Spanien

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Auch Vueling kopiert „Ryanair-Handgepäcksystem“

Nach Easyjet und Eurowings kopiert nun auch der IAG-Billigableger Vueling die Handgepäckbestimmungen von Ryanair und Wizz Air. Mit Wirksamkeit zum 23. November 2021 ist im Basis-Tarif nur noch die Mitnahme einer kleinen Tasche mit den maximalen Abmessungen 40x20x30 Zentimetern erlaubt. Wer zusätzlich ein Handgepäckstück im IATA-Standardformat mitnehmen möchte, muss eine kostenpflichtige Option kaufen. Die Preise orientieren nach nach Angebot und Nachfrage und sind daher flexibel. Bei Sitzplatzreservierungen in den Zonen „Space One“ und „Space Plus“ ist die Mitnahme einer kleinen Tasche sowie beispielsweise eines Trolleys inkludiert. Die Tarifklassen Optima, Family, Time Flex sowie mit bestimmten Status-Karten gestatten die Mitnahme eines kleinen und eines großen Handgepäckstücks. Personen, die Bestandsbuchungen haben, sind laut Vueling von der Umstellung nicht betroffen. Diese sollen nur für Neubuchungen seit der Verkündung der Änderung gelten.

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Quartalszahlen: IAG steckt weiter in den roten Zahlen

Die International Airlines Group hatte im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres rund 15,5 Millionen Passagiere an Bord. Finanziell litt man aber stark unter den Reisebeschränkungen des Vereinigten Königreichs. Diese haben sich wesentlich stärker als bei Mitbewerbern in der Bilanz niedergeschlagen. Die Folge daraus ist, dass die IAG für das dritte Quartal 2021 einen Verlust in der Höhe von 574 Millionen Euro kommunizieren musste. Die Hoffnungen liegen auf den Langstrecken in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika. Dabei rechnet man mit einem hohen Nachholbedarf und ist der Überzeugung, dass man sowohl hohe Auslastungen als auch gute Yields erzielen kann. Der International Airlines Group gehören unter anderem die Fluggesellschaften British Airways, Iberia, Aer Lingus, Vueling sowie die Marke Level an. Derzeit prüft die EU-Kommission den Erwerb des spanischen Mitbewerbers Air Europa, wobei das Ergebnis noch völlig offen ist.

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Zuschlag: Air Nostrum gewinnt Andorra-Ausschreibung

Die spanische Fluggesellschaft Air Nostrum erhielt den Zuschlag für den Betrieb einer subventionierten Strecke zwischen Andorra – La Seu d’Urgell und Madrid. Die Regierung von Andorra hatte diese zuvor ausgeschrieben. Das kleine europäische Land verfügt auf seinem Staatsgebiet über keinen eigenen Flughafen. Der Airport Andorra – La Seu d’Urgell befindet sich in Spanien. Um die Konnektivität verbessern zu können, lockte man Fluggesellschaften im Rahmen einer Ausschreibung mit Subventionen. Es gab zuletzt keine regelmäßigen Linienflüge. Air Nostrum wird ab 17. Dezember 2021 zunächst zweimal pro Woche auf der subventionierten Route fliegen. Vorgesehen ist, dass Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 zum Einsatz kommen werden. Die Route soll von Madrid aus bedient werden, wo Air Nostrum eine große Basis unterhält.

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Sommer 2022: IAG stockt Level-Flüge ab Barcelona auf

Die IAG-Langstreckenmarke Level plant im Sommerflugplan 2022 das USA-Angebot ab Barcelona auszubauen. Durchgeführt werden die Flüge weiterhin von der Konzernschwester Iberia, da Level selbst kein AOC hat. Los Angeles, das man zuletzt im Jahr 2018 im Programm hatte, soll mit vier wöchentlichen Umläufen reaktiviert werden. Das Ziel New York-JFK wird von derzeit drei Umläufen auf täglich aufgestockt. San Francisco und Boston sollen eine zusätzliche Rotation pro Woche bekommen und dann viermal wöchentlich bedient werden. Die International Airlines Group nutzt die Marke Level derzeit nur noch in Barcelona. Die österreichische Level Europe, die in Wien und Amsterdam tätig war, musste im Vorjahr Konkurs anmelden. OpenSkies, die ab Paris-Orly flog, wurde aufgelöst. Beide Carrier flogen unter dem Level-Brand erhebliche Verluste ein.

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United Airlines kündigt Teneriffa und Mallorca an

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines will Teneriffa Süd und Palma de Mallorca mit Langstreckenflügen beglücken. Ab Juni 2022 will man die beiden Inseln je dreimal pro Woche ab New York-Newark ansteuern. Echte Langstreckenflüge ab den Kanaren bzw. Balearen sind in den letzten Jahren selten geworden, denn man setzte auch darauf den Verkehr über Drehkreuze von Allianzpartnern zu leiten. Eine Premiere sind die angekündigten Verbindungen ab Teneriffa und Mallorca nicht, denn in der Vergangenheit gab es diese bereits. United Airlines wagt nun den Anfang und kündigt je drei wöchentliche Rotationen von Newark nach Teneriffa Süd) und Palma de Mallorca an. Die erstgenannte Strecke soll am 2. Juni 2022 aufgenommen werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Boeing 757-200 angekündigt. Palma de Mallorca soll ab 9. Juni 2022 mit Boeing 767-300 angesteuert werden.

