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Lauda Europe erhält maltesisches AOC

Lauda Europe nimmt weiter Form an: Die Ryanair-Tochter hat die maltesische Betriebserlaubnis (AOC) erhalten.  Im offiziellen Register ist davon aber noch nichts zu sehen. Dies werde in den nächsten Tagen nachgeholt, wie das Nachrichtenportal „CH-Aviation“ berichtet. Und dann geht es Schlag auf Schlag. Denn wie aus einem internen Schreiben hervorgeht, soll der Neo-Carrier die Bases Wien und Düsseldorf übernehmen. Diese werden momentan von der österreichischen Laudomotion GmbH betrieben. Stand jetzt wurden schon drei Airbus A320 in Malta registriert. Dabei handelt es sich um Maschinen, die vorher von Lauda betrieben wurden. Weitere sollen noch folgen.

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Klagenfurt: Ryanair ist mal wieder weg

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wird den Flughafen Klagenfurt am Freitag vorläufig letztmalig anfliegen und sich erneut aus Kärnten zurückziehen. Zuletzt bediente man Palma de Mallorca, wobei die Route ursprünglich unter der Marke Lauda angekündigt wurde. Hintergrund der vorzeitigen Einstellung ist, dass die Buchungszahlen, die dem Vernehmen ohnehin aufgrund der Corona-Pandemie schwach waren, aufgrund der für die Balearen ausgesprochenen Reisewarnung nochmals drastisch zurückgegangen sind. Ob die Ryanair Group ein drittes Comeback am Flughafen Klagenfurt vollziehen wird, ist derzeit völlig unklar.

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Erster Lauda-A320 trägt maltesische Registrierung

Der Airbus A320 mit der bisherigen Registrierung OE-LMG, betrieben von Lauda, ist nun kein „Österreicher“ mehr, sondern wurde als 9H-LMG ein „Maltese“. Es handelt sich um die erste Maschine, die zur neugeründeten Lauda Europe Ltd. wechselt. Die maltesische Registrierung wurde im Technikbetrieb auf dem Flughafen Wien-Schwechat angebracht. Weitere Maschinen folgen in den nächsten Tagen und Wochen, denn am 15. September 2020 wird die Lauda Europe Ltd. den Betrieb der Bases Wien und Düsseldorf übernehmen. Bereits ab 13. September 2020 sind Flüge zwischen Palma de Mallorca und Memmingen geplant. Ryanair informierte bereits Fluggäste per E-Mail und machte dies im Reservierungssystem ersichtlich. Die österreichische Laudamotion GmbH hatte zuletzt 28 Flugzeuge des Typs Airbus A320 im von Austro Control geführten Register eingetragen. Dabei handelt es sich um nachstehende Maschinen: OE- Herstellerbezeichnung Seriennummer IBJ A320-232 3259 IHD A320-232 3270 IHH A320-232 2502 IHL A320-232 3105 LMB A320-232 2859 LMC A320-214 3063 LMG A320-232 4603 LMH A320-214 5015 LMI A320-214 5081 LMJ A320-214 5140 LMP A320-214 3616 LOA A320-214 3147 LOB A320-232 2928 LOI A320-214 2994 LOJ A320-232 2288 LOM A320-232 2984 LON A320-214 3048 LOO A320-214 3027 LOP A320-232 1566 LOQ A320-214 3131 LOR A320-214 3206 LOS A320-214 3153 LOT A320-232 2522 LOU A320-214 3132 LOW A320-233 2252 LOX A320-214 3272 LOY A320-232 2161 LOZ A320-232 2838

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Malta-Air-Piloten bangen um Kurzarbeitergeld

