Ryanair

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Ryanair stockt Flugangebot ab Flughafen Bremen für den Sommer 2026 auf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair erweitert im kommenden Sommer ihr Angebot am Flughafen Bremen und setzt damit einen Wachstumsimpuls für den Luftverkehrsstandort im Nordwesten. Wie die Flughafengesellschaft mitteilte, werden die Frequenzen auf den stark nachgefragten Routen nach Zadar in Kroatien und Málaga in Spanien gezielt erhöht. Während viele Fluglinien ihre Kapazitäten an Regionalflughäfen zuletzt eher stagnierten oder kürzten, wertet Flughafengeschäftsführer Dr. Marc Cezanne die Entscheidung der Airline als wichtiges Signal für die Region. Der Ausbau erfolgt pünktlich zur Hochsaison ab Ende Juni beziehungsweise Juli 2026, um der gesteigerten Nachfrage im Urlaubsverkehr gerecht zu werden. Die Verbindung an die kroatische Adriaküste nach Zadar startet bereits am 1. Mai 2026 mit zwei wöchentlichen Flügen jeweils montags und freitags. In den nachfragestarken Monaten Juli und August wird eine dritte wöchentliche Rotation am Mittwoch hinzugefügt. Zusätzlich wurde die Saison für diese Strecke verlängert, sodass Direktflüge ab der Weser nun bis in den Oktober hinein verfügbar sind. Zadar dient dabei nicht nur als Zugang zu den Stränden Dalmatiens, sondern ist aufgrund seiner historischen Bausubstanz auch ein bedeutendes Ziel für den Städtetourismus. Ryanair festigt mit dieser Taktung ihre Position als einer der wichtigsten Anbieter für preisgünstige Punkt-zu-Punkt-Verbindungen in Bremen. Parallel dazu wird die Verbindung in das andalusische Málaga ausgebaut. Ab dem 30. Juni 2026 ergänzt ein dritter wöchentlicher Flug am Freitag das bestehende Angebot, das mit Beginn des Sommerflugplans Ende März zunächst zwei wöchentliche Verbindungen an Dienstagen und Samstagen umfasst. Málaga gilt als zentraler Knotenpunkt für Reisende an die Costa del Sol und verzeichnet seit Jahren stabile

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Ryanair eröffnet großes Wartungszentrum am Flughafen Madrid-Barajas

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat am Mittwoch, den 18. März 2026, ihr neues Instandhaltungszentrum am Flughafen Madrid-Barajas offiziell eingeweiht. Mit einer Investitionssumme von 25 Millionen Euro und einer Fläche von 22.000 Quadratmetern handelt es sich um die größte Wartungseinrichtung innerhalb des gesamten Ryanair-Netzwerks. Der neue Hangar bietet Kapazitäten für die gleichzeitige Wartung von sieben Flugzeugen und ergänzt die bereits bestehenden Kapazitäten am Standort auf insgesamt acht Wartungslinien. Durch die Inbetriebnahme entstehen im industriellen Bereich des Flughafens rund 700 hochqualifizierte Arbeitsplätze, darunter Positionen für Ingenieure, Mechaniker und Support-Personal. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen die strategische Bedeutung Spaniens für den Konzern. Neben dem neuen Standort in Madrid betreibt Ryanair bereits seit 2019 ein großes Wartungszentrum in Sevilla, das 2021 erweitert wurde und eine Investition von 30 Millionen Euro darstellt. Das Projekt in Madrid ist Teil eines umfassenden Investitionsprogramms in Spanien, das sich laut Unternehmensangaben auf insgesamt 11 Milliarden Euro beläuft. Hierzu zählen 11 Basen, eine Flotte von 109 stationierten Flugzeugen sowie ein IT-Innovationszentrum in der Innenstadt von Madrid. Um den Bedarf an Fachkräften zu decken, arbeitet die Airline eng mit lokalen Luftfahrtschulen zusammen und rekrutiert Absolventen über ein intern entwickeltes Ausbildungsprogramm für Ingenieure. Trotz der feierlichen Eröffnung, an der auch Madrids Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida teilnahm, äußerte die Konzernleitung deutliche Kritik an der Preispolitik des spanischen Flughafenbetreibers Aena. Ryanair-CEO Eddie Wilson warnte davor, dass geplante Gebührenerhöhungen von bis zu 21 Prozent über die nächsten fünf Jahre die Wettbewerbsfähigkeit Spaniens als Tourismusziel gefährden könnten. Während Ryanair in Märkten wie Marokko oder Italien zweistellige Wachstumsraten verzeichnet,

