Ryanair

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Ryanair: Belgische Gewerkschaft droht mit Dauerstreik

Am Samstag, den 7. Jänner 2023, fand auf dem Flughafen Charleroi eine Gewerkschaftsversammlung statt, in der beschlossen wurde, dass die Streikmaßnahmen des Ryanair-Kabinenpersonals bis vorerst Ende Jänner 2023 ausgesetzt werden sollen. Man erwartet, dass die Billigfluggesellschaft bis dahin einen verhandlungsfähigen Vorschlag unterbreitet. Andernfalls werde man monatlich an zwei Wochenenden streiken und zwar bis eine Lösung gefunden ist. Es wäre davon auszugehen, dass sich auch die Piloten anschließen, so die Gewerkschaft CNE.

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Luqa: Gepäckfahrzeug kracht in Boeing 737-800 von Malta Air

Am Samstag machte die von Malta Air betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung 9H-QEI auf dem Flughafen Luqa unliebsame Bekanntschaft mit einem Gepäckfahrzeug. Dieser führte dass, das Boarding abgebrochen wurde und die Passagiere vom Kapitän ersucht wurden den Mittelstreckenjet wieder zu verlassen. Eigentlich sollte Ryanair-Flug FR9654, durchgeführt von Malta Air mit der 9H-QEI, den maltesischen Flughafen gegen 14 Uhr 15 verlassen. Dazu kam es aber zunächst nicht, denn ein Gepäckanhänger krachte in den Rumpf der Boeing 737-800. Passagiere, die sich bereits an Bord befunden haben, erzählen, dass eine leichte Erschütterung spürbar gewesen sein soll. Aus Sicherheitsgründen gab der Kapitän dann bekannt, dass wegen dieser „technischen Schwierigkeiten“ der Abflug auf unbestimmte Zeit verschoben werden muss. Die Fluggäste wurden aufgefordert den Mittelstreckenjet zu verlassen und im Terminal auf weitere Informationen zu warten. Die Crew hatte technisches Personal angefordert, das die 9H-QEI überprüft hat. Kurz darauf konnte Entwarnung gegeben werden. Das Groundhandling-Unternehmen Aviaserve, das am Flughafen Luqa für die Ryanair Group tätig ist, bestätigte den Vorfall. Man will untersuchen wie es überhaupt dazu kommen konnte. Allerdings ging es dann noch immer nicht los, denn aufgrund von Schlechtwetter im Bereich des Flughafens Lissabon musste der Start in Luqa erneut verschoben werden. Der Ryanair-Flug hob dann erst um 18 Uhr 15, also mit etwa vier Stunden Verspätung ab.

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Ryanair rechnet mit mehr Gewinn

Europas größter Billigflieger Ryanair rechnet nach einem überraschend gut verlaufenen dritten Geschäftsquartal mit einem höheren Jahresgewinn als bisher. Nach Steuern und um Sondereffekte bereinigt sollen nun 1,325 bis 1,425 Milliarden Euro hängen bleiben, wie das Unternehmen mitteilte. Zuvor war Ryanair von 1,00 bis 1,20 Milliarden Euro ausgegangen. Voraussetzung sei, dass es keine unvorhersehbaren negativen Ereignisse gebe. Das Unternehmen rechnet für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr weiterhin mit 168 Millionen Passagieren. Im dritten Quartal dürfte ein Gewinn von knapp 200 Millionen Euro erzielt worden sein, hieß es weiter. Zum ersten Mal seit drei Jahren sei in der Urlaubssaison ein starker Nachholbedarf der Kunden festgestellt geworden. Zudem habe es keine gegenteiligen Effekte durch Corona oder den Krieg in der Ukraine gegeben. Wegen Kalendereffekten und der jüngsten Abschwächung in Großbritannien und Irland rechnet Ryanair im vierten Quartal mit einem Verlust.

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Dezember 2022: Ryanair übertrifft Vorkrisenniveau deutlich

Die Billigfluggesellschaft Ryanair konnte im Dezember 2022 rund 11,5 Millionen Passagiere befördern. Damit hatte man um rund drei Prozent mehr Reisende an Bord als im Vergleichszeitraum dies Jahres 2019. Das Wachstum konnte auch völlig unabhängig vom Umstand, dass Ryanair am 25. Dezember 2022 überhaupt nicht geflogen ist, erzielen. An diesem Tag hat man die gesamte Flotte am Boden gelassen. Nicht ein einziger Flug wurde durchgeführt. Dennoch bezeichnet man das Geschäft rund um Weihnachten und Neujahr als stark. Man konnte das Vorkrisenniveau um etwa drei Prozent übertreffen und hatte im letzten Monat des Jahres 2022 rund 11,5 Millionen Reisende an Bord. Zum Vergleich: Im Dezember 2021 sind 9,5 Millionen Passagiere mit Ryanair geflogen und im Dezember 2020, der stark von komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen geprägt war, hatte man nur 1,9 Millionen Fluggäste. Im aktuellen Geschäftsquartal schwankt die Auslastung zwischen 92 und 94 Prozent, wobei der Carrier die Kapazität um etwa zehn Prozent erhöht hat. Konzernchef Michael O’Leary gibt sich bezüglich der weiteren Entwicklungen optimistisch. Er geht davon aus, dass man bis 31. März 2023, wenn das laufende Geschäftsjahr endet, rund 166,5 Millionen Fluggäste befördert haben wird. Weiters hofft er, dass der Gewinn über einer Milliarde Euro liegen wird. Hinsichtlich der Passagierzahlen könnte Ryanair einen neuen Allzeit-Rekord erzielen. Der Ryanair Group gehören die Fluggesellschaften Malta Air, Lauda Europe, Ryanair UK, Buzz und Ryanair DAC an.

