Spanien

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Spanien: Iberia will im Winter 2022/23 das Vorkrisenniveau erreichen

Das spanische IAG-Konzernmitglied Iberia geht davon aus, dass man im Winterflugplan 2022/23 den Flugbetrieb wieder auf das Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte, hochfahren wird. Besonders stark will man im Inlandsverkehr innerhalb Spaniens das Angebot erhöhen. Mit Rio de Janeiro und Caracas sollen die letzten beiden Langstreckenziele, die noch nicht reaktiviert wurden, wiederaufgenommen werden. Beide Strecken sollen ab November 2022 jeweils dreimal wöchentlich bedient werden. Aufstockungen sind unter anderem in Richtung Havanna, El Salvador, Quito und Guayaquil geplant. Auf der Langstrecke wird man im Winter 2022/23 Mexiko am Häufigsten ansteuern. Die Flüge nach Bogotá und Buenos Aires werden in der bevorstehenden Saison zweimal täglich, jedoch zusammengelegt angesteuert. Täglich soll es unter anderem nach Santiago de Chile, Lima und Sao Paulo gehen. San José soll auf sieben wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Montevideo und Panama werden den ganzen Winter über sechs wöchentliche Flüge und Puerto Rico vier Flüge haben. In den USA ist die wichtigste Neuheit die Verlängerung der Operation mit Dallas, die Iberia ursprünglich für diesen Sommer und bis zum 29. Oktober 2022 gestartet hatte. Auf dieser Strecke hat Iberia den Betrieb mit Airbus A330 eingeführt, der es seinen Kunden ermöglicht, alle Produkte zu genießen: Business-Kabine, Premium Economy und Economy. Darüber hinaus wächst Iberia in mehreren Zielen in den USA im Vergleich zum letzten Winter, als die Beschränkungen für Reisen aus Europa erst im vergangenen November aufgehoben wurden. In Miami wird es von 10 auf 14 wöchentliche Frequenzen gehen – zwei tägliche Flüge – und in New York von 10

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Barcelona: Vueling-Kapitän soll bei Evakuierung vor allen Passagieren das Flugzeug verlassen haben

Die spanische Fluggesellschaft Vueling steht derzeit im Kreuzfeuer der Kritik, denn nach einem Vorfall, der sich unmittelbar vor dem Start ereignet hat, soll der Kapitän die Maschine als erster fluchtartig verlassen haben. Vor dem Start von Vueling-Flug VY8754 wollen Passagiere während der Startvorbereitungen einen lauten Knall wahrgenommen haben. Anschließend habe es stark nach Rauch gerochen und die Kabine soll sich mit Rauch zu füllen begonnen haben. Der Vorfall ereignete sich auf dem Flughafen Barcelona am vergangenen Donnerstag. Gegenüber britischen Medien äußerten Fluggäste, dass aus dem hinteren Bereich der Kabine Rauch gekommen sein soll. Die Flugbegleiter sollen zunächst gesagt haben, dass man angeschnallt sitzen bleiben soll. Die Beleuchtung fiel anschließend aus, jedoch funktionierte die Notbeleuchtung. Eine Flugbegleiterin entschied sich dann dazu die vordere Tür zu öffnen und die Evakuierung einzuleiten. Der Kapitän soll kurz darauf aus dem Cockpit gekommen sein und entgegen der üblichen Gepflogenheiten als erste Person überhaupt den Mittelstreckenjet verlassen haben. Augenzeugen behaupten, dass nach und nach auch die restliche Crew – mit Ausnahme einer Flugbegleiterin – die Maschine verlassen haben soll. Die Dame habe sich alleine an Bord um die Evakuierung gekümmert. Das betroffene Flugzeug, die EC-MVO, wurde anschließend umfangreich von Technikern untersucht. Ein etwaiger Defekt, den das Unternehmen nicht kommentieren wollte, wurde behoben. Der Flug nach Birmingham startete dann drei Stunden später mit einer anderen Besatzung. Die IAG-Tochter wollte die Vorwürfe der Passagiere bezüglich der Behauptungen rund um die Evakuierung nicht kommentieren.

