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Abtretung zulässig – Ryanair erleidet Schlappe vor Gericht

Der irische Billigflieger Ryanair hat vor dem Landgericht Frankfurt am Main eine empfindliche Schlappe in Sachen Fluggastrechteportale erlitten. Der Carrier schließt in seinen AGB die Abtretung von Ansprüchen an Dritte aus. Dagegen zog die Wettbewerbszentrale vor Gericht. Unter der Geschäftszahl 2-03 O 527/19 urteilten die Frankfurter Richter, dass die Vorgehensweise von Ryanair unzulässig ist. Weiters wäre sie für Konsumenten gröblich benachteiligend. Ähnlich urteilte bereits das Landgericht Berlin gegen den Mitbewerber Wizz Air. Die Wettbewerbszentrale betont in einer Aussendung, dass man nötigenfalls auch vor den Bundesgerichtshof ziehen werde. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Landgericht Frankfurt festgestellt hat, dass die betroffenen Klauseln in den AGB des Carriers gegen die Fluggastrechteverordnung verstoßen. Das Verbot der Abtretung und der Verweis auf irisches Recht wären unzulässig. Das Urteil ist noch nicht rechtkräftig. Es wird damit gerechnet, dass Ryanair dagegen berufen wird.

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Frankfurt: Malta-Air-737 „schleppt“ Stange mit

Auf dem Flughafen Frankfurt am Main erlitt die von Malta Air betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung 9H-QAH einen ungewöhnlichen Zwischenfall auf dem Boden. Offensichtlich verabsäumte das Bodenpersonal eine Stange, die zum Schleppen bzw. Pushback von Flugzeugen genutzt wird, zu entfernen. Der Vorfall, der sich am 17. Dezember 2021 ereignet hat, blieb zunächst unbemerkt. Der Mittelstreckenjet rollte über das Vorfeld als ob nichts wäre. Das große Metallteil verkantete sich unter der Maschine und führte dazu, dass eine starke Funkenentwicklung entstanden ist. Dadurch wurde die 9H-QAH zumindest leicht beschädigt. Videos und Fotos, die von Augenzeugen aufgenommen wurden, zeigen, dass sich die Stange, die normalerweise für Pushbacks und zum Schleppen genutzt wird, unter dem rechten Triebwerk der Boeing 737-800 verkantet hat. Dem Cockpit-Personal von Ryanair scheint dies zunächst nicht aufgefallen zu sein, denn anders ist nicht zu erklären, dass das Rollen so lange fortgesetzt wurde. Anschließend wurde der Vorgang sofort unterbrochen und die Passagiere wurden zum Verlassen des Mittelstreckenjets aufgefordert. Die 9H-QAH sollte eigentlich als FR2907 nach Fuerteventura fliegen. Das war – aufgrund des Boden-Vorfalls – nicht möglich. Diese Boeing 737-800 wurde im Anschluss von Technikern untersucht und Beschädigungen wurden behoben. Am Abend des 18. Dezember 2021 überstellte Malta Air das betroffene Flugzeug als FR15 nach Berlin-Brandenburg. Seit 19. Dezember 2021 ist die 9H-QAH wieder im aktiven Liniendienst. Der „Comeback“-Flug wurde als FR146 nach London-Stansted durchgeführt.

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Ryanair eröffnet neuen Flugzeugwartungsbetrieb in Sevilla

Ryanair eröffnete gestern einen neuen, erweiterten Wartungsbetrieb am Flughafen Sevilla. Damit werden weitere Investitionen in der Region getätigt und 250 Arbeitsplätze geschaffen, darunter lizenzierte Ingenieure, Mechaniker und Hilfskräfte – bis zum Jahr 2023 werde Ryanair eigenen Angaben zufolge damit 500 Mitarbeiter vor Ort beschäftigen. Der europäische Low-Coster ist seit 2019 in der spanischen Stadt tätig und hat seither mehr als 30 Millionen Euro in diese Wartungseinrichtung mit 5 Hallen gesteckt. „Als größte Fluggesellschaft in Spanien freut sich Ryanair, ihr erweitertes Wartungszentrum in Sevilla zu eröffnen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 30 Millionen Euro und 500 Arbeitsplätze, was das anhaltende Engagement von Ryanair in Spanien und der Region Andalusien unterstreicht. Diese hochmoderne Anlage ist eine umweltfreundliche Einrichtung der Spitzenklasse, mit der Ryanair als Europas umweltfreundlichste Fluggesellschaft die CO2-Emissionen weiter senken will. Mit dieser hochmodernen Einrichtung und vier stationierten Flugzeugen für den Sommer 2022, die 53 Strecken in 13 Länder bedienen, unterstützen wir den Airport“, so Ryanair-CEO Eddie Wilson.

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Ryanair kündigt Wien-Genua an

Die Billigfluggesellschaft Ryanair kündigt die Aufnahme einer neuen Flugverbindung zwischen Wien und dem italienischen Genua an. Diese soll 2. Juni 2022 zweimal wöchentlich bedient werden. Die operative Durchführung soll durch die maltesische Tochtergesellschaft Lauda Europe erfolgen. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag jeweils vormittags geflogen werden soll. „Wir freuen uns, diese neue Strecke nach Genua in den österreichischen Sommerflugplan 2022 aufzunehmen und unseren Kunden damit ein weiteres tolles europäisches Reiseziel für ihren lang ersehnten Sommerurlaub anbieten zu können“, so Jason McGuinnes, Director of Commercial bei Ryanair.

