Spanien

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Air Europa least zehn Boeing 737-Max-8 und fünf B787-9

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird ihre Flotte zwischen 2024 und 2026 um insgesamt 15 Flugzeuge, die man über den Leasinggeber AerCap beziehen wird, erweitert. Es handelt sich um fünf Boeing 787-9 und zehn B737-Max-8. Die Auslieferungen sollen gegen Jahresanfang 2024 starten und im Laufe des Jahres 2026 abgeschlossen werden. Gleichzeitig betont man, dass man der erste Operator sein wird, der Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 auf einem spanischen AOC registrieren wird. „Air Europa ist ein langjähriger Freund und geschätzter Kunde von AerCap.  Wir freuen uns, mit dieser für die Fluggesellschaft wegweisenden Transaktion unser Vertrauen in das Unternehmen und das Managementteam von Air Europa zu bekräftigen und wünschen ihnen viel Erfolg bei ihrem Flottenmodernisierungsprogramm“, so AerCap-CCO Peter Anderson. Air-Europa-Geschäftsführer Richard Clark sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: „Wir freuen uns sehr über diese Vereinbarung mit AerCap, mit der wir eine lange und erfolgreiche Beziehung pflegen. Sie bekräftigt unsere Strategie, die Flotte auf die modernsten, effizientesten und nachhaltigsten Modelle der Branche auszurichten. Einmal mehr sind wir Pioniere. So wie wir das erste spanische Unternehmen waren, das den Boeing 787 Dreamliner in seine Flotte aufgenommen hat, tun wir jetzt dasselbe, indem wir die neue Boeing 737 Max in unsere Flotte aufnehmen“.

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Winter: Aida baut Kanaren-Programm weiter aus

Die Reederei Aida Cruises baut das Kanaren-Programm für die bevorstehende Wintersaison 2022/23 aus. Neu bietet man neben den bestehenden siebentägigen Kreuzfahrten ab Gran Canaria auch neuntägige Fahrten an. Diese stehen ab dem 12. September 2022 zur Verfügung. Wahlweise können diese auch in Kombination mit La Gomera oder Madeira gebucht werden. Weiters bietet die Reederei 12-tägige Kreuzfahrten ab Fuerteventura an. Der örtliche Hafen wird als neuer Punkt zum Ein- und Aussteigen genutzt.

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Barcelona: Air Senegal-A319 macht unbeabsichtigte Bekanntschaft mit Catering-Truck

Ein Airbus A319 von Air Senegal machte am 30. Juni 2022 auf dem spanischen Flughafen Barcelona unliebsame Bekanntschaft mit einem Catering-Truck. Die Maschine sollte eigentlich unter der Flugnummer HC424 nach Dakar fliegen. Der Pushback-Vorgang ist eigentlich Routine. Doch am Mittwoch kam es am Gate 129 zu einer ungeschickten Berührung mit einem Cateringtruck. Das linke WIngtip des Airbus A319 wurde dabei beschädigt. Der Schaden konnte nicht rasch behoben werden, sondern Air Senegal rechnet damit, dass dieser Mittelstreckenjet noch einige Zeit in Spanien verbleiben muss. Die nachstehend eingebetteten Fotos zeigen die beschädigte 6V-AMB und sowie das Cateringfahrzeug auf dem Flughafen Barcelona.

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Bremen: Alba Star und Sundair legen zusätzliche Palma-Flüge auf

