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Malta Air sucht Kabinenpersonal in Deutschland

Die Fluggesellschaft Malta Air ist auf der Suche nach neuem Kabinenpersonal für die deutschen Bases. Der Carrier ist im Auftrag der Konzernmutter Ryanair tätig. Aufgrund des Umstands, dass Crewlink mit der Rekrutierung beauftragt ist, kann man davon ausgehen, dass es sich um Positionen in Leiharbeit handelt. Die Ryanair Group teilte in diesem Zusammenhang mit, dass man den Vertrag mit Crewlink erneuert habe. Dieses Unternehmen führt Schulungen für die Firmengruppe unter anderem in Frankfurt-Hahn, London-Stansted, Dublin, Bergamo und Wien durch. Der Lowcoster ist der Ansicht, dass man in Deutschland aufgrund der Einflottung der Boeing 737 Max 200 zusätzlichen Personalbedarf für den Sommer 2022 hat. „Wir freuen uns, diese Stellen für das Kabinenpersonal bekannt zu geben. Die Stellen bei Malta Air sind sowohl in Deutschland als auch in anderen Ryanair-Basen in ganz Europa und Großbritannien verfügbar, da wir die Auslieferung der Flugzeuge für den Sommer 2022 vorbereiten und dabei mit Crewlink, unserem Partner für die Einstellung von Kabinenpersonal, zusammenarbeiten. Diese spannenden Möglichkeiten bieten Bewerbern die Chance, sich die besten Cabin Crew Jobs in der Luftfahrt zu sichern und bei Europas größter Airline-Gruppe zu arbeiten, wo harte Arbeit mit schnellen Karrieremöglichkeiten belohnt wird“, so Ryanair HR-Manager Mark Duffy.

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EU-Kommission winkt Condor-Staatshilfe erneut durch

Die EU-Kommission gab erneut grünes Licht für die Condor-Staatshilfe. Das Gericht der Europäischen Union hatte die Bewilligung zuvor gekippt, jedoch den Wettbewerbshütern die Möglichkeit zur Nachbesserung der Begründung eingeräumt. Konkret wurde eine Beihilfe in der Höhe von 525 Millionen Euro durchgewunken. Zuvor hatte Condor bereits Kredite von rund 550 Millionen Euro erhalten. Ryanair klagte gegen die Bewilligung der staatlichen Hilfsgelder und obsiegte in erster Instanz. Die EU-Kommission besserte die Begründung nun nach. Laut Mitteilung der Behörde wurde das Urteil berücksichtigt und nun der tatsächliche Schaden, der durch die Corona-Pandemie entstanden ist, als Grundlage verwendet. Was darüberhinaus geht muss Condor samt Zinsen zurückführen. Gänzlich ausgestanden ist die Causa noch nicht, denn gegen den nachgebesserten Beschluss der EU-Kommission könnten Mitbewerber erneut Rechtsmittel ergreifen. Es gilt als durchaus wahrscheinlich, dass Ryanair diesen Schritt setzen wird.

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Rabattbetrug: Ryanair fordert zur Direktbuchung auf

Ryanair verdeutlicht noch einmal die Wichtigkeit direkter Buchungen, nachdem es weitere Hinweise auf verbraucherfeindliche Praktiken bestimmter Online-Reisebüros gegeben hat. Zu groß sei das Risiko betrügerischer Machenschaften im Netz. Der irische Low-Coster wurde von Kunden über eine betrügerische „Rabatt“-Masche informiert, bei der Kunden „ermäßigte“ Ryanair-Flüge über eine betrügerische Online Travel Agency buchen, der in keiner Verbindung zu Ryanair steht. Die Plattform verwende die Zahlungsdaten des Kunden, um die Flugbuchung zu sichern, und speichere diese anschließend, um sie zu einem späteren Zeitpunkt missbräuchlich zu verwenden, so das Unternehmen. „Dieser jüngste OTA-Betrug ist ein weiterer Grund, warum Passagiere immer direkt buchen sollten. Online-Reisebüros verkaufen unsere Flüge, haben dazu aber keine geschäftlichen Vereinbarungen mit uns, und jedes Screen Scraping unserer Website verstößt gegen die Nutzungsbedingungen von www.ryanair.com. Als Reaktion darauf haben wir Anfang des Jahres das Verifizierungs-Siegel auf der Ryanair-Website und -App eingeführt, um Kunden dabei zu helfen, die Fallstricke bei Buchungen über Online-Reisebüros zu vermeiden, die oft überhöhte Preise verlangen und möglicherweise falsche Kundeninformationen bereitstellen, was Ryanair daran hindert, direkt mit seinen Fluggästen zu arbeiten“, informiert Dara Brady, Marketingdirektor bei Ryanair.

