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Air Belgium beendet gerichtliches Sanierungsverfahren am 19. September 2024

Nach fast einem Jahr wird das gerichtliche Sanierungsverfahren (PRJ) der Fluggesellschaft Air Belgium am 19. September2024 abgeschlossen. Das Verfahren begann am 25. September des vergangenen Jahres, nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, seine unrentablen Passagierflüge nach Südafrika und Mauritius einzustellen. Seitdem erhielt Air Belgium mehrere Fristverlängerungen vom Wirtschaftsgericht Nivelles, um einen zukunftsfähigen Plan mit den Gläubigern auszuhandeln und den Betrieb neu zu strukturieren. Im Mai 2024 wurde die Frist bis zum 20. August 2024 verlängert, um weitere Verhandlungen zu ermöglichen. Teil der Umstrukturierung waren die Einführung eines neuen Geschäftsmodells, das auf ACMI-Dienstleistungen (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) und Frachttransport fokussiert ist, sowie der Austausch älterer Flugzeuge gegen effizientere Modelle. Zudem wurden Maßnahmen zur Senkung der Gemeinkosten und zur Neuverhandlung von Verträgen ergriffen. Air Belgium nutzt die gesetzliche Höchstdauer von 12 Monaten für das PRJ-Verfahren aus. Derzeit laufen Gespräche mit einem möglichen neuen Investor, über deren Details jedoch noch Stillschweigen bewahrt wird.

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South African reaktiviert Johannesburg-Perth

Perth Airport feiert die Rückkehr von South African Airways (SAA) mit der Wiederbelebung ihrer Direktverbindung zwischen Johannesburg und Perth. Die stellvertretende Premierministerin Rita Saffioti betont die Bedeutung für die Erholung der Luftfahrt und die Tourismusbranche in Westaustralien und hebt die Vorteile für südafrikanische Expats und Besucher bei großen Veranstaltungen hervor. Jason Waters, CEO des Perth Airport, äußert Begeisterung für die Partnerschaft und erwartet eine Erhöhung der Flugfrequenz. SAA-CEO John Lamola betont die strategische Bedeutung der Strecke und ihre Rolle bei der Stärkung der Beziehungen zwischen Südafrika und Westaustralien. Mit einem Fokus auf Komfort und Effizienz betreibt SAA die Strecke mit einem Airbus A340-300 und bietet sowohl Business- als auch Economy-Class-Optionen.

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Delta stockt Afrika-Verbindungen auf

Delta Air Lines kündigte an, ab dem 1. Dezember 2024 die tägliche Verbindung von New York-JFK nach Lagos, Nigeria, wieder aufzunehmen. Damit stärkt die Fluggesellschaft ihre Position als führender US-amerikanischer Anbieter nach Afrika. Die Initiative ergänzt den bereits bestehenden täglichen Service zwischen Atlanta und Lagos und bietet im Dezember insgesamt 14 wöchentliche Flüge nach Nigeria sowie 10 wöchentliche Flüge für den Rest des Winters 2024. Die Flüge werden auf Airbus A330-200 Flugzeugen durchgeführt und bieten eine Vielzahl von Erlebnissen, darunter Delta One, Delta Premium Select, Delta Comfort+ und Main Cabin, um verschiedenen Passagierpräferenzen gerecht zu werden. Zusätzlich verbessert Delta ihren Service nach Accra, Ghana, und Südafrika. Ende Oktober 2024 wird Delta ihre Flugzeuge, die Ghana bedienen, auf den Airbus A330-900neo umrüsten, um die Kapazität um 30% zu steigern und vier differenzierte Kabinenerlebnisse anzubieten: Delta One Suites, Delta Premium Select, Delta Comfort+ und Main Cabin. Diese Upgrades sollen den Passagierkomfort und die Servicequalität verbessern. Darüber hinaus wird Delta ihre Flugzeuge von Atlanta nach Südafrika mit dem hochwertigeren Airbus A350-900 aufrüsten, um die operationelle Leistung zu verbessern und mehr Delta One Suite Sitze hinzuzufügen. Diese Verbesserungen unterstreichen Deltas Engagement, den sich wandelnden Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden und ihre Präsenz in wichtigen afrikanischen Märkten zu stärken.

