Rückholer

Weitere Artikel aus der Rubrik

Rückholer

Sicherheitslage: KLM hat Rückholer-Flug aus Tel Aviv nicht durchgeführt

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hatte sich am Mittwoch, den 11. Oktober 2023, dazu entschlossen den geplanten Rückführungsflug von Tel Aviv nach Amsterdam-Schiphol aus Sicherheitsgründen nicht durchzuführen. Das Militär ist eingesprungen. Eigentlich hatte die Regierung der Niederlande KLM mit der Durchführung eines Evakuierungsfluges beauftragt. Dabei verhält man sich ähnlich wie die Schweiz, die Swiss beauftragt hat. Deutschland lässt Lufthansa fliegen und Österreich neuerdings Austrian Airlines. Die Verantwortlichen bei KLM haben die Sicherheitslage neu bewertet und sind zum Schluss gekommen, dass das Risiko zu hoch ist. Das Risiko für die Passagiere, Besatzungsmitglieder und das Fluggerät wäre zu groß. Schweren Herzens habe man die Entscheidung getroffen, dass man von der Durchführung Abstand nehmen muss. Die Streitkräfte der Niederlande sind eingesprungen und haben den ursprünglich mit KLM geplanten Rückholer-Flug übernommen.

weiterlesen »

Israel: Austrian Airlines führt Evakuierungsflug durch

Am Donnerstag, den 12. Oktober 2023 hat sich der von Austrian Airlines betriebene Airbus A320 mit der Registrierung OE-LBN im Auftrag der Bundesregierung auf den Weg nach Tel Aviv gemacht. Dort werden Österreicher abgeholt und zurück nach Wien gebracht. Unter der Flugnummer OS 2651 geht es zunächst „ferry“, also ohne Passagiere an Bord, in die Metropole in Israel. Im Anschluss fliegt die OE-LBN mit Fluggästen an Bord wieder zurück nach Österreich. Es handelt sich um den ersten Evakuierungsflug, der von Israel nach Österreich führt. Am Vorabend wurden einige Staatsbürger an Bord einer Israir-Maschine von Tel Aviv nach Larnaka ausgeflogen. Von dort aus soll es mit Linienflügen nach Wien weitergehen. Laut Außenministerium wurden in Zypern Notunterkünfte organisiert. Eigentlich hatte die österreichische Bundesregierung geplant, dass eine Lockheed C-130 in Paphos stationiert werden soll. Von dort aus hätte das militärische Fluggerät „Shuttleflüge“ zwischen Tel Aviv und Paphos durchführen sollen. Die Österreicher hätten dann ab Zypern mit Linienflügen in die Heimat geflogen werden sollen. Dazu kam es aber nicht, weil die einzige flugfähige C-130 die Alpenrepublik gar nicht verlassen konnte. Wegen einem technischen Defekt ist es zu einer Rauchbildung gekommen und die Besatzung musste medizinisch untersucht werden. Bislang ist das Flugzeug des Bundesheeres nicht wieder einsatzfähig. Letztlich führe dies dazu, dass die österreichische Bundesregierung Austrian Airlines freihändig, also ohne Ausschreibung, mit der Durchführung von Rückholerflügen aus Israel beauftragt hat.

weiterlesen »

Israel-Rückholflug: Israir muss für österreichisches Bundesheer einspringen

Die Fluggesellschaft Israir führt im Auftrag der österreichischen Bundesregierung am Mittwochabend vorerst einen Evakuierungsflug von Tel Aviv nach Larnaka durch. Ursprünglich war geplant, dass das Bundesheer mit einer Lockheed C-130 zwischen Tel Aviv und Paphos pendeln soll, jedoch konnte die Maschine aufgrund einer Panne Österreich nicht verlassen. Eigentlich hätte am Mittwoch, den 11. Oktober 2023 eine Lockheed C-130, wohlgemerkt das einzige flugfähige Exemplar des österreichischen Bundesheeres, Paphos überstellt werden sollen. Von dort aus sollten dann Österreicher aus Tel Aviv evakuiert werden. Anschließend hätten sich die Staatsbürger zivile Flüge ab Zypern nach Österreich organisieren müssen. Dazu kam es aber nicht, denn wegen Rauch in der Maschine konnte das militärische Fluggerät die Alpenrepublik nicht verlassen und die Insassen mussten wegen dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung sogar medizinisch untersucht werden. Zunächst hieß es, dass die betroffene „Hercules“ repariert werden soll. Das dauert scheinbar länger als ursprünglich vermutet, denn das Außenministerium hat mittlerweile den „Plan B“ gezogen. Man greift statt auf das eigene Militär nun auf die Fluggesellschaft Israir zurück. Bei dieser hat man eine Maschine gechartert, mit der am Mittwochabend der erste Evakuierungsflug durchgeführt wird. Im Gegensatz zu anderen Staaten lässt Österreich aber nicht nonstop ins Heimatland fliegen, sondern nur nach Zypern. Statt nach Paphos geht es nun nach Larnaka, was für die Betroffenen insofern vorteilhaft ist, weil es planmäßig mehr Flüge gibt. Laut Außenministerium sollen auf Zypern Notunterkünfte für die evakuierten Österreicher organisiert worden sein. Ob es sich dabei um Hotelzimmer oder Feldbetten handelt, wurde nicht näher erläutert. Jedenfalls sollen sowohl in

weiterlesen »

