Tourismus

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Discover Airlines: Strategische Expansion im Langstreckensegment mit neuen Zielen ab Frankfurt und München

Die Ferienfluggesellschaft Discover Airlines, eine Tochter der Lufthansa Group, hat am vergangenen Sonntag einen weiteren Schritt in ihrer Expansionsstrategie vollzogen. Mit den nahezu ausgebuchten Erstflügen von Frankfurt auf die Seychellen und von München nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik demonstriert die Airline ihre Entschlossenheit, die Marktposition im deutschen Ferienflugsegment auszubauen. Die pünktlichen Starts der Flüge 4Y156 nach Mahé und 4Y4 in die Karibik markierten den offiziellen Beginn des Winterflugplans und unterstrichen die strategische Bedeutung beider Abflughäfen für die Langstreckenpläne der Fluggesellschaft. Die Aufnahme neuer, attraktiver Urlaubsdestinationen, darunter die erste direkte Verbindung der Lufthansa Group auf die Seychellen, zielt darauf ab, die Nachfrage deutscher Reisender nach hochwertigen Nonstop-Flügen in die Ferne zu bedienen und die Präsenz des Konzerns in diesem wachsenden Marktsegment zu verstärken. Die Erweiterung des Streckennetzes ist eine direkte Reaktion auf die anhaltend hohe Reiselust der Bevölkerung, insbesondere in den Wintermonaten, in denen Ziele wie die Karibik und der Indische Ozean Hochsaison haben. Die schnelle Entscheidung, die ursprünglich saisonal geplante Seychellen-Verbindung aufgrund der starken Buchungslage auf ganzjährigen Betrieb umzustellen, ist ein Indikator für den Erfolg der Neuausrichtung und die Attraktivität der neuen Flugziele. Die Seychellen: Ganzjährige Direktverbindung etabliert Mit der neuen Route von Frankfurt auf die Seychellen (Mahé) hat Discover Airlines ein Ziel in den Flugplan aufgenommen, welches das bestehende Angebot an Direktflügen aus Deutschland auf das Inselparadies im Indischen Ozean aufwertet. Der Erstflug 4Y156, der um 21:45 Uhr abhob, wurde am Zielort herzlich empfangen. Die Seychellen, bekannt für ihre weißen Strände, Granitfelsen und luxuriösen Resorts, galten lange

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Preise deutscher Wellnesshotels: Eine Analyse zwischen Sternekategorien und regionalen Unterschieden

Der deutsche Wellness-Tourismus erlebt weiterhin eine Hochphase, doch die Kosten für Erholungstage präsentieren sich Reisenden als ein komplexes und vielschichtiges Gefüge. Eine aktuelle Analyse des Branchenportals wellness-hotel.info beleuchtet die teils massiven Preisunterschiede für ein Wellnesswochenende in Deutschland und zeigt, dass die klassische Sterneklassifizierung allein nur bedingt Aufschluss über den tatsächlichen Übernachtungspreis gibt. Während der Markt insgesamt durch steigende Betriebskosten und eine wachsende Nachfrage gekennzeichnet ist, müssen Konsumenten tief in die Materie der Preisbildung eintauchen, um das ideale Angebot zu finden. Die Untersuchung, die 217 spezifische Offerten ausgewertet hat, liefert eine realitätsnahe Momentaufnahme der Preisstruktur in dieser umsatzstarken Nische der Hotellerie. Massive Preisdifferenzen in den Erholungssegmenten Die Erhebung der Preise für ein standardmäßiges Wellnesswochenende – definiert als zwei Übernachtungen für ein Paar im günstigsten Doppelzimmer inklusive Halbpension und Zugang zum Spa-Bereich – offenbart signifikante Mittelwerte und extreme Spannen. In der weit verbreiteten 4-Sterne-Kategorie liegt der ermittelte Durchschnittspreis im Herbst bei etwa 560 Euro. Ein Sprung in die Luxusklasse der 5-Sterne-Hotellerie verdoppelt diesen Wert nahezu, mit einem Durchschnitt von 1.100 Euro für das gleiche Paket. Betrachtet man jedoch die gesamte Bandbreite, wird die Komplexität des Marktes deutlich: Die günstigste ermittelte Offerte lag bei lediglich 338 Euro für zwei Nächte in einem Hotel in Niedersachsen, während das obere Ende der Skala von einem luxuriösen 5-Sterne-Haus in Bayern mit 1.910 Euro markiert wird. Diese Diskrepanz von über 1.500 Euro zeigt, wie breit das Spektrum der verfügbaren Angebote tatsächlich ist und welche unterschiedlichen Niveaus an Ausstattung und Service die Gäste erwarten dürfen. Die allgemeine Preisentwicklung

