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Swiss reduziert Flugplan und steuert auf Personalmangel zu

Die Fluggesellschaft Swiss reduziert in der laufenden Winterflugplanperiode 2021/22 das Angebot um rund 2.900 Flüge. Man hat bereits in den letzten Wochen etwa 1.200 Verbindungen aus dem Verkauf genommen. Nun kommen weitere 1.700 Flüge dazu. Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass die Nachfrage weit hinter den Erwartungen liegt. Das Ausmaß der Reduktion entspricht in etwa acht Prozent der Gesamtkapazität. Die sich verschärfenden Einreise- und Quarantänebestimmungen wirken sich bei vielen europäischen Fluggesellschaften äußerst nachteilig auf die Buchungszahlen aus. Bei einigen Anbietern ist nach dem 10. Jänner 2022 faktisch nichts mehr da. Unter anderem Lufthansa, Austrian Airlines, Wizz Air und Ryanair haben bereits reduziert und setzen diverse Destinationen temporär aus. Bei der Lufthansa-Tochter Swiss hat man offenbar zu viele Mitarbeiter abgebaut. Man geht derzeit davon aus, dass zu wenige Flugbegleiter für den Sommerflugplan 2022 vorhanden sind. Laut einem Bericht des Tages-Anzeigers will man nun Beschäftigte, von denen man sich getrennt hatte, wieder zurückholen. Gekündigten soll wieder eine Beschäftigung bei Swiss angeboten werden. Unklar ist aber noch, ob die ursprünglichen Lohnkonditionen fortgeführt werden oder nicht. Viele Flugbegleiter wollen sich nicht impfen lassen Problematisch erweist sich für Swiss, dass rund 200 Flugbegleiter noch keine Impfnachweise vorgelegt werden. Der Carrier will sich ab Ende Jänner 2022 von allen, die sich nicht gegen Covid-19 impfen haben lassen, trennen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass das Arbeitsverhältnis für rund ein halbes Jahr ruhend gestellt werden kann. Damit will die größte Airline der Schweiz Personen, die sich unsicher sind, eine Bedenkzeit ermöglichen. Gehalt gibt es während dieser allerdings keines.

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Swiss fliegt sechs neue europäische Ziele an

Die Schweizer Airline baut ihr Flugangebot im kommenden Sommer weiter aus und nimmt sechs neue Europaziele ins Programm. Zur Sommersaison 2022 plant Swiss International Air Lines, ihr Flugangebot weiter auszubauen. Ab Ende März nimmt die Fluggesellschaft ab Zürich Kurs auf vier neue Europaziele: Bologna in Italien, die französische Loire-Stadt Nantes, die bulgarische Hauptstadt Sofia und die litauische Hauptstadt Vilnius. Ab Juli wird außerdem die südukrainische Hafenstadt Odessa bedient. Darüber hinaus werde der Genfer Flughafen neu mit Brüssel verbunden, informiert der Carrier. Insgesamt wird die zum Lufthansa-Konzern gehörende Airline ab Zürich und Genf 119 Destinationen anbieten. Auch die Frequenzen im Nordamerika-Geschäft werden erweitert und ausgebaut. So werden New York (JFK), Boston und Chicago im kommenden Sommer zweimal täglich statt wie im letzten Sommer einmal täglich bedient. Zusätzlich dazu werde Swiss die zuletzt pandemiebedingt ausgesetzte Verbindung in die indischen Metropolen Delhi und Mumbai wieder aufnehmen.

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Lufthansa Group stockt Weihnachtsangebot auf

