Touristik

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Lufthansa Group verkauft Corona-Versicherungen

Ab sofort bieten Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines kostenpflichtige Versicherungspakete im Falle einer Covid-19-Infektion an. Dabei stehen die Optionen „Travel Care“ und „Travel Care Plus“ zur Auswahl. Versicherer ist die AIG Europe S.A., wobei die Produkte zunächst Passagieren mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorbehalten sind. Das Versicherungspaket der Travel Care-Option umfasst eine Ausgleichszahlung für den Fluggast, sollte sich dieser wegen einer Covid-19 Infektion an seinem Zielort in Quarantäne begeben müssen. Gleichzeitig beinhaltet die Option eine Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung. Neben den genannten Leistungen übernimmt die Travel Care Plus-Option zusätzlich medizinische Kosten im Falle einer Covid-19 Erkrankung des Fluggastes. Auch ein eventueller medizinischer Notfallrücktransport ist abgedeckt. Alle Versicherungsleistungen unterliegen den Bedingungen und Konditionen der Police. Gekauft werden kann die Polizze während der Buchung des Tickets über die direkten Vertriebskanäle der drei Fluggesellschaften. Eigenen Angaben nach ist man unter den ersten Airlines, die eine zusätzliche Absicherung anbieten.

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Reiseveranstalter FTI beantragt Staatshilfe

Der deutsche Reisekonzern FTI spürt die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich und braucht gemäß einem Medienbericht nun Staatshilfe in der Höhe von 235 Millionen Euro. Diese soll in Form von staatlich besicherten Darlehen gewährt werden, berichtet das Portal “Business Insider”. Die FTI Group ist der drittgrößte Tour Operator in der Bundesrepublik. Nebst der Marke FTI gehören auch Sonnenklar.TV und Big Xtra zum Konzern. Der Umsatz lag im Vorjahr bei 4,1 Milliarden Euro. Die Finanzmittel, die dem Reiseveranstalter zur Verfügung gestellt werden sollen, stammen aus dem WSF-Fonds der Bundesrepublik Deutschland. Dieser ist mit 600 Milliarden Euro dotiert und wurde unter anderem bereits vom Mitbewerber Tui, aber auch von Lufthansa in Anspruch genommen.

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Special: Berlin-Tempelhof im Schatten der BER-Eröffnung

Am 31. Oktober 2020 startete in Berlin mit der Eröffnung des BER eine neue Ära. Doch die Geschichte der deutschen Luftfahrt, aber auch jene der Lufthansa, kann ohne den ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof (THF) nicht erzählt werden. Die imposante Architektur des „Zentralflughafens“ ist das Produkt der Gigantomanie der Nationalsozialisten. Stellt man Tempelhof in den Fokus, so muss eingangs darauf hingewiesen werden, dass das Areal eine sehr dunkle Vergangenheit hat, denn es fand sich dort mit dem KZ Columbia nicht nur ein Konzentrationslager, in dem tausende Menschen gepeinigt wurden und unzählige ihr Leben verloren haben, sondern Zwangsarbeiter mussten unter unmenschlichen und unwürdigen Bedingungen für die nationalsozialistische Kriegswirtschaft arbeiten. Viele verloren ihr Leben, was jeder Besucher dieses Airports im Hinterkopf haben muss. Die Geschichte des Tempelhofer Flughafens in seiner heutigen Bausubstanz ist äußerst wechselhaft, hatte jedoch für die Bevölkerung auch positive Höhepunkte. Während der Zeit der Blockade Berlins durch die DDR und die Sowjetunion nutzten die Alliierten diesen Flughafen – nebst Tegel und Gatow – für die Luftbrücke, die auch als „Rosinenbomber“ in die Geschichte eingegangen ist. Wenn die westlichen Siegermächte dieses logistische Meisterwerk nicht in die Luft gebracht hätten, dann hätte die Geschichte West-Berlins mit hoher Wahrscheinlichkeit einen anderen Verlauf genommen. Insofern hat Tempelhof der Bevölkerung West-Berlins einen großen Dienst geleistet und diese vor dem Verhungern und Erfrieren bewahrt, denn die Alliierten flogen alles, das zum Leben benötigt wurde und im Westen der Stadt nicht produziert werden konnte, ein. Das unfassbare Leid, das auf dem Tempelhofer Flugfeld zur Zeit der NS-Diktatur geschehen

