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Ryanair-Sommerflugplan ab Wien: Weniger Destinationen, aber mehr Flüge

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Sommerflugplan 2023 insgesamt 75 Strecken ab Wien-Schwechat anbieten. Eigenen Angaben nach erhöht man auf rund 30 Routen die Frequenzen. Allerdings stellt der Lowcoster auch einige Verbindungen ein. Als „neue Strecken“ präsentierte Ryanair-Group-Chef Michael O’Leary so ganz und gar keine Neuigkeiten, denn Helsinki, Kopenhagen und Tuzla stellte man als neue Routen vor. Die drei Ziele werden jedoch schon längst ab Wien-Schwechat bedient und zumindest teilweise ist auch die Darstellung, dass es sich erstmals um Sommerrouten handeln würde, grenzwertig, denn zumindest Kopenhagen hatte die ehemalige Tochtergesellschaft Laudamotion bereits im Portfolio. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Ryanair ab Wien-Schwechat unter anderem die Ziele Menorca und Suceava, Sibiu sowie Kosice nicht mehr bedienen wird. Mittlerweile ist die Liste der gestrichenen Destinationen deutlich länger geworden. Mit Dortmund und Bremen sind zwei Deutschland-Strecken nicht mehr im Sommerflugplan 2023 enthalten. Weiters gibt man die Ziele Agadir, Bristol, Danzig, Liverpool, Sandefjord („Oslo Torp“), Pisa, Zaragossa und Alghero auf. Somit ist die Liste der gestrichenen Destinationen bedeutend länger als jene der „Neuaufnahmen“. Im Sommer 2023 will die Ryanair Group mit insgesamt 19 stationierten Flugzeugen ab Wien tätig sein. Die überwiegende Mehrheit der Maschinen wird von der maltesischen Tochtergesellschaft Lauda Europe betrieben, so dass auch weiterhin der Airbus A320 der dominierende Maschinentyp sein wird. Die Konzernschwestern Buzz und Malta Air haben weiterhin Flugzeuge in der österreichischen Hauptstadt stationiert. Unter Berücksichtigung der Frequenzaufstockungen, die laut Ryanair auf 30 Routen vornehmen wird, soll sich die Anzahl der wöchentlichen Flüge auf etwa 800 erhöhen. Im direkten Vergleich mit

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Ryanair stattet Boeing 737-800-Flotte mit neuen Winglets aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird ihre rund 400 Boeing 737-800 mit neuen Split Scimitar Winglets ausstatten. Diese sollen den Treibstoffverbrauch um etwa 1,5 Prozent senken. Dadurch will die Firmengruppe in etwa 65 Millionen Liter Kerosin pro Jahr einsparen. Das Investitionsvolumen beträgt 175 Millionen Dollar. Die erste Maschine, die im Rahmen der mit Aviation Partners Boeing umgerüstet wurde, ist am Montag, den 23. Jänner 2023 vorgestellt worden. „Als Europas umweltfreundlichste und größte Fluggesellschaft nehmen wir eine Vorreiterrolle in der nachhaltigen Luftfahrt ein, wie diese Investition in unsere Flotte zeigt. Diese Winglet-Technologie wird uns helfen, unsere ehrgeizigen Umweltziele auf unserem Weg zu Netto-Null-Emissionen bis 2050 zu erreichen. Wir sind von den innovativen Winglet-Konstruktionen von APB beeindruckt und freuen uns darauf, sie nicht nur in diesem ersten Flugzeug, sondern in mehr als 400 unserer Flugzeuge installieren zu lassen, um unsere Emissionen weiter zu reduzieren“, so Thomas Fowler, Director of Sustainability bei Ryanair.

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Athen: Boeing 737-800 von Buzz nach Bombendrohung sicher gelandet

Gegen die Boeing 737-800 mit der Registrierung SP-RKB, betrieben von der polnischen Fluggesellschaft Buzz, gab es am Sonntag eine Bombendrohung. Die Maschine befand sich im Auftrag von Ryanair auf dem Weg von Kattowitz nach Athen. Offiziellen Angaben nach befanden sich 190 Personen an Bord des Mittelstreckenjets. Die SP-RKB konnte sicher auf dem Flughafen Athen landen und die Maschine verlassen. Die griechische Polizei untersuchte anschließend das Flugzeug und das Gepäck der Passagiere. Gefunden hat man glücklicherweise nichts. Die SP-RKB befand sich unter der Flugnummer FR6385 auf dem Weg von Kattowitz nach Athen. Während dem Flug meldete der Kapitän, dass man eine Bombendrohung auf einem nicht näher bezeichneten Weg erhalten habe. Die griechische Luftwaffe eskortierte anschließend bis zur sicheren Landung in der Hauptstadt.

