Tourismus

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Italien erwartet Rekordzahlen beim Wintertourismus

Nach zwei Pandemiejahren rechnet Italien mit einer Rekordsaison für den Wintertourismus. 80 Prozent der Zimmer in den Hotels von Berggemeinden im Alpenraum seien bereits gebucht, an Silvester haben die Beherbergungsbetriebe fast keine freien Betten mehr übrig, wie fvw.de berichtet. Im Zeitraum zwischen dem 1. Jänner bis zum Dreikönigstag würden die Buchungen bei 70 Prozent liegen. Auch die Kunststädte rechnen mit positiven Ergebnissen. In Rom seien 70 Prozent aller Hotelzimmer reserviert, was einem Plus von fünf Prozent gegenüber dem Jahr vor der Pandemie 2019 entspricht. Dies sei einem 15-prozentigen Anstieg der Touristen aus dem Ausland zuzuschreiben, hieß es.

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Venedig verschiebt Einführung der Eintrittsgebühren schon wieder

Der zuletzt angesetzte Starttermin für die Eintrittsgebühr wurde wieder verschoben. Ursprünglich wollte Venedig ab Januar 2023 abkassieren. Nun sollen die Besucher frühestens ab Sommer des kommenden Jahres bezahlen, um das Zentrum der Lagunenstadt betreten zu dürfen. Nach inzwischen viermaligem Verschieben des Starttermins stand zuletzt der 16. Januar 2023 als Startdatum fest, jedoch stand die abschließende Zustimmung des Kommunalrats noch aus. Diese fehlt nach wie vor – zunächst will die Stadt das Ergebnis einer Online-Befragung unter den Bürgern abwarten, die noch bis zum 7. Januar 2023 eigene Vorschläge für die Touristengebühr einreichen können. Die Eintrittsgebühr als Mittel der Wahl stößt jedoch auf Bedenken: Touristen könnten ein noch schlechteres Benehmen an den Tag legen als bisher – schließlich hätten sie dafür gezahlt.

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Wien: Rund 1,2 Millionen Nächtigungen im November

Mit 1,2 Millionen Gästenächtigungen erreichte der heurige November 85 Prozent seines Aufkommens aus dem Vor-Corona-Jahr 2019. Der heurige November brachte 1.171.000 Übernachtungen und damit ein rechnerisches Plus von 114 Prozent zum Vergleichsmonat 2021 – das entspricht 85 Prozent des Niveaus aus dem November 2019. Von Jänner bis November 2022 wurden rund 11,7 Millionen Übernachtungen gezählt. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe betrug im Oktober rund 99 Millionen, zwischen Jänner und Oktober erwirtschafteten sie rund 673 Millionen Euro. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten betrug im November 50,3 Prozent, jene der Zimmer rund 65 Prozent. Insgesamt wurden im November in Wien mit rund 66.000 Hotelbetten rund 5.800 Betten mehr angeboten als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

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Dominikanische Republik: Tourismuszahlen überholen Vorkrisenniveau

Reisende in der Dominikanischen Republik sollten im Dezember bereits drei Stunden vor dem geplanten Abflug am Flughafen erscheinen. Grund für den Aufruf des Flughafenbetreibers Aerodom ist der große Andrang von Urlaubern im Karibikstaat. Der Tourismus im Land erholt sich indes immer mehr von den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Beispiellos hohe Urlauberzahlen sorgen in der Dominikanischen Republik für Verzögerungen an Flughäfen. Aus diesem Grund hat der Flughafenbetreiber Aerodom die Empfehlung ausgesprochen, dass Reisende spätestens drei Stunden vor dem geplanten Abflug an den Airports des Landes erscheinen sollen, um sicherzugehen, dass alle geplanten Verbindungen erreicht werden. Die Anzahl an Touristen übersteige bereits wieder die Zahl aus dem Vorpandemiejahr 2019, wie Check24 berichtet. Daran könne man auch erkennen, dass sich der Tourismus im Karibikstaat merklich erholen würde. Allein am Flughafen Las Américas, der sich nahe der Hauptstadt Santo Domingo befindet, erwartet die Betreibergesellschaft im Dezember über 600.000 Reisende. Da im Dezember die Hochsaison anläuft, wurden die einzelnen Prozesse an den Flughäfen zwar bereits verstärkt, dennoch sind längere Wartezeiten am Check-in sowie bei der Sicherheitskontrolle nicht ausgeschlossen. In der Hauptreisezeit strömen vor allem Urlauber aus Europa sowie Nordamerika in die Dominikanische Republik, um dem Winter zu entfliehen. Bereits seit längerer Zeit verlangen die lokalen Behörden keine CoV-spezifischen Dokumente zur Einreise mehr, zudem gibt es keine verpflichtenden Infektionsschutzmaßnahmen im Land. Dennoch muss für die Ein- und Ausreise ein E-Ticket genanntes Online-Formular ausgefüllt werden, das am Flughafen kontrolliert wird.