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Johannesburg: Boeing 737-800 verliert Rad beim Start

Die Boeing 737-800 mit der Registrierung ZS-FGE, betrieben von Fly Safair, hat am 21. April 2024 während dem Start am Flughafen Johannesburg das linke Hauptfahrwerksrad verloren. Der Vorfall wurde von den Lotsen beobachtet. Eigentlich hätte es ein routinemäßiger Inlandsflug von Johannesburg nach Kapstadt werden sollen. Die Boeing 737-800 hob zunächst völlig unauffällig ab, doch dann verabschiedete sich das äußere linke Rad des Hauptfahrwerks. Dieses ist abgefallen. Der Vorfall wurde vom zuständigen Fluglotsen beobachtet, so dass dieser sofort die Piloten über den Verlust des Rades informierte. Der Kapitän entschied, dass der Steigflug sofort abgebrochen wird. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Mittelstreckenjet auf einer Flughöhe von etwa 22.000 Fuß. Zunächst begab man sich in eine Warteschleife, da die weitere Vorgehensweise evaluiert werden musste. In der Luft besteht bei solchen Vorfällen überhaupt kein Risiko. Knifflig wird aber die Landung und genau für diese waren der Kapitän und sein Erster Offizier auf die Mithilfe der Flugsicherung angewiesen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wie in solchen Fällen üblich flog die ZS-FGE zunächst in niedriger Flughöhe am Tower vorbei, so dass die Fluglotsen, auch unter Zuhilfenahme von Ferngläsern, den Schaden sehen können, um den Piloten wichtige Informationen, die dazu führen, dass das Ausmaß besser eingeschätzt werden kann. So konnte der Kapitän das richtige Verfahren für eine sichere Landung auswählen und etwa 190 Minuten nach dem Start setze die Maschine sicher auf dem Flughafen Johannesburg auf. Möglicherweise ist es bei der Landung dazu gekommen, dass sich im Bereich des Fahrwerks noch so einiges verbogen hat,

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Gatwick: Norse kündigt Kapstadt an

Die britische Fluggesellschaft Norse Atlantic UK beabsichtigt im Winterflugplan 2024/25 Nonstopflüge zwischen London-Gatwick und Kapstadt anzubieten. Der Erstflug ist für den 28. Oktober 2024 angekündigt. Die Winter-Route soll vorläufig dreimal wöchentlich bedient werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Boeing 787-9 geplant. Im Gegenzug streicht Norse Atlantic UK aber die Präsenz auf einigen Karibik-Routen, denn diese wird man im Winter 2024/25 nicht mehr anbieten.

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South African Airways schreibt alle Vorstandspositionen neu aus

