Spanien

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Condor baut Palma-Angebot ab Frankfurt stark aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor ist offensichtlich bestrebt in Frankfurt am Main die Marktführerschaft in Richtung Palma de Mallorca zu gewinnen. Der Carrier stockt das Angebot im Sommerflugplan 2022 stark auf. In der Hauptsaison bietet Condor bis zu 36 Flüge pro Woche zwischen den beiden Airports an. Damit fliegt man deutlich häufiger als noch vor der Corona-Pandemie. Die Aufstockungen werden schrittweise vorgenommen. Zunächst fährt der Carrier per 1. Juni 2022 die Frequenzen um sieben Rotationen auf 35 Umläufe pro Woche hoch. Einen Monat später kommt Umlauf Nummer 36 dazu. Bis vorerst 30. September 2022 will Condor derartig hochfrequent fliegen. Neu ist auch, dass man freitags einen Abendflug, der Frankfurt am Main um 20 Uhr 10 verlassen und Palma um 22 Uhr 20 erreichen wird, einführt. Der dazugehörige Rückflug hebt an Samstagen um 2 Uhr 55 ab und erreicht die deutsche Stadt gegen 5 Uhr 10. Der Hinflug dürfte besonders für Personen, die am Freitag arbeiten müssen, jedoch das Wochenende auf Mallorca verbringen wollen, interessant sein.

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Mallorca: Fincas waren im Vorjahr stark gefragt

Das auf die Vermittlung von Fincas auf der spanischen Insel Mallorca spezialisierte Unternehmen Fincallorca teilte mit, dass man im Vorjahr deutlich mehr Unterkünfte als im Jahr 2019 habe vermitteln können. Der Anteil der Reisenden, die kurzfristig gebucht haben, hat sich laut dem Anbieter gegenüber dem Vorkrisenniveau gar vervierfacht. Trotz Lockdown und sich ständig ändernder Reisebestimmungen führte dies zu knapp 11.000 Buchungen. Das bedeutete gerade für die Eigentümer der Fincas, meist Mallorquiner, eine sehr wichtige Einnahmequelle in der vom Tourismus so stark abhängigen Destination. Von der angebotenen kostenfreien Stornierung sollen rund 16 Prozent der Kunden Gebrauch gemacht haben. Laut Fincallorca konnte man von dieser Kapazität 75 Prozent neu vermitteln. Für das laufende Jahr erhielt der Vermittler eigenen Angaben bereits rund 5.000 Buchungen. Daher rechnet man damit, dass Fincas auf Mallorca auch heuer wieder stark nachgefragt sein werden.

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Mit A340: Plus Ultra legt drei neue Langstreckenziele auf

Die spanische Fluggesellschaft Plus Ultra legt im Sommerflugplan 2022 weitere Routen, die eigenwirtschaftlich betrieben werden sollen, auf. Dabei handelt es sich um die Ziele Bogota, Cartagena und Santo Domingo, die ab Juli 2022 bedient werden sollen. Per 1. Juli 2022 plant Plus Ultra an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag mit Airbus A340 von der spanischen Haupstadt aus den Flughafen Aeropuerto Internacional de Las Américas „Dr. José Francisco Peña Gómez“ nahe Santo Domingo anzusteuern. Einen Tag darauf soll eine Direktverbindung zwischen Madrid und Cartagena aufgenommen werden. Diese soll an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Samstag mit Airbus A340 beflogen werden. Einen Zwischenstopp gibt es in Bogota. Direktflüge können – im Unterschied zu Nonstopflügen – eine beliebige Anzahl von Zwischenlandungen beinhalten. Maßgeblich ist, dass die Flugnummer beibehalten wird. Nonstopflüge sind Verbindungen von A nach B ohne Zwischenstopp.

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Spanische Regierung will IAG den Einstieg bei Air Europa schmackhaft machen

Die geplante Übernahme von Air Europa durch die International Airlines Group ist geplatzt, jedoch will die spanische Regierung einen neuen Anlauf unternehmen. Diesmal überlegt man, ob der Staat offiziell einsteigen könnte. Die spanische Regierung gewährte Air Europa unter anderem über den Sepi-Fonds wiederholt Notdarlehen. Diese könnten in eine Beteiligung von bis zu 40 Prozent umgewandelt werden. Damit will man der International Airlines Group den Einstieg schmackhaft machen, denn der Staat würde damit ins Risiko einsteigen. Offiziell wollen sich weder die IAG noch Air Europa und deren Eigentümer Globalia zu entsprechenden Medienberichten äußern. Seitens der Regierung ist man aber gesprächiger, denn ein Sprecher bestätigte, dass diese Möglichkeit derzeit evaluiert und mit den Stakeholdern besprochen wird. Der Regierungsplan sieht vor, dass Globalia mit einem kleinen Anteil an Bord bleiben soll, der Staat rund 40 Prozent halten wird und der Rest an die International Airlines Group gehen soll. Ob sich das umsetzen lässt, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Zuvor ist eine vollständige Übernahme durch die IAG geplatzt.

