Spanien

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Spanien: Drei Tage Eisenbahner-Streik stehen bevor

Die spanische Gewerkschaft U-G-T und der Betriebsrat rufen am 28. Oktober 2022 sowie am 7. und 11. November 2022 die Bediensteten der staatlichen Eisenbahngesellschaft Renfe zum Streik auf. Sollte man keine weitere Reaktion erhalten, werde man die Arbeitsniederlegungen fortsetzen. Zunächst soll am 28. Oktober 2022 in der Zeit von Mitternacht bis 23 Uhr 00 gestreikt werden. Am 7. November 2022 will man die Arbeit zwischen 6 Uhr 00 und 9 Uhr 00 sowie von 18 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 neiderlegen. Selbiges gilt auch für den 11. November 2022. Die Gewerkschaft bedauert, dass es während der Arbeitskampfmaßen zu massiven Einschränkungen für die Fahrgäste kommen wird. Gleichzeitig betont man, dass die Geschäftsleitung und die Regierung „auf den offensichtlichen Personalmangel in allen Bereichen und Gruppen zu reagieren müssen“. Man fordert bessere Arbeitsbedingungen und mehr unbefristete Verträge. Bei Renfe sind viele Mitarbeiter mit befristeten Arbeitsverträgen eingestellt. Auch fordert man mehr Lohn für die Bediensteten. Derzeit kann der öffentliche Personennahverkehr kostenfrei genutzt werden. Die spanische Regierung hat dies als Maßnahme gegen die Teuerungen eingeführt. Vorerst ist dies bis Ende 2022 befristet. Über eine allfällige Verlängerung hat man noch nicht entschieden. Gleichzeitig wurden für diesen Zeitraum zusätzliche Mitarbeiter befristet eingestellt. Die Gewerkschaft fordert, dass diese in unbefristete Arbeitsverhältnisse überführt werden.

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Vueling: Spanische Gewerkschaft ruft zum Dauerstreik auf

Die spanische Gewerkschaft Stavla ruft das Kabinenpersonal von Vueling zum Dauerstreik auf. Die Arbeitsniederlegungen sollen von 1. November 2022 bis 31. Jänner 2023 jeweils an den Wochenenden, an Feiertagen und rund um Weihnachten über die Bühne gehen. Die Forderung: 13,4 Prozent mehr Lohn. Die Arbeitnehmervertreter werfen vor, dass die Geschäftsleitung die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag für die Flugbegleiter in die Länge ziehen wurden. Man hält den Streikaufruf daher für „unvermeidlich“. Vueling sieht dies gänzlich anders und fordert in einer Medienerklärung, dass man die Kräfte bündeln müsse, um die Zukunft des Carriers zu sicher. Weiters sollen die von der Gewerkschaft geforderten Lohnerhöhungen „wirtschaftlich nicht darstellbar“ sein. Man stellt auch eine mögliche Verkleinerung der Billigfluggesellschaft als Konsequenz in Aussicht. Weiters weist man seitens des Carriers darauf hin, dass man Gehaltserhöhungen von 6,5 Prozent ab 1. Jänner 2021 zugestimmt habe. Weitere Steigerungen wären derzeit nicht möglich. In den letzten beiden Jahren habe man Verluste in der Höhe von rund einer Milliarde Euro eingeflogen und den Schuldenstand um 260 Millionen Euro erhöht. Derzeit ist völlig unklar wie viele Flugbegleiter sich an den Streiks beteiligen werden. In Spanien ist die Teilnahme oftmals sehr unterschiedlich. Beispielsweise haben sich an Arbeitsniederlegungen bei der Ryanair Group, zu denen eine andere Gewerkschaft aufgerufen hatte, nur wenige Flugbegleiter beteiligt. Bei Iberia Express hingegen war die Teilnahme deutlich höher.

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Iberia und TAAG vereinbaren Codeshare-Zusammenarbeit

Die Fluggesellschaften TAAG Angolan Airlines und Iberia arbeiten künftig im Rahmen einer Codeshare-Vereinbarung zusammen. Dies betrifft primär die Nonstopflüge zwischen Madrid und Luanda, die gemeinsam vermarktet werden. Zusätzlich zu den Verbindungen zwischen Madrid und Luanda können die Kunden der spanischen Fluggesellschaft von der angolanischen Hauptstadt aus nach Kapstadt und Johannesburg in Südafrika, Windhoek in Namibia und Maputo in Mosambik fliegen. Weiters wird TAAG ihren Kunden Anschlüsse an Iberia-Flüge von Madrid nach Barcelona, Porto, Amsterdam, Brüssel, Genf, Zürich, Rom und Mailand anbieten. Seit 13. Oktober 2022 gilt nachstehender, gemeinsam vermarkteter Flugplan: Flight number Departure Departure time Arrival Arrival time Frequency IB1425 Madrid (MAD) 22:55 Luanda (LAD) 05:20 the following day Monday and Friday IB1426 Luanda (LAD) 21:00 Madrid (MAD) 05:20 the following day Thursday and Sunday

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La Palma will Airlines mit Subventionen anlocken