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Konfrontationskurs in der Luftfahrt: Ryanair kürzt massiv in Deutschland und kritisiert Steuerpolitik

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat eine drastische Reduzierung ihres Flugangebots in Deutschland für die kommende Wintersaison 2025/2026 angekündigt. Diese Entscheidung, die die Streichung von 24 Routen und eine Kapazitätskürzung von etwa 800.000 Sitzplätzen umfasst, ist nach Angaben des Unternehmens nicht primär auf mangelnde Passagiernachfrage zurückzuführen. Vielmehr stellt sie eine direkte Reaktion auf die jüngsten Erhöhungen der deutschen Luftverkehrsteuer und die generellen hohen Betriebskosten am Standort Deutschland dar. Die Maßnahme ist eine der signifikantesten Kürzungen Ryanairs im deutschen Markt der letzten Jahre und verdeutlicht die anhaltenden Spannungen zwischen der Billigfluglinie und den deutschen Luftfahrtbehörden und der Politik. Der Schritt wird voraussichtlich nicht nur Reisende betreffen, sondern auch die regionale Anbindung und den Tourismussektor an den betroffenen Flughäfen empfindlich treffen. Umfang der Streichungen und betroffene Standorte Ryanair kündigte an, Flüge an insgesamt neun deutschen Flughäfen zu reduzieren, die das Unternehmen als „kostenintensiv“ einstuft. Zu den betroffenen Standorten gehören große Drehkreuze wie Berlin-Brandenburg und Hamburg, aber auch kleinere Regionalflughäfen wie Memmingen und Frankfurt-Hahn. Die Streichung der 24 Routen und die Reduktion von 800.000 Sitzen werden das Kapazitätsniveau von Ryanair in Deutschland deutlich unter das Niveau des Winters 2024 drücken. Einzelne Flughäfen, wie beispielsweise Memmingen, sollen sogar ein Viertel ihres Winterprogramms von Ryanair verlieren. Auch Standorte wie Köln/Bonn sind von empfindlichen Einschnitten betroffen, und im Januar droht eine Reduzierung der Verbindungen um bis zu 30 Prozent an einzelnen Basen. Diese Reduzierung steht im klaren Gegensatz zur generellen Erholung der Luftfahrtmärkte in anderen europäischen Ländern. Während das Sitzplatzangebot von Punkt-zu-Punkt-Airlines (wie Ryanair) im europäischen Durchschnitt

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Wizz Air erweitert Angebot ab Hamburg um Direktflug nach Podgorica

Die Fluggesellschaft Wizz Air setzt ihr Wachstum am Flughafen Hamburg fort und nimmt ab dem 31. März 2026 eine neue Direktverbindung in die montenegrinische Hauptstadt Podgorica in den Flugplan auf. Die Strecke wird dreimal wöchentlich, jeweils dienstags, donnerstags und samstags, bedient und erweitert das Streckennetz der Airline in Südosteuropa. Mit dieser neuen Route bietet Wizz Air ab Hamburg nun insgesamt 13 Direktziele an und unterstreicht damit die Rolle des norddeutschen Flughafens als Zugangspunkt zur Mittel- und Südosteuropa-Region. Die Flugdauer für die Nonstop-Verbindung nach Montenegro beträgt rund zweieinhalb Stunden. Der Erstflug ist für den 31. März 2026 angesetzt, wobei der Abflug in Hamburg jeweils um 09:25 Uhr morgens erfolgen soll. Tickets für die neue Route sind bereits verfügbar. Die Airline intensiviert damit ihr Engagement am Standort Hamburg, welcher bereits zu den größten deutschen Standorten von Wizz Air zählt. Die Hauptstadt Montenegros, Podgorica, dient als idealer Ausgangspunkt, um die vielfältigen touristischen Angebote des Landes kennenzulernen. Das Spektrum reicht von der Adriaküste mit ihren Stränden und der historischen Altstadt von Kotor bis hin zu den Bergregionen, wie dem Durmitor-Nationalpark. Die Aufnahme der Strecke nach Podgorica korrespondiert mit der Ankündigung von Wizz Air, im März 2026 eine neue operative Basis in der montenegrinischen Hauptstadt zu errichten, um die Konnektivität des Landes durch neue europäische Verbindungen zu stärken.