Der norddeutsche Flughafen Bremen ist eigenen Angaben nach gut durch die Sommerreisewelle gekommen. In den letzten Wochen soll die Situation in den Terminals trotz hoher Nachfrage weitgehend ruhig gewesen sein. Sundair und Alba Star legen im September 2022 Sonderflüge nach Palma de Mallorca auf. Während der Bremer Sommerferien 2022 zählte der Airport rund 220.000 Passagiere, die auf 2.602 Verbindungen unterwegs waren. Im direkten Vergleich mit den Werten, die man im Sommer 2019 erzielen konnte, entspricht dies in etwa 73 Prozent des damaligen Aufkommens. „Wir am Bremer Flughafen sind wirklich gut durch die Sommerferien gekommen“, resümiert Flughafen-Geschäftsführer Marc Cezanne die vergangenen Wochen. „Unsere Tipps für einen reibungslosen Start in den Urlaub wurden von vielen Reisenden beherzigt und die Lage in den Terminals war zu jeder Zeit ruhig und überschaubar. Mein besonderer Dank gilt unseren vielen fleißigen Kolleginnen und Kollegen am Bremen Airport, die in den Ferienwochen wieder ihr Bestes gegeben haben, um allen Passagieren einen guten Start ab Bremen in ihren Urlaub zu ermöglichen. Alle Beteiligten haben großartig zusammengearbeitet und den Bremer Flughafen am Laufen gehalten.“ Im September 2022 legen Alba Star und Sundair zusätzliche Flüge zwischen Bremen und Palma de Mallorca auf. Jene der spanischen Fluggesellschaft sollen am 10., 17. und 24. September 2022 durchgeführt werden. Buchbar sind diese über diverse Reiseveranstalter. Der deutsche Mitbewerber wird ebenfalls zusätzliche Palma-Flüge anbieten. Im Winterflugplan 2022/23 plant Sundair ab Bremen unter anderem nach Gran Canaria, Fuerteventura, Teneriffa Süd, Beirut und Hurghada zu fliegen.

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Palma: Mann klaute 200 Kofferkulis und verschebelte sie im Internet

Auf der spanischen Insel Mallorca wurde ein Mann verhaftet, dem ungewöhnliche Diebstähle vorgeworfen haben. Über einen längeren Zeitraum hinweg soll er rund 200 Kofferkulis am Flughafen Palma de Mallorca gestohlen haben. Es hat schon einige Zeit gedauert bis dem spanischen Betreiber Aena überhaupt aufgefallen ist, dass zahlreiche Gepäckwagen wie vom Erdboden verschwunden sind. Im Juli 2022 beschwerten sich ein paar Passagiere, dass keine bzw. zu wenige Kulis verfügbar waren. Also gab es die Anweisung, dass eine Inventur gemacht wird und dabei fiel auf, dass 200 Stück fehlen. Im Anschluss erstattete der Flughafen Palma de Mallorca eine Diebstahlsanzeige gegen unbekannt. Die Nationalpolizei hatte es aber nicht sonderlich schwer den mutmaßlichen Verursacher zu finden, denn unter anderem auf einschlägigen Online-Plattformen bot er die Gepäckwagen zum Kauf an. Laut Exekutive soll er durch das Verscherbeln der gestohlenen Ware rund 1.000 Euro verdient haben. Gegenüber der Polizei soll der Verdächtigte gesagt haben, dass er über mehrere Monate hinweg hie und da mal einzelne Kofferkulis „mitgehen“ habe lassen. Diese habe er einfach in den Kofferraum seines Autos eingeladen und zu sich nach Hause gebracht. Welches Strafmaß dem mutmaßlichen Dieb blüht, ist unklar. Allerdings dürfte es für ihn schwierig werden ab Palma de Mallorca zu fliegen, denn Aena hat einen formellen Antrag gestellt, dass der Mann im Falle einer Verurteilung ein Betretungsverbot für das Areal des Airports kassieren soll. Da es sich um einen Teil der öffentlichen Infrastruktur handelt ist die Zustimmung des zuständigen Gerichts notwendig. Ein „einfaches Hausverbot“ wäre nicht ausreichend.

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Barcelona: Norwegian will Basis im Sommer 2023 reaktivieren