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Ryanair-Tickettiefstpreise: Gewerkschaft Vida übt scharfe Kritik

Die Gewerkschaft Vida spart bekanntlich nicht mit Kritik. Diesmal erwischt es den Low-Coster und dessen Preispolitik. Die irische Ryanair hat bekannt gegeben, dass die Ticketpreise der Airline unter dem Vorkrisenniveau liegen.  „Anstatt weiterhin Tickets zu Dumpingpreisen auf den Markt zu werfen, sollten Ryanair und Co. endlich faire Gehälter zahlen“, kritisiert Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt der Gewerkschaft, die mitarbeiterverhöhnende Preispolitik von Ryanair. Während die Europäische Union über mehr Nachhaltigkeit spricht, würden Billig-Airlines wieder mit absurd billigen Preisen zu einem Kaffeehausaufenthalt in einem anderen europäischen Land locken. „Abgesehen davon, dass diese Preise dem Klima nicht guttun, verursachen Billig-Airlines durch ihre Lohndrückereien in ganz Europa soziale Verwerfungen“, so Liebhart weiter.   Noch kurz vor Beginn der Corona-Pandemie 2020, inmitten des Laudamotion-Skandals, habe das Klimaschutzministerium von Ministerin Gewessler tatkräftig gegen Dumpingspiele vorzugehen gelobt. „Heute müssen wir feststellen, dass diese Hausaufgaben nicht erledigt wurden. Keine einzige Maßnahme wurde gegen Dumpingspiele in der Luftfahrt ergriffen“, so der Fachbereichs-Vorsitzende und weist darauf hin, dass nicht einmal das Leuchtturmprojekt „faire Mindestticketpreise“ umgesetzt wurde.  Die Situation müsse sich ändern. In einem ersten Schritt müsse dringend die Betriebsratsgründung bei paneuropäischen Airlines, die in Österreich eine Basis betreiben, ermöglicht werden und das Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz an die besonderen Bedürfnisse der Luftfahrt angepasst werden. „Außerdem sind die Kontrollinstanzen wie die Finanzpolizei oder das Verkehrsarbeitsinspektorat endlich mit den ausreichenden personellen Ressourcen auszustatten, damit sie ihren Kontrollaufgaben auch bei den Airlines nachkommen können“, schließt Liebhart.

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Ryanair: Spanisches Höchstgericht kippt Gepäck-Klausel

Ein kleingedruckter Absatz auf den Tickets ermöglichte es dem Low-Coster, aus Sicherheitsgründen Gepäck auf einen anderen Flug zu laden. Dieses Vorgehen untersuchten die Obersten Richter auf Initiative der Verbraucherschützer Organización de Consumidores y Usuarios (OCU).  Die Entscheidung des Gerichts dürfte der Fluggesellschaft überhaupt nicht gefallen. Dieses erklärte die Bestimmungen nämlich für nichtig. Begründend geben die Richter zu Protokoll, dass die Anordnungen zu allgemein und unklar formuliert wurden. Mit dem Ergebnis, dass der Carrier willkürlich Gepäckstücke von einem Flieger in den nächsten jagen kann, ohne wirklich begründen zu müssen. Das berichtet simpleflying.com. Diese (abstrakte) Missbrauchsanfälligkeit laufe dem allgemein anerkannten Transparenzgebot – eine Vertragsbestimmung muss klar und verständlich verfasst sein – zuwider. Der Kunde muss wissen, auf welche konkrete Geschäftsbedingungen er sich einlässt – welche Konsequenzen also wann drohen. Für den Vertragspartner müssen sich Rechte und Pflichten klar ergeben.

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Lauda baut in Zagreb aus – Ryanair kassiert Korb in Tuzla

Die von Lauda Europe betriebene Ryanair-Basis in Zagreb soll im Dezember 2021 weiter ausgebaut werden. Der Konzern kündigt zahlreiche neue Strecken, darunter auch Basel, an. Diese sollen schrittweise ab 1. Dezember 2021 aufgenommen werden. Zu den neuen Routen zählen: Manchester, Malaga, Dublin, Thessaloniki, Basel, Eindhoven, Paphos, Luqa und Neapel. Diese sollen überwiegend mit Airbus A320 von Lauda Europe bedient werden. Zum Start der Basis werden zwei Flugzeuge dieses Typs fix in der kroatischen Hauptstadt stationiert. Weiters fliegen die Konzernschwestern Ryanair DAC, Malta Air und Buzz von anderen Bases her nach Zagreb hinein. Mit den Maschinen von Lauda Europe baut Ryanair in Zagreb und Zadar je eine neue Basis auf. Weiters wird auf dem britischen Flughafen London-Stansted künftig ebenfalls die Airbus-fliegende Tochtergesellschaft tätig sein, berichtet Aviation Direct. Ryanair kassiert Korb in Tuzla Während der irische Lowcoster in Kroatien fulminante Ankündigen machen kann, läuft es in Tuzla gelinde gesagt suboptimal. Die Regionalregierung setzt lieber auf den Mitbewerber Wizz Air und weigerte sich mit Ryanair einen entsprechenden Vertrag zu unterschreiben. Dieser hätte es ermöglicht, dass neue Strecken – beispielsweise nach Karlsruhe/Baden-Baden und Weeze – aufgenommen werden können. Auch Malta, Stockholm und Memmingen waren geplant. Nach dem negativen Bescheid der Regionalregierung wurde der Verkauf von Tickets umgehend eingestellt. Auch der Chef des Airports, Esed Mujačić, musste zwischenzeitlich abtreten, berichtet Ex-Yu-Aviation.com. Wizz Air hingegen erhielt die für die ab Tuzla geplante Expansion notwendigen Genehmigungen. Aus welchem Grund diese Ryanair verweigert wurde, teilte die Regionalregierung der Region Tuzla nicht mit. Mit jener in Banja-Luka konnte der