Der Tourismusrat der Regionalregierung der Kanaren will die Anbindung der Insel La Palma verbessern. Man will 18 neue internationale Flugverbindungen etablieren. Dafür bietet man Airlines finanzielle Anreise in der Höhe von bis zu 200.000 Euro pro Route. Die Auszahlung soll überwiegend in Form von Gutscheinen erfolgen. Allerdings müssen sich die Carrier dazu verpflichten, dass man die Neuaufnahmen mindestens zwei Jahre aufrecht erhält. Weiters müssen in den Quellmärkten entsprechende Marketingmaßnahmen gesetzt werden. Für diese gibt es aber finanzielle Zuschüsse. La Palma hat als Folge des Vulkanausbruchs, der sich im Vorjahr ereignet hat, so einiges an Konnektivität eingebüßt. Offiziellen Zahlen nach lag das Angebot um Sommer 2022 um 16,8 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Im Winterflugplan 2022/23 hat man gar um 21,8 Prozent weniger Flüge. Die Maßnahmen sollen dazu führen, dass wieder mehr Touristen auf die Kanareninsel kommen. Man wird daher Subventionen für insgesamt 18 neue Strecken ausschütten. Besonders ins Auge gefasst hat man neue Flugverbinden von/nach nach Deutschland, Österreich, Tschechien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Norwegen, Schweden und UK. Die Verantwortlichen betonen, dass man die Destinationen entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen ausgewählt habe.

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Wien: Ryanair legt Palma-Zusatzflug am 1. November 2022 auf

Die Fluggesellschaft Ryanair legt aufgrund hoher Nachfrage am 1. November 2022 ein zusätzliches Kurspaar zwischen Wien und Palma de Mallorca auf. Hintergrund ist auch, dass der planmäßige Flug FR489 (Palma-Wien) bereits ausgebucht ist. Die Sonderflüge werden als FR9460 (Wien-Palma) bzw. FR9461 (Palma-Wien) mit in Österreich stationiertem Airbus A320 von Lauda Europe durchgeführt. Der Hinflug verlässt die Hauptstadt gegen 15 Uhr 15 und wird Mallorca um 17 Uhr 40 erreichen. Der Airbus A320 von Lauda Europe wird in Palma gegen 18 Uhr 15 abheben und Wien um 20 Uhr 45 erreichen. Derzeit zeigt sich preislich ein durchaus kurioses Bild: Der Hinflug FR9460 war am Nachmittag des 7. Oktober 2022 zum Preis von 16,99 Euro im Verkauf. Für den Rückflug FR9461 wurden 186,99 Euro verlangt. Dieser Umstand dürfte daran liegen, dass am 1. November 2022 in Österreich ein Feiertrag ist und dieser auch als Rückreisetag genutzt wird. Die Folge daraus ist, dass in Richtung Palma die Nachfrage deutlich niedriger ist als in Richtung Wien.

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Spanien: Gericht erklärt Galistair für insolvent

Die spanische Galistair ist pleite. Das zuständige Handelsgericht in Madrid erklärte das Unternehmen für insolvent. Unter anderem wurde festgestellt, dass die Vermögenswerte nicht zur Abdeckung der Schulden ausreichen. Die Liquidation wurde angeordnet. Allerdings sind die Auswirkungen auf den Flugbetrieb unklar, denn die spanische Muttergesellschaft verfügt über kein AOC. Dieses ist bei der maltesischen Galistair Trading Ltd. angesiedelt, wobei man an dieser indirekt mit nur 50 Prozent beteiligt ist. Die im maltesischen Luftfahrtregister eingetragene Flotte besteht derzeit aus zwei Airbus A320 und einem A330-Frachter. Derzeit sind ein A320 und der A330P2F im Wetlease-Einsatz. Die 9H-VDO befindet sich im Long Time Storage.

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Der spanische „Value Carrier“: Im Vueling A320 von Málaga nach Ibiza

Es ist ein wunderschöner Vormittag im August, als ich um 10:30, bei bereits 34 Grad im Schatten, meinen frisch-gepressten Orangensaft in der Cafeteria „La Canasta“, in direkter Nähe zum Strandabschnitt „Malagueta“ austrinke. Am Nachbartisch sitzen acht ältere spanische Herren, alle in den späten 60ern. Vier von ihnen spielen gegeneinander Karten, die anderen vier stehen dahinter und geben mit einem Café in der Hand, lautstark ihren „Senf“ dazu. Es ist zum einen dieses herzliche, fast schon losgelöste „Kinderlachen“ der älteren Herren, zum anderen diese völlig gelassene, tiefentspannte Art und Lebensphilosophie vieler Südeuropäer, die mich mal um mal beeindruckt. Als ich um die Rechnung bitte und kurz darauf meinen zehn Euro Schein in die kleine Schale lege, habe ich noch gut 3,5 Stunden Zeit, um aus meinem Hotel ganz in der Nähe auszuchecken und mit dem städtischen Airport Bus zum Flughafen zu fahren. Als ich gegen 12 Uhr das Terminal 3, des „Costa del Sol“ – Airport – Malaga erreiche, sind an den Check-In Schaltern von Vueling lange Schlangen. Eine gute Stunde soll mich die Aufgabe meines Gepäcks an diesem Mittag kosten und ich spüre eine leichte innere Nervosität, was die Warteschlange vor der Sicherheitskontrolle wohl sagen würde. Erfreulicherweise war dieser allerdings nach weniger als 10 Minuten in Gänze durchquert und es blieb noch Zeit für eine kleine Shopping-Tour am Airport. Von „Victoria Secret“ über einen „Jamie Oliver – Deli“, Costa Coffee bis hin zu Starbucks soll es den ausländischen, oftmals britischen Touristen hier am Flughafen an nichts fehlen. Als ich die

