Ryanair

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Ungebührliche Passagiere als wachsende Plage: Verhaftung nach Zwischenfall auf Virgin-Flug

Ein jüngster Vorfall an Bord eines Virgin Atlantic Fluges von Kalifornien nach London Heathrow hat die anhaltende Problematik ungebührlicher Passagiere im Luftverkehr erneut in den Fokus gerückt. Mehrere Jugendliche, die Berichten zufolge aus wohlhabenden Familien stammen, zeigten auf dem Wege nach Europa ein rücksichtsloses und potenziell bedrohliches Verhalten, welches zu Störungen des Flugbetriebs führte. Bei Ankunft in London wurden die Teenager von den Behörden festgenommen. Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern reiht sich ein in eine besorgniserregende Entwicklung, die seit Beginn der Pandemie zu einem Anstieg derartiger Zwischenfälle geführt hat und Fluggesellschaften weltweit vor erhebliche operative und finanzielle Herausforderungen stellt. Troubles an Bord von VS008: Ein Flug mit ungebetenen Störungen Der Vorfall ereignete sich am 14. Juli 2025 an Bord des Fluges VS008, einer Linienverbindung zwischen dem Los Angeles International Airport und dem London Heathrow Airport. Das für diese Langstreckenroute eingesetzte Flugzeug war ein Airbus A350-1000, das größte Jet-Modell in der Flotte von Virgin Atlantic. Unter den zahlreichen Passagieren befanden sich neun Teenager, die auf dem Wege zu einem Sommerlager in Europa waren. Die Gruppe soll jedoch, so die Vorwürfe, gefälschte Ausweise verwendet haben, um Alkohol zu erwerben und diesen mit an Bord zu bringen. Während des Fluges zeigten die Jugendlichen ein zunehmend erratisches Verhalten, das sich in Schreien und Herumlaufen durch die Kabine äußerte. Solche Aktionen stören nicht nur die Ruhe der anderen Passagiere, sondern können auch die Sicherheit des Flugbetriebs beeinträchtigen, indem sie die Konzentration der Flugbesatzung ablenken und im schlimmsten Falle zu einer Gefährdung der Flugsicherheit führen.

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LOT plant rasche Wiederaufnahme von Flügen in die Ukraine nach Kriegsende

Die größte polnische Fluggesellschaft, LOT Polish Airlines, hat Pläne zur Wiederaufnahme von Flügen in die Ukraine bekanntgegeben. Die Airline beabsichtigt, reguläre Passagierdienste nach Kiew und Lemberg (Lviv) innerhalb von sechs Wochen nach Wiederherstellung des Friedens und der Freigabe des ukrainischen Luftraums für die Zivilluftfahrt aufzunehmen. Dies wäre ein bedeutender Schritt zur Wiederherstellung der internationalen Flugverbindungen der Ukraine. Kiew und Lemberg waren vor dem Konflikt im Jahre 2022 wichtige Märkte für LOT. Branchenquellen, die von Avianews zitiert werden, berichten, daß die Fluggesellschaft bereits einen ehrgeizigen Fahrplan zur Wiederanbindung der Ukraine an das europäische Flugnetz erstellt. In späteren Phasen des Plans könnte LOT ihr Engagement auch auf weitere regionale Flughäfen in der Ukraine ausweiten, abhängig von der Wiederherstellung der Infrastruktur und behördlichen Genehmigungen. Für die anfänglichen Routen plant LOT den Einsatz von vier Flugzeugen des Typs Boeing 737 MAX 8, die jeweils 186 Passagiere befördern können. LOT schätzt das jährliche Passagieraufkommen zwischen der Ukraine und Polen auf bis zu 800.000 Reisende. Diese Prognose wird maßgeblich durch die große ukrainische Diaspora in Polen gestützt, die nach der Wiederaufnahme der Flugverbindungen vermehrt in ihre Heimat reisen dürfte. Die Ankündigung von LOT erfolgt inmitten wachsender Bemühungen im Luftfahrtsektor, sich auf die Nachkriegszeit und die Wiedereröffnung des ukrainischen Luftraums vorzubereiten. Flughäfen wie Lemberg und Uschgorod wurden bereits als potentielle frühe Wiedereröffnungsstandorte genannt. Auch der internationale Flughafen Boryspil bei Kiew erklärte, innerhalb eines Monats nach Freigabe des Luftraums wieder kommerzielle Operationen aufnehmen zu können. Zuvor hatte bereits Ryanair-Chef Michael O’Leary ähnliche Pläne für eine schnelle Rückkehr des

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Neue Studie bewertet Airlines: Discover Airlines führt bei Pünktlichkeit und Entschädigungen

