Spanien

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Spanien: Norwegian hat Basis Barcelona wiedereröffnet

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle hat die Basis im spanischen Barcelona per 1. Mai 2023 wieder in Betrieb genommen. Vorerst sollen von dort aus lediglich zwei Boeing 737-800 betrieben werden. Stationiert sind 65 Mitarbeiter. Einst war Barcelona gar eine Langstrecken-Base. Doch im Zuge der Corona-Pandemie und der Insolvenzverfahren, die in verschiedenen Ländern geführt wurden, zog man sich von der Long Haul komplett zurück. Auch wurden die meisten Bases außerhalb Skandinaviens geschlossen. So traf es auch Barcelona. Nach Alicante und Malaga hat man diese wieder eröffnet. Dies ist kein Zufall, denn das spanische Personal kommt den Carrier günstiger als Mitarbeiter, die beispielsweise in Schweden oder Norwegen stationiert sind. Ab Barcelona bietet man derzeit die Ziele Oslo, Bergen, Stavanger, Kopenhagen, Aalborg, Stockholm-Arlanda, Göteborg und Helsinki an. Vor der Corona-Pandemie hatte der Carrier vier Boeing 787 und fünf B737 in Barcelona stationiert. Auch wurde die Base ganzjährig eröffnet. Die Wiedereröffnung fällt deutlich kleiner aus, denn vorerst wird diese saisonal bis Ende Oktober 2023 betrieben. Mit lediglich 65 Mitarbeitern und zwei B737-800 knüpft man nicht mehr an die einstige Größe an. Wie bereits erwähnt: Auf der Langstrecke ist Norwegian generell nicht mehr aktiv.

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Air Europa/IAG-Deal: Brüssel könnte empfindliche Auflagen machen

Im zweiten Anlauf ist zwar ein Deal zwischen Air-Europa-Eigentümer Globalia und der International Airlines Group auf die Beine gestellt worden, jedoch gehen Experten davon aus, dass die EU-Kommission diesen nicht ohne Auflagen zu machen durchwinken wird. Im Feber 2023 informierte die IAG, dass man die verbleibenden 80 Prozent an Air Europa zum Preis von 400 Millionen Euro übernehmen wird. Die wettbewerbsrechtliche Freigabe stand zu diesem Zeitpunkt aber noch aus. Im ersten Anlauf, der gescheitert ist, hielt die EU-Kommission das Vorhaben für nicht bewilligungsfähig. Nun liegt es in erster Linie an der IAG Zugeständnisse zu machen, die die Wettbewerbshüter vom Gegenteil überzeugen.

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„Unruly PAX“ prügeln sich an Bord von Ryanair-UK-Flug

Zwei „unruly PAX“ sind sich am 26. April 2023 auf Ryanair-UK-Flug RK1249 so heftig in die Haare geraten, dass die Fäuste geflogen sind. Nach der Landung der als G-RUKA registrierten Boeing 737-800 verhaftete die spanische Polizei die beiden Störenfriede. Der Mittelstreckenjet befand sich auf dem Weg von Manchester nach Teneriffa-Süd. Laut lokalen Medienberichten sollen die Streithähne größere Mengen Alkohol zu sich genommen haben, wobei unklar ist, ob dieser aus dem Bordverkauf stammt oder aber entgegen der Beförderungsbestimmungen des Carriers „geschmuggelt“ wurde. Unter anderem Ryanair verbietet den Konsum von selbstmitgebrachten alkoholischen Getränken. Da die beiden „unruly PAX“ es nicht bei Worten belassen haben, sondern irgendwann auch die Fäuste geflogen sind, forderte der Kapitän die spanische Polizei an. Das Anflugverfahren auf Teneriffa Süd wurde möglichst verkürzt, um nicht noch mehr Zeit bis zur Landung verstreichen zu lassen. Anschließend betrat die Exekutive die Boeing 737-800, die von Ryanair UK betrieben wird, und nahm die Störenfriede fest. In den letzten Wochen häufen sich vergleichbare Ereignisse, wobei offensichtliche „Schwerpunkte“ die Vereinigten Staaten von Amerika, Europa und Indien sein dürften. Es ist völlig unklar warum momentan vermehrt „unruly-PAX“-Vorfälle auftreten. Je nach Land können durchaus empfindliche Geld- oder sogar Haftstrafen verhängt werden.

