Spanien

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Oktober 2022: Spanische Airports nur 2,9 Prozent unter Vorkrisenaufkommen

Die von Aena betriebenen Flughäfen in Spanien haben im Oktober 2022 gemeinsam 23.981.550 Passagiere gezählt. Damit lag man um 2,9 Prozent unter dem Aufkommen, das man im Vergleichsmonat vor der Corona-Pandemie hatte. Der Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas verzeichnete im zehnten Monat des Jahres mit 4.808.601 Fluggästen die meisten Passagiere, was einem Rückgang von 12,4 % im Vergleich zum Oktober 2019 entspricht. Es folgen der Flughafen Barcelona-El Prat Josep Tarradellas mit 4.193.454 (-9,7% im Vergleich zu 2019); der Flughafen Palma de Mallorca mit 3.063.475 (+4,8%); der Flughafen Málaga-Costa del Sol mit 1.891.392 (+1%); der Flughafen Alicante-Elche mit 1.355.308 Passagieren (-5. 1%); Flughafen Gran Canaria mit 1.136.211 Fluggästen (+4,5%); Flughafen Teneriffa-Sur mit 965.129 (+4,6%); Flughafen Valencia mit 794.985 Fluggästen (+3,4%) und Flughafen Ibiza mit 774.150 Fluggästen, was einem Anstieg von 9,2% im Vergleich zum gleichen Monat des Jahres 2019 entspricht.

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Defekte Toiletten: Jet2 musste außerplanmäßige „Pinkelpause“ in Bilbao einlegen

Aus einem durchaus ungewöhnlichen Grund musste Jet2-Flug LS782, durchgeführt mit dem Airbus A321 mit der Registrierung G-HLYB, am 3. November 2022 eine Zwischenlandung in Bilbao einlegen. Die Toiletten waren defekt und viele Passagiere mussten dringend aufs stille Örtchen. Es kommt nicht sonderlich häufig vor, dass ein Verkehrsflugzeug eine außerplanmäßige Zwischenlandung einlegen muss damit die Fluggäste ihre Notdurft verrichten können. Genau das ist am 3. November 2022 aber auf Jet2-Flug LS782, der sich auf dem Weg von Gran Canaria nach Manchester befand, passiert. Die Kernursache liegt darin, dass die WC-Anlagen aufgrund eines technischen Defekts ausgefallen sind. Es ist durchaus menschlich, dass Passagiere bei einer planmäßigen Flugdauer von etwa 4,5 Stunden früher oder später mal ihre Notdurft verrichten müssen. Sehr ungeschickt ist es aber, wenn das wegen defekter Toiletten nicht möglich ist. Da immer mehr Reisende ihr dringendes Bedürfnis bei der Kabinenbesetzung angemeldet haben, entschied sich der Kapitän im Sinne der Passagiere zu handeln. Die Lösung: Eine sprichwörtliche „Pinkelpause“ auf dem spanischen Flughafen Bilbao. Interessant ist aber, dass die Piloten den wahren Grund für die Zwischenlandung gar nicht angemeldet hatten. Es wurde auch keine Luftnotlage erklärt, sondern eine ganz normale Landung angefordert. Erst danach erklärte der Kapitän wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass man zwischenlanden musste. Während die Passagiere im Terminal ihre Notdurft verrichtet haben, bemühten sich Techniker um die Wiederinbetriebnahme der Flugzeugtoiletten. Deren Tanks dürften voll gewesen sein und nach dem Ablassen konnte grünes Licht gegeben werden. Nach etwa einer Stunde Aufenthalt in Bilbao war jeder, der musste, am WC

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Spanischer Luftraum wegen chinesischer Weltraumrakete kurzzeitig gesperrt

Der spanische Luftraum musste am Freitagvormittag zeitweise gesperrt werden. Hintergrund ist, dass Reste einer chinesischen Weltraumrakete niedergegangen sind. Aus Sicherheitsgründen waren die Gebiete rund um Ibiza, Tarragona und Barcelona für rund 40 Minuten geschlossen. Zuvor hatte die EASA eine eindringliche Warnung herausgegeben, dass ein bis zu 23 Tonnen schweres Teil einer Weltraumrakete der Volksrepublik China über spanischem Gebiet niedergehen könnte. Vorsichtshalber wurden die möglichen Einschlaggebiete gesperrt, was zu erheblichen Verzögerungen im Flugverkehr geführt hat. Letztlich verglühte das Objekt weitgehend beim Eintritt in die Atmosphäre. Dennoch können kleinere Teile verbleiben, die für die Luftfahrt eine erhebliche Gefahr darstellen können. Der Gegenstand stammte von einer chinesischen Rakete, die am Montag ein Modul für Chinas Raumstation ins Weltall befördert hat.