Die Billigfluggesellschaft Norwegian will die vor einiger Zeit geschlossene Basis Barcelona reaktivieren. Unter anderem in diesem Zusammenhang sollen rund 800 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Vor dem Insolvenzverfahren, in das sich der Carrier nach dem Beginn der Corona-Pandemie aufgrund eines über Jahre hinweg angehäuften Schuldenberges flüchten musste, hatte man in der spanischen Stadt auch Langstreckenflugzeuge stationiert. Man musste sich radikal verkleinern und trennte sich konzernweit von über 7.000 Mitarbeitern. Die Flotte wurde auf sieben Boeing 737-800, die zunächst überwiegend innerhalb Norwegens im Einsatz waren. Mittlerweile befindet sich Norwegian Air Shuttle wieder auf Expansionskurs. Nach und nach hat man einige Bases, die im Zuge des Insolvenzverfahrens geschlossen wurde, wieder in Betrieb genommen. Diese befinden sich überwiegend im skandinavischen Raum, jedoch auch in Malaga und Alicante. Bis Sommer 2023 will man die Flotte auf 85 Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 aufstocken. Barcelona soll zunächst als saisonale Basis geführt werden. Vor Ort will man im Sommerflugplan 2022 zwei Boeing 737-800 stationieren. Mit diesen beiden Flugzeugen will man primär Ziele in den skandinavischen Staaten anfliegen. In Spanien will man 300 zusätzliche Piloten und 500 Flugbegleiter einstellen.

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Defekte Bremsen: Runway in Teneriffa Süd vier Stunden von Ryanair-B737 blockiert

Eigentlich sollte Ryanair-Flug FR6763 am Samstag von Teneriffa Süd nach Bournemouth fliegen. Aus technischen Gründen musste der Startvorgang der Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-EFC abgebrochen werden. Anschließend blockierte die Maschine die Piste 07 für rund vier Stunden. Der Ryanair-Mittelstreckenjet machte sich auf den Weg zur Runway und begann mit dem Beschleunigen. Soweit ein alltäglicher Vorgang, aber dann stellten die Piloten fest, dass etwas nicht stimmt. Die Boeing 737-800 beschleunigte langsamer als gewohnt und plötzlich gab es Warnmeldungen. Die Piloten entschieden sich dann den Start abzubrechen. Laut spanischer Flugsicherung war die Ursache für den Abbruch, dass die Bremsen aus noch nicht geklärter Ursache blockiert haben und dadurch schnell und stark erhitzten. Gegen 12 Uhr 45 Lokalzeit kam die EI-EFC auf der Piste 07 des Flughafens Teneriffa Süd zum Stillstand. Die Entscheidung des Kapitäns, dass aus Sicherheitsgründen der Start abgebrochen wurde, ist grundsätzlich nach dem Grundsatz „Safety First“ korrekt, jedoch find der Ärger für die Passagiere jetzt erst an. Wer vermutet, dass nun eine hastige Evakuierung folgte, liegt falsch. Das Gegenteil ist der Fall, denn die Reisenden mussten über eine Stunde an Bord der Boeing 737-800, die auf gefühlten Dreivierteln der Rollstrecke der Start- und Landebahn stand, ausharren. Erst nach rund einer Stunde durften die Passagiere aussteigen und wurden zum Terminal gebracht. Der Ryanair-Jet stand jedoch noch drei weitere Stunden auf der Runway, weshalb zahlreiche Flüge auf andere Airports umgeleitet werden mussten. Die Ursache dafür, dass die Boeing 737-800 so lange auf der Runway verlieben ist, ehe sie dann zur Reparatur

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Spanien: Zehntägiger Streik bei Iberia Express steht bevor

Bei der Fluggesellschaft Iberia Express steht ein zehntägiger Streik des Kabinenpersonals bevor. Sofern zuvor keine Einigung erzielt wird soll dieser im Zeitraum von 28. August bis 6. September 2022 über die Bühne gehen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich rund 517 in Madrid beschäftigte Mitarbeiter der Iberia-Tochter beteiligen könnten. Hintergrund der Unstimmigkeit zwischen Arbeitnehmervertretern und Arbeitgeber ist, dass die Gewerkschaften der Ansicht sind, dass sich im neuen Tarifvertrag die Arbeitsbedingungen bessern müssen. Die Gewerkschaft USO kritisiert die Geschäftsführung von Iberia Express heftig und wirft dieser vor, dass geforderte Verhandlungen nicht ernst genommen werden. Aus Sicht der Arbeitnehmervertreter bestehe die einzige Möglichkeit den Druck zu erhöhen in einem Streikaufruf. Sollte der Streik tatsächlich stattfinden, würde er den Betrieb am 28., 29., 30. und 31. August sowie am 1., 2., 3., 4., 5. und 6. September 2022 beeinträchtigen. Die tatsächliche Beteiligung an den Arbeitsniederlegungen bleibt es abzuwarten, denn beim Konkurrenten Ryanair rief USO wiederholt zum Streik auf, jedoch nahmen daran nur wenige Mitarbeiter teil. In Spanien konkurrieren mehrere Gewerkschaften um die Gunst des Kabinenpersonals.

