Touristik

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Wizzair verscherbelt Tickets erneut

Die Billigfluggesellschaft Wizzair bietet am 24. September 2020 eine Rabattaktion an. In dieser werden die Flugscheine um bis zu 50 Prozent vergünstigt angeboten. Das optionale Flexpaket ist temporär auf einen Euro vergünstigt. Der Carrier versucht mit der neuerlichen Werbeaktion offensichtlich die derzeit äußerst geringe Nachfrage zu stimulieren. In den letzten Wochen beklagten sich zahlreiche Fluggesellschaften über vergleichsweise besonders geringe Vorausbuchungszahlen für Oktober 2020 und die folgenden Monate. Viele Airlines verzichten derzeit auf Umbuchungsgebühren, kassieren jedoch eine etwaige Tarifdifferenz. Bei Wizzair ist das nicht der Fall, es sei denn das kostenpflichtige Flexpaket wurde bei der Buchung dazu gekauft. Die Werbeaktion endet nach Angaben der Billigfluggesellschaft am Donnerstag, den 24. September 2020 um 23 Uhr 59.

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Elba: Paradies mit glasklarem Meerwasser

Glasklares Meerwasser, in dem viele, zum Teil bunte, Fische anzutreffen sind, bietet die italienische Insel Elba. Viele Sandbuchten sind dafür bekannt, dass sie sehr seicht sind und somit optimal auch für Urlaube mit kleinen Kindern geeignet sind. Die Insel befindet sich in der Nähe von Korsika (Frankreich) und Sardinien und ist ein sehr beliebtes Urlaubsziel. Zwar verfügt Elba über einen eigenen Flughafen, der sich in Marina Di Campo befindet, jedoch ist das Flugangebot äußerst überschaubar. Bedingt durch die Insolvenzen von SkyWork und InterSky gibt es ab Deutschland keine Nonstop-Flüge mehr. Von der Schweiz aus fliegt Zimex Air im Auftrag eines Reiseveranstalters ab Bern-Belp und von Lugano aus fliegt die tschechische Silver Air mit Let 410. Der Großteil der Touristen reist daher mit den Fähren, die beispielsweise ab Piombino angeboten werden, an. Es besteht ein hochfrequenter Schiffsverkehr und die Preise sind durchaus moderat. Silver Air bietet einige subventionierte Verbindungen ab Mailand-Linate, Pisa und Firenze während der Sommermonate an. Allerdings sind die Frequenzen eher gering und in der Vergangenheit wurde das Angebot wiederholt kurzfristig und ohne große Ankündigung ausgesetzt. Die eingesetzten Flugzeuge des Typs Let 410 bieten 16 Sitzplätze und stammen aus tschechischer Produktion. Entscheidet man sich für eine Anreise auf dem Luftweg, so eignet sich Pisa als Umsteigeort. Allerdings sollte bedacht werden, dass Silver Air weder Interline- noch Codeshareabkommen mit anderen Airlines unterhält. Das bedeutet, dass eventuelles Gepäck abgeholt und erneut eingecheckt werden muss. Auch gibt es im Falle von Verspätungen keine Haftung und der nächste Flug könnte gegebenenfalls erst in

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Handelsblatt: Tui steht vor einer Kapitalerhöhung

Der von der Coronakrise schwer getroffene Reisekonzern Tui steht offenbar unmittelbar vor eine Kapitalerhöhung. Bereits zweimal griff die Bundesrepublik Deutschland mit milliardenschweren Krediten unter die Arme. Nun will man sich zwischen 700 Millionen und einer Milliarde Euro über die Börse beschaffen. Das Handelsblatt berichtet, dass davon rund 300 Millionen Euro vom russischen Großaktionär Alexej Mordaschow kommen sollen. Bis Ende des Monats will Konzernchef Fritz Joussen die Bedingungen für die Kapitalerhöhung festlegen. Offiziell schweigt die Tui Group, denn den Bericht der Zeitung wollte man nicht kommentieren. Die weiteren Entwicklungen gilt es daher abzuwarten.