Eine aktuelle Studie des Fluggastrechte-Portals Flightright hat die Leistungsfähigkeit großer Fluggesellschaften in den Bereichen Pünktlichkeit, Kundenservice und Entschädigungszahlungen untersucht. Der Flightright-Index 2025 zeigt auf, daß viele etablierte Airlines in diesen Kategorien schlecht abschneiden, während der Ticketpreis kaum Aufschluß über die tatsächliche Qualität gibt. Am unteren Ende der Rangliste finden sich Finnair, Vueling und Ryanair. Besonders hervorgehoben wird in der Studie Discover Airlines. Die deutsche Fluggesellschaft erreicht eine Gesamtbewertung von 3,33 Sternen und überzeugt insbesondere durch ein vorbildliches Zahlungsverhalten. Als einzige Airline im Ranking erhält Discover Airlines in dieser Kategorie die Höchstwertung von fünf Sternen, was ihre Schnelligkeit und Verläßlichkeit bei Entschädigungsleistungen unterstreicht. Auch Eurowings (3,32 Sterne) und Iberia (3,25 Sterne) schneiden in der Gesamtwertung gut ab, wobei Iberia speziell durch hohe Zuverlässigkeit bei Abflug und Ankunft punktet. Am anderen Ende des Spektrums finden sich unerwartete Ergebnisse. Finnair, ein Premiumanbieter, gehört gemeinsam mit den Billigfluggesellschaften Ryanair und Vueling zu den drei am schlechtesten bewerteten Airlines. Finnair fällt besonders durch mangelnde Zuverlässigkeit auf und erreicht in dieser Kategorie lediglich 1,5 Sterne. Ryanair und Vueling schneiden beim Zahlungsverhalten mit jeweils zwei Sternen besonders schwach ab, während Finnair hier immerhin drei Sterne erhält. Auch namhafte Fluggesellschaften wie Lufthansa und British Airways kommen in der Kategorie Zahlungsverhalten nicht über eine mittelmäßige Bewertung hinaus. Die Zufriedenheit der Passagiere mit dem Kundenservice bleibt branchenweit gering. Keine der untersuchten Fluggesellschaften erreicht in dieser Kategorie mehr als 3 Sterne. Die besten Bewertungen erhalten hier noch British Airways (3,15 Sterne) und Austrian Airlines (3,07 Sterne). Die schlechtesten Ergebnisse im Kundenservice

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Arbeitsgericht Köln entbindet Malta Air vorläufig von Pflicht zur Herausgabe von Unterlagen für Betriebsratswahl

Das Arbeitsgericht Köln hat Malta Air, eine Tochtergesellschaft von Ryanair, vorläufig von der Verpflichtung zur Herausgabe notwendiger Unterlagen für eine Betriebsratswahl am Standort Köln entbunden. Dies teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Die Eilentscheidung ist ein Rückschlag für die Beschäftigten, die sich seit zweieinhalb Jahren für die Gründung eines Betriebsrates an diesem Standort einsetzen. Die Gewerkschaft setzt nun auf die Hauptverhandlung, die im September stattfinden soll. Malta Air hatte sich geweigert, dem nominierten Wahlvorstand Listen der Beschäftigten zur Verfügung zu stellen. Solche Listen sind jedoch unerläßlich, um das aktive und passive Wahlrecht festzustellen, also wer wählen darf und wer sich zur Wahl stellen kann. Des Weiteren wurden dem Wahlvorstand von Seiten des Unternehmens Schadenersatzklagen angedroht, sollte er die Wahl unter diesen Umständen versuchen durchzuführen. Verdi kritisiert das Vorgehen von Malta Air scharf und bezeichnet es als systematische Behinderung von Betriebsratswahlen, die an verschiedenen Ryanair-Standorten in Deutschland und Europa zu beobachten sei. Dies werfe Fragen zur Einhaltung des deutschen Betriebsverfassungsgesetzes auf, welches die Rechte der Arbeitnehmer auf Mitbestimmung regelt. Gewerkschaften betonen immer wieder die Notwendigkeit einer zeitgemäßen Anwendung dieser Gesetze, um die Arbeitnehmerrechte in Unternehmen mit komplexen internationalen Strukturen zu gewährleisten. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen Ryanair und Gewerkschaften bezüglich der Arbeitnehmervertretung. Ryanair ist bekannt für seine strikte Haltung gegenüber Gewerkschaften und Betriebsräten, was in der Vergangenheit bereits zu zahlreichen Arbeitskonflikten in verschiedenen europäischen Ländern geführt hat. Die Auseinandersetzung in Köln reiht sich in eine Serie ähnlicher Rechtsstreitigkeiten ein, bei denen es um die Gründung oder die Arbeit von Arbeitnehmervertretungen

