki und Santorin werden häufig gebucht. Vergangenes Jahr konnten Kreta und Rhodos bereits historische Höchstwerte bei den Gästezahlen verbuchen, für die Sommersaison 2023 liegen die Buchungseingänge für die griechischen Inseln noch einmal deutlich höher. Durchschnittlich verzeichnet Griechenland im Vergleich zum Vorjahr 25 Prozent mehr Tui Gäste aus Österreich. Besonders gefragt sind die griechischen Inseln Kreta, Rhodos und Kos. Aber auch viele andere griechischen Destinationen wie Korfu, Karpathos, Zakynthos, Thessaloniki, Kefalonia, Samos, Santorin und Skiathos werden im TUI Portfolio angeboten.

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Brussels Airlines und Sunweb Group mit langjährigem Schulterschluss

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines und der Tour Operator Sunweb haben eine Vereinbarung, die zu einer mehrjährigen Partnerschaft führen soll, abgeschlossen. Gemeinsam will man ab dem Winterflugplan bis voraussichtlich Sommer 2025 Wachstumsmöglichkeiten erschließen. Diese Vereinbarung zeigt die Bedeutung und die langfristige Strategie von Brussels Airlines im Freizeitsegment. Sie wird es der Fluggesellschaft ermöglichen, die Zahl ihrer Passagiere stetig zu steigern und gleichzeitig eine ausgewogenere Verteilung über die Jahreszeiten und sogar über die Wochentage zu erreichen. „Wir können definitiv sagen, dass der Freizeitverkehr zu einem der strategischen Pfeiler unserer Fluggesellschaft geworden ist. Wir sind stolz darauf, unsere langfristige Partnerschaft mit dem Reiseveranstalter Sunweb Group besiegelt zu haben. Sie hat es uns bereits ermöglicht, Djerba und Monastir zu unseren Sommerzielen 2023 hinzuzufügen. Gemeinsam werden wir weiterhin einen Plan entwickeln, um unser Portfolio an Freizeitzielen zu erweitern. Wir befinden uns in guter Gesellschaft mit der Sunweb Group“, so Greet Vandebos, Head of Leisure Sales, Brussels Airlines.

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Transavia nimmt Amsterdam-Tromsø auf

Die niederländische Billigfluggesellschaft Transavia wird ab Dezember 2022 Nonstopflüge zwischen Amsterdam-Schiphol und Tromsø durchführen. Es handelt sich um eine Charterverbindung im Auftrag eines Tour Operators. Ab 1. Dezember 2023 wird Transavia zweimal wöchentlich zwischen den beiden Städten fliegen. Vorerst ist die Charterstrecke bis zum 1. April 2024 befristet. Zielgruppe sind primär Wintersportler, die ihre Urlaube im Norden Norwegens verbringen wollen.

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Skyexpress nimmt Charterprogramm ab Weeze auf

Seit Samstag, den 22. April 2023, steuert die griechische Skyexpress auch den Flughafen Weeze an. Im Auftrag des Reiseveranstalters Sunweb führt man Charterflüge nach Zakynthos, Rhodos, Kreta und Kos durch. Im Regelfall kommen Airbus A320neo zum Einsatz. Die ersten Passagiere und die Crew der Sky Express wurden nach pünktlicher Landung in Weeze von den Vertretern des Flughafens und des Sunweb Group Managements am Samstagsabend herzlich begrüßt. „Die Erweiterung zum Airport Weeze ist eine logische Entscheidung und passt zeitlich perfekt auch zu den reiseintensiven Maiferien in unserem Land. Für viele unserer niederländischen Gäste ist der Flughafen Weeze ausgezeichnet erreichbar“, sagt Harm Groot, verantwortlich für die Kapazitätssteuerung aller Flüge der Sunweb Group.

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