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Kreuzfahrten weiterhin problematische Corona-Schleudern

Für Anbieter von Kreuzfahrten werden Corona-Fälle an Bord zu einem immer größeren Problem, das bereits wiederholt zur Absage bzw. zum Abbruch von Ausfahrten geführt hatten. Doch auch das Ausschiffen positiv Getesteter gestaltet sich nicht einfach, denn viele Länder wollen sich auf diesem Weg keine Fälle importieren lassen. Zuletzt traf es beispielsweise die von Tui Cruises betriebene Mein Schiff 1, der aufgrund zahlreicher Coronafälle Landgänge verweigert wurden. Das bedeutet konkret, dass das Kreuzfahrtschiff zwar in die Häfen einlaufen durfte, jedoch niemand an Land gehen durfte. Die Reederei entschied sich daher, dass man die Ausfahrt vorzeitig abbricht und die Mein Schiff 1 nach Bremerhaven zurückbeordert. Die Reederei Tui Cruises ergreift nun eine ungewöhnliche Maßnahme, denn man will Personen, die sich unmittelbar zuvor in Zielgebieten der Kreuzfahrten aufgehalten haben, nicht mehr an Bord lassen. Wie das genau überprüft werden soll, ist nicht ganz klar. Primär ist man wohl auf ehrliche Angaben der Fahrgäste angewiesen. Die Reederei MSC schiffte im Hafen von Palma de Mallorca rund 60 positiv getestete Reisende aus. Laut einem Bericht der Mallorca Zeitung sollen die Behörden das Schiff mit „großem Bahnhof“ begrüßt haben, denn der Steg wurde von der Exekutive abgeriegelt. Positiv Getestete und Kontaktpersonen sollen mit Rettungswägen in das Quarantänehotel Belver gebracht worden sein. Einige Reedereien haben bereits Ausfahrten gänzlich abgesagt und planen ab Mitte Feber 2022 nur noch Personen, die eine Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 nachweisen können, an Bord zu lassen.

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Iberia stellt neue Uniformen vor

Am kommenden Mittwoch startet die spanische Tourismusmesse „Fitur“ – auch die spanische Fluggesellschaft ist dort vertreten und stellt unter anderem ihre neue Uniform vor. Die neue Robe werde offiziell erst im Juni diesen Jahres eingeführt und von den Mitarbeitenden getragen, so die Airline in einer Aussendung. Auf der touristischen Messe können Besucher die neue, von Teresa Helbig entworfene Uniform auch virtuell anprobieren. Die Kollektion der katalanischen Designerin ist eher schlicht gehalten und soll die Grundwerte des Unternehmens verkörpern. Darüber hinaus werden auch alle historischen Iberia-Uniformen ausgestellt.

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Förderabrechnungen frisiert: Air Europa muss 14 Millionen Euro zurückzahlen

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa muss aufgrund einer Gerichtsentscheidung rund 14 Millionen Euro an Fördergeldern zurückbezahlen. Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, dass auf geförderten Strecken den Regionalregierungen höhere Ticketpreise vorgegaukelt wurden, jedoch den Einwohnern ein geringerer Betrag verrechnet wurde. Unter anderem die Balearan, Ceuta und Melilla subventionieren die Festland-Reisen ihrer Einwohner. Auf den innerspanischen Flügen muss während der Buchung die Resident-Nummer angegeben werden und dann reduziert sich der Flugpreis. Die Differenz wird von den jeweiligen Regionalregierungen aufgezahlt. Und genau da liegt das Problem: Das spanische Höchstgericht stellte fest, dass Air Europa gegenüber den Residents einen weit niederigen Preis verrechnete als jener, der bei den Regionalregierungen für die Ausbezahlung der Differenz angegeben wurde. Dem Carrier wurde vorgeworfen, dass man in betrügerischer Absicht falsche Abrechnungen vorgelegt habe. Das Gericht teilte die Ansicht und ordnet die Rückzahlung von 14 Millionen Euro an. Je nach Region bekommen Bewohner von Inseln oder abgelegenen Gebieten wie Ceuta und Melilla einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent auf Flüge zum spanischen Festland. Damit soll sichergestellt werden, dass beispielsweise Termine in der Hauptstadt wahrgenommen werden können und die Reisekosten leistbar bleiben. Im konrekten Fall, mit dem sich das spanische Höchstgericht zu befassen hatte, ging es den Zeitraum Jänner 2009 bis September 2010. Die Entscheidung hat sich länger hingezogen, da der Fall in Spanien durch sämtliche Instanzen gegangen ist.