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Ryanair stellt Wien-Menorca ein

Im Sommerflugplan 2023 wird Ryanair zahlreiche Flugverbindungen von/nach Mahón (Menorca) nicht mehr anbieten. Dies hat zur Folge, dass der Carrier auch nicht mehr zwischen Wien und der Balearen-Insel fliegen werden, bestätigte das Unternehmen. Da sich der Konkurrent Wizz Air bereits im Vorjahr von dieser Route zurückgezogen hat, wird es dem aktuellen Stand der Dinge nach im Sommer 2023 lediglich Flüge von Austrian Airlines zwischen Wien und Mahón geben. Ob sich ein weiterer Carrier findet, ist derzeit nicht klar. Ryanair machte zum Grund der Streckenaufgabe keine Angaben.

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Ryanair expandiert in Portugal und kritisiert heftig

Die Billigfluggesellschaft Ryanair stockt im Sommerflugplan 2023 ihre Präsenz in Portugal auf. Expandiert wird jedoch nicht in Lissabon, wo man im Zuge der Corona-Pandemie bei der Vergabe von Ex-Tap-Slots gegen den Konkurrenten Easyjet den Kürzeren gezogen hat, sondern in Faro und Porto. Ab den beiden Airports wird der Carrier im Sommer 2023 insgesamt 18 neue Strecken aufnehmen und somit unter dem Strich 121 Routen anbieten. Sowohl in Porto als auch in Faro wird man je zwei zusätzliche Flugzeuge stationieren. Pro Basis wird man künftig vier stationierte Maschinen zur Verfügung haben. Dazu kommen jene Flugzeuge, die von anderen Bases heraus operieren. Wie üblich nutzt die Billigfluggesellschaft die Gelegenheit der Ankündigung für Kritik. So wirft man der portugiesischen Behörde ANAC vor, dass diese den Airportbetreiber ANA nicht daran hinderte die Gebühren anzuheben. Als Beispiele nennt man Lissabon, Madeira und einige Azoren-Airports. Laut Ryanair würde dies dazu führen, dass die Flughäfen nun unter Druck stehen würden. „Wir freuen uns, heute unseren bisher umfangreichsten Sommerflugplan für Faro und Porto mit 18 neuen Strecken (insgesamt 121) und 4 neuen Flugzeugen bekannt zu geben, nachdem die Flughafengebühren an beiden Flughäfen gesenkt wurden. Bedauerlicherweise wurden die Flughafengebühren in Lissabon, Madeira und auf den Azoren deutlich erhöht, was das Wachstum – vor allem von zwei Inselwirtschaften, die vollständig vom Tourismus abhängig sind – gefährdet. Wir fordern ANA und ANAC heute auf, die Entgeltsenkungen auf alle Flughäfen auszudehnen, um das Wachstum zu fördern und den Tourismus, Portugals Wirtschaftsmotor Nr. 1, anzukurbeln“, so Ryanair-Group-CEO Michael O’Leary.

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Weeze rechnet mit deutlich mehr Passagieren im Jahr 2023

Der deutsche Regionalflughafen Weeze konnte im bisherigen Jahresverlauf rund 85 Prozent des Passagieraufkommens, das man vor der Corona-Pandemie hatte, erreichen. Im Jahr 2019 hatte man 1.030.000 Fluggäste. Für 2023 zeigt man sich zuversichtlich. In Weeze ist die Nutzung des Airports im heurigen Jahr in zwei Wellen angestiegen. Zunächst hatte am im Frühjahr, in etwa ab Ostern, deutlich mehr Reisende als in den Monaten zuvor. Während den Sommerferien 2023 gab es dann einen regelrechten Ansturm auf das Flugangebot. Die Belebung des Urlaubsverkehrs hat der Regionalflughafen am Niederrhein ohne längere Wartezeiten, Flugstreichungen oder nennenswerte Verspätungen bewältigt, erklärt der Betreiber. „Die Teams am Flughafen haben sich auf die schnelle Rückkehr der Passagiere und die große Nachfrage im Sommer gut vorbereitet. Es hat daher alles einwandfrei geklappt. Über die guten Noten unserer Gäste haben wir uns besonders gefreut“, so Geschäftsführer Sebastian Papst. Für das Jahr 2023 rechnet man in Weeze mit deutlich mehr Passagieren. Das liegt einerseits daran, dass Ryanair die örtliche Basis um eine Boeing 737 aufstockt und somit auch weitere Strecken aufnimmt und andererseits verlagert der niederländische Reisekonzern Sunweb zahlreiche Charterflüge auf den deutschen Regionalflughafen. Hintergrund ist, dass in der Bundesrepublik die Luftverkehrsabgabe günstiger ist. Der Billigflieger Ryanair wird erstmals Pula in Kroatien, zudem die spanischen Festlandziele Asturias/Oviedo und Reus sowie Bergamo/Mailand in Italien anfliegen. Aufgestockt um weitere Flugumläufe werden die Verbindungen von Weeze aus nach Agadir, Faro, Malaga, Trapani und Zadar. Man wird vor Ort vier Boeing 737-800 stationieren. Der drittgrößte Reiseveranstalter der Niederlande, die Sunweb-Group, engagiert sich darüber hinaus im