Den in Deutschland stationierten Piloten der Fluggesellschaft Malta Air wurde das Kurzarbeitergeld gestrichen. Die Bundesagentur für Arbeit stellte ursprünglich einen positiven Bescheid aus, revidierte jedoch nachträglich die Entscheidung. Die Vereinigung Cockpit und der Geschäftsführer der Ryanair-Tochter gaben nun eine gemeinsame Medienmitteilung heraus. „Es ist ein trauriger Tag für die deutschen Piloten, die sicher das Gefühl haben, dass ihre Regierung ihnen den Rücken zugekehrt hat, angesichts der Nachricht, dass sie ihre Entscheidung zur Gewährung von Kurzarbeiterleistungen für lokale deutsche Piloten, die deutsche Steuern und die deutsche Sozialversicherung zahlen, rückgängig macht In einer Zeit, in der andere Fluggesellschaften staatliche Beihilfen in Milliardenhöhe erhalten, sollte die deutsche Regierung Piloten bei Malta Air nicht im Stich lassen, indem sie Sozialversicherungsleistungen verweigert. Die Covid-19-Krise hat der Luftfahrtindustrie extrem zugesetzt und obwohl wir hart daran gearbeitet haben, die Arbeitsplatzverluste bei deutschen Piloten so gering wie möglich zu halten, brauchen die Piloten die Unterstützung ihrer Regierung in Form dieser Leistungen. Malta Air ist einer der größten Arbeitgeber im Luftverkehr in Deutschland mit über 1.000 Piloten und Crew-Mitgliedern an unseren deutschen Stützpunkten. Es ist wichtig, dass sich die deutsche Regierung für den Schutz dieser wichtigen Arbeitskräfte einsetzt und die außerordentlichen Herausforderungen berücksichtigt, denen die Luftfahrtindustrie derzeit gegenüber steht. Gemeinsam mit der Vereinigung Cockpit fordern wir sowohl die Kölner Agentur für Arbeit als auch die Bundesregierung auf, diese diskriminierende Nichtgewährung der Unterstützung zu beenden“, so David Diarmuid O’Conghaile, CEO von Malta Air. Die Vereinigung Cockpit und die Geschäftsleitung des Carriers fordern nun die Bundesagentur für Arbeit und die deutsche

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Lauda Europe ab Mitte September 2020 in der Luft

Die maltesische Ryanair-Tochter Lauda Europe Ltd. wird ihren Flugbetrieb Mitte September 2020 aufnehmen. Geflogen wird mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320. Dabei handelt es sich um jene Flugzeuge, die momentan von der österreichischen Laudamotion GmbH betrieben werden. Aus internen Schreiben geht hervor, dass Lauda Europe die Bases Wien und Düsseldorf am 15. September 2020 übernehmen wird. Ab diesem Tag sind jene Mitarbeiter, die bislang für Laudamotion GmbH in Direktanstellung oder aber über die Leiharbeitsfirma Crewlink gearbeitet haben, Beschäftigte der Lauda Europe Ltd. Dies setzt allerdings voraus, dass die Zustimmung zum Arbeitgeberwechsel erteilt wurde. Dem Vernehmen nach sollen nur wenige ihr „I accept“ übermittelt haben. Einige Passagiere haben bereits von Ryanair ein offizielles Anschreiben per E-Mail erhalten. In diesem informiert man darüber, dass die Durchführung der gebuchten Flüge durch das Konzernmitglied Lauda Europe erfolgen wird. Die Basis Palma de Mallorca wird bereits ab 13. September 2020 unter dem maltesischen AOC fliegen. Beispielsweise sind Flüge auf der Memmingen-Strecke ab diesem Tag als „operated by Lauda Europe“ gekennzeichnet und die Reisenden wurden bereits per E-Mail entsprechend informiert. In den nächsten Tagen wird Lauda daher die Umregistrierung der aus 28 Airbus A320 bestehenden Flotte beginnen. Umlackierungen sind dem Vernehmen nach nicht geplant. Optisch sichtbar für die Passagiere wird künftig eine 9H-Registrierung anstatt der bisherigen OE-Registrierung auf dem Rumpf sein. In weiterer Folge soll die österreichische Laudamotion GmbH geschlossen werden. Welche Auswirkungen der 15. September 2020 auf die Basis Stuttgart haben wird und wann die Laudamotion GmbH ihren Flugbetrieb vollständig an Lauda Europe Ltd. übergeben

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Ryanair: Buchungslage in Irland „furchtbar“