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Festlicher Vorstoß: Bern läutet die Feiertagssaison bereits im November ein

Die Schweizer Bundesstadt Bern, deren Altstadt zum weltbekannten Unesco-Kulturerbe zählt, beginnt die feierliche Jahreszeit 2025 mit einer bemerkenswerten zeitlichen Vorverlegung. Dank der erstmaligen Durchführung der „Berner Novemberfenster“ hält die vorweihnachtliche Stimmung bereits im elften Monat Einzug. Dieses neue Format, das sich an der traditionellen ländlichen Adventsfenster-Aktion orientiert, soll den traditionell trüben November aufhellen und die gesamte festliche Saison in der Stadt verlängern. Ergänzt wird dieser frühe Auftakt durch eine Vielzahl etablierter und neuer Weihnachtsmärkte sowie saisonaler Pop-up-lokale, die das gesellschaftliche und kommerzielle Leben bis zum Jahresende prägen werden. Die Initiativen von Akteuren wie Bern Welcome und BernCity zielen darauf ab, die Attraktivität der Hauptstadt in der kälteren Jahreszeit zu steigern und sowohl Einheimische als auch Besucher frühzeitig in eine stimmungsvolle Atmosphäre zu versetzen. Die Verbindung des mittelalterlichen Stadtbildes mit modernen, emotionalen Inszenierungen schafft ein einzigartiges winterliches Erlebnis, das die kulturelle Bedeutung und die kommerzielle Vielfalt Berns hervorhebt. Die neue Tradition: Berner Novemberfenster erstrahlen Das Herzstück der neuen Saison-Eröffnung ist die Aktion der Berner Novemberfenster. Vom 1. bis zum 30. November 2025 wird an jedem Abend ein neues, liebevoll dekoriertes Schaufenster in Bern enthüllt. Insgesamt beteiligen sich 30 lokale Geschäfte an diesem Projekt. Die Idee des täglichen, feierlichen Enthüllens ist von den bekannten Adventsfenstern im ländlichen Raum adaptiert worden, jedoch bewusst auf den Vormonat vorgezogen. Die Schaufensterinszenierungen, die oft von kleinen Eröffnungsevents mit stimmungsvoller Beleuchtung oder Musik begleitet werden, verteilen sich über verschiedene Quartiere der Stadt. Sie bleiben über den gesamten November sichtbar und viele auch bis in den Dezember hinein,

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Druck im Maschinenraum: Österreichs Hotellerie zwischen Rekordnächtigungen und drohender Investitionsbremse

Die österreichische Hotellerie steht trotz anhaltend hoher Übernachtungszahlen und eines erwarteten leichten Anstiegs der Nächtigungen vor einer wirtschaftlich hochgradig angespannten Wintersaison 2025/2026. Wie aus der jüngsten Mitgliederbefragung der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) hervorgeht, klafft die Schere zwischen steigenden Betriebskosten und der Zurückhaltung der Gäste bei den Ausgaben immer weiter auseinander. Dieses Ungleichgewicht droht, die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismuslandes zu schwächen und führt bei vielen Betrieben bereits zu einer spürbaren Investitionszurückhaltung. Die Branche, die für Österreichs Wirtschaft von fundamentaler Bedeutung ist, fordert angesichts dieser Entwicklung von der Politik rasche und tiefgreifende Maßnahmen zur Entlastung von Steuern, Abgaben und Bürokratie, um eine „toxische Melange“ aus Preisdruck und Investitionsstopp abzuwenden. Die Diskrepanz zwischen Außendarstellung und Betriebswirklichkeit Die Stimmung in den Hotels selbst ist gespalten: Während der Gast im besten Fall nichts von den finanziellen Nöten des Gastgebers spüren soll, wie ÖHV-Präsident Walter Veit betont, dominieren hinter den Kulissen die Sorgen um die marginale Entwicklung der Erträge. Die Gäste, so die Beobachtung, buchten zwar weiterhin, aber oft kürzer oder in einer günstigeren Kategorie, was auf eine erhöhte Preissensibilität hindeutet. Die Analyse der ÖHV-Mitgliederbefragung, an der 254 Leitbetriebe aus ganz Österreich teilnahmen, belegt diese Entwicklung mit klaren Zahlen: Für die Wintersaison 2025/2026 wird zwar ein leichtes Nächtigungsplus von durchschnittlich 0,6 Prozent erwartet, doch die Umsätze sollen nur um 2,2 Prozent steigen. Dieser Zuwachs reicht bei weitem nicht aus, um die erwarteten Kostensteigerungen aufzufangen. Zwei Drittel der befragten Hoteliers rechnen mit einem weiteren Anstieg der Ausgaben, primär getrieben durch höhere Kosten für Personal und Wareneinkauf. Die Folge dieser