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Klagenfurt: Deutlicher Passagierzuwachs und strategische Investitionen

Der Flughafen Klagenfurt verzeichnet ein bemerkenswertes Comeback und präsentiert für das erste Halbjahr 2025 eine erfreuliche Bilanz. Mit dem stärksten Passagieraufkommen seit über einem Jahrzehnt und strategischen Investitionen in die Infrastruktur positioniert sich der Kärntner Airport neu als vielseitiger Luftfahrtstandort und wichtiges Tor für Wirtschaft und Tourismus im Süden Österreichs. Die Zunahme der Passagierzahlen, die Erschließung neuer Flugverbindungen und die verstärkte Nutzung durch militärische und zivile Luftfahrtdienste unterstreichen die positive Entwicklung und die ambitionierten Zukunftspläne des Flughafens. Der Flughafen Klagenfurt blickt auf ein überaus erfolgreiches erstes Halbjahr 2025 zurück. In den Monaten Januar bis Juni wurden insgesamt 78.593 Passagiere gezählt, was einer signifikanten Steigerung von rund 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Besonders hervorzuheben sind die Monate Mai und Juni, in denen der Flughafen mit jeweils knapp 21.000 monatlichen Reisenden das stärkste Passagieraufkommen seit 12 Jahren registrierte, genauer gesagt seit 2013. Diese Zahlen belegen eine beeindruckende Erholung und ein starkes Wachstum des Flugverkehrs in der Region. Auch bei den Flugbewegungen, die die Starts und Landungen von Flugzeugen umfassen, gab es einen deutlichen Zuwachs. Im Linienflugverkehr stieg die Zahl der Flugbewegungen um rund 22 Prozent. Insgesamt wurden 8.229 Flugbewegungen gezählt, einschließlich der allgemeinen Luftfahrt, was die gestiegene Aktivität am Flughafen widerspiegelt. Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, zeigt sich hocherfreut über die positive Entwicklung: „Mehr Ziele, mehr Flüge, mehr Passagiere – neue Verbindungen nach Hannover und Köln sowie zusätzliche Palma-Flüge sind die Basis für diese erfreuliche Entwicklung.“ Er hob zudem die Bedeutung der klassischen Wien-Verbindung hervor: „Und auch unser Klassiker

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Ryanair kritisiert hohe Kosten und geringe Erholung des deutschen Luftverkehrs

Ryanair hat sein deutsches Verkehrsupdate für Juni veröffentlicht und dabei erneut die hohen Zugangskosten in Deutschland als Hauptgrund für die schleppende Erholung des Luftverkehrs kritisiert. Laut Ryanair bestätigen die Zahlen Deutschlands Position als den am langsamsten wachsenden Luftverkehrsmarkt in Europa, beeinträchtigt durch überhöhte Steuern, Flugsicherungsgebühren, Sicherheitsgebühren und hohe Flughafengebühren. Diese Kostenfaktoren würden den Aufschwung behindern und das Wachstum bremsen. Der vom Nachtflugverbot betroffene Flughafen Berlin erreicht dem Bericht zufolge lediglich 71 Prozent des Verkehrsaufkommens vor der Covid-Pandemie. Auch andere große deutsche Flughäfen wie Stuttgart (77 %), Köln (78 %), Hamburg (84 %) und Düsseldorf (85 %) blieben deutlich unter ihren Vorkrisenniveaus. Ryanair führt dies auf das Versäumnis der deutschen Regierung zurück, die enorm hohen Zugangskosten zu senken. Die bereits angeschlagenen und kostenintensiven Regionalflughäfen Dresden (62 %) und Leipzig (72 %) verzeichnen seit der Einstellung des Flugbetriebes durch Ryanair weitere Rückgänge, was die Abhängigkeit vieler Regionalflughäfen von Billigfluggesellschaften unterstreicht. Nach der Entscheidung von Ryanair, den Flugbetrieb in Deutschland für den Sommer 2025 einzuschränken, brach der deutsche Luftverkehr noch weiter ein und erreichte nur eine Erholungsrate von 87 Prozent des Vor-Covid-Niveaus. Dieser Wert macht Deutschland zum schlechtesten Luftverkehrsmarkt in Europa in Bezug auf die Erholung. Eddie Wilson, der Geschäftsführer von Ryanair, betonte, daß die Untätigkeit der Regierung weiterhin den großen deutschen Flughäfen schade und deren Erholung sowie das Wachstum beeinträchtige. Er zog einen klaren Vergleich zu anderen EU-Ländern wie Irland, Ungarn und Polen, die Zugangskosten gesenkt und Luftverkehrssteuern abgeschafft hätten, um das Verkehrsaufkommen nach der Pandemie zu fördern. So erreichten diese Länder