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Ryanair rechnet mit baldiger Zertifizierung der Boeing 737 Max 10

Die irische Fluggesellschaft Ryanair geht davon aus, dass die US-Luftfahrtbehörde FAA die Zertifizierung für das Flugzeugmodell Boeing 737 Max 10 im dritten Quartal des Jahres 2026 abschließen wird. Dies erklärte Konzernchef Michael O’Leary am Rande einer Branchenkonferenz in Brüssel. Trotz der Verzögerungen bei früheren Modellvarianten und internen Qualitätssicherungen beim Hersteller Boeing hält O’Leary an dem Zeitplan fest, die ersten Maschinen dieses Typs ab Anfang 2027 in die aktive Flotte zu übernehmen. Die Auslieferungen sind ein zentraler Bestandteil der Wachstumsstrategie von Ryanair, um die Kapazitäten auf hochfrequentierten europäischen Strecken massiv auszubauen. Die Boeing 737 Max 10 ist die größte Variante der Max-Serie und bietet Platz für bis zu 230 Passagiere, was eine deutliche Steigerung gegenüber den bisher genutzten Modellen darstellt. Zusätzliche Branchenanalysen ergeben, dass Ryanair insgesamt 150 Festbestellungen für diesen Typ sowie Optionen für weitere 150 Maschinen platziert hat. Der Gesamtwert des Auftrags wird nach Listenpreisen auf über 40 Milliarden US-Dollar geschätzt, wobei für Großkunden wie Ryanair erhebliche Rabatte üblich sind. Die Einführung der Max 10 soll es der Fluggesellschaft ermöglichen, die Stückkosten pro Sitzplatz weiter zu senken und so die Wettbewerbsfähigkeit im Segment der Billigflieger zu stärken. Der Zertifizierungsprozess durch die FAA wird von der gesamten Luftfahrtindustrie genau beobachtet, da Boeing nach technischen Zwischenfällen in der Vergangenheit unter verschärfter Aufsicht steht. Experten weisen darauf hin, dass die Max 10 strukturelle Änderungen am Fahrwerk und den Notausstiegen aufweist, um die höhere Passagierkapazität und das größere Gewicht sicher zu bewältigen. Ryanair hat in Erwartung der neuen Maschinen bereits weitreichende Vorbereitungen in der

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Wachstum am Airport Weeze: Sommerflugplan 2026 mit über 10.000 Flugbewegungen

Der Flughafen Weeze verzeichnet für die kommende Sommersaison eine deutliche Kapazitätsausweitung und festigt damit seine Position als relevanter Ferienflughafen im deutsch-niederländischen Grenzraum. In der Zeit vom 29. März bis zum 24. Oktober 2026 sind insgesamt über 10.000 Abflüge und Ankünfte geplant, was einem Zuwachs von rund 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Management des Flughafens rechnet für diesen Zeitraum mit einem Passagieraufkommen von etwa 1,65 Millionen Reisenden. Insgesamt umfasst das Streckennetz 42 Destinationen, wobei der Fokus weiterhin auf klassischen Urlaubsregionen in Südeuropa und Nordafrika liegt. An der Spitze der beliebtesten Ziele steht unverändert Palma de Mallorca mit 502 geplanten Abflügen, gefolgt von den spanischen Destinationen Girona, Málaga und Alicante. Auch die kroatische Stadt Zadar sowie marokkanische Ziele wie Tanger und Nador weisen hohe Frequenzen auf. Neben dem dominierenden Low-Cost-Segment, das maßgeblich durch die Fluggesellschaft Ryanair geprägt wird, stärkt der Flughafen seine Zusammenarbeit mit klassischen Reiseveranstaltern. Ein wesentlicher Baustein im touristischen Angebot ist die neue Verbindung nach Antalya, die in den Hochsommermonaten August und September zweimal wöchentlich von Freebird Airlines im Auftrag der TUI Group bedient wird. Branchenanalysen zeigen, dass der Airport Weeze insbesondere von seiner Lage profitiert, die ein Einzugsgebiet von rund zehn Millionen Menschen in einem Umkreis von einer Autostunde abdeckt. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen, dass der Flughafen durch wettbewerbsfähige Gebührenstrukturen und effiziente Abfertigungsprozesse für Fluggesellschaften attraktiv bleibt. Um den steigenden Passagierzahlen gerecht zu werden, wurden in den vergangenen Monaten Investitionen in die terminalnahe Infrastruktur und die Parkraumkapazitäten getätigt. Zudem wurde das Personal in den Servicebereichen aufgestockt, um

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Ryanair erweitert Streckennetz am Flughafen Saarbrücken