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Zürich: Chair Airlines reaktiviert Fuerteventura-Flüge

Die Ferienfluggesellschaft Chair Airlines wird im Sommerflugplan 2023 wieder zwischen Zürich und Fuerteventura fliegen. Die zuletzt im Jahr 2019 bediente Route soll an den Verkehrstagen Montag und Mittwoch mit Airbus A319 bedient werden. Flug GM114 soll jeweils um 7 Uhr 30 in Zürich starten und die Kanaren-Insel gegen 10 Uhr 40 erreichen. Der Rückflug hebt als GM115 um 11 Uhr 25 auf Fuerteventura ab und kehrt gegen 16 Uhr 25 in die schweizerische Metropole zurück. Im Sommerflugplan 2023 wird Chair Airlines die Destinationen Las Palmas, Pristina und Teneriffa Süd häufiger bedienen. Nach Gran Canaria wird man ab 6. Mai 2023 drei wöchentliche Umläufe anbieten. Die Hauptstadt des Kosovo wird man ab 3. Juli 2022 bis zu 15 Mal pro Woche anfliegen. Nach Teneriffa Süd geht es ab 26. März 2022 zweimal wöchentlich.

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Iberia erhöht Kapazität auf 105 Prozent des Vorkrisenniveaus

Das spanische IAG-Mitglied Iberia wird im ersten Quartal 2023 mit 105 Prozent der Kapazität, die man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 hatte, in der Luft sein. Dies bewerkstelligt man unter anderem auch mit der Einflottung zusätzlicher Flugzeuge. Mit der Wiederaufnahme der Flüge nach Rio de Janeiro und Caracas bietet Iberia nun sein gesamtes Netz an Reisezielen in Lateinamerika an und erweitert seinen Betrieb mit Mexiko auf drei tägliche Flüge. In den USA erhöht Iberia seine Kapazität um 15 % im Vergleich zu 2019, hält seine Dallas-Route das ganze Jahr über aufrecht und wird im Dezember nach T8 am New Yorker JFK-Flughafen umziehen. In Europa wird sie ihre Strecken in Italien (Rom und Mailand), der Schweiz (Genf) und Portugal erweitern, wo sie den ganzen Winter über die Strecke nach Funchal betreiben wird. In Spanien stärkt Iberia sein Unternehmenssegment, hauptsächlich durch den Madrid-Barcelona Air Shuttle Service, mit bis zu 86 wöchentlichen Frequenzen. Und in Afrika wird Iberia Direktflüge nach Luanda im Codeshare mit TAAG anbieten und zum ersten Mal Charterflüge nach Jordanien durchführen. Die Wintersaison hat für die Luftfahrtindustrie gerade erst begonnen, und bei Iberia wird sie von der Rückkehr zu all ihren Aktivitätsniveaus vor der Pandemie geprägt sein.

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Nach Prag und Mailand: Iberia setzt Airbus A350-900 ein

Das spanische IAG-Konzernmitglied Iberia wird im Winterflugplan 2022/23 auf zwei weiteren Strecken planmäßig Langstreckenfluggerät des Typs Airbus A350-900 einsetzen. Dabei handelt es sich um die Routen von Madrid nach Prag und Mailand-Malpensa. Zwischen 8. Dezember 2022 und 26. Jänner 2023 wird Iberia einmal wöchentlich mit A350 zwischen Madrid und Prag fliegen. Dieser Maschinentyp kommt auf dem Kurspaar IB3148/IB3149 zum Einsatz. Ab der spanischen Hauptstadt wird man auch die italienische Metropole Mailand mit Airbus A350-900 bedienen. Der Flughafen Malpensa wird in der Zeitspanne von 12. Dezember 2022 bis 30. Jänner 2023 einmal wöchentlich mit diesem Muster angesteuert. Die Langstreckenflugzeuge kommen dabei auf dem Kurspaar IB3252/IB3253 zum Einsatz. Tickets für beide Routen können bereits auf den üblichen Vertriebswegen gekauft werden.

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Trotz Heathrow-Deckel: IAG mit starkem Q3/2022

Die International Airlines Group erzielte im dritten Quartal des laufenden Jahres einen Umsatz in der Höhe von rund 7,3 Milliarden Euro. Damit war man um etwa ein Prozent besser unterwegs als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Negativ wirkte sich aus, dass man am Flughafen London-Heathrow aufgrund der Passagier-Obergrenze viele Flüge absagen musste. Dennoch konnte man das Angebot auf etwa 81,1 Prozent des Vorkrisenniveaus steigern. Man hofft, dass dieses bis Ende dieses Jahres auf 87 Prozent erhöht werden kann und für das erste Quartal 2023 strebt man 95 Prozent an. Das operative Ergebnis ist im dritten Quartal 2022 auf 1,2 Milliarden Euro gestiegen. Den Vorjahreszeitraum musste man mit einem Verlust von 452 Millionen Euro abschließen. Unter dem Strich steht ein Gewinn von 853 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im dritten Quartal 2023 war man mit -574 Millionen Euro in den roten Zahlen.