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Tourismus: Teuerungen bereiten Tirol Kopfzerbrechen

Das österreichische Bundesland Tirol war im Sommer 2022 stark gefragt, denn man konnte die Nächtigungszahlen, die man vor der Corona-Pandemie erreicht hatte, übertreffen. Allerdings blickt man angesichts der hohen Inflation und immer weiter steigender Energiekosten mit Sorge auf den Winter 2022/23. Die Buchungslage für die bevorstehende kalte Jahreszeit soll laut Tirol Werbung aber vielversprechend sein. Im Sommer 2022 verzeichnete Tirol bislang ein 1,5-prozentiges Plus gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Gegenüber dem Vorjahr konnte man sich um 14,9 Prozent verbessern. Bei den Gästeankünften zeigt sich ein differenziertes Bild: 5,4 Millionen im aktuellen Sommer bedeuten ein Plus von 25 Prozent gegenüber 2021, aber ein leichtes Minus von 2,4 Prozent im Vergleich zu 2019. Entsprechend verläuft die Entwicklung der Aufenthaltsdauer. Diese liegt im bisherigen Sommer bei durchschnittlich 3,8 Tagen und ist damit zwar niedriger als im Vorjahr (4,1 Tage), aber weiterhin höher als vor der Pandemie 2019 (3,6 Tage). Zu verdanken ist das Nächtigungsplus in diesem Sommer zu einem großen Teil den deutschen Gästen, auf deren Konto fast sechs von zehn Nächtigungen in Tirol gehen. Ihre Übernachtungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um rund 800.000 (+7,3%) und zu 2019 um 1,1 Millionen (+10,0%) auf 11,9 Millionen zu. Ebenfalls positiv entwickelt hat sich der Markt Niederlande. 1,7 Millionen Nächtigungen bedeuten ein Plus von 13,4 Prozent zum Vorjahr und von 7,8 Prozent zu 2019. Bei den Gästen aus Österreich gab es mit zwei Millionen Nächtigungen einen leichten Rückgang von 2,0 Prozent verglichen mit dem Vorjahr und von 0,5 Prozent im Vergleich zu 2019. „Die

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Budgetmittel für Tourismus 2023 gleich hoch wie 2022

Der heimische Tourismus erhält 2023 gleich viele Fördermittel wie heuer. Für 2022 waren die öffentlichen Gelder für die Branche CoV-bedingt um zehn Millionen Euro auf 24,5 Millionen Euro kräftig aufgestockt worden. „Mit den für die gewerbliche Tourismusförderung zur Verfügung stehenden Mitteln wird es uns gelingen, wichtige tourismuspolitische Akzente für einen starken und nachhaltiger ausgerichteten Wirtschaftsstandort zu setzen“, so die Staatssekretärin für Tourismus, Susanne Kraus-Winkler. Förderungen für Resilienz und Nachhaltigkeit „Mit dem Budget 2023 ist die Finanzierung der dazu geplanten Förderungsinstrumente – insbesondere des neuen Nachhaltigkeitsbonus – gesichert“, teilte Kraus-Winkler heute in einer Aussendung mit. Die gewerbliche Tourismusförderung werde in Hinblick auf das Regierungsprogramm 2020–2024 und den „Plan T – Masterplan für Tourismus“ ab 2023 entsprechend ausgerichtet. Staatlich gefördert werden Resilienz und Nachhaltigkeit. Ziel sei eine ökologisch, wirtschaftlich und sozial nachhaltige Tourismuswirtschaft.

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Wien: Hotels schreiben wieder schwarze Zahlen

Der Tourismus in Wien hat im Sommer an seine langjährige Erfolgsstory anknüpfen können. Wir sind zurück“, zieht Dominic Schmid, Obmann der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Wien, zufrieden Bilanz über die letzten Sommermonate. Mit Auslastungen jenseits der 75 Prozent kehrten die Wiener Hotels in die Gewinnzone zurück. Auch in der Jahresbilanz stehen in den meisten Häusern nun schwarze Zahlen, trotz der Schließungen zu Jahresbeginn.  „Seit Mai sind wir im Großen und Ganzen in der Gewinnzone und Dank der hervorragenden Gästezahlen im Sommer ist das Minus aus den ersten vier Monaten in den meisten Häusern zumindest ausgeglichen. Gerade der Juli und der August sind von den Gästezahlen schon fast gleichauf mit den Jahren vor der Pandemie. An manchen Tagen im August waren wir auch schon ausgebucht“, weiß Schmid, der auch auf die gestiegenen Preise verweist: „Die Zimmerpreise liegen heuer um rund 10 bis 15 Prozent über dem Niveau der letzten Jahre. Diese Zusatzeinnahmen dienen einerseits dazu, die gestiegenen Kosten für Energie und Rohstoffe zu decken, zum anderen fließen sie zu den Mitarbeitern. So sind etwa die Einstiegsgehälter in diesem Jahr auch um rund 15 Prozent gestiegen.“ Die Deutschen sind zurück Die Liste der aufkommensstärksten Märkte führte im Juli wieder Deutschland mit 280.000 Nächtigungen (+78 Prozent zu Juli 2021) an. Der Quellmarkt Österreich verzeichnete mit 248.000 Nächtigungen (+56 Prozent zu Juli 2021) auch mehr Gästenächtigungen (+6,4 Prozent) als im Juli 2019. Zu den weiteren Top-Herkunftsmärkten Wiens im Juli zählen die USA (99.000), Großbritannien (50.000) und Italien (48.000). Herbst liegt noch im Dunkeln