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DER: Kunden können Corona-Selbsttest zur Buchung dazu kaufen

DER greift in die Trickkiste, um das Reisen in Corona-Zeiten attraktiver zu machen: Der deutsche Reiseveranstalter bietet künftig zusätzlich zur Buchung einen Covid-19-Selbsttest an. Damit soll nationalen Einreisebestimmungen entsprochen werden, wie reisevor9.de berichtet. Denn aufgrund steigender Infektionszahlen verlangen immer mehr Länder einen negativen Corona-Test. Nach selbstständiger Abnahme des Testabstrichs wandert die Probe ins Labor, das Ergebnis wird nach spätestens 48 Stunden online zugeschickt. Die Standardvariante des Gurgeltests kostet 129 Euro. Wer es eilig hat, nimmt die Expressvariante für 24 Euro extra. Dann liegt das Ergebnis innerhalb eines Tages vor. Das Pilotprojekt beginnt am 2. November zunächst in drei ausgewählten Filialen, eine bundesweite Ausdehnung des Service ist geplant.

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Athen-Ellinikon: Einst Tor zur Welt, nun Abriss-Lost-Place

Seit 2001 ist der Airport geschlossen, doch beispielsweise ist das Ostterminal von außen her völlig legal zugänglich. Es gibt keine Absperrgitter oder Zäune. Lediglich ein Wachmann ist rund um die Ohr vor Ort, um weiteren Vandalismus verhindern zu können. Übrigens: Eine weitere „Mülldeponie“ scheint die ehemalige Tankstelle zu sein. Dort findet sich so ziemlich alles, das in Haushalten an Sperrmüll anfallen kann. Während das Flair, das man am Westterminal wahrnehmen kann, faktisch nur noch aus einem Parkplatz, einem riesigen Berg Bauschutt und einer Beschilderung, die auf Abflüge und Ankünfte hinweist, besteht, gibt es im Osten wesentlich mehr zu sehen. Je nach Position hat man einen guten oder schlechten Überblick über das Areal. Zwischen den Betonplatten wachsen stellenweise Büsche, kleine Bäume, Gras und viel Ukraut. Die Natur erobert das einstige Flugfeld zurück. Leider auch gepaart mit viel Gerümpel, das hinterlassen wurde oder aber von der Bevölkerung entsorgt wurde. Bauschutt und sonstiger Unrat selbstverständlich eingeschlossen. Das Feeling am Ostterminal ist ein wenig „strange“. Viele Schilder sind mittlerweile sehr blass, jedoch würde es auf den ersten Blick auch als Abfertigungshalle, die in Corona-Pause ist, durchgehen. Je näher man kommt, desto deutlicher wird wie desolat die Gebäude sind. Das Betreten ohne Helm ist sehr gefährlich, sagen die Bediensteten der Eigentümergesellschaft. Es wird ausdrücklich davor gewarnt ohne Genehmigung, Helm und Begleitung durch einen ortskundigen Vertreter des Besitzers in die eingezäunten Bereiche oder Gebäude „einzusteigen“. Man bekommt die Erlaubnis relativ einfach, wenn man danach fragt. Unterlässt man dies aber, so werden die Securities, die omnipräsent sind,

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Deutschland hebt Kanaren-Reisewarnung auf

Die Bundesrepublik Deutschland hebt mit Wirksamkeit zum 24. Oktober 2020 die Reisewarnung für die kanarischen Inseln auf. Es handelt sich dann um das einzige Gebiet Spaniens, für das bei der Rückkunft keine Quarantäne notwendig sein wird. In der Touristik-Branche wird die Entscheidung positiv aufgenommen. So begrüßen sowohl der Reiseveranstalter Alltours als auch DRV-Chef Norbert Fiebig den Schritt, den die deutsche Regierung angekündigt hat. Airlines, Tour Operator und Hoteliers hoffen nun auf kurzfristige Buchungen in den Herbstferien. Österreich hat übrigens die Kanaren – im Gegensatz zum Rest von Spanien – nicht mit einer Reisewarnung belegt. Das bedeutet, dass bei der Rückkunft weder ein negativer PCR-Test vorgelegt werden muss, noch Quarantäne blüht.