EuGH: Repatriierungsflüge sind keine Ersatzbeförderung

Zu Beginn der Corona-Pandemie haben viele Airlines ihre Flugbetriebe stark eingeschränkt bzw. sogar eingestellt. Zum Teil, weil seitens einiger Regierungen generelle Verbote angeordnet wurden, aber überwiegend hatte es wirtschaftliche Gründe. Der EuGH entschied nun, dass von Regierungen organisierte Repatriierungsflüge keine Ersatzbeförderung im Sinne der Fluggastrechteverordnung darstellen. Die österreichische Bundesregierung setzte im März 2020 besonders auf den Faktor Angst, um einschränkende Maßnahmen wie Lockdowns und Einreisesperren durchsetzen zu können. Der Flugverkehr kam nahezu vollständig zu Erliegen, denn nur wenige Carrier hielten die Passagierflüge von/nach Österreich aufrecht. Austrian Airlines, Lauda und Wizz Air sagten von/nach Österreich alle planmäßigen Flüge ab. Die Folge daraus: Tausende Fluggäste sind an den verschiedensten Orten der Welt gestrandet. Unter anderem aus diesem Grund wurden spezielle Rückholerflüge, die von Lauda, Austrian Airlines und Level Europe durchgeführt wurden, organisiert. Diese waren aber nicht kostenfrei, sondern die Betroffenen hatten einen Kostenbeitrag zu leisten. Dieser war auch nicht gerade billig, jedoch gab es kaum eine Alternative. Mit einem Fall hatte sich der Europäische Gerichtshof zu befassen. Die Vorgeschichte: Ein Ehepaar fliegt im März 2020 im Rahmen einer Pauschalreise von Wien nach Mauritius. Der Rückflug für den 20. März muss jedoch aufgrund der durch die österreichische Bundesregierung verhängten Maßnahmen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie annulliert werden. Eine alternative Beförderung scheidet aus, da der kommerzielle Flugverkehr nach Österreich generell eingestellt wurde. Das Reisebüro des Ehepaars verweist dieses schließlich auf einen von der Republik Österreich organisierten Repatriierungsflug. Die Fluggäste registrieren sich in der Folge auf der Homepage des Außenministeriums und werden nach Wien befördert,

weiterlesen »

Air New Zealand leitet große Kundenrückholaktion ein

Nicht nur der Airport war von den Auswirkungen eines Unwetters betroffen, sondern auch zahlreiche Flugpassagiere. Air New Zealand hat eine der größten Kundenrückholaktionen in ihrer Geschichte eingeleitet, nachdem 9000 Kunden, die durch das extreme Wetter in Auckland und die Schließung des Flughafens betroffen waren, umgebucht werden mussten. Leanne Geraghty, Chief Customer and Sales Officer von Air New Zealand, bestätigte, dass das Callcenter-Team neu ausgerichtet wurde, um eine schnellere Bearbeitung der Umbuchungen zu ermöglichen. Enorm starke Regenfälle haben dazu geführt, dass der neuseeländische Flughafen Auckland ab Freitag temporär gesperrt werden musste. Der Flughafen Auckland ist mittlerweile wieder geöffnet.

weiterlesen »

Streik: SAS-Piloten führen keine Rückholer mehr durch

Die streikenden SAS-Piloten haben angekündigt, dass am Sonntag der vorerst letzte Rückholer-Flug durchgeführt wurde. Die Gewerkschaft fühlt sich von der Geschäftsleitung hintergangen und daher werden die von der SAS Pilot Group vertretenen Flugzeugführer diese Verbindungen nicht mehr fliegen. Offiziell befinden sich die SAS-Piloten in einem unbefristeten Streik. Allerdings einigte man sich Ende der vergangenen Woche darauf, dass einige Flugzeugführer ein paar Flüge durchführen werden, um gestrandete Urlauber nach Hause zu bringen. Aber nur dann, wenn es gar keine Alternative gibt. Dieses Zugeständnis ist nun dahin, denn die SAS Pilot Group erklärte, dass man diese Rückholer nicht mehr durchführen wird. „Am Wochenende haben wir zu unserer großen Überraschung festgestellt, dass viele Flüge zu beliebten und gut frequentierten Urlaubszielen wie Rhodos, Kreta, Larnaca und Split eingesetzt werden, von wo es bereits alternative Reisemöglichkeiten gibt. Wir finden es bedauerlich, dass SAS erneut nicht in der Lage ist, die Vereinbarung wie vorgesehen einzuhalten, und SPG sieht sich daher gezwungen, die Charterflüge nach dem letzten Flug am 10. Juli 2022, einzustellen“, so die Gewerkschaft in einer Erklärung.

