Sommerflugplan

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Konzentration der Lufthansa-Gruppe am Flughafen München: Eurowings zieht in Terminal 2

Zum Beginn des Sommerflugplans am 25. März 2026 vollzieht die Fluggesellschaft Eurowings am Flughafen München einen strategischen Standortwechsel. Künftig werden sämtliche Abfertigungsprozesse sowie die Abflüge ausschließlich über das Terminal 2 abgewickelt. Bisher waren Teile des Betriebs im Terminal 1 untergebracht, was insbesondere bei Umsteigeverbindungen innerhalb des Lufthansa-Konzerns zu zeitintensiven Terminalwechseln führte. Mit diesem Schritt werden nun alle Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe, zu denen neben der Kernmarke Lufthansa auch Austrian Airlines, SWISS und Brussels Airlines gehören, an einem zentralen Standort des bayerischen Drehkreuzes gebündelt. Die infrastrukturelle Neuausrichtung bietet Passagieren eine modernere Abfertigungslandschaft. Der neue Check-in-Bereich von Eurowings befindet sich in unmittelbarer Nähe zum südlichen Eingangsbereich (E04) des Terminal 2. Ein wesentlicher Bestandteil des Umzugs ist die Integration in das bestehende Self-Service-System des Terminals. Reisende können somit auf die gesamte Flotte an Automaten für den Check-in und die eigenständige Gepäckaufgabe (Self Bag Drop) zurückgreifen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Wartezeiten an den Schaltern zu reduzieren und den Passagierfluss während der Stoßzeiten zu optimieren, während die Wege zu den Anschlussflügen der Partnergesellschaften erheblich verkürzt werden. Der Umzug ist Teil einer langfristigen Effizienzstrategie des Flughafenbetreibers und der Lufthansa, um die operativen Abläufe am Standort München zu straffen. Das Terminal 2, das gemeinsam von der Flughafen München GmbH und Lufthansa betrieben wird, ist speziell auf die Anforderungen eines Drehkreuz-Verkehrs ausgelegt. Durch die Bündelung aller Konzerngesellschaften unter einem Dach entfallen die Shuttle-Verbindungen zwischen den Terminals für Transitpassagiere, was die Mindestumsteigezeit stabilisiert. Gebuchte Passagiere werden bereits im Vorfeld über die digitalen Informationskanäle der Airline über die neuen

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Air India passt Fluggerät für Verbindungen nach Frankfurt im Sommer 2026 an

Die indische Nationalfluggesellschaft Air India modifiziert im Rahmen des kommenden Sommerflugplans ihre Kapazitäten auf den Strecken zwischen Indien und Frankfurt am Main. Wie aus einem Bericht von Aeroroutes.com hervorgeht, kommt es ab dem 31. März 2026 zu einem signifikanten Fluggerätewechsel auf der Verbindung von Delhi in die deutsche Finanzmetropole. Anstelle der ursprünglich vorgesehenen Boeing 787-9 „Dreamliner“ wird bis zum 31. Juli 2026 eine größere Boeing 777-300ER eingesetzt. Dieser Wechsel ermöglicht eine deutliche Steigerung des Sitzplatzangebots sowie eine Erweiterung der Frachtkapazitäten auf dieser wichtigen Geschäftsroute. Ab dem 1. August 2026 folgt eine weitere Anpassung, die auch die Verbindung von Mumbai nach Frankfurt betrifft. Hier wird das bisher geplante Modell vom Typ Boeing 787-9 durch eine Boeing 787-8 ersetzt. Während die Boeing 777-300ER als Langstrecken-Flaggschiff der Airline gilt und insbesondere in der First- und Business-Class eine höhere Verfügbarkeit bietet, stellt der Einsatz der 787-8 eine Anpassung an die spezifischen Nachfragemuster des Spätsommers dar. Air India reagiert mit diesen operativen Änderungen auf die dynamische Buchungslage im internationalen Reiseverkehr zwischen Europa und dem indischen Subkontinent. Diese Flottenumstellung ist Teil einer umfassenden Transformationsstrategie unter der Ägide der Tata-Gruppe. Seit der Übernahme investiert das Unternehmen massiv in die Modernisierung der Innenausstattung seiner Langstreckenflotte. Die Boeing 777-300ER, die im Frühsommer nach Frankfurt fliegen wird, verfügt in vielen Konfigurationen über eine moderne Vier-Klassen-Kabine, die auch eine Premium Economy umfasst. Analysten werten den zeitweiligen Einsatz des größeren Modells zudem als Reaktion auf die eingeschränkte Verfügbarkeit von Ersatzteilen für einige Dreamliner-Modelle, was weltweit viele Fluggesellschaften zu kurzfristigen Planänderungen zwingt. Der