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group werden eigenen Angaben nach zwischen Weihnachten und Neujahr 440 zusätzliche Flüge auflegen. Das Angebot soll um rund 80.000 Sitzplätze erweitert werden. Diesen Schritt begründet der Konzern mit aktuell hoher Nachfrage. Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Eurowings sollen zwischen Weihnachten 2021 und Neujahr 2022 gemeinsam rund 440 zusätzliche Flüge durchführen. Mit Wiederaufnahmen von Zielen und Frequenzaufstockungen bestehender Verbindungen oder dem Einsatz größerer Flugzeuge reagieren die Airlines auf die seit Wochen ansteigende Nachfrage nach Flügen in die Weihnachtsferien. Allein von den Drehkreuzen München und Frankfurt bietet Lufthansa in der Weihnachtszeit mehr als 120 zusätzliche Flüge mit einer Kapazität von 25.000 Sitzplätzen an. In den USA werden besonders oft New York und Ziele im Bundesstaat Florida gebucht. In Europa besonders nachgefragt sind Ziele auf dem spanischen Festland und den Kanaren, Portugal und weitere Sonnenziele im Mittelmeerraum sowie Skandinavien. Neben diesen Flugzielen stehen die schneesicheren Skigebiete in Lappland (Nord-Finnland) wieder im Flugplan. So erreicht man über Weihnachten und Neujahr ab Frankfurt Ivalo und Kuusamo sowie ab München Kittilä in Lappland und Tromsö in Norwegen.

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Swiss mit leicht positivem Ergebnis im dritten Quartal

Die AUA-Schwestergesellschaft konnte infolge saisonal stärkerer Sommermonate sowie erheblicher Kosteneinsparungen das dritte Quartal mit einem leicht positiven Ergebnisbeitrag von 6,4 Millionen Euro abschließen. Der Betriebsertrag stieg in diesem Quartal gegenüber Vorjahr um 91,0 Prozent auf umgerechnet 670 Millionen Euro. Dadurch reduzierte sich der operative Verlust in den ersten neun Monaten auf – 370 Millionen Euro (1. – 3. Quartal 2020: CHF – 393 Millionen Euro). Die im Rahmen der Restrukturierung eingeführten Massnahmen zeigen also Wirkung. Es ist das erste positive Betriebsergebnis für die Swiss seit Ausbruch der Coronakrise. Auch die steigende Reisetätigkeit spielte dem Unternehmen in die Karten: Im Juli verzeichnete die Swiss einen Passagierzuwachs von 88 Prozent, im August von 124 Prozent und im September hat sich die Passagierzahl gegenüber dem Vorjahr sogar verdreifacht. Die Vergleichszahlen sind allerdings sehr niedrig, weil die Schweiz und die Welt vor einem Jahr vor einer weiteren, schweren Coronawelle standen. Gleichzeitig seien die Massnahmen des Restrukturierungsprogramms „reach“ eingeleitet worden. So wurde etwa die Langstreckenflotte verkleinert und fünf Airbus A330 Maschinen temporär in den Langzeitparkmodus überführt. Und auch die Verkleinerung der Kurzstreckenflotte habe man an die Hand genommen. Mit dem Spar-Programm will die Schweizer Fluggesellschaft dauerhaft rund 500 Millionen Franken einsparen. „Aufgrund der niedrigeren Kostenbasis haben wir mehr Flexibilität bei der Ertragssteuerung und können so unser Angebot planmässig weiter hochfahren. Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt, um die Auswirkungen unseres Geschäfts auf die Umwelt zu mindern“, so Swiss-Chef Dieter Vranckx. Doch trotz der Euphorie: Auch im Gesamtjahr 2021 erwarte die Airline laut Mitteilung keine Wunder, 2021 werde „mit

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Impfunwillige Mitarbeiter wollen gegen Swiss klagen

