Tourismus

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Rekordjahr am Flughafen Memmingen: Passagierzahlen steigen auf fast 3,7 Millionen

Der Flughafen Memmingen hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem historischen Höchstwert abgeschlossen. Wie die Flughafenleitung am 5. Januar 2026 bekannt gab, nutzten im vergangenen Jahr insgesamt 3.698.900 Passagiere den schwäbischen Regionalflughafen. Damit wurde das ursprüngliche Jahresziel von 3,5 Millionen Fluggästen bereits vor den Weihnachtsfeiertagen übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem rund 3,24 Millionen Reisende gezählt wurden, entspricht dies einer signifikanten Steigerung von über 14 Prozent. Das Wachstum wurde maßgeblich durch den Ausbau des Linienverkehrs und eine konstant hohe Auslastung der Maschinen getrieben, wobei insgesamt 35.546 Flugbewegungen registriert wurden. Als wesentlicher Erfolgsfaktor gilt die strategische Ausrichtung auf den osteuropäischen Markt. Neben klassischen Zielen wie Palma de Mallorca verzeichneten Verbindungen nach Tirana, Pristina, Belgrad und Skopje jeweils über 100.000 Passagiere. Der Flughafen fungiert dabei verstärkt als logistische Brücke für Arbeitskräfte aus dem Pflege- und Gastgewerbe sowie für den Besuchsverkehr. Gleichzeitig festigt der Standort seine Rolle als Ankunftsort für den Tourismus in der Alpenregion. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, investierte der Betreiber zuletzt rund drei Millionen Euro in die Infrastruktur, darunter in die Erweiterung der Terminalkapazitäten auf einer zweiten Ebene sowie in neue Rollwege zur Verbesserung des Allwetterflugbetriebs. Für das laufende Jahr 2026 kündigte Geschäftsführer Ralf Schmid einen Kurs der Konsolidierung an. Das geplante Wachstum soll mit etwa fünf Prozent moderater ausfallen als in den Vorjahren, wobei der Fokus auf der Digitalisierung der Abfertigungsprozesse liegt. Ein positiver Impuls wird für die zweite Jahreshälfte durch die geplante Senkung der Luftverkehrsteuer erwartet, was laut Management die Attraktivität für Partnerairlines wie Ryanair und

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Strategien zur Urlaubsoptimierung 2026: Effiziente Nutzung von Feier- und Brückentagen in Deutschland und Österreich

Die Planung des kommenden Urlaubsjahres 2026 stellt Erwerbstätige in Mitteleuropa vor interessante logistische Möglichkeiten. Durch die spezifische Konstellation der gesetzlichen Feiertage ergibt sich für Arbeitnehmer die Gelegenheit, durch den gezielten Einsatz von Brückentagen die tatsächliche Erholungszeit signifikant zu verlängern. Während die Lage der Feiertage in Deutschland und Österreich Ähnlichkeiten aufweist, bieten regionale Besonderheiten und zusätzliche kirchliche Feiertage in Österreich spezifische Optionen für die Gestaltung von Kurzreisen oder ausgedehnten Fernreisen. Eine vorausschauende Koordination mit betrieblichen Urlaubsplänen ermöglicht es, mit einem Minimum an investierten Urlaubstagen ein Maximum an arbeitsfreier Zeit zu generieren. Dies betrifft insbesondere die klassischen Reisezeiten im Frühjahr sowie die Feiertagskonstellationen zum Jahresende, die im Jahr 2026 besonders arbeitnehmerfreundlich fallen. Das Frühjahr 2026 präsentiert sich als eine der ertragreichsten Phasen für die Urlaubsplanung. In Deutschland bietet das Osterfest, bei dem der Ostermontag auf den 6. April fällt, die erste große Chance des Jahres. Wer acht Urlaubstage rund um die Osterwoche einsetzt, kann insgesamt 16 zusammenhängende freie Tage erreichen. Diese Zeitspanne eignet sich nicht nur für die Regeneration im häuslichen Umfeld, sondern bildet die Basis für Reisen in Regionen, die bereits im April mit stabilen klimatischen Bedingungen aufwarten. In Österreich bietet sich ein ähnliches Bild: Hier ermöglichen neun Urlaubstage vom 28. März bis zum 12. April eine 16-tägige Auszeit. Für Reisende aus der Alpenrepublik stehen zu dieser Zeit Ziele wie die Kanarischen Inseln, Kreta oder die ägyptische Küstenregion rund um Hurghada im Fokus, wo bereits frühsommerliche Temperaturen um die 20 Grad und eine hohe tägliche Sonnenscheindauer zu erwarten sind. Maximierung der