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UK: Thomas Cook ist wieder da

Vor rund einem Jahr kollabierte der Thomas-Cook-Konzern. Mehrere Rettungsversuche scheiterten und letztlich gab es auch von der Regierung des Vereinigten Königreichs einen Korb. Nun bahnt sich ein Comeback der Traditionsmarke an und zwar unter dem Dach des chinesischen Konzerns Fosun. Dieser sicherte sich die Rechte am Brand und geht nun als Reiseplattform “Thomas Cook” an den Start. Des Geschäftsmodell beschränkt sich derzeit auf Reisen, die ab dem Vereinigten Königreich ohne Quarantäne angetreten werden können. Ungewöhnlich ist auch die Form der Abrechnung, denn bezahlt werden muss erst nach der Rückkunft aus dem Urlaub. Auch will man kostenfreie Umbuchungen auf andere Ziele ermöglichen. Die Financial Times berichtet, dass derzeit 50 Mitarbeiter beschäftigt werden. Dabei soll es sich überwiegend um ehemalige Thomas-Cook-Angestellte handeln. Kooperationen bestehen offensichtlich mit Easyjet und dem Consolidator Paxport. Weiters sind Hotelmarken des Fonsun-Konzerns im Vertrieb. Die Marke Thomas Cook ist aufgrund der Pleite schwer beschädigt, weshalb es vermutlich schwierig wird mit dieser Vertrauen zu schaffen. Daher fließen die Kundengelder auf ein Treuhandkonto und werden erst nach der Rückkunft des Reisenden an das Unternehmen ausbezahlt. Dadurch will man auch teure Kundengeldabsicherungen umgehen. Laut Financial Times flossen erst kürzlich 6,5 Millionen Euro von Fosun in das Portal. Bei Erfolg soll das Modell auch auf Belgien, Frankreich und die Niederlande ausgedeht werden. In China wird die Marke Thomas Cook bereits für den Verkauf von Inlandsreisen genutzt.

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VC: „Lufthansa will mit der Brechstange in die Touristik“

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit wirft Lufthansa vor, dass diese über den geplanten Ferienflieger Ocean “mit der Brechstange” ins Leisure-Geschäft einsteigen will. Das Konzept ist dabei deutlich an die Funktionsweise der Swiss-Tochter Edelweiss  angelehnt und soll als zweite Produktlinie neben der Lufthansa Classic an den Hubs Frankfurt und München starten. „Die Frage stellt sich schon, ob die Lufthansa mitten in der größten Krise seit dem 11. September so viel Geld in die Hand nehmen muss, um den ohnehin schon angeschlagenen Carriern Condor und Tui Konkurrenz im Touristikgeschäft zu machen. Wir gehen von jahrelangen Anlaufverlusten aus“, so Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit. Die Strecken, die demnächst unter der kommerziellen Verantwortung von Ocean fliegen werden, sollen bis dahin von Beschäftigten aus dem Konzern bereedert werden. Dennoch werden die Arbeitsplätze aktuell neu ausgeschrieben. „Die Beschäftigten gelten nicht als gesetzt, sondern müssen sich dann auf ihre eigenen Strecken zu deutlich verschlechterten Bedingungen neu bewerben und dürfen auch nur auf einen befristeten Arbeitsplatz hoffen. Über ein solches Vorgehen kann man nur den Kopf schütteln“, so Wahl weiter. Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC: „Ocean soll das Premiumsegment der Touristik von und nach Deutschland bedienen. Premium hat aber seinen Preis – da sollte die Lufthansa sich nicht zu schade sein, die Beschäftigten zu Tarifbedingungen einzustellen.“ Bislang plant der Konzern nicht, die Beschäftigten zu den Tarifbedingungen einzustellen, die für die Passage gelten. „Wir fordern den Konzern auf, die Ocean-GmbH mit uns zu tarifieren“, so Gröls weiter, „ein Unternehmen wie die Lufthansa muss seriös planen. Sollte die Profitabilität

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Frankfurt: Lufthansa baut Touristik-Angebot aus

Lufthansa setzt ab dem Hauptdrehkreuz Frankfurt am Main im Sommer 2021 verstärkt auf touristische Ziele. Die Airline wird insgesamt 15 zusätzliche Verbindungen aufnehmen. Insgesamt wird man pro Woche etwa 70 Rotationen zu 29 Warmwasserzielen anbieten. Der Kranich setzt damit wieder verstärkt auf das Geschäft mit Urlaubern, aus dem man sich einige Jahre lang herausgehalten hat. „Noch nie haben wir so viele Urlaubsziele neu in unser Programm aufgenommen. Damit reagieren wir auf die Wünsche unserer Kunden. Die Nachfrage nach Urlaubsreisen erholt sich deutlich schneller als die nach Geschäftsreisen. Mit Lufthansa haben wir bereits eine große und langjährige Kompetenz bei touristischen Angeboten und diese bauen wir als Teil unserer Strategie nun entschlossen aus”, so Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister in einer Aussendung. Der Kranich wird ab Frankfurt am Main die nachstehenden Ziele neu aufnehmen: Varna, Djerba, Lamezia Terme, Rijeka, Paphos, Hurghada, Teneriffa, Gran Canaria, Jerez de la Frontera, Preveza, Kavala, Kos, Mykonos, Chania und Korfu. Für die Operation sollen bis zu fünf zusätzliche Jets abgestellt werden.

