Spanien

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U.S.-Fluggesellschaften erkunden Mallorca

Am 3. Juni 2022 wird United Airlines den Erstflug zwischen New York-Newark und Palma de Mallorca durchführen. Die Buchungslage soll derartig gut sein, dass Mitbewerber prüfen, ob ebenfalls Verbindungen von den USA auf die spanische Mittelmeerinsel aufgenommen werden. Nach Angaben von United Airlines soll der erste Umlauf in beide Richtungen ausgebucht sein. Dabei zeigt sich auch das Netzwerk des Carriers als großer Vorteil, denn viele Passagiere nutzen Zubringerflüge ab Los Angeles und Miami. Das macht auch die Konkurrenz aufmerksam, denn beispielsweise American Airlines und andere U.S.-Fluggesellschaften prüfen Nonstopflüge ab den beiden Städten nach Palma de Mallorca. Bei United Airlines ist man offensichtlich vom Markterfolg, den man mit der Strecke Newark-Palma erzielt, schon vor dem Erstflug zufrieden. Man hat scheinbar bei der Routenwahl ein glückliches Händchen gehabt. Ganz ohne Hilfe war das auch nicht möglich, denn der lokale Tourismusverband trommelt in den USA kräftig die Werbetrommel für Urlaube auf Mallorca. Der Reiseveranstalter Tui Spanien bietet in den Vereinigten Staaten zahlreiche Pauschalreisen mit United-Airlines-Flugsegmenten an. Die Nachfrage soll für den Tour Operator überraschend hoch sein, so dass man im Rahmen der Möglichkeiten aufgestockt hat. In kleinem Umfang bietet man auf dem spanischen Markt auch Pauschalreisen in die USA mit Abflugort Palma de Mallorca an. Erfolg wird in der Luftfahrt nicht vergönnt, sondern „kopiert“ „Copy and Paste“ ist in der Luftfahrt ein Phänomen, das schon fast alltäglich ist. Hat ein Anbieter mit einem Konzept, einer Idee oder einer Strecke, die es zuvor nicht gab, Erfolg, so dauert es nicht lange bis nachgezogen wird.

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Lauda Europe steht mehrtägiger Streik bevor

Der Ryanair-Tochter Lauda Europe steht zum ersten Mal in der Firmengeschichte ein Streik bevor. Die Gewerkschaft Uso Illes Baleares ruft ihre Mitglieder am Standort Palma de Mallorca zu einer mehrtägigen Arbeitsniederlegung auf. Diese soll im Juli 2022 vollzogen werden. Bereits Ende April 2022 wurde unter den gewerkschaftlich organisierten Lauda-Flugbegleitern der Basis Palma de Mallorca eine Urabstimmung durchgeführt. Diese forderte die Arbeitnehmervertretung zur Durchführung von Tarifverhandlungen sowie gegebenenfalls zur Organisation von Arbeitskampfmaßnahmen auf. Laut Gewerkschaft soll die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe Verhandlungen über Erhöhungen der Löhne nicht nur strikt ablehnen, sondern auch die Uso nicht als „legitimen Verhandlungspartner“ betrachten. Laut Arbeitnehmervertretern soll sich die Geschäftsleitung der Ryanair-Tochter „uneinsichtig zeigen“. Kernursache der Unstimmigkeit ist, dass die Basis Palma de Mallorca keinen mit der Gewerkschaft Uso vereinbarten Tarifvertrag hat. Die Löhne werden vom Unternehmen selbst festgelegt. Die Arbeitnehmervertreter behaupten, dass die monatlichen Bezüge angeblich sogar unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegen können. Erkrankungen sollen mit den aus Österreich bekannten „Sickletters“ beantwortet werden. Laut Uso soll die Ryanair-Tochter ein systematisches Krankenstandsmonitoring betreiben und die Beschäftigten der Basis Palma de Mallorca unter Druck setzen. Sofern es zwischen der Geschäftsführung von Lauda Europe und der Regionalgruppe der spanischen Gewerkschaft Uso zu keiner Einigung kommen sollte, soll am 2., 3., 9., 10., 16., 17., 23., 24., 30. und 31. Juli 2022 die Arbeit der Flugbegleiter niedergelegt werden. Es soll sich um ganztägige Streiks handeln, die komplette Schichten betreffen. Das bedeutet konkret, dass die Arbeitsniederlegungen jeweils erst enden, wenn die planmäßige Schicht beendet ist, auch wenn es bereits nach

