Salzburg

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Traditionsreiches Café Tomaselli in Salzburg regelt operative Nachfolge

Das traditionsreiche Café Tomaselli am Alten Markt in Salzburg steht vor einem bedeutenden operativen Wechsel. Da die bisherige Geschäftsführerin Elisabeth Aigner aus der Eigentümerfamilie im Mai 2026 in den Ruhestand tritt, wurde ein strukturierter Prozess zur Sicherung der Betriebskontinuität eingeleitet. Als künftiger Betreiber wurde die GMS Gourmet GmbH ausgewählt, einer der größten Gastronomiebetriebe Österreichs. Das Café, das bereits im Jahr 1700 gegründet wurde und als ältestes Kaffeehaus des Landes gilt, bleibt im Eigentum der Familie, während die operative Führung an den erfahrenen Partner übergeben wird. Begleitet wurde dieser Übergang von der Beratungsgesellschaft RE Deal Advisory. Mit der Übernahme durch Gourmet sichert sich das Kaffeehaus die Expertise eines Unternehmens, das bereits renommierte Wiener Institutionen wie das Café Schwarzenberg, den Wiener Rathauskeller und die Traditionsmarke Gerstner führt. Ziel der Kooperation ist es, den Charakter und die Identität des Hauses vollständig zu bewahren. Das bewährte Angebot an Kaffeespezialitäten, Torten und Mehlspeisen soll ebenso erhalten bleiben wie der Name und das Erscheinungsbild des geschichtsträchtigen Standorts. Die Belegschaft in Küche, Backstube und Service, welche die Atmosphäre des Hauses seit Jahren prägt, wird weiterhin den täglichen Betrieb gestalten, um den Gästen ein gewohntes Erlebnis zu garantieren. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen die wirtschaftliche Stabilität dieses Schrittes. Gourmet gehört als Tochtergesellschaft zur Vivatis Holding AG und verfügt über umfassende Ressourcen in der Logistik und im Qualitätsmanagement, was die Zukunftsfähigkeit des Standorts in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld stärkt. Das Café Tomaselli ist nicht nur ein touristischer Anziehungspunkt, sondern nimmt als gesellschaftlicher Treffpunkt eine zentrale Rolle im Salzburger Stadtleben ein. Durch die

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Neue Flugverbindung zwischen Linz und Frankfurt sorgt für politische Debatte

Der Flughafen Linz erhält ab Ende März 2026 wieder eine direkte Anbindung an das internationale Luftfahrt-Drehkreuz Frankfurt. Die dänische Fluggesellschaft Danish Air Transport (DAT) übernimmt die strategisch wichtige Route und plant, die Frequenz nach einer anfänglichen Betriebsphase auf bis zu 17 wöchentliche Flüge auszuweiten. Um die Wirtschaftlichkeit der Verbindung sicherzustellen und das finanzielle Risiko für die Airline zu minimieren, hat das Land Oberösterreich eine finanzielle Unterstützung im Rahmen einer gemeinwirtschaftlichen Verpflichtung (Public Service Obligation, PSO) beschlossen. Dieser Zuschuss beläuft sich auf insgesamt bis zu 36 Millionen Euro über einen Zeitraum von vier Jahren. Die Entscheidung des Landes Oberösterreich zur massiven Bezuschussung stößt auf deutliche Kritik, insbesondere aus dem benachbarten Bundesland Salzburg. Bernhard Auinger, Bürgermeister der Stadt Salzburg und Aufsichtsrat des dortigen Flughafens, bezeichnete die Förderung als wettbewerbsverzerrend. Er gab zu bedenken, dass Passagiere aus dem gemeinsamen Einzugsgebiet durch die künstlich gestützte Verbindung von Salzburg nach Linz abgezogen werden könnten. In Salzburg werden Flugverbindungen laut offiziellen Angaben nicht mit öffentlichen Mitteln subventioniert, was die dortigen Verantwortlichen zu einer kritischen Bewertung der oberösterreichischen Standortpolitik veranlasst. Zusätzlich zu den regionalpolitischen Differenzen löst die Subventionierung auch eine grundsätzliche Debatte über die Verwendung von Steuermitteln im Luftverkehr aus. Während die Wirtschaftskammer und Industrievertreter die Anbindung als essenziell für den Exportstandort Oberösterreich verteidigen, wird von Kritikern die Verhältnismäßigkeit der Millionenzahlungen hinterfragt. Die dänische DAT wird auf der Strecke voraussichtlich Regionalflugzeuge einsetzen, um die Auslastung zu optimieren. Der Erfolg der Verbindung hängt maßgeblich davon ab, ob die regionale Wirtschaft das Angebot im Vergleich zur Bahnanreise nach Wien