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Mailand-Barcelona-Mailand: Singapore Airlines legt Fünfte-Freiheit-Strecke auf

Das Star-Alliance-Mitglied Singapore Airlines legt innerhalb von Europa eine zweite Fünfte-Freiheit-Strecke auf. Dabei handelt es sich um eine Verbindung zwischern Mailand und Barcelona (vice versa). Diese soll mir Airbus A350-900 bedient werden. Ab 17. Jänner 2022 legt Singapore Airlines die Flüge zwischen Mailand (Malpensa) und Barcelona zusammen. Sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug wird mit Zwischenstopp geflogen. Das hat zur Folge, dass Singapore Airlines im Rahmen der Fünften Freiheit auch innereuropäisch Passagiere befördern wird. Derzeit ist geplant, dass Mailand-Barcelona-Mailand an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag angeboten werden soll. Aviation.Direct hat auf einer anderen Fünfte-Freiheit-Strecke das “Europa-Produkt” von Singapore Airlines genauer unter die Lupe genommen. Näheres dazu unter diesem Link. Der Fünfte-Freiheit-Flugplan auf einen Blick: SQ378 Mailand Malpensa-Barcelona 0715-0850 SQ379 Barcelona-Mailand Malpensa 1010-1150

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EC-LXA: Iberojet hat nun einen „Postler“ in der Flotte

Die spanische Fluggesellschaft Iberojet hat nun mit der EC-LXA einen waschechten “Postler” in der Flotte. Dieser Airbus A330-343X ist nun in den Farben der staatlichen Correos, dem größten Postdienstleister Spaniens, lackiert. Das im Jahr 2005 gebaute Passagierflugzeug wird seit einiger Zeit als so genannter “Preighter” genutzt. Zuletzt war diese Maschine hauptsächlich im Auftrag der Correos unterwegs. Nun erhielt der Zweistrahler die Livery des Auftraggebers. Die Arbeiten wurden auf dem irischen Flughafen Dublin vorgenommen. Nachstehend sind erste Fotos des “Postlers” von Iberojet eingebettet:

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Air Europa: IAG und Globalia wollen Kaufvertrag auflösen

Mit dem Zukauf der Fluggesellschaft Air Europa wollte die International Airlines Group in Spanien stark wachsen, jedoch stand der Deal von Anfang an unter keinem guten Stern. Erst sank das Transaktionsvolumen aufgrund der Corona-Pandemie beträchtlich und dann zeigte die EU-Kommission ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Bewilligung. Die International Airlines Group bestätigte nun offiziell, dass man sich mit Globalia in Verhandlungen über die Auflösung des am 4. November 2019 geschlossenen Kaufvertrags befindet. Mit anderen Worten: Die IAG will Air Europa nicht mehr kaufen. Der Eigentümer der spanischen Fluggesellschaft, Globalia, bestätigte ebenfalls, dass man über den Vertragsrücktritt der IAG verhandelt. Es gab bereits in den letzten Wochen immer wieder Gerüchte, dass die Übernahme der Air Europa durch die Iberia-Mutter IAG platzen könnte. Dass an diesen mehr dran war als damals offiziell zugegeben zeigen auch ein paar wenige Worte in der kurzen, gemeinsamen Erklärung: Die Gespräche sollen sich in einem „fortgeschrittenen Status“ befinden. Nach Abschluss der Verhandlungen sollen weitere Informationen verkündet werden. Ursprünglich hätte die International Airlines Group den Mitbewerber Air Europa für rund eine Milliarde Euro gekauft. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Kaufpreis neu verhandelt und auf etwa 500 Millionen Euro gesenkt. Es gab bereits von Anfang an ernsthafte Bedenken, dass die EU-Wettbewerbshüter einen Strich durch die Rechnung machen könnten, denn Iberia, Air Europa und Vueling hätten gemeinsam eine fast monopolartige Stellung auf dem spanischen Markt, insbesondere auf der Langstrecke. EU-Kommission hatte Bedenken angemeldet Es kam wie es kommen musste: Im Juni 2021 teilte die EU-Kommission den Vertragspartnern Globalia und IAG mit, dass

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