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat offenbar ausgerechnet im Heimatmarkt Irland ein Absatzproblem. Konzernchef Michael O’Leary erklärte in einem Interview, dass die Buchungszahlen im Inselstaat furchtbar wären. Dies führt er auch auf die durchaus sehr strengen Quarantänebestimmungen zurück. In Deutschland und Italien hingegen verzeichnet Ryanair eine wachsende Nachfrage, die er auf die kostenfreien Testungen nach der Rückkunft zurückführt. Die verschiedensten Reiseeinschränkungen und komplizierten Einreisebestimmungen vieler europäischer Staaten hält Michael O’Leary würden die gesamte Airline-Branche schwer treffen. Indes erklärte Betriebsleiter Neal McMahon in einem Gespräch mit Reuters, dass der ursprünglich vorgesehene Personalabbau kleiner ausfallen wird. Grund dafür ist, dass man sich in zahlreichen Ländern auf Sparpakete einigen konnte. Mit Stand vom 21. August 2020 hätten konzernwert 97 Prozent der Piloten und 90 Prozent des Kabinenpersonals die so genannten Paycuts und Änderungen an ihren Arbeitsverträgen akzeptiert. Im Mai 2020 sagte Michael O’Leary, dass Ryanair höchstwahrscheinlich rund 3.000 Mitarbeiter des fliegenden Personals abbauen muss. Konkret sagte er auch, dass es jene treffen werde, die den Änderungen und den damit verbundenen Lohnkürzungen, die durchaus 20 Prozent ausmachen, nicht zustimmen. So geschehen auch bei der Tochtergesellschaft Lauda: Sämtliche fliegenden Mitarbeiter, die in Österreich ihre Zustimmung zum neuen Kollektivvertrag nicht erteilt haben, wurden gekündigt. Bei dieser Gelegenheit fuhr man auch gleich mit dem „Eisenbesen“ durch die Verwaltung und trennte sich auch in diesem Unternehmensbereich von vielen Beschäftigten. Lauda kündigte auch in Düsseldorf alle Mitarbeiter, die nicht mit „I accept“ geantwortet haben und dem Vernehmen nach auch weitere. In Stuttgart wurde allen Beschäftigten der „blaue Brief“ geschickt und absurderweise

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Memmingen: Ryanair nimmt Lappeenranta auf

Der Flughafen Memmingen bekommt ein neues Reiseziel – und zwar im hohen Norden. Ab Ende Oktober steht die finnische Stadt Lappeenranta auf dem Flugplan. Ryanair wird sie zwei Mal pro Woche nonstop mit Memmingen verbinden. „Das ist ein wichtiges Zeichen in dieser Zeit. Wir stemmen uns gegen den Trend und bekommen ein neues Flugziel.“ Das unterstreiche das Potential des Flughafen Memmingen, der selbst in der Corona-Krise weit geringere Einbußen als viele andere Airports hinnehmen muss. Die neue Verbindung biete zudem den Wintersportgebieten im Allgäu und in den angrenzenden Alpenregion die neue attraktive Zielgruppe finnischer Wintersportler“, so Flughafen-Geschäftsführer Ralf Schmid.

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Flugbegleiter warnen: Corona-Schutz ist mangelhaft

Bereits vor einigen Wochen beklagte sich die spanische Gewerkschaft über nicht der lokalen Gesetzeslage entsprechende Schutzmasken, die dem Lauda-Personal der Basis Palma de Mallorca zur Verfügung gestellt werden. Nun wurde bekannt, dass es auch an den anderen Stationen der Ryanair-Tochter an Schutzausrüstung mangelt.  So wurde das fliegende Personal in Düsseldorf gar aufgefordert, dass wenn man Einmalhandschuhe oder Desinfektionsmittel haben möchte, dieses selbst kaufen soll. Erst nach erheblichem Druck zahlreicher Flugbegleiter wurde angekündigt, dass man Gummihandschuhe aus Palma de Mallorca einfliegen lassen werden. Angekommen sind diese bislang nicht. Einziger Lichtblick der Beschäftigten: Zu Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 stand das Unternehmen in der Kritik, dass man keine Seife in den Toiletten der A320 hatte. Mehrere Lauda-Flugbegleiter verschiedener Bases meinten, dass man nun definitiv ausreichend Flüssigseife habe und auch große Vorräte vorhanden sind. Eimalhandschuhe und Desinfektionsmittel für das Personal sind allerdings nur sehr spärlich bzw. teilweise gar nicht vorhanden, so das Kabinenpersonal. Besonders besorgt zeigen sich Flugbegleiter der Lauda-Bases Düsseldorf und Stuttgart über den laxen Umgang der lokalen Gesundheitsbehörden und ihres Arbeitgebers, wenn Passagiere positiv auf das Coronavirus getestet wurden. In Deutschland können sich Reisende nach der Ankunft an den Airports kostenfrei testen lassen, wobei die Teilnahme verpflichtend ist, wenn man aus einem Risikogebiet, beispielsweise Spanien, kommt. Im Rahmen des Contact-Tracings wird auch die jeweilige Fluggesellschaft informiert. Kabinenpersonal: „Die deutschen Behörden lassen uns im Stich“ In Deutschland häufen sich positive Testungen von Personen, die sich zuvor an Bord von Verkehrsflugzeugen befunden haben. Dies hängt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch damit zusammen, dass