weiterlesen »

SAS holt „gestrandete“ Urlauber zurück

Bis zum Sonntag wollen die streikenden Piloten der skandinavischen Fluglinie SAS mit zunächst rund 100 Flügen gestrandete Urlauber nach Hause befördern. Bereits heute will SAS zunächst 18 leere Maschinen in Urlaubsziele schicken. Über das Wochenende sollten dann insgesamt 80 Flüge Touristen zurückholen. Trotz des Ausstands nach gescheiterten Schlichtungsgesprächen hatten die SAS-Piloten zuvor angeboten, gestrandete Charter-Reisende nach Hause zu fliegen. Das berichtet der ORF unter Bezugnahme auf die norwegische Nachrichtenagentur NTB. Die Ausnahme soll einige Wochen lang für abgelegenere Reiseziele gelten, von denen aus es keine alternative Rückreise gibt. Im Gegenzug fordern die Piloten SAS auf, die „Aussperrung“ aufzugeben, die die Fluggesellschaft gegen sie gerichtet habe. Die schwedische Pilotenvereinigung wirft dem Unternehmen vor, die Pandemie genutzt zu haben, um fast die Hälfte der Piloten mit einem vereinbarten Recht auf Wiedereinstellung zu entlassen und dieses Recht dann außer Kraft zu setzen.

weiterlesen »

Deutschland: Rund 30 Prozent der Rückholer-Kosten nicht gedeckt

Vom Staat aus dem Urlaub nach Hause fliegen lassen, aber die Kostenbeteiligung für die Charterflüge nicht bezahlen – so oder so ähnlich scheint die Devise bei vielen Deutschen zu lauten, denn noch immer sind tausende Rechnungen unbezahlt. Zu Beginn der ersten Corona-Welle im März 2020 haben viele europäische Staaten, darunter auch Deutschland und Österreich, Rückholaktionen organisiert. Die Bundesrepublik organisierte rund 260 Charterflüge, um gestrandete Urlauber nach Hause holen zu können. Diese waren aber nicht kostenlos, sondern eine zuvor definierte Kostenbeteiligung musste bezahlt werden. Österreich machte es sich einfacher, denn statt – wie Deutschland – nachträglich Rechnungen mit der Bitte um Überweisung zu schicken, mussten die Kontodaten angegeben werden und das Geld wurde noch vor dem Abflug abgebucht. Das deutsche Außenministerium verschickte in etwa 54.000 Zahlungsaufforderungen, von denen zwar die überwiegende Mehrheit bezahlt wurde oder man den Betroffenen Ratenzahlungen gewährt hat, jedoch wurden 7.000 Stück gar nicht bezahlt, recherchierte die DPA. In 1.200 Fällen zog der Staat bereits vor Gericht, um das Geld eintreiben zu können. Unabhängig davon: Die Bundesrepublik Deutschland nahm rund 93,8 Millionen Euro in die Hand, um gestrandete Urlauber in ihre Heimat bringen zu können. Erst Monate später begann man mit dem Versand der Zahlungsaufforderungen in der Gesamthöhe von rund 31,7 Millionen Euro, wovon bislang etwa 28,6 Millionen Euro bezahlt wurden. Weiters nimmt man von anderen EU-Ländern rund vier Millionen Euro ein. Etwa 500 Personen sollen bis dato gar keine Rechnung bekommen haben. Derzeit geht das deutsche Außenministerium davon aus, dass etwa 25 bis 30 Prozent der Gesamtkosten

weiterlesen »

Deutschland: 21.000 Rückholer-Rechnungen noch nicht verschickt

Ein Jahr nach Beginn der größten Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik hat die Bundesregierung mit 17,9 Millionen Euro erst ein Fünftel der Gesamtkosten von den Passagieren abkassiert.  Denn etwa 21.000 Rechnungen wurden noch gar nicht verschickt, wie rnd.de berichtet. Begründet wird das mit dem großen bürokratischen Aufwand und den erschwerten Arbeitsbedingungen wegen der Corona-Pandemie.  Nachdem viele Länder kurzfristig Grenzen geschlossen und Flugverbindungen gekappt hatten, wurden insgesamt 240.000 „Gestrandete“ aus rund 65 Ländern zurückgeflogen. Nach den bisherigen Erfahrungen des Auswärtigen Amts werden 80 Prozent der Rechnungen fristgerecht beglichen. Allerdings gibt es Passagiere, die sich vor Gericht gegen die Zahlung ihrer Rückholtickets wehren. 113 entsprechende Verfahren laufen derzeit.

weiterlesen »