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Ryanair einigt sich mit Pilotengewerkschaften in Spanien und Frankreich

In Frankreich und Spanien konnten die Billigfluggesellschaft Ryanair und ihre maltesische Tochter Malta Air Einigungen mit den Pilotengewerkschaften erzielen. Vereinbart wurden unter anderem Lohnerhöhungen. Die Laufzeit der Tarifverträge beträgt fünf Jahre. Die Kompromisse wurden quasi in letzter Sekunde erzielt, denn sowohl die spanischen als auch die französischen Piloten der Firmengruppe hätten sich andernfalls einem Streik der belgischen Flugzeugführer, der für das Wochenende angekündigt war, angeschlossen. Teil des Streits waren auch die Löhne, die aufgrund der Corona-Pandemie um 20 Prozent gekürzt sind. Die Vereinbarungen mit den Gewerkschaften Syndicat National des Pilotes de Ligne (SNPL – Frankreich) und Sindicato Español de Pilotos de Líneas Aéreas (SEPLA – Spanien) werden es den Piloten ermöglichen, innerhalb von fünf Jahren schrittweise wieder die Gehälter von vor der Pandemie zu erhalten. „Wir begrüßen diese langfristigen Verträge, die bis 2027 laufen und zahlreiche Verbesserungen für unsere Piloten in Spanien und Frankreich bringen werden. Während die Erholung von den Auswirkungen der Pandemie noch andauert und unsere Branche vor großen Herausforderungen steht, bietet diese langfristige Vereinbarung Stabilität, eine beschleunigte Gehaltswiederherstellung, künftige Gehaltserhöhungen und andere Leistungsverbesserungen für die Piloten“, so Darrell Hughes, Personaldirektor von Ryanair. In Belgien ist die Situation gänzlich anders, denn die dortige Pilotengewerkschaft hat den Vorschlag von Ryanair abgelehnt. Man hat das Angebot als unzureichend zurückgewiesen und kann sich auch unbefristete Streiks vorstellen. Die Belgier fordern Lohnerhöhungen von 20 Prozent über dem Vorkrisenniveau.

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Ab 1. September 2022: Spanien führt kostenlose Bahnfahrkarten ein

Die spanische Regierung will Pendler ab 1. September 2022 mit kostenlosen Bahnfahrkarten unterstützen. Von diesem Angebot werden aber nicht alle profitieren, denn es richtet sich an Personen, die auch schon bisher – beispielsweise – Monatskarten genutzt haben. Bis Jahresende will Spanien dieser Personengruppe kostenlose Tickets zur Verfügung stellen. Derzeit ist noch nicht ganz klar, ob Monatsfahrkarten dann generell kostenfrei bezogen werden können oder nur Inhaber von Abo-Tickets profitieren werden. Die Regierung begründet die Maßnahme mit der stark gestiegenen Inflation. Die kostenlosen Tickets gelten nur für Verbindungen mit Cercanías (Agglomeration Madrid), Rodalíes de Catalunya (katalanische Vorortzüge) und Media Distancia-Regionalzügen – die zur Renfe-Gruppe gehören. Ausgenommen vom Angebot sind Einzelfahrkarten und Fahrkarten für Züge des Fernverkehrs sowie für Züge anderer Beförderer. Touristen werden ein solches Angebot wahrscheinlich nicht nutzen können, es wird ein Angebot sein, das sich an spanische Einwohner richtet.

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Triebwerksproblem: Boeing 757-300 von Condor absolviert Rücklandung auf Lanzarote