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Blick in die MOL-Glaskugel: O’Leary spekuliert über Übernahmen von Mitbewerbern

Ryanair-Group-Chef Michael O’Leary geht davon aus, dass Lufthansa in Kürze bei Ita Airways einsteigen wird. Generell rechnet der Manager damit, dass es in den nächsten Monaten und Jahren zu zahlreichen Übernahmen kommen wird. Tap Air Portugal, Wizz Air und Easyjet nannte er explizit. Bezogen auf den eigenen Konzern hob Michael O’Leary hervor, dass in den letzten Tagen besonders viele Neubuchungen für den Sommer 2023 eingegangen sind. Er ist weiterhin davon überzeugt, dass Billigflieger in Zeiten steigender Alltagskosten stärker gefragt sind, denn die Menschen würden das Sparpotential nutzen. Den Rotstift werde die Bevölkerung eher weniger bei Urlauben ansetzen, sondern eher bei anderen Dingen, die er nicht näher nannte. Dennoch geht Michael O’Leary davon aus, dass die Flugticketpreise weiter steigen werden. Er vermutet, dass viele gerade jetzt ihre Flugscheine für den Sommer 2023 buchen, da sich viele Sorgen darum machen, dass es deutlich teurer werden könnte. Der Ryanair-Group-Chef prognostiziert, dass sich die durchschnittlichen Preise um einen einstelligen Prozentsatz erhöhen werden – zumindest auf der Kurzstrecke innerhalb Europas. Dies führt er nicht nur auf gestiegene Kerosinpreise zurück, sondern auch darauf, dass das Angebot knapp ist. Viele Mitbewerber würden noch immer geringere Kapazitäten anbieten als im Sommer 2019. Michael O’Leary prognostiziert, dass es in den nächsten Monaten bzw. Jahren zu einigen Übernahmen kommen wird. Er ist davon überzeugt, dass Lufthansa in Kürze bei Ita Airways einsteigen wird. Tap Air Portugal sieht er eher bei der IAG. Auch Easyjet hält er für einen Kandidaten, der von einem größeren Konzern geschluckt werden könnte. O’Leary spekuliert, dass

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Ryanair stockt die Basis Charleroi auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair stockt die Basis im belgischen Charleroi auf 16 Flugzeuge auf. Gleichzeitig kündigte der Konzern an, dass man fünf zusätzliche Routen aufnehmen wird. Den größeren Airport Brüssel-Zaventem wird man nur noch ab anderen Bases ansteuern. Kürzlich wurde bekannt, dass die Basis am Hauptstadtflughafen dauerhaft geschlossen bleibt. Ryanair entgegnete Spekulationen, die eine Wiedereröffnung im Sommerflugplan 2023 vermutet haben. Man streicht Zaventem nicht aus dem Streckennetz, aber stationierte Flugzeuge wird es hier weiterhin keine geben. In Belgien konzentriert man sich auf die Basis Charleroi. Dort werden künftig 16 Flugzeuge stationiert sein. Im Sommerflugplan 2023 will man neu nach Cluj, Iasi, Asturias, Lodz und Nantes fliegen. Kürzlich hat der Flughafen Charleroi die Nutzung der WC-Anlagen kostenpflichtig gemacht, wobei lediglich mit Bankomat- und Kreditkarten bezahlt werden kann.

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Klagenfurt: Ryanair fliegt auch im Sommer 2023 nach Stansted

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird auch im Sommerflugplan 2023 zwischen London-Stansted und Klagenfurt fliegen. Diese Strecke wurde vor einigen Wochen – nach langjähriger Pause – reaktiviert. Charleroi, Dublin und Manchester werden dem aktuellen Stand der Dinge nach in der warmen Jahreszeit nicht mehr bedient. Weitere Ziele, die Ryanair im Sommerflugplan 2023 ab Klagenfurt bedienen will, sind Alicante und Palma de Mallorca. Über mögliche weitere Routen ist noch keine Entscheidung gefallen. Der Billigflieger ist kurz nach dem Beginn der aktuellen Winterflugplanperiode 2022/23 nach vielen Jahren Abwesenheit nach Kärnten zurückgekehrt. Momentan bedient man die Ziele London-Stansted, Dublin, Manchester und Charleroi.

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Karlsruhe/Baden-Baden: Ryanair verlegt Agadir-Flüge nach Straßburg

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird ab Karlsruhe/Baden-Baden am 25. März 2023 die Agadir-Strecke vorerst letztmalig bedienen. Künftig wird man diese ab dem nahegelegenen Airport Straßburg anbieten. Ab dem französischen Airport soll die Küstenstadt in Marokko ab 29. März 2023 angesteuert werden. Die Route soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient werden. Die Flughäfen Straßburg und Karlsruhe/Baden-Baden befinden sich in etwa 70 Straßenkilometer voneinander entfernt und stehen somit in direkter Konkurrenz.