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Dr. Richard Gruppe setzt erste vollelektrische Reisebusse in Österreich ein

Das österreichische Verkehrsunternehmen Dr. Richard hat als größter privater Busbetreiber im deutschsprachigen Raum die Inbetriebnahme seiner ersten drei vollelektrischen Reisebusse bekannt gegeben. Die Fahrzeuge des Typs Yutong T12E werden an den Standorten Wien und Salzburg stationiert und erweitern den Fuhrpark um eine technologische Komponente für den Gelegenheits- und Mietwagenverkehr. Mit einer Kapazität von jeweils 50 Passagiersitzplätzen sind die Einheiten primär für den Einsatz bei Stadtrundfahrten, Shuttlediensten und Tagesausflügen im regionalen Umkreis vorgesehen. Das Unternehmen nutzt hierfür die bereits bestehende Ladeinfrastruktur auf den eigenen Betriebshöfen, die zuvor für die städtischen Linienbusse und Hop-on-Hop-off-Flotten errichtet wurde. Die technische Ausstattung der neuen Modelle umfasst eine Batteriekapazität von rund 400 Kilowattstunden, was eine operative Reichweite von etwa 380 Kilometern ermöglicht. Geladen werden die Fahrzeuge mit einer Leistung von bis zu 150 Kilowatt, um die Standzeiten zwischen den Einsätzen effizient zu gestalten. Laut Unternehmensführung basierte die Entscheidung für den chinesischen Hersteller Yutong auf umfangreichen Marktanalysen und Testreihen, wobei die Konformität mit europäischen Sicherheitsstandards und die sofortige Verfügbarkeit der Technologie ausschlaggebend waren. Parallel zur Einführung dieser Modelle arbeitet die Gruppe bereits an der Konzeption eines größeren Elektro-Reisebusses, der über 60 Sitzplätze verfügen soll, um auch größere Reisegruppen bedienen zu können. Hintergrund dieser Flottenmodernisierung ist die langfristige Strategie des Familienunternehmens, den Anteil alternativer Antriebsformen im gesamten Streckennetz zu erhöhen. Während im Bereich der Linienbusse bereits 49 Elektrofahrzeuge bei der Tochtergesellschaft Albus in Salzburg im Einsatz sind, stellt der Einsatz im Reisebussegment aufgrund der höheren Anforderungen an Reichweite und Komfort eine Neuerung dar. Die Dr. Richard Gruppe, die

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Strategische Aufrüstung im Alpenraum: Salzburg wird zum Zentrum der österreichischen Luftverteidigung und Drohnenabwehr