Am Dienstagabend erlitt die von Condor betriebene Boeing 757-300 mit der Registrierung D-ABOA kurz nach dem Start in Lanzarote ein Triebwerksproblem. Die Maschine hätte eigentlich als DE1439 nach Hamburg fliegen sollen, jedoch nahmen die Piloten eine sichere Rücklandung vor. Die Fluggesellschaft bestätigte, dass unmittelbar nach dem Abheben „ein Problem mit einem der beiden Triebwerke festgestellt“ wurde. Der Kapitän habe daher entschieden wieder zum Flughafen Lanzarote zurückzukehren. Techniker nehmen die betroffene Boeing 757-300 genau unter die Lupe und werden Reparaturarbeiten durchführen. Bislang befindet sich die D-ABOA weiterhin auf dem spanischen Airport. Condor erklärte zur Rücklandung auf Lanzarote: „Dabei handelt es sich um ein gängiges Manöver, bei dem auch in diesem Fall zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die 266 Gäste und die acht Crewmitglieder bestand“. Ein Spotter filmte rein zufällig den Start der D-ABOA und veröffentlichte das Video in YouTube. Die Fehlfunktion des Triebwerks ist nicht zu sehen, da die Kamera nicht mit der Bewegung des Flugzeugs mitgeführt wurde. Allerdings ist der Vorfall sehr deutlich zu hören.

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Costa Blanca: Schauinsland-Reisen mit zehn weiteren Vertragshotels

Der deutsche Tour Operator Schauinsland-Reisen nimmt an der Costa Blanca zehn weitere Hotels ins Portfolio auf. Unter anderem hat man die Kooperation mit der spanischen Hotelkette Mélia ausgeweitet. Der Reiseveranstalter bietet ab verschiedenen deutschen Airports Pauschalreisen in diese Region an. Beispielsweise gibt es täglich Flüge ab Düsseldorf mit Eurowings und dreimal pro Woche Flüge ab Frankfurt mit Lufthansa. „Aufgrund der hohen Nachfrage erweitern wir unser Angebot auf dem spanischen Festland“, sagt Produktmanagerin Corinna Zenk. „Bislang waren wir vor allem noch weiter südlich in Andalusien stark vertreten. Mit den neuen Hotels in der Provinz Alicante haben wir künftig in einer weiteren beliebten Urlaubsregion eine noch größere Auswahl an Hotels zu bieten.“ Schauinsland-Reisen nimmt zum Beispiel das SH Villa Gadea neu ins Programm. Das 5-Sterne-Hotel liegt direkt am Mittelmeer in einem der schönsten Winkel des malerischen Fischerdorfs Altea. Außerdem ist das Mélia Alicante neu im Portfolio des Duisburger Veranstalters. Das Hotel verfügt unter anderem über spezielle Zimmer, die nur für Erwachsene buchbar sind und deren Gäste exklusiven Zugang zum Infinity-Pool und zur Lounge mit traumhaftem Meerblick haben. Auch das Porta Maris und das Suites del Mar in Alicante sowie das Mélia Benidorm sind neu im Programm.

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Easyjet: Spanische Gewerkschaften rufen erneut zum Streik auf

An insgesamt neun Tagen im Juli 2022 rufen spanische Gewerkschaften das Kabinenpersonal von Easyjet an den Bases in Spanien zur Arbeitsniederlegung auf. Derzeit ist unklar wie viele Mitarbeiter sich tatsächlich am Streik beteiligen werden. Bereits an diesem Wochenende ruft die Gewerkschaft USO das spanische Easyjet-Kabinenpersonal zum Streik auf. Weitere Aufrufe gibt es zwischen dem 15. und 17. Juli 2022 sowie zwischen dem 29. und 31. Juli 2022. Gefordert werden unter anderem höhere Löhne sowie bessere Arbeitsbedingungen. Beispielsweise wollen die Arbeitnehmervertreter erreichen, dass die Einsatzzeiten mit jenen, die Easyjet in anderen Staaten praktiziert, angeglichen werden. Bereits am vergangenen Wochenende gab es bei Easyjet in Spanien einen Streik. Dieser ging am Samstag über die Bühne. Es mussten fünf Flüge gestrichen werden. Auch beim Konkurrenten Ryanair gab es einen Arbeitskampf. Dieser musste zehn Verbindungen absagen.