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Symbolische Partnerschaft: Flughafen Wien und Hainan Airlines übernehmen Panda-Patenschaft in Schönbrunn

Der Tiergarten Schönbrunn in Wien hat mit der Hainan Airlines und der Flughafen Wien AG zwei neue Partner für seine Großen Pandas gewonnen. Die Airline und der Flughafen haben gemeinsam die Patenschaft für das neue Panda-Paar Lan Yun und He Feng übernommen. Diese Partnerschaft soll die enge kulturelle und wirtschaftliche Verbindung zwischen Österreich und China unterstreichen. Die symbolische Besiegelung fand bei einem gemeinsamen Fototermin im Tiergarten statt, an dem unter anderem Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, Eric Zhuo Zhang, General Manager von Hainan Airlines in Wien, und Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck teilnahmen. Die Patenschaft wird flankiert von der direkten Flugverbindung, welche Hainan Airlines zwischen Wien und Chengdu anbietet. Chengdu, die Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan, gilt als Heimat der Großen Pandas und ist seit dem 1. Dezember 2024 dreimal wöchentlich nonstop vom Flughafen Wien aus erreichbar. Die Flüge finden ganzjährig jeweils dienstags, donnerstags und sonntags statt. Für den Flughafen Wien ist diese Verbindung, neben der bereits bestehenden Route nach Shenzhen, ein wichtiger Bestandteil zur Festigung seiner Rolle als zentrale Drehscheibe zwischen Europa und Asien. Die Stadt Chengdu selbst ist ein bedeutendes Wirtschaftszentrum und technologischer Hub Westchinas. Der Tiergarten Schönbrunn, der bereits seit über 20 Jahren Große Pandas im Rahmen einer internationalen Kooperation hält, sieht in der Partnerschaft ein starkes Zeichen für die Förderung des Artenschutzes. Das Weibchen Lan Yun und das Männchen He Feng, die 2020 geboren wurden und seit dem 23. April 2025 im Tiergarten leben, gelten als Botschafter ihrer gefährdeten Artgenossen. Nach einer Eingewöhnungs- und Quarantänezeit sind

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Thai Airways fliegt seit 35 Jahren nach München

Vor fünfunddreißig Jahren, zu einer Zeit, da der Flughafen München-Riem noch das Tor zur Welt war, nahm die thailändische Fluggesellschaft Thai Airways International (THAI) erstmals die Verbindung von Bangkok nach München auf. Die Erstlandung einer Boeing 747 markierte den Beginn einer Route, welche seither das Königreich Thailand mit Bayern verbindet. Nach einer Unterbrechung von vier Jahren wurde die Strecke am 17. Dezember 1996 am neuen Flughafen im Nordosten Münchens wieder aufgenommen, zunächst mit Maschinen vom Typ McDonnell Douglas DC-10 und einem obligatorischen Zwischenstop in Istanbul auf dem Atatürk-Flughafen. Seit dem 28. Oktober 1997 bietet Thai Airways diese wichtige Langstrecken-Verbindung nunmehr täglich und nonstop an. Heute wird die Route mit einer A350-900 mit 334 Sitzplätzen bedient. Die Zahl der absolvierten Flüge summiert sich in den vergangenen 35 Jahren auf rund 16.200. In dieser Zeit nutzten etwa 4,4 Millionen Passagiere das Angebot der THAI, wobei über 160.000 Tonnen Fracht zwischen den beiden Metropolen transportiert wurden. Die Fluggesellschaft, welche seit dem Gründungsjahr 1997 zur Star Alliance zählt, bindet damit den Flughafen München an ihr internationales Drehkreuz in Bangkok an. Die Strecke dient nicht nur dem Personenverkehr, sondern ist auch eine wichtige Achse für die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Bayern und Thailand. Bayerische Unternehmen pflegen enge Handelskontakte, vor allem im Export von Maschinen, Fahrzeugen und technischen Produkten. Überdies ist die Verbindung von essentieller Bedeutung für den Tourismus. Der Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi dient zahlreichen Reisenden als wichtiges Tor zu dem südostasiatischen Land. Über 900.000 Deutsche besuchten im vergangenen Jahr das „Land des Lächelns“, um dort besonders während