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Flughafen Memmingen erwartet Rekordsommer und optimiert Abläufe

Der Flughafen Memmingen rüstet sich für einen Rekordsommer. In den kommenden Wochen der Sommerferien wird mit über einer halben Million startenden und landenden Passagieren gerechnet. Dies stellt eine Steigerung des Passagieraufkommens um weitere zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dar. Die Verantwortlichen des Flughafens sehen sich gut gerüstet, um die bevorstehende intensive Ferienphase erfolgreich zu bewältigen. Im Vorjahr nutzten 490.000 Passagiere den Flughafen Memmingen während der Ferienzeit. Für diesen Sommer rechnen die Verantwortlichen nun mit rund 540.000 Fluggästen, was einem Plus von zehn Prozent entspricht. „Wir haben das größte Angebot seit Bestehen unseres Airports“, berichtet Flughafen-Geschäftsführer Ralf Schmid. Aktuell stehen in den kommenden Wochen 60 Destinationen auf dem Flugplan. Diese werden hauptsächlich von den beiden großen Partner-Airlines Ryanair und Wizz Air bedient. Zusätzlich verbinden weitere Ferienflieger im Auftrag von Reiseveranstaltern Memmingen unter anderem mit beliebten Zielen wie Korsika, Kreta und Rhodos. Das umfangreichste Angebot gibt es in diesem Sommer für Flüge nach Mallorca. Insgesamt erwartet der Flughafen rund 230 Abflüge pro Woche, was 20 mehr sind als im letzten Jahr. Besonders gefragt sind auch in diesem Jahr Urlaubsorte am Mittelmeer. Flüge in die Ferienregionen Spaniens, Griechenlands und Italiens sind sehr beliebt. Aber auch sogenannte Geheimtipps wie Montenegro oder Varna an der bulgarischen Schwarzmeerküste erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Bei den Städtereisen sind neben Klassikern wie London, Dublin oder Rom auch reizvolle Newcomer wie Budapest, Krakau oder Riga stark nachgefragt. Flughafen-Geschäftsführer Ralf Schmid hob hervor, daß ein nicht unbedeutender Anteil der Passagiere die Ferienmonate auch für einen Besuch in der Heimat bei

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Warschau-Modlin feiert Ryanair-Jubiläum und plant massiven Ausbau

Der Flughafen Warschau-Modlin feiert dieser Tage ein besonderes Jubiläum: Vor genau 13 Jahren, am 15. Juli 2012, landete der erste Flug der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair an diesem Standort. Seitdem hat sich der Flughafen trotz globaler Herausforderungen wie der Pandemie zu einer zentralen Basis für den Niedrigpreisverkehr in Polen entwickelt. Für August 2025 wird die Ankunft des 30-millionsten Passagiers erwartet, was die rasante Entwicklung des Airports unterstreicht. Ryanair, der wichtigste Partner des Flughafens, hat ehrgeizige Wachstumspläne für Modlin. Bis zum Jahre 2030 beabsichtigt die Fluggesellschaft, jährlich über fünf Millionen Passagiere abzufertigen. Gleichzeitig plant Ryanair die Einführung von 25 neuen Flugstrecken und die Stationierung von insgesamt acht Flugzeugen am Flughafen Warschau-Modlin. Um diesem prognostizierten Wachstum gerecht zu werden, sind umfangreiche Infrastrukturprojekte am Flughafen selbst vorgesehen. Dazu gehört insbesondere ein Ausbau des Terminals sowie der gesamten Flughafeninfrastruktur, um die Kapazitäten für das steigende Passagieraufkommen zu gewährleisten. Der Flughafen Warschau-Modlin strebt mit diesen Entwicklungen eine Position unter Europas führenden Regionalflughäfen an. Die konsequente Ausrichtung auf das Low-Cost-Segment und die enge Zusammenarbeit mit Ryanair haben in den letzten Jahren maßgeblich zum Erfolg des Standortes beigetragen. Regionalflughäfen spielen eine immer wichtigere Rolle im europäischen Luftverkehr, indem sie Direktverbindungen zu attraktiven Preisen anbieten und somit den Zugang zu verschiedenen Regionen erleichtern. Die geplante Erweiterung wird nicht nur die Passagierzahlen erhöhen, sondern auch die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens für die Region stärken. Die Entwicklung von Warschau-Modlin ist ein Beispiel für das Wachstum des Luftverkehrs in Osteuropa, wo viele Flughäfen in den letzten anderthalb Jahrzehnten eine signifikante Zunahme des