Die seitens des Swiss-Managements vor einigen Wochen verkündete Impfpflicht könnte ein juristisches Nachspiel haben, denn gegenüber CH-Media kündigen einige Mitarbeiter an, dass sie alle rechtlichen Schritte ausschöpfen wollen. Hintergrund ist, dass Swiss ab Dezember 2021 nur noch vollständig gegen Covid-19 geimpfte Personen in der Kabine und im Cockpit einsetzen möchte. Wer dies – ohne medizinischen Grund – verweigert, soll gekündigt werden. Dem Vernehmen nach gibt es bei Swiss eine durchaus beachtliche Anzahl an Piloten und Flugbegleitern, die sich trotz diesem Druck nicht impfen lassen wollen. Innerhalb der Swiss bildete sich eine Gruppe namens „Airliners for Humanity“. Eigenen Angaben nach sollen dieser „mehrere hunderte Mitarbeiter“ angehören. Ziel dieses losen Zusammenschlusses ist, dass Kündigungen, die aufgrund der Weigerung sich gegen Covid-19 impfen zu lassen, juristisch bekämpft werden. Argumentiert wird unter anderem damit, dass eine Impfpflicht arbeitsrechtlich nicht möglich wäre. Swiss argumentierte zum Zeitpunkt der Verkündung unter anderem mit dem Generalarbeitsvertrag, der in etwa mit dem deutschen Tarifvertrag bzw. dem österreichischen Kollektivvertrag vergleichbar ist. Offiziellen Verlautbarungen der Swiss nach sollen per Ende September 2021 rund 80 Prozent des Cockpit- und etwa 60 Prozent des Kabinenpersonals geimpft gewesen sein. Da seither einige Wochen vergangen sind, ist anzunehmen, dass die Werte zwischenzeitlich weiter gestiegen sein dürften.

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Jettainer verlängert Vertrag mit Swiss

Jettainer übernimmt für weitere fünf Jahre die weltweite Steuerung und Wartung der Lademittelflotte von Swiss International Air Lines sowie der Luftfrachttochter Swiss WorldCargo und der Schwestergesellschaft Edelweiss Air. Im Zuge der Vertragsverlängerung tauscht Jettainer mehr als 650 ältere AKE-Container durch leichtere und umweltfreundlichere Lightweight-ULDs aus. Durch die damit verbundene Gewichts- und Kerosinreduktion möchte der Schweizer Carrier ihren Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Luftverkehr fortsetzen, wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt. „Wir freuen uns, unsere enge und langjährige Zusammenarbeit mit Jettainer weiter auszubauen. Mit seinen neueren, leichten Modellen ist Jettainer in der Lage, unsere Nachhaltigkeitsstandards und -verpflichtungen einzuhalten, da wir weiterhin innovative Wege finden, unseren globalen CO2-Fußabdruck zu reduzieren“, so Lorenzo Stoll, Cargo-Chef bei Swiss.

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Weniger Flugbegleiter, mehr Service – Swiss in der Kritik

Mehr persönlicher Service bei gleichzeitiger Reduktion der Anzahl der Flugbegleiter in der Swiss-Business-Class geht nach Ansicht der Gewerkschaft Kapers nicht auf. Das Kabinenpersonal wäre überarbeitet. Swiss krempelte das Service-Konzept in der Business-Class um. Neu ist, dass jeder C-Flugbegleiter für etwa 12 Passagiere zuständig ist und eben nur diese betreut. Zuvor wurden diese gemeinsam bedient. Gleichzeitig wurde die Anzahl der in der Langstrecken-Business-Class tätigen Flugbegleiter reduziert. Laut Gewerkschaft Kapers geht das Konzept in der Praxis nicht auf. Es wäre „schlicht nicht machbar“. Der Umstand, dass die Geschäftsleitung den Service „persönlicher“ gestalten möchte, führe dazu, dass die bisherige Aufgabenteilung entfällt. Das Resultat daraus ist, dass es zu Stress und Chaos in der Galley kommen würde. Dies soll auch dadurch verschärft werden, dass ein Flugbegleiter weniger zur Verfügung steht und obendrein die Speisen und Getränke einzeln – also nicht aus dem Trolley – serviert werden müssen. Kapers wirft Swiss weiters vor, dass man Bedenken und Kritik von den Flugbegleitern und der Gewerkschaft nicht annehmen würde. Vielmehr halte man stur am neuen Konzept in den Premium-Klassen fest. Auf Anfrage deutete ein Sprecher an, dass es zu „erforderlichen Anpassungen“ kommen wird.