Die Fluggesellschaft South African Airways befindet sich – mal wieder – auf der Suche nach einem neuen Firmenchef. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat man bereits vier CEOs „verheizt“. Wer am Job interessiert ist, kann sich noch bis 26. April 2024 bewerben. Doch nicht nur die Position des Generaldirektors wurde neu ausgeschrieben, sondern South African Airways sucht auch weitere Führungskräfte: Finanzchef, Kommerzchef, Personalchef, Cateringchef und Technikchef – auch diese Stellen sind zu haben und bis zum 26. April 2024 werden Bewerbungen angenommen. Die Neuausschreibungen bedeuten aber nicht zwangsläufig, dass die bisherigen Amtsinhaber das Unternehmen verlassen werden. Auch diese können sich für eine mögliche Wiederbestellung bewerben, müssen sich jedoch der potentiellen Konkurrenz externer Bewerber stellen. Die letzten Jahre waren für den Konzern durchaus turbulent und die CEOs haben sich regelrecht gegenseitig die Türklinke gegeben. Hintergrund der aktuellen Maßnahme ist, dass die Führungskräfte nicht dauerhaft bestellt sind. Sämtliche Amtsinhaber wurden ad-interim eingesetzt und sollten den Carrier eigentlich vorerst nur bis zum Einstieg eines Investors führen. Im Jahr 2021 sah es ganz danach aus als würde die Regierung 51 Prozent an das Takatso-Konsortium verkaufen. Dazu ist es aber nicht gekommen, denn die Verhandlungen wurden beendet. Der zuständige Minister sagte dazu, dass der Abbruch der Gespräche einvernehmlich erfolgt wäre. Geblieben ist aber, dass der Vorstand weiterhin nur provisorisch bestellt ist. Nun will das Interimsmanagement Klarheit darüber haben, ob man dauerhaft bestellt wird oder aber durch andere Kandidaten ersetzt wird. Nun muss sich das aktuelle Führungsteam einem formellen Bewerbungsverfahren stellen und es ist keinesfalls fix,

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Südafrika: Gericht bewillig Mango-Airlines-Verkauf

Eigentlich sollte die insolvente Billigfluggesellschaft Mango Airlines schon längst verkauft sein. Allerdings versuchte die Regierung die Transaktion zu verhindern. Nun machte das südafrikanische Höchstgericht in einem Berufungsverfahren den Weg frei. Laut lokalen Medienberichten soll nun die Übertragung der Aktien an Ubuntu Air Services vorgenommen werden. Damit ist noch nicht sichergestellt, dass sich die ehemalige South-African-Airways-Tochter wieder in die Luft erheben kann. Im Jahr 2021 musste Mango Airlines ein Gläubigerschutzverfahren anmelden. Einige Zeit darauf musste aus finanziellen Gründen der Flugbetrieb eingestellt werden.

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Verkauf von South African Airways ist geplatzt

Der Verkauf der Mehrheit von South African Airways ist nach einem dreijährigen Verhandlungsmarathon vorerst gescheitert. Die Regierung erklärte, dass man den Carrier vorerst behalten werde. Eigentlich sollte das Luftfahrtunternehmen bereits im Jahr 2021 an das Takatso Konsortium verkauft werden. Jedoch wurde nun entschieden, dass die Verhandlungen einvernehmlich beendet werden. Es habe unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich dem Unternehmenswert und der Vermögenswerte gegeben.

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Israel: El Al fliegt nicht mehr nach Johannesburg

Die Fluggesellschaft El Al hat angekündigt, ab Ende März nicht mehr nach Südafrika zu fliegen. Grund dafür sind die jüngsten Völkermordvorwürfe aus Südafrika. Die Fluggesellschaft El Al hat angekündigt, ab Ende März keine Flüge mehr nach Südafrika, konkret in die Hauptstadt Johannesburg, durchzuführen. Begründet wird dies mit den jüngsten Völkermordvorwürfen aus Südafrika, die zu einem Rückgang der Nachfrage auf der Strecke zwischen Israel und Südafrika geführt hätten.

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Flug nach Kapstadt: Edelweiss muss nach Zürich zurückkehren

Die Fluggesellschaft Edelweiss erleidet auf einem Flug nach Kapstadt einen Zwischenfall. Kurz nach dem Start zwingen Triebwerksprobleme zur Rückkehr nach Zürich. Die Fluggesellschaft Edelweiss ist auf einem Flug nach Kapstadt in Südafrika von einer Panne betroffen. Kurz nach dem Start des Fluges nach Kapstadt wurden Triebwerksprobleme festgestellt, wie das Portal Aero.de berichtet. Aufgrund dieser Probleme entschied man sich zur Umkehr nach Zürich. In Zürich angekommen, mussten die Passagiere die Nacht im Terminal verbringen, da die Zollkontrolle so spät geschlossen ist.

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