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Wien: Anpassung der Flugzeiten bei Eva Air

Die taiwanesische Fluggesellschaft Eva Air nimmt mit Beginn des Sommerflugplans 2026 eine strategische Änderung ihrer Abflugzeiten ab dem Flughafen Wien vor. Ab dem 29. März 2026 wird der Flug BR62, der die Strecke über Bangkok nach Taipeh bedient, auf eine frühere Startzeit um 16:00 Uhr vorverlegt. Diese Anpassung gilt für die Flugtage Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Durch die vorzeitige Ankunft in Bangkok um 07:10 Uhr und in Taipeh um 13:25 Uhr am jeweils folgenden Tag reagiert die Airline auf die Bedürfnisse von Passagieren, die eine optimierte Zeitplanung für ihre Ankunft in Südost- und Ostasien bevorzugen. Hintergrund dieser Flugplanänderung ist die signifikante Verbesserung der Transfermöglichkeiten am Drehkreuz in Taipeh. Mit der neuen Ankunftszeit am frühen Nachmittag verkürzen sich die Wartezeiten für Anschlussflüge in das weitverzweigte Netzwerk der Airline in Asien erheblich. Insbesondere Destinationen wie Hongkong, Seoul, Manila und Fukuoka, deren Weiterflüge nach 15:00 Uhr Ortszeit starten, sind nun effizienter erreichbar. Branchenanalysen deuten darauf hin, dass Eva Air durch diese Maßnahme ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen asiatischen Carriern am Standort Wien stärkt, indem sie die Gesamtreisezeit für Umsteigepassagiere reduziert. Die Direktverbindungen von Wien nach Taipeh, die jeweils montags, donnerstags und samstags bedient werden, bleiben von dieser Neuregelung unberührt und behalten ihre angestammten Zeitnischen im Flugplan. Der Sommerflugplan 2026, der diese Änderungen beinhaltet, ist bis zum 24. Oktober 2026 gültig. Eva Air setzt auf der Strecke ab Wien weiterhin modernes Langstreckengerät des Typs Boeing 777-300ER ein, das über eine Drei-Klassen-Konfiguration verfügt. Experten werten die Anpassung der Flugzeiten auch als Reaktion auf die steigende

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Wisag übernimmt Bodenverkehrsdienstleistungen für SunExpress in Köln/Bonn

Der Dienstleistungskonzern Wisag hat im Rahmen des aktuellen Winterflugplans die operative Vorfeldabfertigung für die Fluggesellschaft SunExpress am Flughafen Köln/Bonn übernommen. Wie das Unternehmen Anfang Februar 2026 bestätigte, umfasst die Kooperation sämtliche bodengebundenen Serviceleistungen, die für einen reibungslosen Flugbetrieb am Boden erforderlich sind. Dazu gehören unter anderem das Be- und Entladen der Flugzeuge, der Transport von Gepäckstücken sowie das Rangieren der Maschinen mittels Pushback-Fahrzeugen. Die Partnerschaft ist langfristig angelegt und markiert eine strategische Erweiterung des Wisag-Portfolios am rheinischen Luftverkehrsknotenpunkt. Die logistische Bedeutung dieses Auftrags wird besonders im Hinblick auf den bevorstehenden Sommerflugplan 2026 deutlich. Während der Hauptreisesaison erwartet der Bodenverkehrsdienstleister ein Aufkommen von bis zu 13 Abfertigungen pro Tag für die türkisch-deutsche Fluggesellschaft. Auf das gesamte Jahr hochgerechnet beläuft sich das geplante Volumen auf rund 2.400 Flugbewegungen. SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, nutzt den Flughafen Köln/Bonn als eine der zentralen Basen für den Urlaubsverkehr in Richtung Mittelmeer und Anatolien, was eine hohe Taktung und Präzision bei der Abwicklung der Bodenprozesse erfordert. Zusätzliche Recherchen unterstreichen die Wettbewerbssituation am Standort Köln/Bonn, wo Wisag bereits für namhafte Kunden im Passagier- und Frachtbereich tätig ist. Die Übernahme der SunExpress-Abfertigung erforderte eine personelle Aufstockung sowie die Bereitstellung spezifischer technischer Ausrüstung, um die kurzen Bodenstandzeiten der Flugzeuge einzuhalten. Branchenexperten werten den Wechsel des Dienstleisters als Teil einer Effizienzstrategie der Airline, die ihre operativen Abläufe an deutschen Flughäfen zunehmend durch spezialisierte externe Partner optimieren lässt. Für den Flughafen Köln/Bonn bedeutet die Zusammenarbeit eine Stabilisierung der Abfertigungskapazitäten in einem stark frequentierten Segment. Die Wisag Aviation Service