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Lauda: Lizenzwechsel kommt Piloten teuer

Am Abend des 20. August 2020 läuft die Deadline, die dem fliegenden Personal der Lauda-Basis Wien zur Akzeptanz des Arbeitgeberwechsels gesetzt wurde, ab. Auf Briefpapier der maltesischen Lauda Europe Ltd. erinnert man jene, die ihre Zustimmung (noch) nicht erteilt haben, an den bevorstehenden Fristablauf und verweist darauf, dass man mit der Planung der OCC-Kurse beginnen müsse. Dem Vernehmen nach sollen etwa 95 Prozent der Piloten bereits dem Wechsel des Arbeitgebers zugestimmt haben während unter den Flugbegleitern die Akzeptanz eher überschaubar gering sein soll. Jene fliegenden Mitarbeiter, die zur maltesischen Lauda Europe Ltd. wechseln müssen neu gecheckt werden, da es sich um eine andere Betriebsgenehmigung und ein anderes AOC handeln wird. Die in Österreich ansässige Laudamotion GmbH soll geschlossen werden. Die Finanzlage soll stark angespannt sein. Es ist daher damit zu rechnen, dass jene Lauda-Mitarbeiter, die dem Wechsel zur neuen Malta-Tochter von Ryanair nicht zustimmen, ihren Job bald los sein könnten. Unter den Flugzeugführern, die angeblich mit großer Mehrheit für den Wechsel zur Lauda Europe Ltd. gestimmt haben sollen, sorgt allerdings ein anderer Umstand für Unmut. So müssen die Lizenzen von österreichischen auf maltesische Dokumente umgeschrieben werden. Die Kosten hierfür können bis zu 2.000 Euro betragen und sind wenig überraschend von den Piloten selbst zu tragen. Auf Nachfrage wäre den Flugzeugführern erklärt worden, dass weder die Laudamotion GmbH noch Lauda Europe Ltd. für diese Ausgaben aufkommen werden. Einige Piloten haben erst vor wenigen Monaten ihre Lizenzen, beispielsweise deutsche oder britische in österreichische, ändern lassen müssen, da dies angeblich seitens der Austro

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Spanien kippt 206 Kündigungen bei Ryanair

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair darf in Spanien 206 Mitarbeiter vorerst nicht kündigen. Die Regierung untersagte dem Unternehmen ein entsprechendes Vorhaben unter Hinweis darauf, dass gesetzliche Bestimmungen nicht eingehalten wurden und der Carrier sich lediglich Sozialabgaben und Steuern sparen wolle. Die Angelegenheit hat eine längere Vorgeschichte, denn am 9. Jänner 2020 kündigte Ryanair insgesamt 244 spanischen Mitarbeitern auf diversen Bases. Ein Gericht kippte diese und ordnete die sofortige Wiedereinstellung an. Der Carrier habe die Gründe, die zur Schließung der Stationen und somit zu den Entlassungen geführt haben, nicht ausreichend dargelegt und weiters auch die gesetzlich vorgesehene Einbindung von Arbeitnehmervertretern missachtet. Just am Tag der Urteilsverkündung soll Ryanair neuerlich 206 Kündigungen ausgesprochen haben und neuerlich die Gewerkschaften nicht eingebunden haben. Das spanische Arbeitsministerium untersagte nun das Vorhaben. Gegen die Entscheidung kann Ryanair vor das spanische Nationalgericht ziehen. 

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