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Düsseldorf: Eurowings führte ersten A320neo-Flug durch

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat am Donnerstag mit der D-AENA den ersten Airbus A320neo offiziell in den Liniendienst gestellt. Der Erstflug wurde als EW9584 auf der Strecke Düsseldorf-Palma de Mallorca durchgeführt. Vorerst soll dieser Maschinentyp ab dem größten Airport des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalens nach Málaga, Athen, Barcelona, Berlin, Budapest, Dresden, Genf, Hamburg, Lissabon, Lyon, München, Mailand, Palma de Mallorca, Prag, Wien und Zürich eingesetzt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen die Airbus A320neo auch ab Hamburg fliegen. „Gemeinsam mit der Lufthansa Group wollen wir in allen Bereichen an der Spitze des Wettbewerbs fliegen, auch und gerade beim Thema Nachhaltigkeit“, sagte Eurowings CEO Jens Bischof. Die D-AENA trägt ein besonderes Logo, das auf die Umweltschutzbemühungen der Lufthansa Group aufmerksam machen soll.  Eurowings erhält insgesamt 13 A320neo, davon acht mit 180 Sitzen und fünf A321neo mit 232 Sitzen. Nach der Indienststellung der ersten A320neo werden in 2022 noch sechs weitere Maschinen eingeflottet, sowie eine weitere in 2024. Fünf Airbus A321neo erhält Eurowings im Laufe des Jahres 2023. Die Gepäckfächer der neuen Airspace Cabin haben ein um 40 Prozent größeres Volumen und fassen um 60 Prozent mehr Koffer, da diese vertikal in den Fächern verstaut werden können. Ein weiteres Highlight ist das neue flexible Lichtsystem, das sich abhängig von Flugphase und Tageszeit am Biorhythmus der Passagiere orientiert und die Kabine entweder in warmen Orange- oder kühleren Blautönen beleuchtet.

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Zürich: Chair nimmt Teneriffa und Gran Canaria auf

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Chair hat die Aufnahme zweier neuer Strecken ab Zürich-Kloten angekündigt. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 will man Teneriffa (Süd) und Las Palmas je zweimal pro Woche ansteuern. Das zuletzt genannte Ziel will Chair Airlines ab 30. Oktober 2022 bedienen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag durchgeführt werden. Nach Teneriffa (Süd) geht es ab dem 2. November 2022 jeweils Mittwochs und Samstags. Chair Airlines ist die einzige Fluggesellschaft aus dem Germania-Konzern, die den Kollaps überlebt hat. Das Unternehmen wurde damals von den Eigentümern des Reisebüros Air Prishtina übernommen. Kurze Zeit später ist die polnische Charterfluggesellschaft mit einer 49-prozentigen Minderheitsbeteiligung eingestiegen. Erst dieser Tage wurde bekanntgegeben, dass die Flotte um zwei Airbus A320 aufgestockt werden soll.

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Sparfell mit neuen Flugbetrieben in Spanien und Malta