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Debatte um österreichische Flugabgabe: Verkehrsminister lehnt Abschaffung ab

Mit dem Beginn der Wintersaison rücken die österreichischen Regionalflughäfen in Innsbruck, Salzburg und Linz wieder in das Zentrum der wirtschaftlichen Aufmerksamkeit. Besonders in Innsbruck werden zwei Drittel des jährlichen Passagieraufkommens in den Wintermonaten abgewickelt, wobei Urlauber aus Großbritannien und den Niederlanden die wichtigste Kundengruppe darstellen. Vor diesem Hintergrund fordern die Tourismuslandesräte aus Tirol, Salzburg und Oberösterreich eine vollständige Abschaffung der nationalen Flugabgabe, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Standorte zu sichern. Nach Ansicht der Landespolitiker belastet die Ticketsteuer, die Flüge pro Strecke um etwa 12 bis 15 Euro verteuert, den Tourismusstandort und schwächt die globale Anbindung der Regionen. Verkehrsminister Peter Hanke hat diesen Forderungen jedoch eine deutliche Absage erteilt. Unter Verweis auf die angespannte Haushaltslage des Bundes erklärte sein Büro gegenüber dem Kurier, dass man auf die Einnahmen aus der Flugabgabe nicht verzichten könne. Jährlich fließen durch diese Steuer rund 168 Millionen Euro in den Staatshaushalt. Die Argumentation der Politik steht dabei im Kontrast zur aktuellen Marktlage: Trotz der Abgabe bleiben Flugverbindungen von Regionalflughäfen nach London oder Amsterdam mit Preisen ab etwa 130 Euro für Hin- und Rückflug oft kostengünstiger als vergleichbare Bahnreisen innerhalb Österreichs. Branchenkenner beobachten, dass Billigfluggesellschaften die Steuerkosten bisher weitgehend abfedern konnten, ohne dass die Passagierzahlen im Wintersegment einbrachen. Luftfahrtexperten bewerten die Wirksamkeit einer möglichen Steuerstreichung für die Anbindung an große Drehkreuze skeptisch. Zwar könnte der Wegfall der Abgabe zusätzliche Billigflieger anlocken, das Kernproblem der Regionalflughäfen – der Verlust wichtiger Zubringerflüge – bliebe jedoch bestehen. So haben Innsbruck und Linz ihre direkten Verbindungen zum Drehkreuz Frankfurt verloren. Experten

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Tradition und Innovation auf der Donau: DDSG Blue Danube baut Marktführerschaft im Jubiläumsjahr aus

Die österreichische Binnenschifffahrt blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, das maßgeblich von der positiven Entwicklung der DDSG Blue Danube geprägt wurde. Das traditionsreichste Schifffahrtsunternehmen des Landes konnte im vergangenen Jahr ein Passagierplus von rund 3,5 Prozent verzeichnen und festigte damit seine Position als zentraler Akteur im Wiener und niederösterreichischen Tourismussektor. In einem Jahr, das ganz im Zeichen des 30-jährigen Bestehens in der heutigen Unternehmensstruktur stand, begrüßte die Reederei auf ihren neun Schiffen eine wachsende Zahl an nationalen und internationalen Gästen. Besonders die Sommermonate erwiesen sich als frequenzstark, wobei im August Rekordwerte von über 45.000 Fahrgästen in Wien und der Wachau erzielt wurden. Mit dem Blick auf das kommende Jahr 2026, in dem Wien als Austragungsort des 70. Eurovision Song Contest weltweit im Rampenlicht stehen wird, bereitet sich das Unternehmen bereits auf eine weitere Intensivierung seines Angebots vor. Die heutige DDSG Blue Danube ging 1995 als Joint Venture aus dem Verkehrsbüro und der Wien Holding hervor und führt damit die lange Geschichte der 1829 gegründeten Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft in moderner Form fort. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich das Unternehmen von einem klassischen Linienanbieter zu einem vielseitigen Freizeit- und Eventdienstleister entwickelt. Martin Winkler, Vorsitzender der Geschäftsführung des Verkehrsbüros, betont in diesem Zusammenhang die Innovationskraft der Reederei, die durch smarte neue Produkte wie die Donau Panorama Tour und ein erweitertes Repertoire an Themenfahrten stetig neue Zielgruppen erschließt. Diese Strategie spiegelt sich in der jährlichen Beförderungsleistung von mittlerweile mehr als 300.000 Passagieren wider. Wachstumstreiber Themenfahrten und exklusives Chartergeschäft Ein wesentlicher Pfeiler des