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Darlehen umgewandelt: IAG bei Air Europa eingestiegen

Die International Airlines Group, der unter anderem British Airways und Iberia angehören, ist bei Air Europa mit 20 Prozent eingestiegen. Ein Darlehen in der Höhe von 100 Millionen Euro wurde in Anteile an der spanischen Fluggesellschaft umgewandelt. Im März 2022 gaben Globalia und die IAG bekannt, dass der Luftfahrtkonzern ein Darlehen in der Höhe von 100 Millionen Euro gewährt. Dieses kann wahlweise zurückbezahlt oder aber in eine Beteiligung an Air Europa umgewandelt werden. Die IAG beabsichtigt in einem zweiten Anlauf den Carrier vollständig zu übernehmen. Aus einer von der IAG veröffentlichten Börsenmitteilung geht hervor: „Im Anschluss an die Ankündigung der International Airlines Group (IAG) vom 17. März 2022 im Zusammenhang mit dem Wandeldarlehen an Globalia gibt IAG bekannt, dass sie ihre Option ausgeübt hat, das unbesicherte Darlehen der Gruppe an Globalia in Höhe von 100 Millionen Euro mit einer Laufzeit von sieben Jahren gegen eine 20%ige Beteiligung an Air Europa einzutauschen“.

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Dauerstreik in Spanien: Ryanair erwartet keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb

Über rund fünf Monate hinweg rufen zwei spanische Gewerkschaften das Kabinenpersonal von Ryanair zur Arbeitsniederlegung auf. Der betroffene Carrier gibt sich aber gelassen und erklärt, dass nur wenige Mitarbeiter bei diesen beiden Organisationen Mitglieder sind. Mit nennenswerten Auswirkungen auf den Flugbetrieb rechnet Ryanair nicht und verweist in einer Medienerklärung darauf, dass die überwiegende Mehrheit in der „wesentlich größeren Gewerkschaft CCOO“ organisiert sein soll. Mit dieser habe man einen Tarifvertrag für das spanische Kabinenpersonal abgeschlossen. „Diese beiden winzigen Gewerkschaften, die nur eine Handvoll unseres spanischen Kabinenpersonals vertreten, haben im Juni und Juli eine Reihe von schlecht unterstützten Streiks durchgeführt, die nur geringe oder gar keine Auswirkungen auf die Ryanair-Flüge von und nach Spanien hatten. Allein im Juli führte Ryanair täglich über 3.000 Flüge durch und beförderte eine Rekordzahl von 16,8 Millionen Passagieren – viele davon von/nach Spanien. Ryanair geht davon aus, dass diese jüngsten angedrohten Streiks, die nur eine Handvoll unserer spanischen Flugbegleiter betreffen, keinerlei Auswirkungen auf unsere Spanien-Flüge oder Flugpläne im August oder September haben werden. Eine Richtigstellung: Zwar waren im Juli einige wenige Ryanair-Flüge in Spanien annulliert worden oder hatten Verspätung, doch war dies größtenteils auf Streiks der Flugsicherung und Flugverspätungen zurückzuführen. Keine Flüge wurden im Juli aufgrund dieser erfolglosen und schlecht unterstützten Streiks der beiden Minderheitsgewerkschaften (USO und SITCPLA) gestrichen, die nur eine kleine Handvoll des spanischen Kabinenpersonals von Ryanair vertreten. Die große Mehrheit des spanischen Kabinenpersonals von Ryanair wird von der Gewerkschaft CCOO vertreten, die bereits einen Tarifvertrag mit Ryanair abgeschlossen hat, der den größten Teil unseres

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