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Paderborn: Eurowings stockt Mallorca-Flüge auf

Ab dem Flughafen Paderborn wird es im Sommerflugplan 2023 bis zu 14 Eurowings-Flüge nach Palma de Mallorca geben. Der Airport hat die zusätzlichen Rotationen bereits zur Buchung freigegeben. Das Hochfahren des Palma-Angebots beginnt im April 2023. Der Höchststand mit 14 wöchentlichen Umläufen wird im Juli 2023 erreicht. Dazu Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser: „Für die Urlauberinnen und Urlauber in unserer Heimat erweitern sich damit einmal mehr die Möglichkeiten für einen entspannten Aufenthalt unter südlicher Sonne. Wir freuen uns sehr, dass Eurowings das Programm nach Palma von unserem Flughafen für die Sommerzeit 2023 frühzeitig freigeschaltet hat“, betont Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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HB-IOC: Swiss lässt ihren ältesten Airbus A321 verschrotten

Im März 1995 wurde der Airbus A321 mit der Registrierung HB-IOC an die damalige Swissair ausgeliefert. Lange trug die Maschine die olympischen Ringe sowie den Sticker „Official airline of the IOC“. Nun wird der Mittelstreckenjet verschrottet. In den fast 28 Jahren Dienstzeit hatte die HB-IOC verschiedene Namen. An den Start ging die Maschine als „Neuchâtel“ ehe sie im Jahr 1996 in „Lausanne“ umgetauft wurde. Auch die Sitzplatzkapazität änderte sich über die lange Einsatzzeit. Bei Swissair ging dieser Airbus A321 zunächst mit 186 Sitzplätzen an den Start. Mittlerweile sind bzw. waren 219 Sitze verbaut. Nach dem Zusammenbruch der Swissair wurde diese Maschine durch Swiss, die auf der Regionalfluggesellschaft Crossair basiert, übernommen. Auch gab es dann wieder einen neuen Taufnamen, denn seither ist die HB-IOC als „St. Moritz“ unterwegs. Die Kapazität wurde auf 200 Sitze erhöht ehe im Jahr 2015 die damals neue Swiss-Europa-Kabine eingebaut wurde. Bis zuletzt hatte dieser A321 219 Sitzplätze. Während der langen Dienstzeit gab es auch den einen oder anderen Zwischenfall. Beispielsweise hatte man im März 2004 auf dem Inlandsflug LX2806 von Zürich nach Genf einen Tailstrike. Aufgrund der Corona-Pandemie war die HB-IOC wiederholt über längere Zeiträume an diversen Flughäfen, darunter Dübendorf, Bremen, Genf und Amman abgestellt. Zuletzt wurde dieser Airbus A321 am 27. März 2022 in den aktiven Liniendienst zurückgeholt. Das war auch die letzte Reaktivierung, denn der Mittelstreckenjet wird nun in Spanien verschrottet. Die Sitze wurden bereits ausgebaut und werden laut Swiss im Trainingszentrum weitere Verwendung finden. Generell will man alle Teile, die man noch benützten

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Iberia-Flieger bei Zwischenfall in Düsseldorf schwer beschädigt

Ein Airbus A320neo von der spanischen Fluggesellschaft hatte hat eine Landung in Düsseldorf spät abgebrochen – das Heck setzte beim Durchstarten auf der Landebahn auf. Iberia-Flug 3140 aus Madrid ringt im Endanflug auf 23R mit Windböen, im letzten Moment bricht die Crew die Landung ab und startet durch. Im zweiten Anlauf bringen die Piloten den Airbus A320neo sicher zur Landung – beim Durchstartmanöver hat sich die EC-NDN allerdings das Heck zerschrammt. Nach aero.de-Informationen weist der Airbus aus dem Baujahr 2019 einen größeren Tailstrike-Schaden auf. Das Flugzeug befindet sich derzeit immer noch am Boden in Düsseldorf, der Rückflug wurde gestrichen. Die Passagiere wurden auf den Flug IB-3133 umgebucht und erreichten Madrid mit einer Verspätung von etwa 9,5 Stunden. Möglicherweise müssen an der A320neo auch Teile des Hauptfahrwerks ersetzt werden, auf die beim ersten Landeversuch hohe Kräfte einwirkten.

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