Tourismus

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Österreich: Stark steigende Kosten bringen Erholung der Touristik in Gefahr

Die Touristiker der Wirtschaftskammer Österreich warnen, dass der Krieg in der Ukraine die erhoffte Erholung des österreichischen Tourismus in Gefahr bringen könnte. Stark steigende Kosten, insbesondere in den Bereichen Energie und Kraftstoffe, führen dazu, dass die Preise für die Gäste steigen und möglicherweise mit Stornierungen zu rechnen ist. „Nach zwei Jahren Pandemie sehnen sich Menschen nach Urlaub. Deshalb hat sich die Buchungslage in den Tourismus- und Freizeitbranchen zuletzt positiv entwickelt und auch mit Blick auf den Sommer standen die Vorzeichen durchaus gut. Leider droht uns der Ukainekrieg in Hinblick auf die erhofften ‚Nachholeffekte‘ einen Strich durch die Rechnung zu machen: Unsere Betriebe sind mit stetig steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen konfrontiert, die sie teilweise auch an ihre Gäste weitergeben werden müssen. Dieser drohenden Teuerungswelle muss die Politik rasch gegensteuern“, sagt Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Besonders stark sind Tourismusbetriebe, die viel Energie benötigen, betroffen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Schwimmbäder und Großküchen mit eigenen Kühlräumen. Die Wirtschaftskammer fordert nun, dass die Regierung gezielte Entlastungsmaßnahmen und/oder einen Energiezuschuss gewähren soll. Auch hält man die temporäre Absenkung der Mineralölsteuer für eine kurzfristig zielführende Maßnahme. Diese schloss Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) nach anfänglicher Zustimmung explizit aus. Innerhalb der Regierung soll sich die Grünen gegen Steuersenkungen auf Mineralölprodukte stemmen. Hotels und Gastronomie rechnen mit steigenden Preisen für die Gäste Auch die Hoteliers sind nach Ansicht der Wirtschaftskammer von stark steigenden Kosten betroffen. Diese können nicht mehr vollständig selbst getragen werden, so dass mit gestiegenen Übernachtungskosten zu

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Spanische Inseln schreiben starke Besucherzahlen

Fast 200.000 Deutsche haben die spanischen Inseln im Januar besucht. Rund 144.000 Urlauber waren auf den Kanaren zu Gast, 42.000 waren es auf den Balearen. Die Zahlen liegen – natürlich – noch unter denen von vor Corona, sind aber immerhin um das achtfache besser als 2021. Kein Wunder also, dass die Veranstalter ob der sprunghaft erhöhten Nachfrage Extraflieger chartern und bei den Hoteliers Kontingente nachordern. Zum Teil wurden mit diesen Vereinbarungen getroffen, früher zu öffnen, was sowohl für Mallorca, als auch für Ibiza und Menorca gilt. Bei Tui liegen vier spanische Inseln unter den Top Ten der derzeitigen Buchungen: Mallorca auf Platz eins, die Badeinsel Fuerteventura auf Platz sechs, Gran Canaria auf acht und Teneriffa auf Platz zehn.

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Wiener Incoming-Tourismus erneut stark eingebrochen

Die Fachgruppe Reisebüros in der Wiener Wirtschaftskammer beklagt, dass auch weiterhin kaum Incoming-Buchungen zu verzeichnen sind. Der Wiener Tourismus wäre von den Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konflikt stark betroffen, erklärt Obmann Gregor Kadanka. „Wenn Gruppenreisen, Individualreisende und Geschäftsreisende nicht mehr nach Wien kommen, trifft das nicht nur uns Reisebüros, sondern hat auch einen negativen Multiplikatoreffekt auf die wirtschaftliche Lage der Hotels, Restaurants, Fremdenführer und vieler weiterer Unternehmen“, so der WKW-Funktionär. In den ersten Wochen des laufenden Jahres soll die Anzahl der Neubuchungen aus internationalen Märkten wieder stark angezogen haben. Zuvor ist es aufgrund der Corona-Pandemie rund zwei Jahre lang nicht sonderlich gut gelaufen. Der kriegerische Überfall der Russischen Föderation auf die Ukraine habe die Situation komplett verändert, erklärt Kadanka: „Reisen werden storniert oder längerfristig umgebucht. Neue Buchungen werden derzeit überhaupt nicht getätigt.“ Die Wiener Incoming-Büros sind besonders von Gästen aus den Fernmärkten abhängig, während andere Bundesländer vermehrt die Nachfrage aus Heim- und Nahmärkten bedienen. Und gerade für Gäste aus den USA, Südamerika, Kanada, Asien und Australien herrscht „Krieg in Europa“. Sie empfinden die Entfernungen von Wien zur Ukraine als sehr gering, sind verunsichert und verängstigt. Verstärkt wird auf Gruppenreisen im eigenen Land zurückgegriffen oder die Reisenden wählen „sichere“ Destinationen – abseits von Europa. Der nach der Pandemie so dringend benötigte Aufschwung – der sich auch bereits abzuzeichnen begonnen hat – bleibt damit nun weiter aus. Selbst bei einem Ende des Krieges wären die potenziellen Gäste noch einige Zeit verunsichert, dazu fallen weitere Faktoren wie die hohe Inflation und steigende Kerosinpreise ins Gewicht.