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Salzburg verzeichnet Besucherplus in Stadt und Salzkammergut

Die Stadt Salzburg steht bei Touristen wieder hoch im Kurs: Das ist das Ergebnis einer vorläufigen Sommerbilanz nach den erfahrungsgemäß stärksten 2 Wochen im Sommer der Salzburg AG Tourismus GmbH für den Zeitraum 1. Juni bis 19. August. Die Besucherzahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 96 Prozent. Bis zu 13.000 Fahrgäste beförderte beispielsweise die FestungsBahn an Spitzentagen im Sommer – was den Spitzenwerten vor der Pandemie entspricht. Und auch die Attraktionen im Salzkammergut waren sehr gut besucht und konnten nach einem starken Vorjahr erneut zweistellige Wachstumsraten verbuchen. „Urlaub in Österreich liegt diesen Sommer voll im Trend. Insbesondere die Stadt Salzburg ist wieder ein sehr gefragtes Reiseziel. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher ist überall zweistellig gestiegen und wir liegen nur noch knapp hinter den Rekordwerten von 2019. Mein großer Dank gilt unseren tollen, voll motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit unglaublichem Einsatz viele schöne Urlaubsmomente möglich machen“, so Daniela Kinz, Co-Geschäftsführerin der Salzburg AG Tourismus GmbH. Doppelt so viele Besucher wie im Vorjahr Mit 583.706 Fahrgästen konnte beispielsweise die FestungsBahn im angeführten Zeitraum um 120,3 Prozent mehr Fahrgäste befördern als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch beim MönchsbergAufzug stieg die Zahl der Fahrgäste kräftig um 33,25 Prozent auf 134.248. In Summe gab es bei den Attraktionen in Salzburg ein Plus von 96,33 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wobei man hier noch um 20 Prozent hinter den Spitzenwerten aus 2019 zurückliegt. Weiterhin stark im Trend liegt der Urlaub im Salzkammergut, wo die Besucherzahlen nach einem Plus von 32 Prozent im Gesamtjahr 2021

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DER Touristik: Matthias Lange wird neuer Marketing-Chef

DER Touristik ernennt Matthias Lange zum Chief Marketing & Customer Experience Officer. Damit erweitert Lange seine bestehende Führungsrolle als Marketing-Verantwortlicher und Geschäftsführer des Online-Vertriebs um das Thema Customer Experience. Zudem wird er Mitglied im zentralen Führungsgremium von DER Touristik Deutschland, dem Executive Committee, heißt es in einer Mitteilung. Matthias Lange soll die Kundenzentrierung als „entscheidenden Erfolgsfaktor“ weiterentwickeln und Aktivitäten im Bereich Customer Experience an der Schnittstelle zwischen Kunde, Marke und Services zentral steuern. Der Manager ist seit 2018 als Managing-Direktor von DTO Online für den Online-Reisevertrieb der Veranstaltermarken und -portale in Deutschland verantwortlich. Seit 2021 leitet er zudem die Marketing-Aktivitäten des Touristikunternehmens auf dem deutschen Markt und ist verantwortlich für die Neuausrichtung der Marke Dertour – durch das deutschlandweite Rebranding von mehr als 400 Filialen zu Dertour Reisebüro. Er freue sich, die Markenwelten und digitalen Services entlang der Kundenbedürfnisse weiterzuentwickeln, sagt Lange. „Das heißt, dass wir nicht nur mehr über unsere Kunden lernen müssen, sondern ihnen auch nahtlose

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Israel: Erholung im Tourismus zeichnet sich ab

Israel fährt ihre Infrastruktur wieder hoch: durch die steigenden Besucherzahlen öffnete die Israel Airports Authority bereits Terminal 1 des Tel Aviver Flughafen wieder für internationale Abflüge und weihte eine neue Nachtbuslinie in den Norden des Landes ab Tel Aviv ein. In der vom israelischen Tourismusministerium veröffentlichten Mai-Besucher-Statistik zeichnet sich eine Erholung des internationalen Tourismus ab. Insgesamt 249.000 Besucher reisten im Mai ein, um Israel zu erkunden. Im vergangenen Jahr reisten im selben Monat 21.500 Besucher ein, und auch im Vergleich zum Rekordjahr 2019 mit 439.000 Einreisenden entspricht das einem Rückgang von nur noch 43 Prozent. Auch in den Anträgen auf den Bau von neuen Hotelzimmern zeichne sich diese Erholung deutlich ab, wie das Reiseportal About Travel berichtet. Diese erreichten eine Rekordanzahl von 10.000. Das entspreche einer Steigerung von 30 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Bei den Anträgen handle es sich sowohl um über 120 Anträge für den Bau neuer Hotels und weitere 30 für Erweiterungen bestehender Häuser.

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