Die irische Fluggesellschaft Ryanair nimmt zum 30. März 2026 den Flugbetrieb am Flughafen Saarbrücken (SCN) auf und weitet damit ihre Präsenz im Südwesten Deutschlands deutlich aus. Der Low-Cost-Carrier plant zunächst drei neue Urlaubsverbindungen, die jeweils zweimal wöchentlich bedient werden. Im Fokus stehen dabei südeuropäische Ziele: Trapani auf Sizilien, Lamezia Terme in Kalabrien sowie die spanische Hafenstadt Alicante. Mit diesem Schritt nutzt Ryanair die strategisch günstige Lage des saarländischen Flughafens im Dreiländereck zwischen Deutschland, Frankreich und Luxemburg, um ein grenzüberschreitendes Einzugsgebiet von mehreren Millionen Menschen zu erschließen. Für den Flughafen Saarbrücken bedeutet der Einstieg des europäischen Marktführers einen wichtigen Wachstumsimpuls. Im Jahr 2025 fertigte der Regionalflughafen rund 311.000 Passagiere ab. Die neuen Routen zielen sowohl auf den klassischen Tourismussektor als auch auf den sogenannten VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) ab, der in der Region aufgrund der internationalen Bevölkerungsstruktur eine erhebliche Rolle spielt. Branchenanalysen zufolge ergänzt Ryanair mit diesen Flügen ihr bestehendes Angebot am nur 110 Kilometer entfernten Flughafen Luxemburg, wo die Airline bereits eine starke Basis unterhält, jedoch oft mit höheren Gebühren und Slot-Beschränkungen konfrontiert ist. Der operative Start Ende März fällt mit dem Beginn des Sommerflugplans 2026 zusammen. Die Stationierung eigener Maschinen in Saarbrücken ist vorerst nicht geplant; die Flüge werden stattdessen von Flugzeugen durchgeführt, die an den jeweiligen Zielbasen in Italien und Spanien beheimatet sind. Dies ermöglicht es der Fluggesellschaft, die Betriebskosten niedrig zu halten und gleichzeitig die Auslastung der Maschinen durch attraktive Einstiegspreise zu sichern. Flughafen-Geschäftsführer und lokale Wirtschaftsvertreter werten die Entscheidung als Bestätigung für die Konkurrenzfähigkeit kleinerer

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Ryanair kritisiert Verkehrszahlen des Flughafens Wien und fordert Steuersenkungen

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat am 17. März 2026 eine scharfe Analyse der aktuellen Verkehrszahlen des Flughafens Wien vorgelegt. Laut dem irischen Marktführer verzeichnete der Standort im Februar einen Rückgang der Flugbewegungen um 2 % im Vergleich zum Vorjahr. Ryanair wirft dem Flughafenmanagement vor, die tatsächliche Marktentwicklung durch die Einbeziehung von Transitpassagieren zu verschleiern. Konkret handelt es sich dabei um technische Zwischenlandungen von Air India, die lediglich zum Auftanken genutzt werden. Nach Ansicht der Fluggesellschaft werden diese Passagierzahlen fälschlicherweise in die Statistik eingerechnet, um das schrumpfende Passagieraufkommen am Wiener Drehkreuz zu verbergen. Die Kritik fällt in eine Phase massiver Umstrukturierungen am Wiener Flughafen. In dieser Woche schloss der Konkurrent Wizz Air seine Basis in Wien und zog die fünf dort stationierten Flugzeuge ab. Die betroffenen Kapazitäten wurden in Länder wie die Slowakei und Italien verlegt. Ryanair führt diesen Rückzug direkt auf die österreichische Luftverkehrssteuer in Höhe von 12 Euro pro Passagier sowie auf die hohen Standortgebühren zurück. In Wettbewerbsländern wie Schweden oder Ungarn wurden ähnliche Abgaben bereits abgeschafft, um das Wachstum der Luftfahrtbranche und die Schaffung von Arbeitsplätzen im Tourismussektor gezielt zu fördern. Andreas Gruber, Sprecher von Ryanair, forderte die österreichische Bundesregierung unter Bundeskanzler Christian Stocker und Verkehrsminister Peter Hanke zu sofortigen Maßnahmen auf. Er bezeichnete die aktuelle Steuerlast als wettbewerbsschädigend und warnte vor einer weiteren Abwanderung des Flugverkehrs in steuerfreie Nachbarländer. Um die Attraktivität Wiens als Luftfahrtstandort zu sichern, verlangt das Unternehmen nicht nur die Streichung der Ticketsteuer, sondern auch eine Senkung der Flugsicherungsgebühren sowie die Wiedereinführung von Anreizprogrammen für