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Malta: Virtuelles Wesen „Marija“ soll Tourismus verbessern

Mit Hilfe eines KI-gesteuerten Wesens, das den Namen Marija trägt, will Malta zusätzliche Touristen gewinnen. Der Bot wird von VisitMalta online und künftig auch auf einer mobilen Anwendung genutzt und soll in mehreren Sprachen zur Verfügung stehen. „Marija“ wurde vor rund einem Montag in Betrieb genommen und soll weiterhin mit Informationen gefüttert werden und damit lernen. Urlauber sollen mit dem Bot interagieren können und in Echtzeit Antworten auf Fragen bekommen. Die Programmierung sieht auch vor, dass der eine oder andere Scherz gemacht werden kann. Marija ist eine Mischung aus Kunst und Wissenschaft, die in einem akribischen, kreativen Prozess entsteht. VisitMalta hat in Zusammenarbeit mit Reimagine AI Hunderte von 2D-Modellen erstellt, die dann auf ein einziges Bild reduziert wurden. Dieses Bild wurde dann in 3D zum Leben erweckt, damit Marija wie eine typische maltesische Frau aussieht, mit Eigenschaften und Merkmalen, die mit der Mittelmeerregion verbunden sind. Auch die Sprache war für den Entwicklungsprozess entscheidend. Ein spezielles Lexikon wurde entwickelt, um die Aussprache der maltesischen Wörter und die Besonderheiten des Wortschatzes zu berücksichtigen, die für eine typische maltesische Konversation kennzeichnend sind. Die neuronal synthetisierte Stimme von Marija, die Englisch mit maltesischem Akzent spricht, basiert auf der Stimme eines maltesischen Inhaltserstellers, der viele Stunden an Dialogen aufgenommen hat. Diese Stimme lebt nun unabhängig von den Originalaufnahmen weiter und kann jede neue Information vokalisieren, die Marija in Zukunft lernen und sagen muss. „Die Integration von Technologie in den maltesischen Tourismus ist der Weg nach vorne in diesem Zeitalter der Beschleunigung. Was einst als karger

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Tourismusmesse in Athen kann stattfinden

Die 8. Travel Trade Athens bringt den Tourismusmarkt zurück nach Athen und lädt Einkäufer und Anbieter ein, um sich während der jährlichen Veranstaltung vom 9. bis 10. Mai 2022 wieder persönlich zu treffen. Die Travel Trade Athens ist eine der wichtigsten B2B-Marketing-Veranstaltung der Stadt Athen, die den Wandel der Stadt zu einer führenden Tourismus- und Tagungsdestination fördern soll. Auf der Messe vertreten sind Freizeit- und MICE-Einkäufer aus den Kernmärkten der Stadt in Europa, Großbritannien und den USA sowie Teilnehmende für die internationale Presse. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel. Die Veranstaltung wird von der Athens Development and Destination Management Agency (ADDMA) über das ‘This is Athens’-Convention & Visitors Bureau in Zusammenarbeit mit der European Tour Operators Association (ETOA) organisiert. „Athen ist auf dem Weg zu einem Aufschwung des weltweiten Tourismus in vollem Gange. Jetzt ist es an der Zeit, dass sich Reisefachleute persönlich treffen. Der Tourismus spielt eine wichtige Rolle bei der nachhaltigen Entwicklung Athens, und die Stadt hat bereits große Investitionen getätigt. Wir haben wichtige Kooperationen mit internationalen Organisationen wie dem Global Sustainable Tourism Council (GSTC) und der International Association of Professional Congress Organisers (IAPCO) gestartet“, so sagt Vagelis Vlachos, CEO von ADDMA.