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Übersicht: Große Unterschiede beim Handgepäck

Bis vor wenigen Jahren war die erlaubte Größe des Handgepäcks bei fast allen Airlines einheitlich. Lediglich beim maximalen Gewicht gab es schon damals Abweichungen. Mittlerweile sind Labels „cabinfriendly“ kein guter Ratgeber mehr, denn die Bestimmungen gleichen einem Dschungel und werden von manchen Airlines auch regelmäßig geändert. Wer nun glaubt, dass Ryanair und Wizzair besonders dreiste Bestimmungen für das Handgepäck haben, der ist noch nicht mit Condor geflogen. Die deutsche Ferienfluggesellschaft erlaubt in den günstigsten Tarifen so kleine Dimensionen wie keine andere Airline. Abgeschaut hat man sich das offensichtlich von Ryanair und Wizzair, jedoch selbst noch ein wenig nachgeschärft. Gerade bei Billigfluggesellschaften ist es möglich, dass gegen Zahlung einer Gebühr („Priority Paket“) mehr Handgepäck mitgenommen werden darf. Vorsicht: Am Gate kann es sehr teuer werden, wenn die Abmessungen zu groß sind oder man ein zweites Kabinengepäckstück dabei hat. Bei manchen Airlines laufen Damen mit ihren Handtaschen sogar schnurstracks in die Abzockfalle. Zum Glück sind nicht alle Fluggesellschaften so knickrig. In der nachstehenden Übersicht sind die per 13. September 2020 gültigen Handgepäcksbestimmungen, jeweils im billigsten Economy-Tarif (ohne Vielfliegerkarte und/oder optionale Extras wie Priority-Pakete) dargestellt. Airline Abmessungen Gewicht Aer Lingus 55 x 40 x 24 cm48 x 33 x 20 cm (Aer Lingus Regional) 10kg7 kg (Aer Lingus Regional) Aeroflot 55 x 40 x 25 cm + kleine Tasche 10kg (5kg kleine Tasche) Air Baltic 55 x 40 x 23 cm 8kg Air Canada 55 x 40 x 23 cmzusätzlich 43 x 33 x 16 cm Keine Beschränkung Air Europa 55 x 35

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Mythos Lounge: Wie kommt man eigentlich rein?

Lounges haben oftmals den Ruf besonders luxuriöse Orte zu sein. Manchmal trifft das auch zu, doch es gibt leider auch exklusive Wartebereiche, die schlichtweg ihr Geld nicht wert sind. Nicht überall erhalten Reisende beste Mahlzeiten und eine reichhaltige Getränkeauswahl. Vielen stellt sich allerdings auch die Frage: Wie komme ich eigentlich rein? Zunächst muss unterschieden werden um welchen Lounge-Typ es sich eigentlich handelt, denn es gibt in der Tat verschiedene. Einige werden von Airlines und/oder Bahngesellschaften angeboten, andere von Flughäfen und wieder andere von Kreditkartengesellschaften und/oder unabhängigen Betreibern. Die beiden zuletzt genannten Arten sind im Regelfall für jeden Besucher gegen Zahlung einer Eintrittsgebühr offen. Manche Fluggesellschaften ermöglichen ebenfalls gegen Entrichtung einer Gebühr die Nutzung und zwar unabhängig von der Reiseklasse des Tickets. Airline-Lounges: Diese richten sich primär an Passagiere, die Flugscheine der Business- oder First-Class haben. Häufig können auch Vielflieger ab einem bestimmten Status den exklusiven Wartebereich ohne Aufpreis nutzen. Voraussetzung ist in beiden Fällen im Regelfall, dass man über ein gültiges Ticket der jeweiligen Airline oder Allianz verfügt. An Drehkreuzen gibt es häufig verschiedene Lounges, deren Zutritt sich nach der Buchungsklasse und/oder dem Statuslevel der Vielfliegerkarte richtet. Manchmal ist es auch möglich, dass zumindest ein Gast kostenfrei mitgenommen werden kann. Das ist allerdings keine allgemeingültige Regel, denn die Bestimmungen unterscheiden sich je nach Airline zum Teil enorm. Ohne entsprechendes Ticket oder Vielfliegerkarte mit ausreichendem Status gibt es unter normalen Umständen keinen Eintritt. Wer über beides nicht verfügt, kann höchstens versuchen vor der Lounge einen anderen Reisenden anzusprechen und fragen, ob