Der Businessjet Operator Sparfell hat in Spanien und Malta jeweils einen neuen Flugbetrieb gegründet. Diese unterhält man zusätzlich zu jenen in Österreich, San Marino und Frankreich. In der Alpenrepublik hat man vor einiger Zeit Laudamotion Executive übernommen und zwischenzeitlich in Sparfell Luftfahrt umbenannt. Eigenen Angaben nach will man mit der Sparfell España S.L. in erster Linie auf dem spanischen Markt aktiv werden und lokalen Kunden Dienstleistungen anbieten. Als Geschäftsführerin fungiert Rocio Masip. Der Businessjet-Operator betont, dass man mit „lokalen Services und der Expertise eines globalen Unternehmens“ in Spanien punkten will. Sparfell Malta Ltd. befasst sich hauptsächlich mit Aircraft-Management und soll Kunden, die eine maltesische Registrierung wünschen oder bereits haben, eine Alternative zu den Registrierungen über die bestehenden AOCs in Österreich, San Marino und Frankreich bieten. Die konzernweite Flotte, die für Charterdienstleistungen zur Verfügung steht, ist zwischenzeitlich auf 35 Maschinen angewachsen. Zu den jüngsten Neuzugängen in der Charterflotte gehören zwei Falcon 7X, eine Global 7500 und eine Gulfstream 280. Eigenen Angaben nach befindet man sich an vielen Standorten auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, die ihren Dienst in verschiedensten Abteilungen versehen sollen. Sparfell ist vor einiger Zeit im gehobenen Segment auch in die Vermietung von Ferienunterkünften eingestiegen. Eigenen Angaben nach hat man zahlreiche Villen und Chalets im Portfolio. Diese befinden sich unter anderem in Saint Tropez, Meribel, Val d’Isère und Courchevel sowie auf Ibiza. In Kürze wird der Geschäftsbereich Lifestyle auch die erste Yacht im Management haben. Diese kann ab Beginn der Sommerferien gechartert werden.

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Über Darlehen: IAG könnte doch noch bei Air Europa einsteigen

Die International Airlines Group könnte quasi über die Hintertür doch noch bei Air Europa einsteigen. Im März 2022 gewährte man an Globalia ein Darlehen in der Höhe von 100 Millionen Euro. Dieses kann binnen sechs Monaten zurückbezahlt oder in eine 20-prozentige Beteiligung an Air Europa umgewandelt werden. Im Zuge der Präsentation der jüngsten IAG-Zahlen erklärte Konzernchef Luis Gallego unter anderem, dass er damit rechnet, dass es zu einer Umwandlung in einen Air-Europa-Anteil kommen wird. Damit würde man als Minderheitsaktionär bei der Airline, die man ursprünglich kaufen wollte, einsteigen. Die International Airlines Group plante Air Europa vollständig zu übernehmen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Kaufpreis zunächst neu verhandelt und halbierte sich regelrecht. Es gab jedoch erhebliche kartellrechtliche Bedenken und noch vor einer Entscheidung der EU-Kommission wurde der Deal abgeblasen. Seither ist die spanische Politik bemüht, dass es doch noch zu einer Integration der Air Europa in die IAG kommt.

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Hamburg: Eurowings stockt Alicante-Flüge auf

Die Fluggesellschaft Eurowings, die sich neuerdings versucht als so genannter Value Carrier zu positionieren, stockt ab Hamburg die Verbindung ins spanische Alicante auf. Diese soll zusätzlich jeweils an Dienstagen bedient werden. Eurowings plant die Strecke ab Juni 2022 zweimal pro Woche anzusteuern. Das günstigste Flugticket soll oneway ungefähr 50 Euro kosten. „Die Norddeutschen begeistern sich für Spanien-Urlaube. Umso schöner, dass wir mit der neuen Eurowings-Verbindung nach Alicante nun noch mehr Flexibilität bei den Flugzeiten anbieten können. Alicante ist das perfekte Reiseziel für einen erholsamen Urlaub an der Costa Brava, denn die quirlige Hafenstadt liegt in direkter Nähe zu malerischen Stränden am Mittelmeer“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. Im Sommerflugplan 2022 bietet Eurowings mit mehr als 60 Zielen das größte Flugangebot ab Hamburg Airport. Der Nonstopflug von Hamburg nach Alicante startet im Mai jeden Samstag um 14:45 Uhr. Die Flugzeit beträgt etwa dreieinhalb Stunden. Ab Juni bedient Eurowings die Strecke zusätzlich jeden Dienstag mit Abflug um 14:55 Uhr in Hamburg.