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VIR-Chef warnt: Corona-Ignoranten setzen drei Millionen Jobs aufs Spiel

Der Vorstand des Verbandes Internet Reisevertrieb e.V., dem große touristische Anbieter angehören, warnt davor, dass aufgrund der Covid-19-Pandemie die deutsche Tourismusbranche mit ihren rund drei Millionen Arbeitsplätzen auf dem Spiel steht. Diese dürften nicht zum jener Menschen werden dürfe, die sich an die „einfachen Regeln: Abstand, Maske, Händewaschen und gesunder Menschenverstand nicht halten wollen”. „Die Touristik hat ihre Krisen in der Vergangenheit alleine gemeistert, doch jetzt braucht sie erstmalig echte und vollumfängliche Hilfe vom Staat. Wir müssen mit diesem ‚New Normal‘ leben und auch unser Verhalten entsprechend anpassen”, so Verbandschef Michael Buller, der auch auf die umfangreichen Hygienekonzepte der Branche hinweist. „Ob Hotel oder Freizeiteinrichtung, überall gibt es ausgefeilte und wohldurchdachte Vorgaben, die bei ihrer Einhaltung ein Reisen auch zu Zeiten von Corona möglich machen”. Weiters sagt der Branchenvertreter: „Die Touristik ist ein wichtiger Teil der Gesamtwirtschaft und keine Hobby-Industrie. Es darf von politischer Seite nicht ein ständiges Nachbessern bei den staatlichen Hilfen geben, sondern die Branche braucht dringend eine vollumfängliche Hilfe, die große und kleine Unternehmen gleichermaßen erreicht”. Weiters wird darauf verwiesen, dass von den seitens der deutschen Regierung angekündigten Überbrückungshilfen in der Höhe von 24,6 Milliarden Euro erst 1,5 Milliarden Euro geflossen sind. Das liege an den hohen Hürden, so dass viele Unternehmen gar nicht berücksichtigt werden.

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Eilat: Delfine hautnah und natürlich erleben

Vielen ist nicht sofort bewusst, dass der kleine Staat Israel Zugang zu zwei Meeren hat und zwar zum Mittelmeer, an dem sich beispielsweise die Metropole Tel Aviv befindet und zum Roten Meer, an dem sich Eilat befindet. Der südlichste Zipfel Israels ist ein äußerst interessanter Ort, der im direkten Vergleich mit der hochpreisigen Stadt Tel Aviv für israelische Verhältnisse sogar günstig ist. Dahinter steckt, dass das Gebiet rund um die Stadt Eilat eine Sondersteuerzone ist. Es gibt keine Mehrwertsteuer, um den Tourismus zu fördern. Das hat zur Folge, dass die die Region auch innerhalb des Landes ein beliebtes Urlaubs- und Einkaufsziel ist. Die Ersparnisse gegenüber einer Shoppingtour in Tel Aviv sind zum Teil exorbitant hoch. Israel ist kein Land, in dem alles superbillig ist. Das Gegenteil ist der Fall, denn das Preisniveau in diesem kleinen Staat ist hoch. In Eilat ist es wohl landesweit am günstigsten. Die Stadt am Roten Meer ist keineswegs traditionell, sondern äußerst stark vom Tourismus geprägt. In der Altstadt gibt es zwar einige ältere Gebäude, doch dominieren eher Hotels, Restaurants und an Touristen gerichtete Geschäfte das Stadtbild. Das gilt ganz besonders für die Uferpromenade, wo Hotels, Shops, Restaurants und Einkaufszentren dicht an dicht gebaut sind. Wesentlich gemütlicher geht es außerhalb der Stadt Eilat zu, wo beispielsweise mit dem Dolphin Reef ein einzigartiger Ort auf Besucher wartet. Mit dem Bus kommt man überall günstig hin Das öffentliche Busnetz ist nicht nur äußerst gut ausgebaut, sondern verkehrt im Gegensatz zu Tel Aviv auch am Sabbat. Reisende müssen sich