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Airline-Branche fordert EU-Kommission zu Handeln bei Flugsicherungsstreiks auf

Nach dem überstandenen Mißtrauensvotum gegen Ursula von der Leyen am 10. Juli 2025 haben die Fluggesellschaft Ryanair und Vertreter von Passagieren die Präsidentin der EU-Kommission heute eindringlich aufgefordert, ihre „letzte Chance“ zu nutzen. Es wird gefordert, endlich Maßnahmen zu ergreifen, um Überflüge während nationaler Flugsicherungsstreiks zu schützen und eine ausreichende Besetzung der europäischen Flugsicherungen für die Frühabflüge sicherzustellen. Diese Forderung kommt nach wiederholten Störungen des europäischen Luftraumes, welche die Reisepläne hunderttausender Passagiere beeinträchtigen. Das Hauptproblem konzentriert sich auf den französischen Luftraum: Fast 20 Prozent der EU-Flüge überqueren Frankreich, jedoch schützen die französischen Mindestdienstleistungsregelungen Überflüge während Flugsicherungsstreiks nicht. Dies steht im Gegensatz zu anderen EU-Staaten wie Griechenland, Italien oder Spanien, wo solche Überflüge gesetzlich geschützt sind. In der vergangenen Woche (3. und 4. Juli) führten Streiks der französischen Flugsicherung erneut zu einer Lähmung des Luftverkehrs, was die Annullierung von 1.500 Flügen zur Folge hatte. Dies beeinträchtigte die Reisepläne von über 270.000 EU-Bürgern und deren Familien. Ryanair behauptet, daß 90 Prozent dieser Flugausfälle hätten vermieden werden können, wenn Überflüge über Frankreich während des Streiks geschützt gewesen wären. Die EU-Kommission spricht laut Kritikern ständig von Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit, während eine kleine Gruppe von Fluglotsen wiederholt den gesamten EU-Luftraum lahmlegen kann. Als Präsidentin der EU-Kommission habe Ursula von der Leyen die Pflicht, den Binnenmarkt für Flugreisen zu schützen und den oberen Luftraum über Frankreich offenzuhalten. Dies sei notwendig, damit Passagiere, die weder nach noch von Frankreich reisen, weiterhin ohne unnötige Beeinträchtigung durch französische Flugsicherungsstreiks ihre Ziele in Spanien, Italien, Deutschland oder Großbritannien erreichen können.

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Deutsche Luftfahrt hinkt Erholung hinterher

Der europäische Luftverkehr zeigt im Januar 2025 eine weitere Erholung, liegt jedoch noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Laut dem neuen DLR Monitor Luftverkehr wurden europaweit knapp vier Prozent mehr Flüge als im Vorjahr angeboten, was aber noch rund 14 Prozent weniger als 2019 sind. Besonders auffällig ist die schwache Entwicklung im sogenannten Lowcost-Sektor, der europaweit etwa 15 Prozent unter den Werten vor der Krise verbleibt. In Deutschland stellt sich die Situation noch weitaus deutlicher dar. Zwar verzeichnete das Gesamtangebot einen Anstieg von rund 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, jedoch liegt es mit fast 35 Prozent Rückgang weit unter dem Stand des Jahres 2019. Das Lowcost-Angebot ist hierzulande sogar um etwa 56 Prozent eingebrochen. Der Marktanteil der Billigflieger sank in Deutschland seit 2019 von 32 auf nur noch 21,4 Prozent. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf den Rückzug von Ryanair zurückzuführen, welche ihr Angebot in Europa ausbaute, in Deutschland aber um ein Drittel reduzierte. Die Fluggesellschaft Ryanair hatte in der Vergangenheit wiederholt die hohen Betriebskosten in Deutschland kritisiert, insbesondere die Luftverkehrssteuer und die Flugsicherungsgebühren. Das Unternehmen forderte die Bundesregierung auf, diese Abgaben zu senken, um den deutschen Markt wettbewerbsfähiger zu gestalten. Experten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) weisen darauf hin, daß die Abgaben in Deutschland im europäischen Vergleich zu den höchsten gehören. Dies führe dazu, daß Fluggesellschaften Kapazitäten von Deutschland in andere europäische Länder verlagern. Die aktuelle Studie des DLR zeigt zudem, daß Reisende, die in diesem Sommer von einem deutschen Flughafen abfliegen möchten, tiefer in die

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