Rumänien

Weitere Artikel aus der Rubrik

Rumänien

Blue Air kündigt Iasi-Köln an

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air kündigt die Eröffnung einer Boeing 737-Max-Basis in Iasi an. Ab 27. März 2022 soll eine Maschine dieses Typs stationiert werden. Unter anderem soll eine Nonstopverbindung nach Köln/Bonn aufgenommen werden. Die deutsche Stadt soll ab Iasi ab 28. März 2022 angeflogen werden. Vorerst sind zwei Umläufe pro Woche, jeweils an den Verkehrstagen Montag und Freitag, geplant. Ebenfalls zweimal pro Woche soll es ab der neuen Basis nach Barcelona, Rom-FCO, Paris-CDG und Brüssel gehen. Auf den bereits bestehenden Routen nach Bukarest und London-Heathrow sollen die Frequenzen angehoben werden. Die Dublin-Strecke will Blue Air ab Dezember 2021 dreimal wöchentlich bedienen. Die Flotte des Carriers besteht derzeit aus 20 Boeing 737 verschiedener Varianten. Derzeit hat man zwei Boeing 737 Max 8.

weiterlesen »

Brüssel schickt Tarom-Staatshilfe in die Warteschleife

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom kann nicht damit rechnen, dass es zu einer schnellen Auszahlung der Staatshilfe kommt. Die EU-Kommission hat eine vertiefte Prüfung des Rettungsplans angekündigt. Dem angeschlagenen Carrier will die Regierung mit 190 Millionen Euro unter die Flügel greifen, doch der in Brüssel eingereichte Plan unterscheidet sich stark von jenem anderer Staaten. So will man Tarom Schulden erlassen und gleichzeitig Kapital einschießen. Da die Airline bereits vor der Krise wiederholt von Rumänien finanziell gestützt wurde, schaut man nun genauer hin. Obskur erscheint dabei aber der Vergleich mit Alitalia, denn Italien hat man in den letzten Jahren so ziemlich jede Staatshilfe durchgewunken. Für Tarom dürfte sich aber als kompliziert erweisen, dass die Regierung im Feber 2020 rund 37 Millionen Euro in den Carrier einbezahlt hat. Damals gab es nach längerer Diskussion grünes Licht. Im Oktober 2020 gewährte man noch eine Bürgschaft für ein Darlehen über 19 Millionen Euro. Seitens einiger Mitbewerber wird gegen die von der EU-Kommission erteilten Bewilligungen vor dem Gericht der Europäischen Union geklagt.

weiterlesen »

Green Airlines chartert fast 30 Jahre alte 737-300 aus Bulgarien

Statt in Embraer 190 von German Airways sollen die Passagiere des Charterunternehmens Green Airlines mit fast 30 Jahre alten Boeing 737-300 der bulgarischen Fluggesellschaft ALK Airlines zu Ferienzielen geflogen werden. Betroffen sind die Warmwasserziele ab Paderborn und Rostock-Laage. German Airways steht als Operator für diese Flüge offenbar nicht zur Verfügung. Davon sollen die Charterflüge nach Sylt sowie ab Groningen nicht betroffen sein. German Airways wollte den Vorgang auf Anfrage nicht kommentieren. Laut Medienerklärung von Green Airlines soll der Einsatz der Boeing 737-300 nur eine Übergangslösung bis inklusive 8. Juli 2021 sein. Anschließend sollen Airbus A319 der rumänischen Just Us Air zum Einsatz kommen. Der deutsche Charter-Auftraggeber stellt es in einer Aussendung so dar, dass es sich um eine Aufstockung der Kapazität handeln würde. Die Flugzeiten sollen sich nicht ändern. Da Green Airlines sich selbst als besonders grün verkauft, stellt sich durchaus die Frage inwiefern fast 30 Jahre alte Boeing 737-Classic, die als treibstoffdurstig gelten, umweltfreundlich sein sollen. Just US Air: AOC und Betriebsgenehmigung sind suspendiert Der rumänischen Just Us Air wurden am 1. März 2021 AOC und Betriebsgenehmigung seitens der Luftfahrtbehörde Rumäniens suspendiert. Das bedeutet konkret, dass dieses Unternehmen mit Stand 30. Juni 2021 nicht zur Durchführung kommerzieller Passagierflüge befugt ist. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Just Us Air die Zertifikate wiedererlangt. Hierzu ist ein Antrag an die Zivilluftfahrtbehörde notwendig und diese trifft dann nach entsprechender Prüfung die Entscheidung. Das vollständige Dokument der rumänischen Luftfahrtbehörde, aus dem obiger Auszug entnommen wurde, ist unter diesem Link zum Download bereitgestellt. Wesentliche

weiterlesen »