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Wien und Klagenfurt betroffen: Ryanair reduziert Flugangebot um eine Million Sitzplätze

Der irische Luftfahrtkonzern Ryanair leitet eine signifikante Neuausrichtung seines Engagements auf dem österreichischen Markt ein. Wie die Unternehmensführung im Rahmen eines Besuchs in Wien bestätigte, wird das Angebot im kommenden Sommerflugplan massiv zusammengestrichen. Insgesamt fallen neun Flugverbindungen weg, was einem Verlust von rund einer Million Sitzplätzen entspricht. Die Entscheidung ist die direkte Folge eines bereits angekündigten Abzugs von fünf stationierten Flugzeugen, wodurch die Flottenstärke an der Basis Wien-Schwechat von 19 auf 14 Maschinen schrumpft. In Klagenfurt fällt die Alicante-Strecke weg. Hintergrund dieser drastischen Maßnahme ist ein schwelender Konflikt zwischen der Billigfluggesellschaft und der österreichischen Bundespolitik über die Standortkosten, insbesondere die nationale Flugabgabe. Während das Unternehmen im Falle einer Gebührensenkung Milliardeninvestitionen und eine Verdopplung der Passagierzahlen in Aussicht stellt, führt die aktuelle Kostenstruktur zu einer Abwanderung von Kapazitäten in profitablere Märkte. Diese Entwicklung trifft nicht nur den Flughafen Wien, sondern zeigt auch Auswirkungen an den Regionalstandorten Linz, Salzburg und Klagenfurt. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und der Streit um die Ticketsteuer Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die österreichische Flugabgabe, die derzeit mit zwölf Euro pro Ticket auf der Kurzstrecke zu Buche schlägt. Für eine Airline, deren Geschäftsmodell auf extrem niedrigen Basispreisen und hoher Volumeneffizienz basiert, stellt diese Abgabe einen erheblichen Kostenfaktor dar. Michael O’Leary, Chef der Ryanair-Gruppe, sparte bei seiner Kritik nicht mit deutlichen Worten und bezeichnete die Steuer als Hindernis für das wirtschaftliche Wachstum des Standorts. Nach Berechnungen der Airline nimmt der Staat jährlich rund 170 Millionen Euro über diese Abgabe ein. O’Leary argumentiert jedoch, dass dieser Betrag im Verhältnis zum Gesamtbudget gering

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Luftverkehrsverband prognostiziert deutliches Passagierwachstum für 2026

Der Flughafenverband ADV blickt mit vorsichtigem Optimismus auf das laufende Jahr 2026. Nach einer Phase struktureller Stagnation am Luftverkehrsstandort Deutschland rechnen die Experten mit einem Anstieg der Passagierzahlen um insgesamt 4,2 Prozent. Damit würde das Gesamtaufkommen an den deutschen Mitgliedsflughäfen auf rund 225 Millionen Reisende steigen. Dieses Volumen entspricht etwa 91 Prozent des Niveaus vor der Krise von 2019. Die stärksten Zuwächse werden mit 5,2 Prozent im europäischen Reiseverkehr erwartet, während der innerdeutsche Markt um 2,9 Prozent und die Langstreckenverbindungen um 3,1 Prozent zulegen sollen. Haupttreiber dieser Entwicklung sind laut Verbandsangaben das anhaltend starke Tourismus- und Privatreisesegment sowie konkrete politische Weichenstellungen der Bundesregierung. Insbesondere die für den 1. Juli 2026 angekündigte Senkung der Luftverkehrsteuer gilt als zentraler Faktor für die Erholung der Standortattraktivität. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel betont, dass nach einer langen Phase des politischen Stillstands nun ein Umdenken stattfinde. Die Flughäfen würden zunehmend wieder als strategisch wichtige Infrastrukturen mit hoher volkswirtschaftlicher Hebelwirkung wahrgenommen, was die Bereitschaft der Airlines zur Aufnahme neuer Strecken erhöhen dürfte. Ergänzend zu den steuerpolitischen Maßnahmen erwartet die Branche eine Entspannung bei den verfügbaren Flugkapazitäten. Nachdem in den Vorjahren zahlreiche Maschinen aufgrund von Triebwerksproblemen am Boden bleiben mussten, steht der Luftverkehrswirtschaft im Sommerflugplan 2026 wieder mehr einsatzbereites Gerät zur Verfügung. Diese zusätzliche Kapazität trifft auf eine robuste Nachfrage, wie auch aktuelle Buchungszahlen großer Reiseveranstalter bestätigen. Die deutsche Prognose liegt damit nur geringfügig unter dem weltweiten Wachstumstrend des Airline-Verbandes IATA, der für das globale Passagieraufkommen ein Plus von 4,4 Prozent voraussagt. Trotz der positiven Signale mahnt der Verband