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Swiss nimmt Zürich-Beirut auf

Ab 2. Dezember 2021 will Swiss zwischen Zürich und Beirut fliegen. Die Neuaufnahme soll zunächst an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient werden. Kernzielgruppe sind Personen, die Besuche bei Freunden und Verwandten durchführen wollen. „Als Airline der Schweiz ist es unser Ziel, unseren Fluggästen ein so bedarfsgerechtes Streckennetz wie möglich anzubieten. Wir sind stolz darauf, erstmals in der Geschichte von SWISS die libanesische Hauptstadt direkt mit der Schweiz und unserem Drehkreuz in Zürich verbinden zu können. Wir hoffen, damit auch die Stadt beim Wiederaufbau zu unterstützen und freuen uns, Menschen und Kulturen miteinander zu verbinden“, so Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour. Zunächst wird Edelweiss Air zwischen Dezember 2021 und Mitte Jänner 2022 im Auftrag von Swiss fliegen. Zum Einsatz kommt ein Flugzeug vom Typ Airbus A320, das 174 Passagieren Platz bietet. Ab Mitte Jänner bis Ende März 2022 führt Swiss den Flug selber durch. Die Flugzeit nach Beirut beträgt rund vier Stunden.

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Swiss droht Impfverweigerern mit der Kündigung

Die Lufthansa-Tochter Swiss verschärft in Sachen Impfpflicht für das fliegende Personal die Tonart. Nun droht man offen damit, dass Personen, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen, mit der Kündigung per Ende Jänner 2022 rechnen müssen. Unter anderem sagte ein Sprecher der Swiss: „Bei Nichterfüllen des geforderten Impfobligatoriums sehen wir uns gezwungen, Maßnahmen aufgrund der Pflichtverletzung gemäß Gesamtarbeitsvertrag (GAV) einzuleiten“. Allerdings soll dieser Schritt nicht ohne Vorwarnung gesetzt werden, denn es wird auch angeboten, dass das Arbeitsverhältnis zur Entscheidungsfindung für ein halbes Jahr ruhend gestellt werden kann. Es handelt sich dabei um einen unbezahlten Urlaub, so dass währenddessen kein Lohnanspruch besteht. Sollten einzelne Swiss-Mitarbeiter aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, will man für diese individuelle Lösungen suchen.

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Lufthansa stockt innerdeutsche und USA-Flüge auf

Die Lufthansa Group ortet eigenen Angaben nach eine besonders hohe Nachfrage in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika. In der vergangenen Woche habe man gar mehr Tickets als im Vergleichszeitraum im Jahr 2019 verkauft. Auf den Nachfrage-Boom reagieren die Airlines nun mit der kurzfristen Aufnahme von zusätzlichen Flügen in die USA. So werden die Airlines Lufthansa und Swiss ab November kurzfristig insgesamt drei tägliche Flüge nach Miami anbieten. Besonders stark nachgefragt sind USA Flüge für den kommenden Dezember. Die Neubuchungen in der vergangenen Woche für diesen Monat waren genauso hoch, wie im Vergleichszeitraum 2019. Die traditionell in der Weihnachtszeit gut gebuchten New York-Flüge wurden bereits um zusätzliche Umläufe ergänzt. Die Airlines der Lufthansa Group bieten im Dezember aus ihren Drehkreuzen bis zu 55 wöchentliche Verbindungen nach New York an. Eine weitere kurzfristige Angebotserweiterung wird zurzeit geprüft. Zusätzliche Flüge auch innerhalb Deutschlands Aufgrund der weiter wachsenden Nachfrage werden auch die Flüge innerhalb Deutschlands und zu den Lufthansa Drehkreuzen verstärkt. Im Vergleich zum Juli stockt beispielsweise Lufthansa ihre innerdeutschen Verbindungen ab Oktober um 45 Prozent auf. Das bedeutet unter anderem, dass es von Frankfurt nach Berlin statt der derzeit sechs täglichen Verbindungen ab Oktober neun tägliche Anbindungen und von Frankfurt nach Hamburg statt sechs täglichen Verbindungen acht tägliche Flugreisemöglichkeiten geben wird. Ähnlich sieht es für München aus: Statt der derzeit fünf täglichen Verbindungen stehen ab Oktober sieben tägliche Verbindungen nach Berlin und statt sechs täglichen Verbindungen nach Hamburg zukünftig bis zu elf tägliche Flüge im Flugplan.  Am Morgen und Abend fliegt Lufthansa

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