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Wizz Air peilt Eilat-Comeback für März 2026 an

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air bereitet eine signifikante Expansion auf dem israelischen Markt vor. Nach Verhandlungen mit dem israelischen Verkehrsministerium wurde eine Vereinbarung getroffen, die dem Unternehmen den Aufbau von Stützpunkten sowohl am internationalen Drehkreuz Ben Gurion in Tel Aviv als auch am südlich gelegenen Flughafen Ramon bei Eilat ermöglicht. Bereits im März 2026 soll die erste Verbindung zwischen Eilat und Budapest den Betrieb aufnehmen. In der ersten Phase sieht das Konzept die Stationierung je eines Flugzeugs an beiden Standorten vor. Während der Flugbetrieb zunächst mit ausländischem Personal startet, hat die Fluggesellschaft bereits angekündigt, mittelfristig lokales Personal in Israel zu rekrutieren. Neben dem Ausbau der internationalen Routen plant Wizz Air den Einstieg in den israelischen Inlandsmarkt. Vorgesehen sind regelmäßige Flugverbindungen zwischen Tel Aviv und dem Flughafen Ramon, was eine direkte Konkurrenz zu den etablierten Anbietern darstellt. Das langfristige Ziel der Fluggesellschaft ist der Aufbau eines dichten Streckennetzes mit bis zu 60 täglichen Flügen. Für den Sommerflugplan 2026 ist zudem die Inbetriebnahme von zwei weiteren Flugzeugen am Standort Tel Aviv geplant, um die ganzjährige Präsenz zu festigen. Zusätzliche Branchenrecherchen ergeben, dass Wizz Air bei den Verhandlungen insbesondere auf attraktive Zeitnischen für Starts und Landungen, sogenannte Slots, gedrängt hat, um die Wirtschaftlichkeit der Routen zu optimieren. Die Expansionspläne stoßen bei der lokalen Konkurrenz auf massiven Widerstand. Die israelischen Fluggesellschaften Arkia und Israir lehnen die Ansiedlung einer Wizz Air-Basis entschieden ab. Sie befürchten eine Marktverzerrung durch den Billigflieger und weisen auf die schwierigen Wettbewerbsbedingungen hin. Analysten der Luftfahrtbranche betonen, dass der Flughafen Ramon

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Ryanair fordert Abschaffung der belgischen Flugsteuer und reduziert Angebot

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat den belgischen Premierminister Bart De Wever aufgefordert, die nationale Flugsteuer mit sofortiger Wirkung abzuschaffen. Hintergrund ist die Entscheidung der belgischen Regierung, die Abgabe ab dem Jahr 2027 auf zehn Euro pro Passagier zu verdoppeln. Ryanair-Chef Michael O’Leary warnte in Brüssel eindringlich vor den wirtschaftlichen Folgen dieser Maßnahme und bezeichnete die Steuererhöhung als schädlich für den Tourismus, den Arbeitsmarkt und das allgemeine Verkehrsaufkommen. Laut Unternehmensangaben riskiert Belgien, zu einem der teuersten Reiseländer Europas zu werden, was die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Nachbarstaaten massiv einschränken könnte. Als direkte Reaktion auf die steuerliche Belastung hat Ryanair bereits weitreichende Konsequenzen für den operativen Betrieb in Belgien angekündigt. Für den Winterflugplan 2026/27 wurden bereits 20 Flugverbindungen gestrichen und das Sitzplatzkontingent um rund eine Million Plätze reduziert. Besonders betroffen ist der Flughafen Brüssel-Charleroi, von dem fünf dort stationierte Flugzeuge abgezogen werden sollen. Dies entspricht laut Ryanair einem Verlust an Investitionskapital in Höhe von rund 500 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen betont, dass Investitionen in Märkte umgeleitet werden, die ihre Luftverkehrsabgaben senken oder bereits vollständig abgeschafft haben. Zusätzliche Marktanalysen stützen die Argumentation der Fluggesellschaft hinsichtlich eines europaweiten Trends zur Reduzierung von Luftverkehrssteuern. Länder wie Schweden, Ungarn, Italien und die Slowakei haben zuletzt Maßnahmen ergriffen, um ihre Abgaben zu senken oder zu streichen, um die Attraktivität für Billigflieger zu erhöhen und den Tourismussektor zu stärken. In Schweden wurde die Abschaffung der Ticketsteuer bereits für das Jahr 2025 beschlossen, was laut Branchenexperten zu einem deutlichen Kapazitätsaufbau führen dürfte. Ryanair nutzt diese Beispiele, um Druck auf die belgische