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AJet erweitert Streckennetz ab Hamburg: Neue Direktflüge nach Bodrum

Die türkische Fluggesellschaft AJet erweitert ihren Flugplan ab dem Hamburg Airport und nimmt eine neue Direktverbindung an die türkische Ägäisküste auf. Ab dem 27. Juni 2026 verbindet AJet Norddeutschland zweimal wöchentlich mit der Ferienregion Bodrum. Die Flüge, die jeweils am Donnerstag und Samstag stattfinden, sind ab sofort über die Website der Fluggesellschaft sowie über den offiziellen Partner Tui buchbar. Die neue Route soll die hohe Nachfrage nach Direktverbindungen in beliebte Urlaubsregionen während der Sommersaison bedienen. Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport, zeigte sich erfreut über die Ergänzung des Streckennetzes. Die Hafenstadt Bodrum, die sich von einem ehemaligen Fischerdorf zu einem modernen Ferienzentrum entwickelt hat, gilt als attraktives Ziel. Sie lockt Reisende mit einer malerischen Altstadt, kristallklarem Wasser und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten an der Ägäis. Für Reisende aus Norddeutschland stellt die neue Verbindung eine weitere bequeme Nonstop-Option in die Türkei dar. Mit der Aufnahme der Bodrum-Route (BJV) baut AJet, die Low-Cost-Marke von Turkish Airlines, ihre Präsenz am Hamburger Flughafen weiter aus. Bislang verband AJet Hamburg bereits mit dem Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen (SAW), der als wichtiges Drehkreuz in der Türkei fungiert. Die neue touristische Verbindung stärkt das Angebot der Airline im Sommerflugplan und erhöht die Auswahl für Fluggäste ab Hamburg. Der Erstflug nach Bodrum ist für den 27. Juni 2026 geplant, mit Abflugzeiten um 12:35 Uhr an beiden Flugtagen.

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Flughafen Köln/Bonn investiert 25 Millionen Euro in CT-Scanner für alle Kontrollspuren

Der Flughafen Köln/Bonn (CGN) plant als erster großer Flughafen in Deutschland, seine gesamte Sicherheitskontrolle vollständig mit modernen CT-Scannern auszustatten. Die umfassende Modernisierung und Umgestaltung der Kontrollspuren in Terminal 1 hat nach den Herbstferien begonnen. Die ersten neuen Spuren sollen Anfang des kommenden Jahres in Betrieb genommen werden, die gesamte Anlage mit elf Kontrollspuren soll bis zum nächsten Sommer vollständig ausgerüstet sein. Die Investition des Flughafenbetreibers in die Modernisierung des Sicherheitsbereichs beläuft sich auf rund 25 Millionen Euro. Die Maßnahme erfolgt, nachdem der rheinische Flughafen die Organisation der Sicherheitskontrollen zu Jahresbeginn von der Bundespolizei übernommen hat und diese seitdem in Eigenregie steuert. Die neuen CT-Scanner (Computertomographie-Scanner) ermöglichen eine dreidimensionale Bildgebung des Handgepäcks, wodurch Flüssigkeiten und elektronische Geräte wie Laptops im Handgepäck verbleiben können. Dies soll den Kontrollprozess für Passagiere deutlich beschleunigen. Der Trend zur Aufrüstung mit moderner Sicherheitstechnik zeigt sich auch an anderen deutschen Flughäfen. Der Flughafen Stuttgart (STR) bereitet sich ebenfalls auf die neue Scanner-Generation vor. Anfang November soll der Umbau der Passagierkontrollen im Terminal 3 beginnen, um die Kontrollspuren zu erweitern und für den späteren Einsatz von CT-Geräten vorzubereiten. Wegen dieser Bauarbeiten bleiben die betroffenen Spuren im Terminal 3 voraussichtlich bis Ende März 2026 geschlossen. Die Passagierkontrollen in Terminal 3 sollen pünktlich zum Beginn des Sommerflugplans wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Die Investitionen in die CT-Technologie gelten als branchenweiter Standard, um die Sicherheitsstandards zu erhöhen und gleichzeitig den Komfort für Fluggäste zu verbessern.