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Albastar erlengt ISO-9001:2015-Zertifizierung

Die spanische Fluggesellschaft Albastar konnte die Zertifizierung nach der internationalen Norm ISO 9001:2015 erlangen. Das Zertifikat mit der Nummer ES131040-1 wurde am 28.06.22 von Bureau Veritas Certification ausgestellt und hat eine Gültigkeit von drei Jahren. Damit wurde das Qualitätsmanagementsystem von Albastar als konform mit dem Benchmark für globales Prozessmanagement und Kundenzufriedenheit befunden. Die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems ist eine strategische Entscheidung für die Fluggesellschaft, die dazu beitragen kann, unsere Gesamtleistung zu verbessern und eine solide Grundlage für nachhaltige Entwicklungsinitiativen zu schaffen. Die 2010 gegründete Fluggesellschaft hat sich stetig entwickelt und fliegt heute über 130 Ziele in Europa an. Albastar operiert mit sechs Boeing 737-Flugzeugen (fünf B737-800NG und eine B737-400) von ihren Hauptbasen in Palma de Mallorca, Spanien, und Mailand Malpensa, Mailand Bergamo und Trapani, Italien. Die Fluggesellschaft ist ein Bezugspunkt auf dem Chartermarkt für einige der wichtigsten europäischen Reiseveranstalter und -makler und bietet dem Markt ein zunehmend flexibles Geschäftsmodell, das Verbindungen im Linien-, Bedarfsflug- und Religionsverkehr umfasst. „Die Zertifizierung nach ISO 9001:2015 zusammen mit der IOSA-Zertifizierung stellt Albastar auf die höchste Stufe der Sicherheitsprozesse und -verfahren, die eine europäische Fluggesellschaft anstreben kann.  Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team, das so hart gearbeitet hat, um dieses Projekt nach einer so schwierigen Pandemieperiode zu realisieren“, so Michael Harrington, Managing Director und Accountable Manager von Albastar.

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Ryanair: Spanische Gewerkschaften rufen erneut zum Streik auf

Die Gewerkschaften USO und Sictpla konnten mit der Geschäftsleitung von Ryanair bislang keine Einigung erzielen. Daher geben die Arbeitnehmervertreter gleich 12 weitere Streiktage bekannt. Diese fallen in die Hauptreisezeit und betreffen in erster Linie das Kabinenpersonal. Bei den letzten Aufrufen zu Arbeitsniederlegungen zeigte sich aber, dass in Spanien die Bereitschaft wesentlich geringer war als beispielsweise in Belgien. Ab Charleroi und Brüssel sind während der Streiktage etwa 65 Prozent der geplanten Ryanair-Flüge ausgefallen. In Spanien lag der Anteil der Flugausfälle im einstelligen Prozentbereich, wobei in manchen Fällen die Ursache für die Absage beim ATC-Streik in Marseille lag. Die beiden spanischen Gewerkschaften haben nun bekanntgegeben, dass an folgenden Tagen im Juli 2022 zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen wird: 12.-15., 18.-21. und 25.-28. Juli 2022. Der Aufruf betrifft alle zehn spanischen Bases der Ryanair Group. Gelassen gibt sich der Billigflieger und verweist darauf, dass die Beteiligung bei den bisherigen Streikrungen gering gewesen wäre. Man rechnet mit minimalen Auswirkungen auf den Flugbetrieb.

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Nach elf Jahren Pause: TAAG fliegt wieder nach Madrid

Nach stolzen elf Jahren Pause verbindet TAAG Angola wieder die Hauptstädte von Angola und Spanien. Zuvor folgt bis 2016 auch die spanische Iberia, ehe die IAG-Tochter die Luanda-Route eingestellt hat. TAAG bietet nun zwei wöchentliche Umläufe von/nach Madrid an. Auf dem Erstflug befanden sich aber nicht sonderlich viele Passagiere, denn nur 17 Reisende sind in der spanischen Hauptstadt ausgestiegen. Dennoch gibt man sich zuversichtlich, dass es gelingen wird die Route, die man elf Jahre lang brachliegen hat lassen, wirtschaftlich erfolgreich zu entwickeln. Der Carrier bedient diese Strecke seit 27. Juni 2022 mit Boeing 777-300ER. Diese sind mit 293 Sitzen bestuhlt. Die Hinflüge werden an den Verkehrstagen Sonntag und Donnerstag angeboten. Zurück nach Luanda geht es jeweils an Montagen und Freitagen. An Bord hat man 12 Full-Flat-Sitze in der First Class, 56 Full-Flats in der Business sowie 225 in der Economy-Class.

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