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Neues Naturpanorama von Yadegar Asisi thematisiert die Antarktis im Panometer Leipzig

Am 24. Januar 2026 findet im Panometer Leipzig die Weltpremiere des neuen Rundbildes „Antarktis“ des Künstlers Yadegar Asisi statt. Es handelt sich um das zehnte Panorama am Standort Leipzig und markiert eine Fortsetzung der erfolgreichen Naturpanorama-Serie, die zuvor Themen wie den Mount Everest oder das Great Barrier Reef behandelte. Das monumentale Kunstwerk erreicht eine Höhe von 32 Metern und präsentiert eine künstlerische Verdichtung der antarktischen Küstenlandschaft. Gezeigt wird das Zusammentreffen von Gletschern, Schelfeis und massiven Eisbergen, wobei der Künstler auf eine reduzierte und fast surreale Farbpalette setzt, um die spezifische Atmosphäre des südlichsten Kontinents einzufangen. Zusätzliche Recherchen zur Entstehung zeigen, dass Yadegar Asisi für dieses Projekt umfangreiche Expeditionen unternahm, um die Lichtverhältnisse und geologischen Strukturen vor Ort persönlich zu studieren. Das Werk ist technisch als fotorealistische Komposition angelegt, die auf tausenden Einzelaufnahmen, Zeichnungen und malerischen Elementen basiert. Diese werden digital zusammengeführt und auf riesige Stoffbahnen gedruckt, die den gesamten Innenraum des ehemaligen Gasometers ausfüllen. Neben der visuellen Darstellung wird das Erlebnis durch eine begleitende Soundkulisse und eine Lichtinszenierung ergänzt, die den Wechsel von Tag und Nacht in der Polarregion simuliert. Die Ausstellung im Umfeld des Panoramas beleuchtet zudem wissenschaftliche Aspekte wie die Geologie und die Geschichte der Antarktis-Forschung. Besucher erhalten Einblicke in das komplexe Ökosystem der Region, in dem Arten wie Pinguine, Wale und Robben trotz extremster klimatischer Bedingungen existieren. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle des Krills als Nahrungsgrundlage für die antarktische Fauna. Die Schau dokumentiert darüber hinaus den künstlerischen Arbeitsprozess durch Skizzen und Fotografien aus Asisis Atelier,

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Historischer Passagierrekord am Flughafen Nürnberg zum 70. Jubiläum

Der Flughafen Nürnberg hat das Kalenderjahr 2025 mit einem bedeutenden historischen Erfolg abgeschlossen und eine neue Bestmarke in seiner sieben Jahrzehnte umspannenden Geschichte aufgestellt. Am Silvestertag wurde mit dem Erreichen von 4,5 Millionen Fluggästen der bisherige Rekord aus dem Jahr 2018 übertroffen, was die Position des fränkischen Luftverkehrsknotenpunkts im nationalen Vergleich massiv stärkt. Während der deutsche Luftverkehrsmarkt insgesamt eine eher verhaltene Erholung zeigt, verzeichnete Nürnberg im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von zwölf Prozent. Dieser Aufwärtstrend ist primär auf eine konsequente Erweiterung des touristischen Angebots sowie die strategische Zusammenarbeit mit Low-Cost-Anbietern zurückzuführen. Mit der Stationierung weiterer Flugzeuge und der Aufnahme neuer internationaler Verbindungen für das Jahr 2026 stellt der Flughafen die Weichen für eine Fortsetzung dieses Expansionskurses und festigt seine Rolle als zentrales Tor für die Metropolregion. Die feierliche Begrüßung des Rekordpassagiers fand am Vormittag des 31. Dezember 2025 statt. Petra Beer und Waldemar Strzelczyk, ein Paar aus der Nähe von Erlangen, wurden am Check-in-Schalter für den Corendon Airlines Flug XR563 nach Gran Canaria überrascht. Als Anerkennung für diesen Meilenstein erhielten die Reisenden einen Gutschein für die kostenfreie Nutzung der exklusiven Dürer Lounge über einen Zeitraum von 4,5 Jahren. Der Zeitpunkt des Rekords unterstreicht die Bedeutung des touristischen Winterverkehrs, der neben der klassischen Sommersaison zu einer stabilen Säule des operativen Geschäfts geworden ist. Die Kanarischen Inseln zählen dabei traditionell zu den nachfragestärksten Destinationen im Winterflugplan der Region. Wachstumsdynamik weit über dem Bundesdurchschnitt Die statistische Auswertung des Jahres 2025 verdeutlicht die Sonderrolle, die der Airport Nürnberg derzeit im deutschen Markt einnimmt.