In einer richtungsweisenden Pressekonferenz in der Salzburger Schwarzenberg-Kaserne haben Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und die Salzburger Landeshauptfrau Karoline Edtstadler am 20. Februar 2026 die nächsten entscheidenden Schritte des militärischen Aufbauplans ÖBH 2032+ präsentiert. Nach der Modernisierung der Luftfahrzeugflotte in den vergangenen Jahren verschiebt sich der Fokus des Bundesministeriums für Landesverteidigung nun massiv auf die bodengebundene Luftabwehr. Der Standort Salzburg soll dabei eine Schlüsselrolle einnehmen und zum nationalen Herzstück der elektronischen Drohnenabwehr sowie zu einem zentralen Pfeiler der europäischen Luftverteidigungsinitiative Sky Shield ausgebaut werden. Mit einem Investitionsvolumen von 2,5 Milliarden Euro für Kurz- und Mittelstreckensysteme plant das Bundesheer, die lückenlose Überwachung und den Schutz des österreichischen Luftraums bis zum Jahr 2032 sicherzustellen. Dieser Umbau markiert zudem eine organisatorische Zäsur: Der bisherige Verband der Luftraumüberwachung wird in den kommenden Jahren zu einem umfassenden Verband der Luftverteidigung transformiert, wobei das Jägerbataillon 8 in Wals-Siezenheim in ein spezialisiertes Flugabwehrbataillon umgewandelt wird. Technologische Modernisierung der Flugabwehrsysteme Ein wesentlicher Bestandteil der Mission Vorwärts ist die technische Aufwertung bestehender Waffensysteme. Die bewährte 35mm Fliegerabwehrkanone des Bundesheeres wird einer umfassenden Nutzungsdauerverlängerung unterzogen. Ziel ist es, diese Systeme bis zum ersten Quartal 2028 auf einen weltweiten Spitzenstandard im Bereich der kanonenbasierten Flug- und Drohnenabwehr zu heben. Durch moderne Sensorik und präzise Feuerleitsysteme sollen künftig auch kleinste unbemannte Flugobjekte effektiv bekämpft werden können. Parallel dazu treibt das Bundesheer die Beschaffung des hochmodernen Systems Skyranger voran. Bis zum Jahr 2030 sollen insgesamt 36 dieser Gefechtsfahrzeuge in den Dienst gestellt werden. Der Skyranger ermöglicht dem Bundesheer die Rückkehr zur Fähigkeit des mobilen Begleitschutzes

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Rekordbeteiligung bei der Gasballon-Weltmeisterschaft 2026 in Filzmoos

Die Vorbereitungen für den 69. Coupe Aéronautique Gordon Bennett, die prestigeträchtigste Veranstaltung im internationalen Ballonsport, laufen auf Hochtouren. Mit der Bekanntgabe des offiziellen Teilnehmerfeldes steht fest, dass die Weltmeisterschaft vom 27. August bis zum 5. September 2026 in Filzmoos ein historisches Ausmaß erreichen wird. Insgesamt 29 Ballonteams aus 13 Nationen haben ihre Teilnahme zugesagt, was das größte Starterfeld in der 120-jährigen Geschichte dieses Wettbewerbs markiert. Die Elite des Ballonsports reist hierfür aus Europa, den USA und Australien in das Salzburger Land, um sich in der Königsdisziplin der Langstreckenfahrt zu messen. Der Austragungsort Filzmoos verdankt dieses sportliche Großereignis dem Erfolg des Wiener Duos Christian Wagner und Stefanie Liller. Die beiden Piloten gewannen die Weltmeisterschaft im Jahr 2024 mit einer beeindruckenden Fahrt über 2.111 Kilometer von Deutschland bis nach Portugal. Gemäß den Statuten des Weltluftfahrtverbandes FAI geht das Recht zur Ausrichtung des übernächsten Rennens an das Heimatland der Sieger über. Neben den amtierenden Weltmeistern schickt Österreich mit der Legende Gerald Stürzlinger, der bereits an 26 Gordon-Bennett-Rennen teilgenommen hat, und Helmut Pöttler zwei weitere erfahrene Teams in das Rennen um die größte Distanz. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heißluftballonen kommen beim Gordon Bennett ausschließlich Gasballone zum Einsatz, die mit Wasserstoff oder Helium befüllt sind. Diese Technik ermöglicht es den Piloten, mehrere Tage und Nächte ohne Zwischenlandung in der Luft zu bleiben. Die Navigation erfolgt dabei primär durch die gezielte Nutzung unterschiedlicher Windströmungen in verschiedenen Höhenschichten. Um die Flughöhe zu regulieren, führen die Teams Sand als Ballast mit, der bei Bedarf abgeworfen wird. Die strategische