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Volotea lässt A320-C-Checks bei Iberia durchführen

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea lässt künftig so genannte C-Checks im Technikbetrieb des Mitbewerbers Iberia vornehmen lassen. Die ersten Airbus A320 werden im Januar 2023 an den Standorten Barcelona und Madrid überholt werden. Die beiden Unternehmen haben bekanntgegeben, dass die Laufzeit der Wartungsvereinbarung vorerst 5,5 Jahre beträgt. Volotea wählte Iberia Maintenance nach einem umfassenden Ausschreibungsverfahren aus, aus dem der spanische Anbieter aufgrund der Qualität seiner Dienstleistungen als Sieger hervorging. Der Vertrag umfasst die Durchführung von C-Checks“ in den Iberia Maintenance-Betrieben in Madrid und Barcelona und unterstreicht das Engagement von Volotea in der spanischen Flugzeugwartungsbranche. Die „C-Checks“ bestehen aus der Inspektion, Überholung, Wartung und dem Austausch von Flugzeugteilen und umfassen auch vorbeugende Wartungsarbeiten. Diese Checks, die alle 14-16 Monate durchgeführt werden müssen, gelten als die umfassendsten Bewertungen auf dem Markt. An seinen Standorten in Madrid und Barcelona verfügt Iberia über sechs Hangars mit 16 Stellplätzen und die notwendigen Werkstätten für die Wartung und das Materialmanagement der A320-Flugzeuge und der dazugehörigen Triebwerke. „Dieser langfristige Vertrag sichert uns erstklassige Wartungsdienstleistungen für unsere A320-Flotte, die wir ebenfalls mit einem führenden und renommierten spanischen Unternehmen wie Iberia Maintenance durchführen. Darüber hinaus ist es für Volotea, eine Fluggesellschaft, deren oberste Priorität die Sicherheit ist, von entscheidender Bedeutung, über Inspektionsdienste von höchster Qualität zu verfügen“, sagte Carlos Muñoz, Gründer und CEO von Volotea.

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Ex-Iberia-A330 im Safi Aviation Park in Militärflugzeug umgewandelt

Am 19. April 2022 wurde unter der Registrierung EC-MJT ein Airbus A330-202 in den Farben von Iberia eingeflogen. Dieser wurde bei Aviation Cosmetics im Safi Aviation Park, der sich auf dem Areal des maltesischen Flughafens Luqa befindet, umfangreich umgebaut. Das Langstreckenflugzeug hat am Donnerstag den Hangar verlassen und trägt nun die militärische Registrierung T.24-02/10274. Dieser Airbus A330-202 wird nun von der Spanischen Luftwaffe (Ejercito del Aire) betrieben. In Kürze wird die Maschine in Richtung einer militärischen Basis Spaniens ausgeflogen werden. Das komplette Leben als ziviles Verkehrsflugzeug absolvierte das Langstreckenflugzeug, das die Seriennummer 1710 trägt, bei der IAG-Tochter Iberia. Ausgeliefert wurde es erst im Jahr 2016, so dass die nunmehrige T.24-02/10274 noch sehr jung ist. Offiziell ausgeflottet wurde dieser Airbus A330 seitens Iberia im März 2022.

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Welttourismusverband UNWTO suspendiert Russlands Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft der Russischen Föderation in der Weltorganisation für Tourismus UNWTO wurde aufgrund eines Votums von zwei Drittel der teilnehmenden Staaten suspendiert. Die Organisation betrachtet dies als eine Reaktion auf den Angriffskrieg gegen die Ukraine. Bereits im Vorfeld hatte Russland angekündigt, dass man sich freiwillig aus der UN-Sonderorganisation zurückziehen möchte. Kurz nach dem kriegerischen Überfall gegen die Ukraine hatte die UNWTO angekündigt, dass die Mitgliedschaft der Russischen Föderation ausgesetzt werden soll. Dazu war jedoch eine Abstimmung notwendig. In der Organisation sind 159 Staaten vertreten. Am Mittwoch wurde eine Generalversammlung im spanischen Madrid abgehalten. Laut Mitteilung der UNWTO stimmten zwei Drittel der Mitglieder für die Suspendierung der Mitgliedschaft der Russischen Föderation.  Der Vertreter Russlands nahm an der Abstimmung nicht teil.

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