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Eurowings-Chef Bischof rechnet mit Pleitewelle

Eurowings-Geschäftsführer Jens Bischof rechnet damit, dass es in Europa demnächst zu einer Airline-Pleitewelle kommen könnte. Hintergrund seiner Ansicht nach unter anderem, dass Hilfskredite, die gewährt wurden, zurückbezahlt werden müssen. Dies könnte für mache Fluggesellschaften schwierig werden. Im Podcast des Tagesspiegels führt der Manager gegen Ticketpreise des Mitbewerbers Ryanair unter anderem aus, dass derzeit der Preis nicht das einzige Kriterium wäre. Sicherheit und Gesundheit würden momentan alles schlage, „auch den Preis“, so Bischof. Indirekt kritisiert er auch den Flughafen Berlin-Brandenburg, denn der Eurowings-Chef sagte unter anderem: „“Wenn Berlin mal besser funktioniert und auch betrieben wird werden wir auch im Osten Gas geben“. Generell sieht er den von ihm geleiteten Carrier mit den bestehenden Stützpunkten in Deutschland gut aufgestellt. Ryanair bereite jedenfalls keine Sorgenfalten.

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Ryanair wünscht Eurowings in Wien „Auf Wiedersehen“

Die Ryanair Group poltert in Wien erneut gegen den Mitbewerber Austrian Airlines und wünscht nun auch deren Schwestergesellschaft Eurowings „Auf Wiedersehen“. Man wirft den beiden Lufthansa-Töchtern ohne Nennung näherer Quellen vor, dass diese „tausende Arbeitsplätze abbauen“ würden. Gleichzeitig behauptet der irische Lowcoster, dass man in Wien „über 200 neue, gut bezahlte Arbeitsplätze für Piloten, Kabinenpersonal und Ingenieure hier in Wien“ schaffen würde. Grund hierfür soll die Stationierung von fünf zusätzlichen Maschinen sein. Bislang hat sich die Ryanair Group jedoch nicht dazu geäußert, ob diese von Lauda Europe, Buzz, Malta Air oder Ryanair DAC betrieben werden sollen. Derzeit unterhalten die polnische Buzz und die maltesische Lauda Europe Bases in Wien. Jene der Ryanair DAC wurde im Herbst des Vorjahres geschlossen und durch eine von Buzz ersetzt. Lauda Europe setzt für Ryanair den Maschinentyp Airbus A320 ein. Die polnische Konzernschwester fliegt mit Boeing 737-800, die die Farben des Auftraggebers tragen. Andreas Gruber, Ryanair, wird in der Medienmitteilung mit folgenden Worten zitiert: „Die Ankündigung des Rückzugs von Eurowings aus Wien in dieser Woche, eine Woche nach der Entscheidung der AUA, über 500 Flüge im Dezember zu streichen, zeigt, dass Wien und der österreichische Tourismus sich nicht auf die stark staatlich geförderte Lufthansa Group oder ihre Tochtergesellschaften verlassen können. Obwohl die Lufthansa Group und ihre Tochtergesellschaften AUA und Eurowings rund 600 Millionen Euro an staatlichen Beihilfen vom hart arbeitenden österreichischen Steuerzahler erhalten haben, streichen sie weiterhin Strecken und Kapazitäten, reduzieren den Verkehr und bauen Arbeitsplätze ab. Während die staatlich subventionierte Lufthansa in Wien kürzt,

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Malta Air stationiert zwei Boeing 737-800 in Nürnberg

Die Ryanair-Tochter Malta Air wird im Sommerflugplan 2022 zwei Boeing 737-800 auf dem Flughafen Nürnberg stationieren. Gleichzeitig sollen ab dem bayerischen Airport 13 neue Strecken aufgenommen werden. Nürnbergs Flughafenchef Michael Hupe bezeichnet die Entscheidung des Lowcost-Konzerns als „Meilenstein auf dem Weg zur Rückkehr auf unseren Erfolgskurs“. Derzeit plant die Ryanair Group insgesamt 27 Ziele ab Nürnberg anzubieten. Überwiegend erfolgt die operative Durchführung durch Malta Air. Von Palma de Mallorca und Zadar aus kommen auch Airbus A320 der Konzernschwester Lauda Europe zum Einsatz. Die Budapest-Strecke wird von der polnischen Buzz bedient. „Die Eröffnung unserer neuen Basis in Nürnberg generiert 13 neue Flugverbindungen – insgesamt 27 – und sorgt für eine bessere Anbindung, die den Tourismus und das Wachstum in der Region fördern und ihr hilft, sich von der Pandemie zu erholen. Diese Investition in Höhe von 200 Millionen US-Dollar wird nicht nur die Wirtschaft durch die Förderung des Tourismus ankurbeln, sondern auch mehr als 60 direkte Arbeitsplätze und fast 1.000 Arbeitsplätze in der Region schaffen. Ein effizienter Betrieb und wettbewerbsfähige Flughafenentgelte bilden die Grundlage, auf der Ryanair ein langfristiges Verkehrswachstum und eine bessere Anbindung erreichen kann. Wir haben eng mit unseren Partnern am Flughafen Nürnberg zusammengearbeitet, um dieses Wachstum zu sichern und die Dienstleistungen für diejenigen zu verbessern, die in der Region leben, arbeiten oder sie besuchen möchten“, erklärt Ryanair-DAC-Geschäftsführer Eddie Wilson. Die Ryanair-Sommerstrecken auf einen Blick: Banja Luka neu Sofia neu Tallinn neu Chania (Kreta) neu Korfu Thessaloniki London Dublin neu Bari Bologna Cagliari (Sardinien) neu Neapel Palermo Venedig neu