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Ryanair verkündet strategische Fokusziele für das Reisejahr 2026

Der europäische Luftverkehrsmarkt bereitet sich auf eine signifikante Kapazitätsausweitung im Jahr 2026 vor. Der irische Low-Cost-Carrier Ryanair hat zum Jahreswechsel eine Liste von fünf Schlüsselzielen veröffentlicht, die durch massive Investitionen in neue Basen und Streckennetze im kommenden Sommerflugplan eine zentrale Rolle spielen werden. Besonders im Fokus steht dabei die albanische Hauptstadt Tirana, wo das Unternehmen im April 2026 eine neue Basis mit drei stationierten Flugzeugen eröffnet. Mit geplanten 450 Flügen pro Woche auf 33 Routen festigt die Airline ihre Marktführerschaft in Südosteuropa und reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach Zielen abseits der klassischen westeuropäischen Metropolen. Neben Albanien baut Ryanair seine Präsenz in Nordafrika und Osteuropa deutlich aus. In Marokkos Hauptstadt Rabat wird ebenfalls eine neue Basis mit zwei Flugzeugen etabliert, wodurch das Angebot auf 20 Routen anwächst. In Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei, verzeichnet das Unternehmen ein Rekordwachstum der Kapazitäten um 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was insgesamt 33 Verbindungen entspricht. Diese Expansion ist Teil einer breiteren Strategie, die darauf abzielt, Sekundärflughäfen zu stärken und durch Kosteneffizienz im operativen Betrieb Marktanteile gegenüber staatlichen Fluggesellschaften zu gewinnen. Auch die polnische Ostseeküste profitiert von diesem Kurs: In Danzig wird das Angebot auf 43 Strecken erweitert, womit die Region Pommern enger an den europäischen Binnenmarkt angebunden wird. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass dieser Expansionsschritt eng mit der Auslieferung neuer Boeing 737-8200 „Gamechanger“-Maschinen verknüpft ist. Diese Flugzeuge bieten mehr Sitzplätze bei geringeren Treibstoffkosten pro Passagier, was die aggressive Preisstrategie des Unternehmens stützt. Branchenexperten weisen darauf hin, dass insbesondere Ziele wie Pescara an der

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Neue Weichenstellung im israelischen Luftverkehr durch die Gründung von Tus IL

Die israelische Luftfahrtbranche steht vor einer signifikanten Erweiterung ihres Marktes. Mit der geplanten Aufnahme des Flugbetriebs der neuen Fluggesellschaft Tus IL im ersten Quartal 2026 bereitet sich die Vacation Lines Group darauf vor, ihre Präsenz im regionalen Luftverkehr massiv auszubauen. Unter der Leitung des erfahrenen Branchenkenners Nir Dagan zielt das Unternehmen darauf ab, bestehende Marktlücken zu schließen und den Wettbewerb auf Kurzstrecken sowie zu Zielen außerhalb der Europäischen Union zu intensivieren. Während sich die Branche nach einer Phase geopolitischer Turbulenzen stabilisiert, markiert die Gründung von Tus IL einen strategischen Wendepunkt für den israelischen Tourismussektor und die nationale Flugkapazität. Expansion der Vacation Lines Group im regionalen Sektor Die Vacation Lines Group, die sich im Besitz der Unternehmer Ami Cohen und Arnon Englander befindet, festigt ihre Rolle als einer der einflussreichsten Akteure im israelischen Tourismus. Zur Gruppe gehören bereits etablierte Namen wie die Portale Die 90. Minute und Blick sowie die europäisch lizenzierten Fluggesellschaften Blue Bird aus Griechenland und die zypriotische Tus Airways. Die vollständige Übernahme von Tus Airways vor etwa einem Jahr war der erste Schritt einer langfristigen Wachstumsstrategie, die nun in der Gründung einer eigenständigen israelischen Gesellschaft mündet. Tus IL wird als Schwestergesellschaft operieren und hat bereits wichtige regulatorische Meilensteine erreicht. Die kommerzielle Lizenz des Verkehrsministeriums liegt vor, und das Verfahren zur Erlangung der Betriebslizenz befindet sich in einem fortgeschrittenen Stadium. Durch die israelische Lizenzierung entfallen die rechtlichen Beschränkungen, denen die europäischen Tochtergesellschaften unterliegen. Während Blue Bird und Tus Airways aufgrund ihrer EU-Lizenzen primär Strecken zwischen Israel und dem europäischen

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