Wizz Air klagt gegen Staatshilfen für Blue Air und Tarom

Nach Ryanair zieht nun auch die Wizz Air gegen Staatshilfen, die seitens Regierungen an Fluggesellschaften gewährt wurden, vor Gericht. Der Carrier brachte gegen die Bewilligungen, die seitens der EU-Kommission, für die rumänischen Hilfen, die an Blue Air und Tarom ausbezahlt wurden, eine Klage vor dem Gericht der Europäischen Union ein. Tarom erhielt im Oktober des Vorjahres eine Kompensation für Verluste, die aufgrund der Reisebeschränkungen entstanden sind. Diese machte 19,3 Millionen Euro aus. Im Feber 2020 wurde ein staatlich besichertes Darlehen in der Höhe von 36,7 Millionen Euro gewährt. Die Auszahlung erfolgte noch vor der starken Ausbreitung des Corona-Virus in Europa. Der Mitbewerber Blue Air erhielt aufgrund der Pandemie eine staatliche Unterstützung in der Höhe von 62 Millionen Euro. Laut lokalen Medien wurden die beiden Klagen bereits im Jänner 2021 übermittelt. Im Gegensatz zum Mitbewerber Ryanair gab Wizz Air aber keine Pressemitteilung heraus. Blue Air äußerte sich gegenüber Economica.net dahingehend, dass man sich aufgrund der Klage des ungarischen Billigfliegers keine Sogen mache. Auch wird darauf verwiesen, dass Wizz Air UK im April 2020 im Vereinigten Königreich einen staatlich besicherten Kredit in der Höhe von 300 Millionen Pfund in Anspruch genommen habe. Aus diesem Topf bediente sich auch Ryanair. Dieser Umstand wird jedoch regelrecht totgeschwiegen. Auch Wizz-Air-Konzernchef Jozsef Varadi betonte in diversen Interviews, dass der von ihm geleitete Konzern keine Staatshilfen in Anspruch genommen habe und kritisiert, dass an seiner Ansicht nach “klinisch tote Airlines” Finanzhilfen gewährt werden. Den UK-Kredit erwähnt er aber nicht.

weiterlesen »

Rumänisches Startup Flylili schielt auf München

Unter dem Namen Flylili wurde in Bukarest eine neue Fluggesellschaft gegründet. Noch hat man AOC und Betriebsgenehmigung nicht erteilt bekommen, ist jedoch bereits auf der Suche nach Piloten und Flugbegleitern für die Typen Airbus A320/A321. München soll zu Beginn eine bedeutende Rolle spielen, denn alle Linienflüge werden zunächst zu diesem Airport führen. Das Startup plant diese ab Sibiu, Suceava und Satu Mare anzubieten. Ein genauer Termin für den Erstflug steht noch nicht fest, jedoch rechnet Geschäftsführer Jürgen Faff damit, dass die Zulassung in Kürze erteilt wird. Demnach will man noch im Sommer 2021 abheben. Die genannten Strecken nach München sollen zweimal pro Woche bedient werden. Davon ausgenommen ist Hermannstadt, das täglich mit der bayerischen Landeshauptstadt verbunden werden soll. Der Ticketverkauf soll in den nächsten Wochen aufgenommen werden, jedoch erst nach dem Erhalt von AOC und Betriebsgenehmigung. Weitere Standbeine sollen Charter- und ACMI-Dienstleistungen sowie Frachtflüge bilden. Im Bereich der Passagiere setzt man zunächst auf A320, später auch auf A321. Die Cargo-Flotte sollen A310-300F bilden. Der zwischenzeitlich bereits zugeteilte ICAO-Code lautet: LIL.

weiterlesen »

Rumänien: Tarom soll deutlich verkleinert werden

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom stand bereits vor der Corona-Pandemie stark unter Druck. Dem harten Preiskampf, der insbesondere von Wizz Air, Ryanair und Blue Air angeheizt wurde, hatte man wenig entgegenzusetzen. Nun will Verkehrsminister Cătălin Drulă den Staatscarrier deutlich verkleinern und mittels einer Flottenmodernisierung den Turnaround schaffen. Rumänien griff Tarom aufgrund der Pandemie mit 19,33 Millionen Euro unter die Flügel. Weitere 188 Millionen Euro sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre fließen. Spätestens in 2025 soll die staatliche Fluggesellschaft schwarze Zahlen schreiben, kündigte das Regierungsmitglied in einem TV-Interview an. Im Laufe des Jahres 2021 sollen einige ältere Maschinen verkauft werden. Gleichzeitig erwartet man die Auslieferung von fünf Boeing 737-Max-8. Die Flotte soll auf Flugzeuge der Hersteller Boeing und ATR vereinheitlicht werden. So will man Kosten einsparen. Für die Airbus-Jets wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen unmittelbaren Ersatz geben, denn Drulă sagte auch, dass die Anzahl der Tarom-Maschinen stark reduziert werden soll. Der Personalstand wurde seit dem Beginn der Corona-Pandemie um etwa 400 Mitarbeiter reduziert. Der rumänische Verkehrsminister geht davon aus, dass noch weitere Abbaumaßnahmen notwendig sein werden. Tarom soll hinsichtlich der Führung und der Anzahl der Beschäftigten “schlank aufgestellt werden”. Selbiges Regierungsmitglied kritisierte vor der Krise, dass der Carrier deutlich mehr Personal hat als eigentlich benötigt. Dies führte er auch auf “Parteibuch-Einstellungen” zurück.

weiterlesen »