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Neuordnung beim Bundesheer: Jägerbataillone wechseln zu den Luftstreitkräften

In der Salzburger Schwarzenberg-Kaserne wurde am Donnerstag, den 8. Jänner 2026, eine weitreichende organisatorische Änderung innerhalb des Österreichischen Bundesheeres vollzogen. Im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Landeshauptfrau Karoline Edtstadler wurde die Führungsverantwortung für das Jägerbataillon 8 sowie das Miliz-Jägerbataillon Salzburg offiziell an die Luftstreitkräfte übertragen. Dieser Schritt ist Teil des langfristigen Aufbauplans „ÖBH 2032+“, der eine stärkere Spezialisierung und Modernisierung der Verbände vorsieht. Das bisherige Jägerbataillon 8 wird im Zuge dieser Umstrukturierung in das Fliegerabwehrbataillon 8 umgewandelt, womit ein klarer Fokus auf die bodengebundene Luftverteidigung gelegt wird. Die strategische Neuausrichtung dient vor allem dem Schutz sensibler militärischer Infrastruktur. Das Jägerbataillon Salzburg und vier weitere Milizeinheiten übernehmen künftig die Sicherung von Flugplätzen, Einsatzzentralen und anderen Hochwertressourcen. Durch die organisatorische Bündelung unter dem Kommando der Luftstreitkräfte sollen Synergieeffekte bei der Ausbildung und im Einsatzbetrieb genutzt werden. Verteidigungsministerin Tanner betonte, dass nach der Beschaffung neuer Luftfahrzeuge, wie der Black-Hawk-Hubschrauber und der Trainingsflugzeuge Leonardo M-346, nun die Modernisierung der Abwehrsysteme am Boden oberste Priorität habe, um die Verteidigungsfähigkeit des Landes flächendeckend zu gewährleisten. Ein wesentlicher technischer Aspekt dieser Transformation ist der Aufbau moderner Kapazitäten zur Drohnenabwehr. Das Bundesheer reagiert damit auf die veränderte Bedrohungslage in modernen Konflikten. Als erste Maßnahme wird die Nutzungsdauer der bestehenden 35mm-Zwillings-Fliegerabwehrkanonen durch technische Modernisierungen verlängert. Parallel dazu sieht der Aufbauplan die zeitnahe Beschaffung neuer Lenkwaffensysteme für kurze und mittlere Reichweiten vor. Diese Beschaffungsprojekte sind eng mit der European Sky Shield Initiative (ESSI) verknüpft, an der Österreich teilnimmt, um durch internationale Kooperation die Effektivität der Luftraumüberwachung und -verteidigung zu

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Debatte um österreichische Flugabgabe: Verkehrsminister lehnt Abschaffung ab

Mit dem Beginn der Wintersaison rücken die österreichischen Regionalflughäfen in Innsbruck, Salzburg und Linz wieder in das Zentrum der wirtschaftlichen Aufmerksamkeit. Besonders in Innsbruck werden zwei Drittel des jährlichen Passagieraufkommens in den Wintermonaten abgewickelt, wobei Urlauber aus Großbritannien und den Niederlanden die wichtigste Kundengruppe darstellen. Vor diesem Hintergrund fordern die Tourismuslandesräte aus Tirol, Salzburg und Oberösterreich eine vollständige Abschaffung der nationalen Flugabgabe, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Standorte zu sichern. Nach Ansicht der Landespolitiker belastet die Ticketsteuer, die Flüge pro Strecke um etwa 12 bis 15 Euro verteuert, den Tourismusstandort und schwächt die globale Anbindung der Regionen. Verkehrsminister Peter Hanke hat diesen Forderungen jedoch eine deutliche Absage erteilt. Unter Verweis auf die angespannte Haushaltslage des Bundes erklärte sein Büro gegenüber dem Kurier, dass man auf die Einnahmen aus der Flugabgabe nicht verzichten könne. Jährlich fließen durch diese Steuer rund 168 Millionen Euro in den Staatshaushalt. Die Argumentation der Politik steht dabei im Kontrast zur aktuellen Marktlage: Trotz der Abgabe bleiben Flugverbindungen von Regionalflughäfen nach London oder Amsterdam mit Preisen ab etwa 130 Euro für Hin- und Rückflug oft kostengünstiger als vergleichbare Bahnreisen innerhalb Österreichs. Branchenkenner beobachten, dass Billigfluggesellschaften die Steuerkosten bisher weitgehend abfedern konnten, ohne dass die Passagierzahlen im Wintersegment einbrachen. Luftfahrtexperten bewerten die Wirksamkeit einer möglichen Steuerstreichung für die Anbindung an große Drehkreuze skeptisch. Zwar könnte der Wegfall der Abgabe zusätzliche Billigflieger anlocken, das Kernproblem der Regionalflughäfen – der Verlust wichtiger Zubringerflüge – bliebe jedoch bestehen. So haben Innsbruck und Linz ihre direkten Verbindungen zum Drehkreuz Frankfurt verloren. Experten