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Tui Österreich: Flugplätze in beliebte Destinationen bereits knapp

Osterferienzeit ist Reisezeit, das schlägt sich auch in den aktuellen Buchungszahlen nieder: Die Flieger in die beliebten Mittelstrecken-Destinationen sind so gut wie ausgebucht. Auf der Mittelstrecke liegt Hurghada aktuell vor Mallorca und den Kanaren, auf der Fernstrecke hat Dubai die Nase vorne, gefolgt von den Malediven und Mexiko – so lautet das aktuelle Buchungsranking bei Tui Österreich. Aufgrund der großen Nachfrage nach Reisen ans Rote Meer wurde zum ursprünglichen Flugprogramm ein zweiter zusätzlicher Osterflug mit Austrian Airlines von 9. bis 16. April 2022 von Wien nach Hurghada ins Programm genommen. Trotz Aufstockung der Flugplätze auf der Mittelstrecke wird es zu den Osterferien in einigen Destinationen knapp. „Wir sehen, dass die Hauptferien-Termine in diesem Jahr wieder sehr stark nachgefragt werden“, freut sich David Szabo, Head of Operations Tui Österreich. „Sogar für die Herbstferien Ende Oktober sehen wir ein starkes Buchungsaufkommen. Wir haben dementsprechend reagiert und jetzt schon um 2.000 Flugplätze nach Zypern und Hurghada aufgestockt.“ Für die Osterferien gibt es aktuell ab Wien am 9. April noch Plätze im Zusatzflieger nach Hurghada sowie Restplätze mit Abflügen von 8. bis 11. April nach Kreta, Antalya, Mallorca, Zypern und auf die Kanaren. Tui-Gäste ab Salzburg haben noch die Auswahl zwischen Sardinien (Olbia), Mallorca und Gran Canaria, ab Linz gibt es noch Restplätze nach Mallorca.

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Verkürzung der Zertifikate: Österreichs Touristik kassiert Stornos

Seit Dienstag, 1. Feber 2022, gilt der so genannte „grüne Pass“ in Österreich nur noch 180 Tage. In anderen EU-Staaten ist dieser weiterhin 270 Tage lang gültig. Es entwickelt sich mittlerweile ein fast undurchsichtiger Flickenteppich. Laut Wirtschaftskammer führt dieser zu ersten Stornierungen seitens ausländischer Touristen. Eigentlich sollte der „grüne Pass“ Geimpften, Genesenen und Getesteten einheitliches Reisen innerhalb der Europäischen Union und Drittstaaten, die sich angeschlossen haben, bieten. Es dauerte nicht lange, da scherte mit Malta das erste EU-Mitglied deutlich aus und führte bei der Einreise die 1G-Regel ein. Nach und nach verschärften auch andere Unionsmitglieder ihre Reiseregeln, so dass mal gar nichts erforderlich ist, mal genesen und/oder geimpft oder andernorts braucht man zusätzlich einen PCR-Test. Das Ziel, dass Reisen vereinfacht und vereinheitlicht wird, haben die Regierungen der EU-Mitglieder durch konsequentes Missachten von Einigungen auf europäischer Ebene, jedoch zu Hause dann wieder die eigene Suppe kochen, regelrecht vereitelt. Mittlerweile ist es sehr kompliziert den Durchblick zu bewahren wie lange Genesungs- und Impfzertifikate eigentlich gültig sind. Es zeigen sich massive nationale Unterschiede. Die Mehrheit der EU-Staaten gewährt Genesenen und zweifach Geimpften eine Gültigkeitsdauer von 270 Tagen, jedoch knüpfen immer mehr Mitglieder diese an eine Auffrischungsimpfung. In Deutschland gilt man neuerdings erst 28 Tage nach einer positiven Testung als Genesen und nach 90 Tagen ist dieser Status wieder wertlos. Für die Einreise ausreichend, beim Sessellift oder beim Wirt nicht Österreich verkürzt mit Wirksamkeit zum 1. Feber 2022 die Gültigkeit der Zertifikate von 270 Tagen auf 180 Tage. Das betrifft allerdings nur das Inland,

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BTU eröffnet neues Büro am Flughafen Graz