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Frankfurt-Hahn: Ryanair fliegt im Sommer nach Faro

Ryanair hat eine neue Sommer-Strecke ab Frankfurt-Hahn angekündigt. Die Billigfluglinie fliegt ab April 2023 zweimal wöchentlich nach Faro. Ryanair bestätigte, dass es ab April eine neue Verbindung vom Hahn ins portugiesische Faro geben wird. Zweimal wöchentlich soll es entsprechende Flüge geben. „Wir freuen uns, unseren Kunden in Deutschland mit der Aufnahme dieser neuen Faro-Route in unseren Sommerflugplan 2023 noch mehr Auswahl und Mehrwert zu bieten, sodass unsere Kunden in Frankfurt-Hahn noch mehr Auswahl bei der Planung ihres langersehnten Sommerurlaubs haben“, wird die für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständige Ryanair-Managerin, Annika Ledeboer, in der Mitteilung zitiert.

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Irland: Ryanair einigt sich mit Gewerkschaft auf höhere Piloten-Löhne

Die Billigfluggesellschaft Ryanair und die irische Gewerkschaft Fórsa haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für die in Irland stationierten Piloten geeinigt. Diese hat eine Laufzeit bis März 2027. Vereinbart wurde unter anderem, dass die aufgrund der Corona-Pandemie gekürzten Gehälter wieder auf das Niveau, das vor der Krise bezahlt wurde, gebracht werden. Über einen Zeitraum von drei Jahren sollen die Flugzeugführer Lohnerhöhungen erhalten. „Diese Vereinbarung zur Wiederherstellung der Löhne und Gehälter mit Fórsa und unseren irischen Piloten sieht vor, dass die zuvor im Rahmen von Covid vereinbarten Lohnkürzungen mit der Dezember-Lohnabrechnung rechtzeitig vor Weihnachten wieder eingeführt werden. [Sie beinhaltet jährliche Gehaltserhöhungen für die nächsten vier Jahre und bringt unsere irischen Piloten in Einklang mit ähnlichen Vereinbarungen zur Wiederherstellung der Gehälter, die in den letzten neun Monaten mit unseren anderen Pilotengewerkschaften in ganz Europa geschlossen wurden“, so Darrell Hughes, People’s Director bei Ryanair.

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Rumänien: Ryanair zieht sich von vier Airports zurück

Die Billigfluggesellschaft Ryanair fährt – ungeachtet der Lücken, die Blue Air hinterlassen hat – das Angebot von/nach Rumänien zurück. Man wird die Airports Oradea, Timisoara, Sibiu und Suceava auf unbestimmte Zeit nicht mehr ansteuern. Auch in Bukarest, Cluj und Iasi fährt man das Angebot zurück. Der Konkurrent Wizz Air hat in den letzten Wochen die Präsenz in Rumänien weiter ausgebaut und einige Routen, die brachlagen aufgenommen bzw. reaktiviert. Hinter der Entscheidung von Ryanair steckt – wieder einmal – die Frage ums Geld. Beispielsweise schriebt Ebihoreanul.ro, dass der Billigflieger im Herbst 2020 in Oradea einen Zuschuss in der Höhe von 800.000 Euro erhalten habe. Die Hälfte soll sofort und der andere Teil mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs ausbezahlt worden sein. Der Subventionsvertrag ist seit drei Monaten abgelaufen und nun kündigt man den Rückzug an. Auch aus Sibiu ist zu hören, dass der Carrier höhere Subventionen haben wollte, jedoch man nicht bereit gewesen ist diese zu bezahlen. Ryanair selbst begründet den Rückzug von den vier genannten rumänischen Flughäfen, dass man wegen „fehlender langfristiger Anreize“ zum Ausstieg gezwungen wäre. Die Einstellungen wirken sich auch auf Wien aus, denn Sibiu und Suceava werden nicht fortgeführt.

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