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Hohe Nachfrage nach Winterurlaub in österreichischen Hotelbetrieben

Der heimische Tourismussektor blickt mit positiven Erwartungen auf die bevorstehende Wintersaison. Laut dem aktuellen Urlaubsradar der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV), der in Zusammenarbeit mit dem Institut Reppublika Research erstellt wurde, planen rund 40 Prozent der Österreicher während der Winterferien mindestens eine Urlaubsreise. Ein zentrales Ergebnis der Erhebung ist die starke Präferenz für Ziele im eigenen Land: Drei von vier Reisenden beabsichtigen, ihre Ferien in Österreich zu verbringen. ÖHV-Präsident Walter Veit sieht darin eine Bestätigung für die hohe Standortqualität und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe, die insbesondere durch die Kombination aus Wintersportmöglichkeiten, Erholungsangeboten und lokaler Kulinarik punkten. Die regionalen Schwerpunkte der Reiseplanung liegen eindeutig in den alpinen Kerngebieten. Die Steiermark, Salzburg und Tirol führen die Liste der beliebtesten Destinationen an, gefolgt von Kärnten und Oberösterreich. In Bezug auf die Urlaubsgestaltung dominieren Aktiv- und Erlebnisaufenthalte, wobei der klassische Skisport nach wie vor an erster Stelle steht. Parallel dazu verzeichnet die Branche ein stabiles Interesse an Wellness- und Erholungsreisen. Diese klaren Präferenzen ermöglichen den Hotelbetrieben eine präzise Ressourcenplanung in einer der wirtschaftlich bedeutendsten Phasen des Geschäftsjahres, in der die Auslastung traditionell ihren Höhepunkt erreicht. Ein wesentlicher Aspekt der Untersuchung betrifft die wirtschaftliche Bedeutung der Wintersaison für die nationale Wertschöpfung. Die Ausgabebereitschaft der Urlauber zeigt sich trotz allgemeiner Preissteigerungen robust. Etwa ein Drittel der Befragten kalkuliert mit einem Budget zwischen 500 und 999 Euro pro Person, während 14 Prozent der Reisenden bereit sind, mehr als 2.000 Euro für ihren Winterurlaub auszugeben. Interessanterweise liegen die geplanten Budgets für Auslandsreisen tendenziell höher als für Inlandsaufenthalte, was die

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Westbahn etabliert durchgehenden Halbstundentakt und direkte Pinzgau-Anbindung

Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 hat das private Eisenbahnverkehrsunternehmen Westbahn sein Angebot in Österreich signifikant erweitert und neu strukturiert. Die Einführung eines durchgehenden Halbstundentakts im Fernverkehr auf der zentralen Weststrecke zwischen Wien und Salzburg bildet das Herzstück der Neuerungen. Darüber hinaus hat die Westbahn ihre regionale Reichweite massiv ausgebaut: Eine neue Direktverbindung bindet den Pinzgau in Salzburg erstmals umsteigefrei an die Bundeshauptstadt Wien an. Die Verlängerung der Strecke von St. Johann im Pongau bis nach Saalfelden und Zell am See sorgt für dreimal tägliche, komfortable Verbindungen in eine der wichtigsten Tourismusregionen des Landes. Diese Angebotsverbesserungen – darunter auch zusätzliche Früh- und Spätzüge – zielen darauf ab, den öffentlichen Verkehr für Pendler, Schüler und Freizeitreisende attraktiver zu gestalten und die Marktdurchdringung der Westbahn im Fernverkehr weiter zu erhöhen. Direkte Anbindung des Pinzgaus an Wien als regionaler Impuls Die bemerkenswerteste Erweiterung des Westbahn-Netzes betrifft die Verlängerung der bereits im Vorjahr etablierten Verbindung über die Giselabahnstrecke bis in den Pinzgau. Von nun an fahren die Westbahn-Züge von Wien Westbahnhof über Salzburg und Bischofshofen hinaus bis nach Saalfelden und Zell am See. Diese dreimal täglich angebotene Direktverbindung schafft einen erheblichen Mehrwert für die Region. Die Fahrzeiten sind mit 4 Stunden 17 Minuten von Wien bis Zell am See und 4 Stunden 28 Minuten bis zur Endstation Saalfelden äußerst kompetitiv und bieten durch den Wegfall des Umstiegs in Salzburg oder Bischofshofen einen massiven Komfortgewinn. Die Züge halten auf dem verlängerten Abschnitt unter anderem in wichtigen regionalen Knotenpunkten wie Schwarzach-St. Veit, Lend, Taxenbach-Rauris, Bruck-Fusch

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Westbahn erweitert Angebot auf der Weststrecke und etabliert durchgehenden Halbstundentakt

Der österreichische Fernverkehr erlebt mit dem bevorstehenden Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 eine signifikante Angebotsausweitung durch den privaten Bahnbetreiber Westbahn. Die Westbahn erhöht die Anzahl ihrer täglichen Verbindungen um zehn Prozent auf insgesamt 66 Fahrten und führt damit auf der stark frequentierten Weststrecke zwischen Wien und Salzburg einen durchgehenden 30-Minuten-Takt ein. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Bahnverkehr auf dieser Hauptverkehrsader noch attraktiver und verlässlicher zu gestalten. Ergänzend dazu lanciert die Westbahn neue Direktverbindungen in beliebte Tourismusregionen, insbesondere ins Salzburger Land bis nach Saalfelden. Geschäftsführer Thomas Posch kommentierte die Neuerung als „echten Gewinn für alle Bahnreisenden auf der Weststrecke“ und hob hervor, dass Reisende nun kaum mehr einen Blick in den Fahrplan werfen müssten, um die nächste Verbindung zu finden. Der Halbstundentakt gilt ab Wien Westbahnhof von 05:38 Uhr bis 21:08 Uhr und in der Gegenrichtung mit Ankünften in Wien von 07:22 Uhr bis 22:52 Uhr. Die Offensive des Unternehmens setzt ein klares Zeichen im Wettbewerb des österreichischen Schienenfernverkehrs. Verlässlichkeit durch Taktverdichtung: Der Halbstundentakt Die Einführung eines durchgehenden 30-Minuten-Taktes auf der Weststrecke ist ein bedeutender Schritt zur Steigerung der Attraktivität des Bahnfahrens. Im Fernverkehr ist ein derart dichter und verlässlicher Takt auf einer Hauptstrecke in Österreich ein Novum. Für Reisende zwischen den wichtigsten urbanen Zentren wie Wien, St. Pölten, Linz, Wels und Salzburg bedeutet dies eine erhebliche Flexibilitätssteigerung. Unabhängig von der Tageszeit können Fahrgäste nun ohne lange Wartezeiten auf die nächste Abfahrt vertrauen. Die Ausweitung des Angebots fokussiert sich gezielt auf die Stoßzeiten des Pendlerverkehrs. Neue Frühverbindungen ermöglichen es Reisenden,

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