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Ausweitung des Flugangebots am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) präsentiert zum Start des Sommerflugplans am 29. März 2026 eine signifikante Erweiterung seines Streckennetzes. Im Fokus stehen dabei insbesondere osteuropäische und nordafrikanische Metropolen. Die Fluggesellschaft Ryanair integriert mit Tirana, Bukarest, Amman und Rabat gleich vier neue Hauptstädte in ihr Programm ab Rheinmünster. Parallel dazu erweitert Wizz Air das Portfolio um Podgorica in Montenegro sowie das rumänische Suceava. Insgesamt werden in der kommenden Saison 46 Destinationen von acht verschiedenen Fluggesellschaften bedient, was die Rolle des Regionalflughafens als wichtigen Verkehrsknotenpunkt für den Südwesten Deutschlands festigt. Zusätzliche Kapazitäten ergeben sich im Frühjahr durch betriebliche Einschränkungen am benachbarten EuroAirport Basel Mulhouse Freiburg. Aufgrund dortiger Sanierungsarbeiten an der Start- und Landebahn verlegt Wizz Air im Zeitraum von April bis Mitte Mai 2026 zahlreiche Flüge an den FKB. Davon profitieren Passagiere mit Zielen in Polen, der Slowakei und Rumänien, da Städte wie Breslau, Bratislava und Iasi temporär direkt angefahren werden. Auch das touristische Segment verzeichnet Zuwächse: Eurowings erhöht die Frequenz nach Palma de Mallorca auf bis zu zwei tägliche Verbindungen, während die TUI Deutschland GmbH in Kooperation mit Enter Air ab den Pfingstferien zusätzliche Charterflüge nach Rhodos und Kos anbietet. Für die bevorstehenden Osterferien prognostiziert die Flughafenleitung ein hohes Passagieraufkommen von rund 110.000 Fluggästen, was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, investiert der Standort zudem in die Modernisierung der Infrastruktur. Unter der Aufsicht des Regierungspräsidiums Stuttgart werden aktuell bauvorbereitende Maßnahmen für den Einbau modernster CT-Scanner an den Sicherheitskontrollen durchgeführt. Diese Technik, die im vierten Quartal 2026

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Ryanair nimmt Köln/Bonn-Rimini auf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair erweitert ihr Angebot am Flughafen Köln/Bonn pünktlich zur Hauptreisezeit um eine neue Verbindung an die italienische Adriaküste. Ab dem 1. Juni 2026 wird die Stadt Rimini dreimal wöchentlich angeflogen. Bemerkenswert ist dabei die Exklusivität dieser Route: Es handelt sich um die einzige Direktverbindung von Ryanair zu diesem italienischen Zielort innerhalb des gesamten deutschen Streckennetzes der Fluggesellschaft. Die Flüge werden jeweils montags, donnerstags und samstags durchgeführt, wobei die Flugzeit mit Maschinen der Boeing-737-Serie knapp zwei Stunden beträgt. Die Geschäftsführung des Köln Bonn Airport sieht in der neuen Strecke eine Bereicherung des Sommerflugplans, da Rimini als klassischer Badeort über eine hohe Anziehungskraft für Familien und Städtereisende verfügt. Neben den weitläufigen Sandstränden bietet die Region Emilia-Romagna eine geschichtsträchtige Altstadt sowie eine international geschätzte Gastronomie. Für Ryanair stellt der Ausbau nach Rimini einen weiteren Schritt dar, das Angebot an kostengünstigen Point-to-Point-Verbindungen abseits der großen Drehkreuze zu festigen und den regionalen Tourismus in Italien gezielt zu fördern. Rimini ist bereits das zwölfte neue Ziel, das in diesem Jahr den Flugplan des rheinischen Flughafens ergänzt. Damit setzt der Standort Köln/Bonn seinen Wachstumskurs fort und diversifiziert sein Angebot insbesondere in Richtung Süd- und Südosteuropa. Zu den weiteren neuen Destinationen im laufenden Programm gehören Städte wie Bukarest, Belgrad, Trabzon und Podgorica. Durch die Staffelung der Flugzeiten nach Rimini, die von frühen Morgenstunden bis zum späten Abend reichen, zielt die Airline auf unterschiedliche Nutzergruppen ab und erhöht die Flexibilität für Kurztrips sowie längere Ferienaufenthalte. Branchenexperten werten die Aufnahme dieser spezifischen Route als strategische Entscheidung, um

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Sommerflugplan am Flughafen Linz: Fokus auf Frankfurt und Mittelmeer

