Touristik

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Deutschland: Viele Thomas-Cook-Geschädigte haben Staatshaftung gar nicht abgerufen

Die Bundesrepublik Deutschland bezahlte innerhalb eines Jahres rund 70 Millionen Euro an etwa 50.000 ehemalige Thomas-Cook-Kunden, die aus der Insolvenzabsicherung nichts oder nur einen Teil erhalten haben, aus. Dies geht aus einer Anfragebeantwortung der Regierung im Bundestag hervor. Bemerkenswert ist allerdings, dass offensichtlich nur 60 Prozent der Anspruchsberechtigten überhaupt einen Antrag eingereicht haben. Die Bundesrepublik Deutschland hat hierfür 225 Millionen Euro budgetiert gehabt. Abgerufen wurde jedoch nur ein Bruchteil. Hintergrund ist, dass Deutschland das Gesetz über die Absicherung von Pauschalreisen entgegen der EU-Richtlinie schlampig umgesetzt hat. Die Haftung des Versicherers wurde mit 100 Millionen Euro beschränkt, da man nicht damit gerechnet hat, dass ein Brachenschwergewicht wie Thomas Cook kollabieren könnte. Wegen der mangelhaften Umsetzung wäre die Bundesrepublik Deutschland in Amtshaftung gekommen. Man wollte einer Schwemme von Klagen entgehen und entschied sich daher den Anspruch anzuerkennen. Abgerufen wurde das Geld nur von einem Bruchteil der Berechtigten.

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Skyscanner: Mallorca auch weiterhin stark gefragt

Angesichts des Umstands, dass der Tourismusbeauftragte der deutschen Bundesregierung, Thomas Bareiß, vor wenigen Tagen sagte, dass seiner Ansicht nach Urlaubsreisen ab Pfingsten 2021 wieder möglich sein werden, nahm das Portal Skycanner das Buchungsverhalten unter die Lupe. Wenig überraschend ist Mallorca auch weiterhin eine Destination, die besonders gefragt ist. Auf Platz 1 ist der Deutschen liebste Insel: Palma de Mallorca ist der meistgesuchte Zielflughafen für Reisedaten zwischen 9. Mai und 6. Juni – seit Anfang Januar 2021 ist die Zahl der Suchen nach Mallorca sogar um 40 Prozent angestiegen. Wer jetzt nach Mallorca-Flügen sucht, findet Schnäppchen: Laut Skyscanner gibt es aktuell Hin- und Rückflüge nach Mallorca im Mai 2021 schon ab 53 Euro. Das ist mehr als die Hälfte günstiger als der Durchschnittspreis der vergangenen zwei Jahre im selben Reisezeitraum. Ähnliches gilt für den Juni 2021: Hier ist die Flugreise aktuell ab 57 Euro buchbar – 61 Prozent günstiger als der Durchschnitt der vergangenen zwei Jahre. „Unsere Analyse der beliebtesten Flugziele für die vielleicht erste mögliche Reiseperiode in 2021 zeigt einen interessanten Mix aus europäischen Kurzstrecken, die nicht so weit entfernt von zuhause sind. Überraschend sind auch die gefragten Langstreckenziele in Asien und Amerika, die ein Anzeichen dafür sind, dass die Deutschen ein starkes Bedürfnis haben, ferne Länder zu entdecken und richtig was zu erleben“, so Hugh Aitken, Vice President Flights bei Skyscanner. Die weiteren Destinationen, die derzeit großes Interesse für das Frühjahr und den Sommer aufweisen, sind: Platz 2: Berlin, Deutschland Platz 3: Frankfurt, Deutschland Platz 4: Cancun, Mexiko Platz

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Alltours: Gratis-Umbuchungen für Sommer-Urlauber

Bei dem Reiseveranstalter Alltours können Urlauber jetzt Pauschalreisen im Sommer noch bis 14 Tage vor Abreise ohne Gebühren umbuchen – wenn sie früh genug gebucht haben.  Das Angebot gelte für Buchungen von „Alltours-Klassik“-Reisen seit dem 17. September 2020 und bis zum 15. März 2021, teilt der Reiseveranstalter mit. Weiterhin können Buchungen für den Sommer, die bis zum 15. März getätigt wurden, noch bis zu diesem Stichtag kostenlos storniert werden – so war es auch bisher. Bislang galt bei Alltours aber, dass klassische Pauschalreisen für die Sommersaison von Anfang April bis Ende Oktober lediglich bis Mitte März gebührenfrei umbuchbar waren – und nicht bis zwei Wochen vor Reiseantritt. Mit kulanten Umbuchungs- und Stornierungsbedingungen wollen die Reiseveranstalter derzeit Kunden zum Buchen bewegen und ihnen mehr Sicherheit und Flexibilität bieten. Reisende sollten im Hinterkopf behalten, dass sie ohnehin kostenlos von einer Pauschalreise zurücktreten dürfen, wenn diese zum Zeitpunkt der Stornierung absehbar erheblich beeinträchtigt sein wird – zum Beispiel durch starke Corona-Einschränkungen am Urlaubsziel.