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Wizz Air baut Angebot am BER aus: Neue Strecke nach Bukarest

Die Fluggesellschaft Wizz Air erweitert ihr Streckennetz vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) mit dem Start des Winterflugplans 2025/2026. Neu im Programm ist die Verbindung in die rumänische Hauptstadt Bukarest, die ab sofort bis zu fünfmal pro Woche (dienstags, donnerstags, samstags, sonntags und an einigen Mittwochen im Dezember und Januar) mit Airbus A321neo Flugzeugen bedient wird. Die Expansion beschränkt sich nicht nur auf die neue Strecke. Wizz Air erhöht zudem die Frequenzen auf mehreren bestehenden Routen. Die Verbindung nach Warna in Bulgarien wird auf vier wöchentliche Flüge (zwei zusätzliche Flüge) aufgestockt. Die moldawische Hauptstadt Chişinău wird ab sofort viermal und ab dem 16. Dezember sogar fünfmal wöchentlich angeflogen, was einer Steigerung von zwei bzw. drei Flügen pro Woche entspricht. Auch die Route nach Tirana in Albanien wird um ein bis zwei Flüge pro Woche erweitert und erreicht nun eine Frequenz von sechs bis sieben wöchentlichen Abflügen. Insgesamt führt der Ausbau zu einer deutlichen Kapazitätssteigerung im Winterflugplan 2025/2026. Wizz Air bietet 33 Prozent mehr Flüge an als im Vorjahreszeitraum. Durch den vermehrten Einsatz des größeren Flugzeugtyps Airbus A321neo stehen zudem 44 Prozent mehr Sitzplätze zur Verfügung. Diese strategische Entscheidung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Berliner Flughafens für die ungarische Fluggesellschaft. Der Wachstumskurs soll im Sommerflugplan fortgesetzt werden. Wizz Air hat bereits zwei neue Ziele ab dem BER angekündigt: Ab dem 16. März 2026 wird Bratislava in der Slowakei viermal wöchentlich angeflogen. Die Verbindung nach Tuzla in Bosnien und Herzegowina folgt ab dem 30. März mit drei wöchentlichen Flügen.

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Hohe Passagierfrequenz: Dortmund erwartet 180.000 Reisende in den Herbstferien

Der Dortmund Airport stellt sich auf eine intensive Reisezeit ein. Mit dem Beginn der Herbstferien in Nordrhein-Westfalen rechnet der Flughafen in den zwei Wochen bis zum 26. Oktober mit einem Aufkommen von rund 180.000 Passagieren. Die erwartete Zahl liegt damit deutlich über den Werten des Vorjahres. In den Herbstferien 2024 hatte der Flughafen 172.174 Fluggäste verzeichnet, was bereits ein Plus von 27,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2023 darstellte. Dieses anhaltend hohe Niveau setzt den Wachstumstrend der Vormonate fort: So zählte der Flughafen im ersten Halbjahr 2025 insgesamt 1,48 Millionen Passagiere und verzeichnete in den Sommerferien sogar einen neuen Rekord mit über 494.000 Reisenden. Reisende können bis zum Ende des Monats noch aus dem Sommerflugplan wählen, der insgesamt 35 Destinationen in 19 Ländern umfasst. Besonders gefragt sind in der Übergangszeit zum Winter traditionell Städtereisen und Ziele mit spätsommerlichen Temperaturen. Die armenische Hauptstadt Jerewan wird als attraktive Destination mit über 20 Grad Celsius beworben. Auch Budapest ist mit fünf wöchentlichen Verbindungen eine Option für Kultur- und Entspannungssuchende. Für den klassischen Badeurlaub bleiben die türkischen Regionen an Riviera und Ägäis relevant; Flüge nach Antalya werden bis zu viermal und nach Izmir dreimal pro Woche angeboten, da dort auch Mitte Oktober noch Temperaturen um 25 Grad erwartet werden. Obwohl die Passagierzahlen auf Wachstumskurs sind, muss der Airport weiterhin den Abgang von Fluggesellschaften kompensieren. Nach dem Rückzug von Ryanair und der Reduzierung des Angebots bei Eurowings im Zuge des Sommerflugplans versucht der Flughafen, das verlorene Volumen durch die Frequenzsteigerungen und neue Strecken anderer Airlines auszugleichen.

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