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Iberia beförderte Impfstoffe für eine MIllion Kinder

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat als Logistikpartner einer Unicef-Iniative dazu beigetragen, dass rund eine Million Kinder gegen Covid-19 und andere Krankheiten geimpft werden konnten. Unter anderem hat man Spenden in zahlreiche Länder, die über eine mangelhafte medizinische Infrastruktur verfügen, befördert. „Wir müssen uns zu der großen Wirkung beglückwünschen, die die Allianz Iberia-UNICEF Spanien jeden Tag seit zehn Jahren hat. In einer Zeit, in der wir weltweit die größten Rückschläge bei Impfungen für Kinder seit Jahrzehnten erleben, ist es wichtig, weiterhin die Unterstützung engagierter Unternehmen wie Iberia zu haben, die sich weiterentwickeln und immer mehr Wert für Kinder bieten. Genau diese Art von langfristigen Allianzen garantiert systemische und dauerhafte Veränderungen im Leben der am stärksten gefährdeten Jungen und Mädchen“, sagte der Präsident von UNICEF Spanien, Gustavo Suárez Pertierra. Javier Sánchez-Prieto, CEO von Iberia, sagte seinerseits: „Wir sind wirklich stolz auf unsere Zusammenarbeit mit UNICEF und sehr dankbar sowohl für die von dieser Organisation geleistete Arbeit als auch für die großzügigen Beiträge unserer Kunden. Wir hoffen, dass Sie dieses Projekt weiterhin unterstützen und dass wir gemeinsam dazu beitragen können, mehr Kindern auf der ganzen Welt eine bessere Gesundheitsversorgung zu bieten.“

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Sabena Technics soll sich an „Geisterflughafen“ Ciudad Real ansiedeln

Der spanische Flughafen Ciudad Real gilt als in Beton gegossenes Negativbeispiel für den einstigen Flughafenwildwuchs in Spanien. Nun soll der „Geisterflughafen“ neues Leben in Form eines Sabena-Technics-Wartungsbetriebs bekommen. Errichtet wurde der Airport für stolze 1,1 Milliarden Euro. Selbst an eine Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke in die 220 Kilometer entfernte Hauptstadt Madrid hat man gedacht. Allerdings wurde bereits kurz nach der Eröffnung klar, dass der Flughafen Ciudad Real überflüssig ist und vom Markt nicht angenommen wurde. Trotz des Umstands, dass man über eine 4.100 Meter lange Piste verfügt war der reguläre Flugverkehr eher die Ausnahme als der Regelfall. Diese Diskrepanz zwischen den Erwartungen und der Realität führte zum Konkurs des Flughafens und seiner Schließung im Jahr 2012, nur drei Jahre nach seiner Eröffnung. Der Zeitpunkt seiner Eröffnung, direkt nach der katastrophalen Wirtschaftskrise in Spanien 2008, sorgte dafür, dass der internationale Flughafen Ciudad Real in ganz Spanien bald zum Synonym für die finanziellen Exzesse der Vorkrisenzeit wurde. Das Projekt von Sabena Technics, bei dem rund 100 Flugzeuge pro Jahr in Ciudad Real gewartet werden sollen, trägt zu dieser Spezialisierung bei. In dieser Hinsicht folgt der internationale Flughafen Ciudad Real dem Beispiel anderer spanischer Flughäfen, die sich auf Industrie- und Lageraktivitäten spezialisiert haben. Es bleibt aber abzuwarten, ob die Ansiedelung des MRO-Betriebs tatsächlich umgesetzt wird oder nicht.