Der Flughafen Linz startet mit einer Portfolioerweiterung in die Sommersaison 2026. Ein zentraler Eckpfeiler der neuen Strategie ist die tägliche Anbindung an das globale Drehkreuz Frankfurt am Main, die ab dem 29. März aufgenommen wird. Die dänische Fluggesellschaft DAT (Danish Air Transport) setzt hierfür eine fest in Linz stationierte ATR72 ein. Diese Verbindung ermöglicht Passagieren aus Oberösterreich nicht nur den direkten Zugang zum wichtigsten deutschen Luftfahrtknotenpunkt, sondern über Interlining-Abkommen auch den Anschluss an weltweite Destinationen. Damit stärkt der Regionalflughafen seine Bedeutung für Geschäftsreisende und internationale Touristen gleichermaßen. Im Bereich des Urlaubsverkehrs dominieren weiterhin die griechischen Inseln das Geschehen. Neben den Klassikern Rhodos, Kos und Kreta werden spezialisierte Nischenziele wie Kefalonia, Skiathos und Lefkas angeflogen. Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Reiseveranstaltern wie Rhomberg und Springer Reisen ermöglicht hierbei den Zugang zu authentischen Zielgebieten abseits des Massentourismus. Ergänzt wird das Programm durch bewährte Charterziele wie Mallorca, Antalya und das kroatische Brač. Für Tauchsportbegeisterte bleibt zudem Hurghada in Ägypten als fester Bestandteil des Sommerflugplans bestehen, nachdem die Strecke bereits im Winter eine stabile Nachfrage verzeichnete. Der Low-Cost-Sektor wird maßgeblich durch die Fluggesellschaft Ryanair geprägt, die ihre Präsenz am Standort Linz weiter konsolidiert. Die im Herbst 2024 gestartete Nonstop-Verbindung nach London bleibt mit zwei wöchentlichen Rotationen erhalten. Ebenso werden Alicante an der spanischen Costa Blanca und Bari im italienischen Apulien weiterhin jeweils montags und freitags bedient. Diese Streckenführung zielt insbesondere auf Individualreisende und Städtetouristen ab, die Wert auf eine preiswerte Anbindung an europäische Metropolen und Küstenregionen legen. Zusätzlich zum regulären Linien- und Charterdienst setzt der

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Ryanair passt Strategie für deutschen Markt nach Steuersenkung an

Die Fluggesellschaft Ryanair hat am 11. März ihren Sommerflugplan 2026 für Deutschland vorgestellt und reagiert damit unmittelbar auf veränderte politische Rahmenbedingungen. Nach der Entscheidung der Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz, die Luftverkehrsteuer ab Juli 2026 zu senken und die Flugsicherungsgebühren einzufrieren, revidiert der irische Billigflieger Teile seiner ursprünglichen Kürzungspläne. Das Unternehmen kündigte die Reaktivierung von 300.000 Sitzplätzen sowie die Aufnahme von 14 neuen Strecken an. Erstmals werden dabei die Flughäfen Saarbrücken und Friedrichshafen in das Streckennetz integriert. Diese Standorte profitieren laut Unternehmen von ihrer Bereitschaft, die operativen Kosten für die Fluggesellschaft zu senken. Trotz dieser punktuellen Expansion bleibt die Gesamtkapazität von Ryanair auf dem deutschen Markt im Sommer 2026 mit einem Minus von 220.000 Sitzplätzen weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres. Der Fokus der Streichungen liegt auf den großen Drehkreuzen Berlin und Hamburg. Ryanair begründet diesen Schritt mit den dortigen Flughafenentgelten, die als wettbewerbsunfähig eingestuft werden. Insbesondere der Flughafen Berlin-Brandenburg verzeichnet einen Rückgang von 150.000 Sitzplätzen, während in Hamburg die Kapazität um 20 Prozent reduziert wird. Das Unternehmen signalisiert damit deutlich, dass Investitionen künftig bevorzugt in Regionen fließen, die finanzielle Anreize für Günstigflieger schaffen. In der aktuellen verkehrspolitischen Debatte fordert Ryanair von Verkehrsminister Patrick Schnieder eine vollständige Abschaffung der Luftverkehrsteuer sowie eine Halbierung der Sicherheits- und Flugsicherungsgebühren. Das Unternehmen verweist dabei auf Konkurrenzländer wie Schweden oder Ungarn, die durch geringere fiskalische Belastungen attraktiver für den Luftverkehr seien. Sollten die Kosten in Deutschland weiter sinken, stellt Ryanair massive Investitionen in Aussicht: Geplant sind die Stationierung von 30 zusätzlichen Flugzeugen, eine Investitionssumme

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