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Spanien will „sichere Reisekorridore“ schaffen und die Kosten übernehmen

Die spanischen Inseln Kanaren und Balearen leiden derzeit besonders unter diversen Reisewarnungen und damit verbundenen Quarantänen bei der Rückkehr. Mit Deutschland will man nun über die Schaffung “sicherer Reisekorridore” verhandeln. Diese sollen dazu führen, dass Urlaubern bei ihrer Rückkunft die Zwangsquarantäne, die in der Bundesrepublik ab 8. November 2020 gelten soll, erspart bleibt. Auch mit weiteren Staaten sollen nun Gespräche aufgenommen werden, um den Tourismus im Winter am Leben halten zu können. Die jeweiligen lokalen Regierungen und die Zentralregierung in Madrid unterzeichneten ein entsprechendes Protokoll. Im Kern soll der Ablauf wie folgt sein: Bei der Ankunft auf den Balearen und den Kanaren soll ein PCR-Test durchgeführt werden. Selbiges auch wieder vor dem Rückflug. Beide sollen für Urlauber kostenfrei sein, wobei die lokalen Gesundheitsbehörden hierfür Termine zur Verfügung stellen. Die Befunde sollen so zeitnah ausgehändigt werden, dass beispielsweise die deutsche 48-Stunden-Frist eingehalten werden kann. Sobald wie möglich sollen ergänzend auch Schnelltests durchgeführt werden. Spanien plant, dass im Falle eines positiven Ergebnisses die betroffene Person das Land vorerst nicht verlassen darf und auf Kosten der Kanaren bzw. Balearen eine Unterkunft zugewiesen bekommt und dort unter Quarantäne gestellt wird. Die Versorgung mit Lebensmitteln und die medizinische Betreuung werden ebenfalls von den jeweiligen Lokalregierungen finanziert und gestellt. Wenn nötig: Auch die Kosten für einen eventuellen Aufenthalt in einem Krankenhaus wollen die spanischen Provinzen vollständig übernehmen, so dass Reisenden bzw. den ausländischen Krankenkassen keine Kosten entstehen. Tourismusministerin Reyes Maroto hofft, dass die Verhandlungen mit zahlreichen Staaten, darunter Deutschland, möglichst rasch zu einem Abschluss kommen. So

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Dnata schließt Veranstalter-Tochter Tropo

Der deutsche Reiseveranstalter Tropo, eine Tochter der Dnata Travel Group, schließt. Der Geschäftsbetrieb wird mit Jahresende eingestellt. Es handelt sich um eine freiwillige Liquidation, da der Alleingesellschafter das Unternehmen nicht mehr fortführen möchte. „Durch die beispiellosen Auswirkungen der Pandemie auf die Reisebranche sowie aufgrund von Veränderungen von Präferenzen und Nachfrage auf Kundenseite, mussten wir unser Veranstaltergeschäft umstrukturieren und bedarfsgerecht neu ausrichten. Die Entscheidung, tropo nicht mehr fortzuführen war keine leichte und folgte einer gründlichen Geschäftsprüfung und einer sorgfältigen Abwägung verschiedener kommerzieller und strategischer Faktoren. Ich danke dem Geschäftsführer Thomas Meyer und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von tropo für ihre harte Arbeit und ihr Engagement in den vergangenen zwei Jahren“, erklärt Steve Allen, CEO Dnata Travel Group. In einer Aussendung erklärt Dnata, dass sämtliche Buchungen mit Abreisedatum bis zum 31. Dezember 2020 gültig bleiben und durchgeführt werden sollen. Sämtliche Reisen ab 1. Jänner 2021 werden storniert. Betroffene Kunden sollen ihre Anzahlungen zurückbezahlt bekommen. Auch wurde der Verkauf unter der Marke Tropo bereits eingestellt.

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