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Memmingen: Auch Ryanair nimmt Rom-Flüge auf

Ab dem bayerischen Memmingen haben Passagiere künftig die Wahl aus zwei Fluggesellschaften, die nach Rom-Fiumicino fliegen. Der Billigflieger Ryanair hat angekündigt, dass man die italienische Hauptstadt ab Mai 2023 zweimal wöchentlich ansteuern wird. Erst vor wenigen Tagen hat der Konkurrent Wizz Air bekanntgegeben, dass man im Sommer 2023 zwischen Memmingen und Rom-Fiumicino fliegen wird. Damit gibt es auf der Route, die derzeit brach liegt, künftig zwei Carrier.

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EuGH: Ryanair haftet für Nichtweitergabe von Informationen durch OTAs

Die Billigfluggesellschaft Ryanair und der tschechische Tickethändler Kiwi haben schon seit vielen Jahren juristische Auseinandersetzungen miteinander. Nun entschied der Europäische Gerichtshof, dass der Lowcoster auch dann eine Ausgleichszahlung leisten muss, wenn rechtzeitig über die Streichung eines Fluges informiert wurde. Hintergrund ist, dass viele so genannte Online-Travel-Agents beim Verkauf von Flugtickets so genanntes Screen-Scraping einsetzen. Offizielle Verträge mit den Airlines gibt es meistens nicht. Um zu verhindern, dass der Passagier direkt mit der Airline in Kontakt tritt, werden zumeist automatisch generierte Kontaktdaten, jedoch nicht die tatsächliche E-Mail-Adresse des Kunden hinterlegt. Genau dieser Umstand führte dazu, dass der Fall vor dem Europäischen Gerichtshof gelandet ist. Eigentlich könnte man annehmen, dass Ryanair mit der mehr als zwei Wochen vor dem Abflug per E-Mail versandten Information, dass der Flug nicht stattfinden wird, allen Informationsverpflichtungen nachgekommen ist. Allerdings hat Kiwi.com diese E-Mail nie an den Passagier weitergeleitet, so dass ihn die Information nicht erreicht hat. Der Europäische Gerichtshof hat nun entschieden, dass die Airline in einem solchen Fall dennoch zur Leistung der Kompensationszahlung verpflichtet ist. Bemerkenswert an diesem Urteil ist, dass Ryanair seit vielen Jahren gegen so genannte OTAs juristisch vorgeht und auch gegen Kiwi.com zahlreiche Prozesse geführt hat. Der Carrier vertritt die Ansicht, dass man nur selbst das Recht zum Verkauf eigener Flugtickets habe. Bislang verlor der Billigflieger die meisten Prozesse. Eines der Argumente von Ryanair ist übrigens, dass Online-Travel-Agents die Kontaktdaten der Reisenden meist nicht weitergeben oder aber Fake-E-Mail-Adressen eintragen. Im Fall, der vor dem EuGH gelandet ist, wollen die Passagiere erst einen

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Stansted: Lauda Europe vergisst 23 Passagiere in der Gangway

Am 2. Jänner 2023 hatten 23 Passagiere der Billigfluggesellschaft Ryanair auf dem Flughafen London-Stansted wohl das Gefühl sich in einem „falschen Film“ zu befinden. Sie verpassten nämlich zwischen dem Scannen ihrer Bordkarte am Gate und dem Einsteigen in den von Lauda Europe betriebenen Airbus A320 mit der Registrierung 9H-LAX ihren Flug. Eigentlich wollten die Reisenden unter der Flugnummer FR2190 in die kroatische Hauptstadt Zagreb fliegen. Die Kontrollen der Boardkarten, Gepäckstücke und Ausweise am Gate verliefen zunächst wie immer ab. Alles alltägliche Routine und besonders Ryanair-Passagiere sind mit den Vorgängen zumeist bestens vertraut. Allerdings kam es dann für 23 Reisende anders. Während sie sich in der L-förmigen „Gangway“ auf dem Weg zum Flugzeug befanden, ging plötzlich nichts mehr. Weder nach vorne, noch zurück zum Gate-Counter. Das Bodenpersonal hatte sowohl den Eingang (hinter dem Counter) als auch den Ausgang zum Vorfeld, über den die Reisenden zur 9H-LAX kommen sollten, verschlossen. Man hat offenbar darauf vergessen, dass noch nicht alle Passagiere eingestiegen sind. Für die Fluggäste war es offensichtlich sehr unangenehm, denn trotz Klopfen, Schreien und sogar Anrufen beim Flughafen Stansted, reagierte niemand. Erst als sich ein Reisender dazu entschied einfach den Feueralarm-Knopf zu drücken, wurde man auf die missliche Lage aufmerksam. Der Besatzung von Lauda Europe ist offensichtlich nicht aufgefallen, dass sich die 23 Fluggäste gar nicht an Bord befunden haben: Pikant: Das Aufgabegepäck der Reisenden wurde sehrwohl nach Zagreb geflogen. Eigentlich dürfen aus Sicherheitsgründen keine „alleinreisenden Koffer“ befördert werden, da es in der Geschichte der Zivilluftfahrt bereits Anschläge gegeben hat. Die

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