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Kuwait Airways stockt Madrid-Flüge auf Airbus A330-800 auf

Die Fluggesellschaft Kuwait Airways beabsichtigt im Winterflugplan 2023/24 auf der Strecke zwischen Kuwait-Stadt und Madrid die Kapazität aufzustocken. Künftig will man Langstreckengerät des Typs Airbus A330-800 einsetzen. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass der Golfcarrier plant ab 29. Oktober 2023 an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag das genannte Langstreckenfluggerät einzusetzen. Bislang verbindet man die beiden Städte zumeist mit Airbus A320neo.

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Air Canada steuert Barcelona und Edinburgh ganzjährig an

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada wird künftig die Destinationen Barcelona und Edinburgh ganzjährig ab Montreal bzw. Toronto anfliegen. Bislang handelt es sich um saisonale Verbindungen. Auf Barcelona nimmt man in Zukunft ganzjährig Kurs. Es werden vier tägliche Umläufe ab Montreal angeboten. Auf dieser Route kommt im Regelfall der Maschinentyp Boeing 787-8 zum Einsatz. Die schottische Hauptstadt Edinburgh fliegt man ganzjährig dreimal pro Woche mit Boeing 787-9 an. Allerdings unterbricht man diese ab Toronto angebotene Route zwischen 8. Jänner und 29. Feber 2024.

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Spanien-Flüge: Condor setzt A330-200 ab Düsseldorf ein

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Mai 2023 einige Spanien-Ziele mit Großraumgerät des Typs Airbus A330-200 bedienen. Die Maschinen kommen auch ab Düsseldorf zum Einsatz, geht aus vorliegenden Flugplandaten hervor. Ab Anfang 2. Mai bis vorläufig 31. Mai 2023 werden ausgewählte Kurse nach Teneriffa Süd, Palma de Mallorca, Lanzarote, Las Palmas und Fuerteventura mit A330-200 angeflogen. Je nach Ziel handelt es sich um einmalige Einsätze bis hin zu täglichen Widebody-Flügen ab Düsseldorf.

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Unruly PAX: Auf Vueling-Flug flogen die Fäuste

Ein so genannter „unruly PAX“ attackierte auf dem von Vueling durchgeführten Inlandsflug VY3523 von Ibiza nach Barcelona einen anderen Passagier. Nach der Landung wurde der 64-jährige Mann von der spanischen Polizei verhaftet. Zunächst forderte eine Dame den Mann dazu auf, dass er seine Stimme senken solle. Daraus entwickelte sich ein verbaler Streit, in der auch der Lebensgefährte der Reisenden involviert war. Kurz darauf flogen die Fäuste und das Kabinenpersonal musste einschreiten. Den Flugbegleitern gelang es, die beiden Passagiere zu trennen, und der Angreifer kehrte zu seinem Sitz in der ersten Reihe zurück. Der Flugkapitän wandte sich an die Passagiere und teilte ihnen mit, dass der 64-jährige Passagier nach der Landung des Flugzeugs in Gewahrsam genommen werden würde. Unmittelbar nach der Landung drehte sich der Mann um und ging erneut auf den anderen Passagier los, beleidigte ihn und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Glücklicherweise kamen zwei Beamte der Guardia Civil hinzu und trennten die beiden. Der Mann war in Begleitung einer Frau unterwegs, die beim Verlassen des Flugzeugs ebenfalls von anderen Passagieren beschimpft wurde. Der Mann wurde verhaftet.

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Ab Hannover und Nürnberg: Eurowings baut Kanaren-Flüge aus

Im Winterflugplan 2023 wird Eurowings ab Hannover und Nürnberg je zweimal wöchentlich nach Las Palmas fliegen. Ebenso neu ab der Messestadt: Teneriffa Süd. Die Las Palmas-Flüge ab Hannover und Nürnberg werden am 29. Oktober 2023 aufgenommen und sollen an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag durchgeführt werden. Nach Teneriffa-Süd geht es ab Hannover neu ab 30. Oktober 2023 jeweils an Montagen und Freitagen. Von Nürnberg aus fliegt Eurowings ab 3. November 2023 an Freitagen nach Fuerteventura.

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