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Neue Flugverbindung von Bremen nach Antalya zur Herbstferienzeit

Die Fluggesellschaft Air Anka erweitert temporär das Flugangebot am Airport Bremen. Ab Freitag, den 10. Oktober 2025, startet die türkische Airline achtmal von der Hansestadt zur Türkischen Riviera. Ziel ist Antalya, von wo aus bekannte Urlaubsorte wie Belek, Side oder Alanya schnell erreichbar sind. Die temporäre Route ist insbesondere zur Bedienung der hohen Nachfrage während der Herbstferien eingerichtet worden und wird bis zum 1. November 2025 aufrechterhalten. Die Air Anka, welche nach vorliegenden Informationen hauptsächlich Maschinen des Typs Airbus A330 in ihrer Flotte führt, bedient mit der neuen Verbindung ab Bremen ihre Expansionsstrategie im Deutschlandgeschäft. Die türkische Gesellschaft hat nach Medienberichten eine Reihe weiterer deutscher Städte in ihr Streckennetz nach Antalya aufgenommen. Der Bremer Flughafen bekräftigt durch die neue Route seine Rolle als wichtiger Verkehrsfaktor für den Nordwesten Deutschlands, der ein Einzugsgebiet von rund 13 Millionen Menschen umfaßt. Der Flughafen Bremen unterstreicht indessen seine internationale Bedeutung nicht allein durch die Urlaubsflüge. Täglich bestehen zahlreiche Anbindungen zu den internationalen Drehkreuzen Frankfurt, München, Istanbul, Amsterdam, Zürich und Wien, welche mehr als 500 weltweite Destinationen mit nur einem Umstieg erreichbar machen. Darüber hinaus gilt der Bremer Airport als bedeutender kombinierter Luft- und Raumfahrtstandort in Europa, wo innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen angesiedelt sind, darunter auch Airbus, die ArianeGroup und die OHB.

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British Airways erweitert Golf-Angebot ab Großbritannien stark

Die britische Fluggesellschaft British Airways (BA) baut ihr Flugangebot zwischen Großbritannien und der Region des Persischen Golfes deutlich aus. Mit Beginn des Winterflugplanes 2025/26 und dem darauffolgenden Sommerflugplan erhöht die Airline die Frequenzen zu mehreren wichtigen Destinationen, um der steigenden Nachfrage in dieser Region gerecht zu werden. Besonders die Anbindung an die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien wird verstärkt. Die Verbindung in die Hauptstadt Abu Dhabi wird ab dem Winter 2025 täglich bedient. Die Flüge nach Bahrain werden ebenfalls ab dem 27. Oktober auf eine tägliche Frequenz aufgestockt, womit sich die wöchentliche Zahl der Flüge mehr als verdoppelt. Im Königreich Saudi-Arabien erhöht British Airways die Frequenz in die Hauptstadt Riyadh auf zwölf wöchentliche Flüge im Winter 2025/26 und auf vierzehn im Sommer 2026. Jeddah erhält ab Sommer 2026 eine zusätzliche wöchentliche Verbindung und wird künftig fünfmal pro Woche angeflogen. Die zusätzlichen Kapazitäten unterstreichen die strategische Bedeutung der Golfregion für British Airways. Die Fluggesellschaft reagiert mit der Frequenzerhöhung auf das starke Wachstum im Geschäftsreiseverkehr und im Tourismus zwischen Europa und dem Golf von Persien. Die arabischen Staaten investieren massiv in ihre Infrastruktur und ihre touristischen Angebote, was zu einem gesteigerten Reisebedarf führt. Die erhöhten Frequenzen dienen dazu, die Position der BA auf diesen lukrativen Langstreckenmärkten zu festigen.

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