Blue Air übernimmt erste Boeing 737-Max-8

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air übernahm am 30. April 2021 die erste von insgesamt zehn bestellten Boeing 737-Max-8. Die Flugzeuge wurden nicht direkt beim Hersteller bestellt, sondern über den Lessor Air Lease Corporation. In einer Aussendung erklärt das Unternehmen, dass die Einflottung dieses Maschinentyps nun die Flottenerneuerung beschleunigt. Blue Air wird Zug um Zug ältere Boeing 737-Classic ausflotten. Beispielsweise hat man noch fünf B737-500 und eine B737-300 in Betrieb. Die NG-Modelle (eine B737-700 und neun B737-800) sollen noch länger genutzt werden. Der Neuzugang trägt die Registrierung YR-MXA und machte sich am 30. April 2021 auf den Weg nach Bukarest. Die Ankunft dieser Boeing 737-Max-8 ist für den 1. April 2021 angekündigt. Auf dem Weg vom Werksflughafen Seattle in die rumänische Hauptstadt wird die Maschine in Keflavik (Island) einen technischen Zwischenstopp einlegen. Noch heuer sollen drei weitere Boeing 737-Max-8 übernommen werden. Die restlichen Einheiten im kommenden Jahr.

weiterlesen »

Tarom vor Abbau von weiteren 700 Stellen

Bei der rumänischen Fluggesellschaft Tarom steht ein großangelegter Personalabbau an, denn im Rahmen des Rettungsplans steht fast jede zweite Stelle akut auf der Kippe. Das Unternehmen beabsichtigt 700 von 1.492 Stellen zu streichen. Mit Widerstands seitens der Gewerkschaften ist allerdings zu rechnen. Tarom verkleinerte sich in den letzten Jahren kontinuierlich, denn zwischen dem Jahr 2000 und Juni 2020 sank die Anzahl der Beschäftigten von etwa 2.900 auf 1.753 ab. Seither wurden weitere 261 Mitarbeiter abgebaut. Der Carrier galt bereits vor der Corona-Pandemie als angeschlagen und wir immer wieder Spielball der lokalen Politik. In Rumänien herrscht ein starker Preiskampf, der unter anderem von Wizz Air, Ryanair und Blue Air angeheizt wird. Mit diesem kann die staatliche Fluggesellschaft nur in äußerst bescheidenem Umfang mithalten. Auch die Verkaufsbüros in verschiedenen Ländern sollen aufgelassen werden. Betroffen sind unter anderem Österreich, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Spanien, das Vereinigte Königreich und die Niederlande. Tarom begründet diesen Schritt damit, dass der stationäre Ticketvertrieb mittlerweile eine untergeordnete Rolle spielt. Das gilt auch für den Heimatmarkt Rumänien, wo ebenfalls viele eigenbetriebene Büros geschlossen werden sollen. Dieser Prozess, dem zahlreiche Arbeitsplätze zum Opfer fallen, soll bis Mai 2021 abgeschlossen werden.

weiterlesen »

HiSky erlangt das AOC

Bald kann die noch in Gründung befindliche moldawische Fluglinie HiSky abheben. Das AOC hat der Carrier schon in der Tasche. Und zwar schon seit dem 26. Jänner, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Damit sei auch das letzte Hindernis überwunden. Die notwendige Betriebsgenehmigung würde die rumänische Schwestergesellschaft HiSky Europe mitbringen. Das Start-up betreibt eine einzelnes Flugzeug vom Typ A319-100. Die Airbus-Maschine verweilt derzeit auf einem Flieger-Parkplatz in der moldawischen Hauptstadt. Der Fuhrpark der oben angesprochenen Schwester ist nicht sonderlich größer: nur ein Airbus A320-200 steht bereit.

weiterlesen »

Blue Air krempelt das Streckennetz um

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air löst die auf dem Flughafen Iasi unterhaltene Basis auf und stellt sämtliche Flüge ab diesem Airport ein. Ab Bukarest wird man weiterhin mit einer Maschine präsent sein. Das internationale Angebot, das man bislang ab Iasa hatte, wird künftig ab Bacau abgewickelt. Der Carrier wechselt in London und Paris auch die Flughäfen. Anstatt Luton fliegt man künftig den wesentlich größeren Heathrow-Airport an. In der französischen Hauptstadt nutzt man nicht mehr den abgelegenen Flughafen Beauvais, sondern Charles de Gaulle. Die Änderungen werden in UK mit 1. Dezember 2020 und in Frankreich mit 18. Dezember 2020 vollzogen. Zunächst sind in Paris jedoch nur die Bukarest-Flüge betroffen, denn vorerst landet die Verbindung aus Bacau weiterhin in Beauvais. Eine weitere Änderung betrifft die Präsenz in Rom. Mit 18. Dezember 2020 zieht man die Flüge nach Bacau und Bukarest von Fiumicino nach Ciampino um. Zu den Gründen macht der Carrier keinerlei Angaben, betont jedoch, dass es sich um eine temporärere Maßnahme handelt. Ob und wann diese wieder zum größeren der beiden Römer Flughäfen umziehen werden, teilte das Unternehmen nicht mit.

weiterlesen »