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Zagreb: Ryanair kündigt Bratislava und Korfu an

Die Ryanair Group will auch im kommenden Jahr mit der Tochter Lauda Europe in Zagreb expandieren. Mit Bratislava und Korfu wurden die ersten beiden neuen Strecken für das Jahr 2022 angekündigt. Ab 27. März 2022 sollen zwei wöchentliche Rotationen zwischen den Hauptstädten der Slowakei und Kroatiens durchgeführt werden. Zum Einsatz kommen Boeing 737-800 der polnischen Buzz, die in Bratislava stationiert sind. Geflogen werden soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag. Mit Fluggerät von Lauda Europe will man ab 4. Juni 2022 zwischen Zagreb und Korfu fliegen. Derzeit ist geplant, dass zwei wöchentliche Umläufe, jeweils an Dienstagen und Samstagen, durchgeführt werden sollen. Zum Einsatz kommen Maschinen des Typs Airbus A320. Derzeit sind drei Flugzeuge dieses Typs, betrieben von der maltesischen Lauda Europe, in Zagreb stationiert. Die Konzernschwestern Ryanair DAC, Buzz und Malta Air fliegen von anderen Bases heraus in die kroatische Hauptstadt hinein. Hinsichtlich der Frequenzen und der Kapazität hat die Ryanair Group den Platzhirsch Croatia Airlines mittlerweile überholt.

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Sommer 2022: Lauda Europe stationiert drei A320 in Zadar

Die Ryanair Group plant im Sommer 2022 weitere Destinationen ab Zadar anzubieten. Vor Ort unterhält man eine saisonale Lauda-Europe-Basis. Neu wird man unter anderem nach Sofia und Helsinki fliegen. Die Hauptstadt Finnlands soll ab 3. Juni 2022 mit Airbus A320 angeflogen werden. Derzeit sind zwei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Montag und Freitag durchgeführt werden sollen, geplant. Die Durchführung dieser Flüge erfolgt durch Lauda Europe. Bereits ab dem 27. März 2022 soll zweimal pro Woche zwischen Sofia und Zadar geflogen werden. Geplant ist momentan, dass Airbus A320 von Lauda Europe an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag zum Einsatz kommen. Im Sommerflugplan 2022 sind ab der kroatischen Stadt auch Neuaufnahmen zu den Zielen Rom-Fiumicino, Newcastle, Stockholm-Arlanda, Turin, Nürnberg, Bournemouth, Birmingham, Bordeaux und Pisa vorgesehen. Ab Österreich wird Lauda Europe wieder von Wien aus nach Zadar fliegen. Von Deutschland aus fliegt man gemeinsam mit der Konzernschwester Malta Air in die kroatische Küstenstadt. Derzeit sind Flüge ab Berlin, Bremen, Weeze, Hamburg, Karlsruhe/Baden-Baden, Köln/Bonn, Memmingen und Nürnberg geplant. Die Anzahl der von Lauda Europe in Zadar stationierten Airbus A320 wird im Sommerflugplan 2022 Unternehmensangaben nach auf drei Stück erhöht. Unverändert werden auch die Konzernschwestern Ryanair DAC, Ryanair UK, Malta Air und Buzz von anderen Bases heraus die kroatische Küstenstadt ansteuern.

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Sommerflugplan: Ryanair fliegt von Bremen nach Wien

Die irische Fluggesellschaft Ryanair verbindet ab dem 28. März des nächsten Jahres den Bremer Airport viermal wöchentlich mit der österreichischen Hauptstadt. „Mit der hohen Frequenz auf der Direktverbindung nach Wien sprechen wir nicht nur Städtereisende, sondern auch die Nordwestdeutsche Wirtschaft an. Ich freue mich, dass Ryanair diese wichtige Strecke ab Bremen in ihr Portfolio aufgenommen hat“, so Flughafen-Geschäftsführer Elmar Kleinert zur neuen Destination. Im aktuellen Winterflugplan bietet Ryanair fünf Strecken ab Bremen an: London, Vilnius, Alicante, Málaga und Mallorca. Im kommenden Sommerflugplan gibt es dann als Ziel ab Bremen Wien, Alicante, London, Kreta, Porto, Vilnius und Zadar.

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