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Seltene Sowjet-Raritäten mitten in Warschau

Das größte Luftfahrtmuseum Polens befindet sich in der Nähe von Krakau, doch auch in der Hauptstadt Warschau gibt es zahlreiche Raritäten militärischer Art zu sehen. Der Eintrittspreis ist mit 0,0 Euro noch dazu niedrig. Weiters können Panzer und weitere historische Kriegsgeräte kostenfrei besichtigt werden. Das Muzeum Wojska Polskiego (“Museum der polnischen Armee”) besteht seit den 1920er Jahren und konnte im Bereich der Luftfahrt so einige Raritäten ansammeln. Die Außenausstellung, in der insbesondere Flugzeuge, Hubschrauber und Panzer zu sehen sind, ist kostenlos und während der Öffnungszeiten frei zugänglich. Für die Ausstellung innerhalb der Gebäude muss eine Eintrittskarte gekauft werden, die jedoch nicht sonderlich teuer ist. Die Anzahl der Static Displays im Bereich der Fliegerei ist nicht sonderlich hoch, jedoch hochqualitativ. Insbesondere Liebhaber historischer Kriegsmaschinen aus Sowjetzeiten kommen hier auf ihre Kosten. Auch ein ehemaliges Regierungsflugzeug Polens ist aufgestellt und zwar unübersehbar, um nicht zu sagen mitten im Weg. Fotografischer Rundgang in der Sildeshow: Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Das Muzeum Wojska Polskiego befindet sich in der polnischen Hauptstadt Warschau und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Direkt vor dem Haupteingang befindet sich der Bahnhof Warszawa Powiśle, ab dem man auch ohne Umstieg zum Flughafen Warschau-Chopin gelangt. Die Fahrzeit beträgt in etwa 20-25 Minuten. Nach Warschau-Modlin ist ein Umstieg in Warszawa-Zachodnia (Bahnsteig 8 ist weit entfernt) erforderlich. Am Bahnhof Modlin muss in die Shuttlebus umgestiegen werden. Die Fahrzeit beträgt etwa 1,5 Stunden.  Die Angaben für Chopin und Modlin gelten selbstverständlich auch in die jeweils umgekehrte Richtung.

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Reisen in Zeiten von Corona: ÖAMTC-Experte gibt Tipps

Die Covid19-Pandemie sorgt heuer für „besondere Umstände“, sowohl vor als auch während der geplanten Urlaubsreise. Daher ist eine umfassende Reisevorbereitung unerlässlich: Genaue Informationen über die aktuellen Bestimmungen bezüglich Einreise und den Regeln vor Ort sind sehr wichtig. Für viele beliebte Urlaubsziele gibt es derzeit eine Reisewarnung. Ein unbeschwerter Urlaub ist dann kaum möglich, da es vor Ort zu starken Einschränkungen kommen kann und die Einreise nach Österreich nur mit negativem PCR-Test bzw. anschließender Selbstisolation möglich ist. In einigen Urlaubsdestinationen ist bereits vor Reiseantritt eine „Online-Registrierung“ durchzuführen, mit Kontrollen und Gesundheitschecks muss an Flughäfen aber auch an vielen Grenzübergängen jederzeit gerechnet werden. Nationale und regionale Unterschiede gibt es auch bei den Bestimmungen bezüglich Maskenpflicht, Mindestabstand oder den Regeln für Fahrgemeinschaften, und bei Verstößen drohen teilweise empfindliche Strafen. Die wichtigsten Bestimmungen zu den Einreisemodalitäten und den Regeln vor Ort hat der ÖAMTC unter oeamtc.at/urlaubsservice zusammengefasst. Dort findet man auch eine Übersichtskarte, die zeigt, wohin touristische Reisen unter welchen Bedingungen derzeit möglich sind. Außerdem haben die Juristen des Mobilitätsclubs die häufigsten Fragen zum Thema Reisen in Zeiten der Corona-Krise gesammelt, zu finden unter: www.oeamtc.at/coronavirus-faq-reiserecht. Dieser Gastbeitrag wurde von Benjamin Hetzendorfer, Touristik-Experte des ÖAMTC, verfasst.

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