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Lattitude Hub kündigt Neustart an

Der erste Startversuch von Lattitude Hub war nicht gerade von Erfolg geprägt, denn nach nur wenigen Tagen wurden alle Strecken ausgesetzt. Nun wollen es die Hoteliers, die hinter dem Unternehmen stehen, nochmals wissen. Zunächst sollen die Ziele Madrid und Bilbao ab Teneriffa (Süd) angesteuert werden. Die Hauptstadt soll an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag bedient werden. Das zweite Ziel ist derzeit mit einem Umlauf, der an Freitagen vorgesehen ist, geplant. Lattitude Hub teilte weiters mit, dass man rund um verlängerte Wochenenden und Feiertage zusätzliche Flüge anbieten möchte. Der Ticketverkauf für den Restart wurde zwischenzeitlich bereits aufgenommen.

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Keine Flüge von oder nach La Palma

Die spanischen Behörden ziehen die Reißleine und erklärten die Vulkaninsel La Palma gestern zum Katastrophengebiet. Alle Flüge werden ausgesetzt. Vulkankatastrophe auf den Kanaren: bisher wurden fast 600 Gebäude von der glühend heißen Masse zerstört. Nur noch wenige hundert Meter trennen die um die 1000 Grad heiße Lava vom Meer. Die Folgen wären fatal. Denn bei dem Kontakt der Lava mit dem salzigen Meerwasser können sich ebenfalls giftige, mit Salzsäure versetzte Gase bilden. Aus diesem Grund verhängt die Behörde eine Ausgangssperre für die Einwohner von vier Ortsteilen der Insel. Der Flugverkehr mit der Insel war weiterhin eingestellt. Als Alternative blieben nur Fähren zur größeren Nachbarinsel Teneriffa. Allerdings berichtet das Luftfahrtportal Aero von  langen Wartezeiten. „Sowohl das Vulkanaschewarnzentrum in Toulouse als auch die AEMET (der meteorologische Dienst Spaniens, Red.) melden Asche – es können keine Flüge durchgeführt werden“, teilte die Fluggesellschaft Binter Canarias am Dienstag auf Twitter mit.

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Condor fliegt nach Nizza und Málaga

Es geht ins spanische Andalusien oder an Frankreichs Côte d’Azur. Ab Sommer 2022 fliegt der deutsche Ferienflieger zwei weitere Mittelmeer-Ziele an. Von Düsseldorf und Frankfurt geht es ab dem 1. April viermal wöchentlich mit Condor nach Nizza und ab dem 9. April vier Mal die Woche von Düsseldorf nach Málaga. Reisen mit Condor können bei allen deutschen Veranstaltern und im Reisebüro gebucht werden, Flugtickets sind wie gewohnt unter www.condor.com und telefonisch verfügbar.

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Air Europa vor schwierigem Winter

In Spanien läuft das Kurzarbeitsprogramm (ERTE) in der momentanen Form mit 30. September 2021 aus. Das betrifft auch den Globalia-Konzern, dem unter anderem die Fluggesellschaft Air Europa angehört. Man versucht nun mit den Gewerkschaften alternative Vereinbarungen abzuschließen. Betroffen sind etwa 9.000 Mitarbeiter, die der Globalia-Konzern aufgrund niedrigerer Nachfrage während der Herbst- und Wintersaison nicht benötigen wird. Sollte sich die spanische Regierung nicht zu einer kurzfristigen Verlängerung des ERTE-Programms entscheiden oder aber mit den Arbeitnehmervertretern eine Vereinbarung zur nicht ganz freiwilligen Inanspruchnahme von Urlauben geschlossen werden, so stehen laut der Zeitung El Confidencial viele Jobs bei Air Europa auf der Kippe. Die Verhandlungen sind durchaus kompliziert, denn im Juli 2021 wollte Air Europa die Bezüge um sechs Prozent kürzen. Dies lehnten die Arbeitnehmervertreter ab und verwiesen auf die durchaus hohen Gehälter in der Vorstandsetage. Die aktuelle Situation könnte auch die Übernahme durch die IAG ins Wanken bringen, denn der Mitbewerber könnte abermals einen Preisnachlass fordern. Derzeit hat man sich auf 500 Millionen Euro geeinigt, aber Iberia-Chef Javier Sánchez-Prieto sagte gegenüber der Zeitung El Independiente unter anderem, dass man die weitere Entwicklung von Air Europa beobachtet und insbesondere dann, wenn zusätzlicher Kapitalbedarf besteht, werde man auch über den Kaufpreis sprechen müssen. Die EU-Kommission verlängerte erst kürzlich das Prüfverfahren bis zum 3. Dezember 2021. Die bisher gemachten Zugeständnisse waren nicht ausreichend. Der Ausgang des Verfahrens ist völlig offen, denn zumindest in der Theorie ist auch eine Untersagung möglich. Anzunehmen ist, dass Iberia und Air Europa harte Auflagen gemacht werden.

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Smartwings stationiert drei Flugzeuge in Las Palmas

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings wird im Oktober 2021 eine Winter-Basis in Las Palmas betreiben. Von dort aus sollen Charterflüge nach Helsinki, Belgrad, Tallin, Sofia, Bodø, und Tromsø bedient werden. Zusätzlich werden von Deutschland und der Schweiz aus im Veranstalterauftrag Las Palmas und Fuerteventura angeflogen. Die temporäre Basis auf der Kanaren-Insel soll bis vorläufig Ende April 2022 betrieben werden. Eine mögliche Fortführung hängt von der Auftragslage ab, denn diese Routen sind Vollcharter und werden daher nicht auf eigene Rechnung geflogen. Ab der Schweiz und Deutschland sollen insgesamt neun Airports mit Las Palmas und Fuerteventura verbunden werden. Weiters werden Heraklion und Rhodos angesteuert. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass Smartwings bereits vor einiger Zeit kommuniziert hatte, dass man zahlreiche Ziele in der Slowakei, in Tschechien, Polen und Frankreich mit den kanarischen Inseln verbinden wird, wird die neue Basis mit drei Maschinen ausgestattet.

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