Der Geschäftsreisespezialist Business Travel Unlimited hat seine Steiermarkzentrale auf den Flughafen Graz verlegt. „Die Übersiedelung von BTU auf den Flughafen Graz ist gerade in schwierigen Zeiten wie diesen ein starkes Zeichen in Richtung Zukunft“, erklären Jürgen Löschnig und Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Wir freuen uns sehr, dass wir so einen wichtigen und professionellen Partner neu am Standort begrüßen dürfen.“ Grund für den Umzug von BTU sei die Überzeugung, dass es einen baldigen Aufwärtstrend in der Reisetätigkeit der steirischen Wirtschaft geben wird. „BTU ist trotz der Pandemie wirtschaftlich sehr gut aufgestellt. Wir erwarten mittelfristig wieder kräftiges Wachstum und bekennen uns zu unseren Standorten in ganz Österreich, denn Kundennähe und individueller Service ist Teil unserer DNA“, meint BTU-COO Michael Glück. Das sieht auch Gerald Grubholz, der Leiter des neuen Grazer Büros, so. BTU habe die derzeitige Problematik ganz nüchtern analysiert und sei zu dem Entschluss gekommen, dass ein Umzug für die Kundennähe und den Service entscheidend sei: „Wir setzen nun ganz bewusst verstärkt auf die Kernkompetenzen des Unternehmens wie z. B. kundennahe Betreuung, technische Innovation sowie ein breites Segment von Services, und das jetzt ab Flughafen Graz, eine für den Südosten Österreichs und das angrenzende Ausland wichtige Verkehrsdrehscheibe“, erklärte Grubholz weiter. Auch die Flughafen-Chefs sind zufrieden: „Die Übersiedelung von BTU auf den Flughafen Graz ist gerade in schwierigen Zeiten wie diesen ein starkes Zeichen in Richtung Zukunft“, erklären Jürgen Löschnig und Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Wir freuen uns sehr, dass wir so einen wichtigen und professionellen Partner neu am Standort begrüßen dürfen.“

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Weltweiter Tourismus konnte sich kaum erholen

Im Vorjahr waren deutlich mehr Reisende international unterwegs, jedoch zeigen die Zahlen des Welttourismusverbands UNWTO, dass von einer echten Erholung keine Rede sein kann. Es gab 415 Millionen Nächtigungen und damit um 72 Prozent weniger als im Jahr 2019. Gegenüber dem ersten Coronajahr konnte man zwar um vier Prozent zulegen, jedoch war dies in vielen Regionen nur der sprichwörtliche Tropfen auf dem heißen Stein. Die Kontinente Europa und Nordamerika schnitten wesentlich besser ab als andere. Allerdings lagen beide um 63 Prozent unter dem Wert, den man in 2019 erzielen konnte. Gegenüber 2020 legte der europäische Kontinent um 19 Prozent zu und der amerikanische um 17 Prozent. Betrachtet man Inselregionen wie beispielsweise die Karibik separat, so zeigt sich ein etwas anderes Bild. Gegenüber 2020 legte diese Region um 63 Prozent zu, jedoch befand man sich um 37 Prozent unter den Nächtigungszahlen des Jahres 2019. In Europa stach der Mittelmeerraum hervor, denn dieser konnte sich gegenüber dem ersten Coronajahr um 57 Prozent verbessern. Dennoch lag man um 54 Prozent unter dem Rekordjahr 2019. In Lateinamerika zeigt sich ein vergleichbares Bild. Der Nahe Osten verzeichnete auch im direkten Vergleich mit 2020 einen 24-prozentigen Rückgang und lag um 79 Prozent unter den Nächtigungszahlen, die man vor der Corona-Pandemie hatte. Die Asien-Pazifik-Region büßte im Vorjahr 65 Prozent ein und lag gegenüber 2019 gar um 95 Prozent darunter. Dies liegt auch daran, dass viele Staaten ihre Grenzen weiterhin geschlossen gehalten haben. Afrika konnte sich in 2021 um 12 Prozent steigern, aber man lag um 74 Prozent

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Schauinsland-Reisen: Jörg Lilienthal wird neuer Regionalleiter Nord

 Für die Vertriebspartner in den Reisebüros ist er ein bekanntes Gesicht: Jörg Lilienthal wechselt ab dem 1. Februar in den Außendienst zu Schauinsland-Reisen. Zuvor war er jahrelang als Außendienstler bei DER Touristik tätig. Jörg Lilienthal wird ab Februar neuer Regionalleiter Nord beim Duisburger Reiseanbieter. „Wir freuen uns, einen gut vernetzten und erfahrenen Kollegen im Team begrüßen zu dürfen. Mit Jörg Lilienthal gewinnen wir einen Touristik-Experten, der sich in der Branche bestens auskennt und von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Reisebüros sehr geschätzt wird“, sagt Detlef Schroer, Vertriebsleiter bei Schauinsland-Reisen. Lilienthal war jahrelang Außendienstler bei DER Touristik. Beim Duisburger Veranstalter wird er sich jetzt einige Wochen einarbeiten. Ab Februar ist er dann für die Büros in der Region Nord im Einsatz. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe bei einem der reisebürofreundlichsten Veranstalter und auf die Zusammenarbeit in einem großartigen Team“, so Lilienthal über seinen Wechsel.

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