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Lauda Europe kündigt Basis in London-Stansted an

Die Fluggesellschaft Lauda Europe wird auf dem Flughafen London-Stansted eine weitere Basis eröffnen. Derzeit unterhält man solche in Wien, Palma de Mallorca, Zagreb und Zadar. Gesucht werden Airbus A320-Piloten mit Arbeitserlaubnis des Vereinigten Königreichs. Nach Zadar und Zagreb handelt es sich um die dritte neue Basis, die Lauda Europe heuer eröffnet. Vor Ort werden mehrere Airbus A320 stationiert, die im Auftrag der Ryanair DAC fliegen werden. An diesem Airport sind auch Flugzeuge von Ryanair UK und Ryanair DAC stationiert. Derzeit sucht Lauda Europe für die künftige Basis Stansted Piloten und Erste Offiziere. Das OCC soll bereits im August 2021 durchgeführt werden. Aufgrund des Brexits darf die maltesische Fluggesellschaft ab UK nur Ziele in der Europäischen Union ansteuern. Domestic und andere Staaten sind tabu. Hierfür rief Ryanair den UK-Ableger Ryanair UK ins Leben.

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NUE: London wieder nonstop erreichbar

Der Low-Coster nimmt die Verbindung nach London-Stansted wieder auf: Am Wochenende startete nach mehrmonatiger Pause der erste Flug ab Nürnberg. Vorerst wird damit die Nonstop-Route jeweils dienstags und samstags angeflogen. Vor der Pandemie im Jahr 2019 nutzten fast 200.000 Passagiere diese Verbindung, die Passagierzahl hatte sich innerhalb von zehn Jahren verdoppelt. Damit zählt London für die Menschen und die Wirtschaft der Metropolregion Nürnberg zu den wichtigsten Flugzielen und war bis 2019 die nachfragestärkste Metropole für Flugreisende ab NUE. Das gilt ebenso für Gäste aus dem Vereinigten Königreich. Allein 2019 verzeichnete die Stadt Nürnberg 39.000 Gästeankünfte aus dem Vereinigten Königreich.  Ryanair startet diesen Sommer zu insgesamt sechs Zielen ab Nürnberg: Neben London sind das die griechischen Ziele Thessaloniki und Korfu sowie das italienische Palermo. Außerdem geht es nach Alicante und Palma de Mallorca in Spanien.

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Hahn-Streit: Lufthansa verliert Verfahren endgültig

Der Europäische Gerichtshof hat unter der Geschäftszahl C-453/19P eine Klage von Lufthansa gegen Beihilfen am Flughafen Frankfurt Hahn sowie Vereinbarungen mit Ryanair über Gebühren endgültig abgewiesen. Das Verfahren zieht sich seit dem Jahr 2014 hin. Damals brachte Lufthansa eine Klage gegen die Bewilligung der EU-Kommission für Beihilfen, die Fraport, Rheinland-Pfalz und Hessen an den Hahn ausbezahlt haben, ein. Im Jahr 2019 entschied das Gericht der Europäischen Union, dass das Rechtsmittel unzulässig ist, da Lufthansa mangels Nutzung des Flughafens Frankfurt-Hahn gar keine Parteienstellung habe. Diese Ansicht bestätigte nun der EuGH, wodurch der Kranich das Verfahren endgültig verloren hat.

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Irland: Ryanair vereitelt PSO-Strecke im Inland

Im Nachgang der Pleite der Regionalfluggesellschaft Stobart Air kündigt der Lowcoster Ryanair an, dass man ab 28. Juli 2021 die Inlandsstrecke zwischen Dublin und Kerry aufnehmen wird. Der Ticketverkauf wurde bereits eingeleitet. Vormals wurde diese Route von Stobart Air unter Inanspruchnahme von PSO-Subventionen bedient. Ryanair wird diese auf kommerzieller Basis, also ohne Unterstützungen, bedienen. Damit macht man eine entsprechende Ausschreibung der Regierung überflüssig, da PSO-Förderungen nur auf Strecken vergeben werden dürfen auf denen es keinen marktwirtschaftlichen Betrieb gibt. Ryanair will die Domestic-Strecke vorerst einmal täglich bedienen. Per 1. September 2021 ist eine Aufstockung auf den doppelten Tagesrand angekündigt. Die Aufnahme der neuen Route stellt auch den neuen Höhepunkt eines Zwists, den der Billigflieger und die irische Regierung öffentlich austragen, dar. Der Lowcoster wirft vor, dass die Staatsführung zu wenig für die Luftfahrt unternehmen würde und fordert niedrigere Flughafengebühren. Seitens der Regierung ist man nicht wirklich erfreut, dass sich Ryanair auf die einstige PSO-Strecke „setzt“, denn Anschlüsse an das Streckennetz der Aer Lingus gibt es nicht.

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