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Madrid: Air Europa legt Dreamliner-Sonderflüge zur Fußball-WM in Katar auf

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa legt anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft, die heuer in Katar stattfindet, einige Sonderflüge auf. Diese werden ab Madrid mit Boeing 787 angeboten und steuern in Doha den Hamad International Airport an. Formell handelt es sich aus rechtlichen Gründen um so genannte „regelmäßige Charterflüge“. Air Europa wird zwischen 19. November 2022 und 7. Dezember 2022 pro Richtung je fünf Flüge anbieten. Diese werden mit den Maschinentypen Boeing 787-8 und 787-9 durchgeführt. Unter der Flugnummer UX967 wird es am 19. November 2022 erstmals mit Boeing 787-9 in Richtung Doha gehen. Als UX779, UX885 und UX821 sind weitere Flüge mit diesem Maschinentyp für den 20. November, 21. November und 29. November 2022 geplant. Am 25. November 2022 soll eine Boeing 787-8 als UX811 eingesetzt werden. Die Rückflüge werden an folgenden Tagen mit Boeing 787-9 angeboten: 29. November 2022 (UX822), 5. Dezember 2022 (UX812) und 7. Dezember 2022 (UX946). Der Maschinentyp B787-8 soll am 2. Dezember 2022 (UX934) und 4. Dezember 2022 (UX886) eingesetzt werden.

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Ground Handling: Iberia übernimmt Leiharbeiter in Festanstellung

Auch in Spanien herrscht in der Luftfahrtbranche durchaus akuter Personalmangel. Größere Unregelmäßigkeiten sind bislang ausgeblieben. Die Ground-Handling-Tochter von Iberia reagiert nun und übernimmt 1.692 Leiharbeiter in unbefristete Festanstellung. Iberia Airport Services ist an zahlreichen spanischen Flughäfen tätig und fertigt die Maschinen der Muttergesellschaft, aber auch von anderen Fluggesellschaften ab. Eigenen Angaben nach zählen insgesamt 170 Airlines zum Kundenkreis. Immer wieder stand man im Kreuzfeuer der Kritik, da man seit einigen Jahren verstärkt auf befristete Arbeitsverträge und Leiharbeit gesetzt hat. Das soll sich laut Mitteilung der Fluggesellschaft ändern, denn man wird vorerst 1.692 Leiharbeiter in feste Anstellungsverhältnisse bei Iberia Airport Services überführen. Die Betroffenen sollen unbefristete Arbeitsverträge, die dem jeweiligen Kollektivvertrag unterliegen, überführt werden. Damit reagiert die Airline auf eine langjährige Forderung der Gewerkschaften und hofft gleichzeitig dem schleichenden Personalabgang gegensteuern zu können.

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Wien: Air Baltic und Vueling fahren Frequenzen zurück

Die Fluggesellschaften Air Baltic und Vueling reduzieren im Winterflugplan 2022/23 ihre Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Beide Carrier fahren die Frequenzen zurück und haben damit Kapazität herausgenommen. Bei Air Baltic sind die Flüge zwischen den Hauptstädten von Lettland und Riga betroffen. Ursprünglich plante man während der Winterperiode 2022/23 mit insgesamt 244 Flügen. Aus dem Reservierungssystem des Carriers ist ersichtlich, dass man Frequenzen herausgenommen hat. Zwischen Ende Oktober 2022 und Ende März 2023 hat man nun 202 Umläufe geplant. Ähnlich verhält es sich bei der spanischen Billigfluggesellschaft Vueling, die ab Wien die Destination Barcelona bedient. Diese hatte in der Winterperiode 2022/23 ursprünglich 147 Rotationen geplant. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass die IAG-Tochter mittlerweile auf 118 Umläufe reduziert hat. Traditionell werden typische „City-Strecken“ mit touristischem Charakter in der kalten Jahreszeit seltener bedient. Allerdings haben Fluggesellschaften vor der Corona-Pandemie äußerst langfristig geplant, so dass Justierungen eher die Ausnahme waren. Mittlerweile planen die meisten Anbieter nur noch auf ein paar Monate im Voraus und nehmen häufig Anpassungen im Streckennetz vor. Es ist also damit zu rechnen, dass es auch bei Air Baltic und Vueling zu weiteren Änderungen kommen kann. Diese werden sich je nach Nachfrage nach oben oder unten bewegen.

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