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Privatreisen sollen 2021 im Trend stehen

Reisen war 2020 nicht einfach – viel Verunsicherung herrschte bezüglich Einreiseformalitäten und aufgrund ständig neuer Corona-Schutzmaßnahmen im Urlaubsgebiet. Viele wagten gar keinen Urlaub – oder wenn, dann nur im eigenen Land oder in wohl bekannten Nachbarländern. Dabei sehnen sich viele Reise-Fans eigentlich nach Abenteuern und Erkundungen. Die wohl sicherste Variante scheint für die Urlaubsplanung 2021 eine Privatreise zu sein: Unter einer Privatreise versteht man einen Urlaub unter der professionellen Leitung eines Reiseveranstalters bzw. Profis vor Ort. Dabei kann die Reise ganz alleine oder mit mehreren Personen, die sich zu einer privaten Gruppe zusammenschließen, sowie einem Reiseleiter oder einem Guide angetreten werden. Mehr und mehr Menschen planen in so einer sicheren “Blase” auf Tour zu gehen – dies zeigen die aktuellen Buchungszahlen von TourRadar, dem weltweit führenden Online-Marktplatz für Rundreisen. “Nach dem schwierigen Jahr 2020 sehnen sich die Menschen in die Ferne – die Reiselust ist trotz des aktuellen Lockdowns ungebrochen. Das sehen wir auch an den jüngsten Buchungszahlen – gerade zum Black Friday haben sich viele dazu entschieden, eine Reise, die flexibel umbuchbar ist für 2021 oder gar 2022 zu planen. Damit sehen wir erste Anzeichen der Erholung in der Branche”, erklärt Travis Pittman, CEO und Gründer von TourRadar. Dabei ist auffällig: “Mit der anhaltenden Covid-19 Pandemie hat sich die Nachfrage nach personalisierten Reisen merklich erhöht. Diesen Druck haben wir auch bei TourRadar gespürt und so konnten wir im Jahr 2020 unser Angebot an Privatreisen fast vervierfachen. Wir bieten nun über 23,000 Individualreisen weltweit an. Ein Großteil dieser Reisen kann

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Russland startet elektronisches Visum

Ab 1. Jänner 2021 werden touristische Reisen in die Russische Föderation wesentlich einfacher, denn der bürokratische Gang zur Botschaft wird entfallen. Künftig wird es ein elektronisches Visum, das für 16 Tage gültig ist, geben. Dies wird bereits unter anderem für den Oblast Leningrad (St. Petersburg) praktiziert. Neu ist, dass das vereinfachte Verfahren für das komplette Staatsgebiet der Russischen Föderation gilt. Die Kosten für das elektronische Visum betragen 40 U.S.-Dollar und müssen im Zuge der Online-Antragsstellung entrichtet werden. „Die Kosten für den Antrag betragen rund 40 US-Dollar – es werden dafür keine Einladungen, Hotelreservierungen oder andere Dokumente, die den Zweck der Reise bestätigen, mehr benötigt“, erklärt ÖAMTC-Expertin Maria Renner. Für Reisen in die Türkei benötigen österreichische Reisende schon seit März 2020 hingegen kein Visum mehr. Es ist ein touristischer Aufenthalt von durchgehend maximal 90 Tagen möglich. Wer länger bleiben möchte, muss eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Die Mitführpflicht in Fahrzeugen wird dort außerdem erweitert um einen Reservereifen.

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Kanaren: Einreise wieder mit Schnelltest-Befund möglich

Zwischen der Regionalregierung der Kanaren und der spanischen Zentralregierung in Madrid tobt seit einigen Wochen ein Machtkampf bezüglich Antigen-Schnelltests. Zuerst haben die Inseln diesen anerkannt, dann fuhr Madrid darüber und schrieb vor, dass nur PCR-Tests erlaubt sind. Nun setzten sich die Kanaren aber durch. Konkret bedeutet das, dass die Regionalregierung ab Donnerstag wieder die Einreise gegen Vorlage eines Antigen-Befunds gestattet. Weiterhin erlaubt bleibt aber auch ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Neu ist allerdings, dass auch Inlandsreisende, die beispielsweise auf dem Festland wohnen und auf den Inseln Urlaub machen, zumindest einen negativen Antigen-Befund vorlegen müssen. Die Regionalregierung will damit die Einschleppung des Coronavirus aus anderen Regionen Spaniens vermeiden und so den Tourismus, der ohnehin nur an einem seidenen Faden hängt, schützen.

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Griechenland führt 10-tägige Quarantäne ein

Griechenland verschärft ab 18. Dezember 2020 die Einreisebestimmungen drastisch. Unabhängig von der Herkunft müssen Passagiere eine zehntätige Quarantäne antreten. Die Maßnahme ist vorerst bis inklusive 7. Jänner 2021 befristet. Wer nach Griechenland einreisen möchte, muss einiges beachten: Nebst dem elektronischen PLF-Formular („QR-Code“) muss ein negativer PCR-Befund, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, mitgeführt werden. Zusätzlich muss unmittelbar nach der Ankunft am Flughafen ein Antigen-Schnelltest absolviert werden. Im Anschluss ist eine zehntätige Quarantäne anzutreten. An den Landgrenzen wird die Einreise verweigert, wenn der Schnelltest positiv ausfällt. Auf dem Luftweg erfolgt eine sofortige Absonderung.

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November: Deutsche Reisebüros mit 92 Prozent weniger Umsatz

Im November 2020 sind die Umsätze in deutschen Reisebüros nochmals drastisch gesunken. Dies geht aus dem jüngsten Tats-Reisebürospiegel hervor. Demnach wurden nur acht Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats gemacht. Besonders wenig gefragt waren in den deutschen Agenturen Flugtickets. Hier verzeichneten die Reisebüros einen Rückgang um 94 Prozent. Auch im Bereich der Kreuzfahrten sanken die Einnahmen um 83 Prozent. Unterm Strich steht im November 2020 ein um 92 Prozent verminderter Umsatz. Über die ersten elf Monate des laufenden Jahres sieht es kaum besser aus, denn nur 33 Prozent des Vorjahresgeschäfts konnten an Landgezogen werden.

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Ein Touristikjahr mit erheblichen Verlusten

Eigentlich hatten sich im Oktober zunächst positive Impulse für die Reisebranche abgezeichnet. Doch steigende Infektionszahlen, erste inländische Beherbergungsverbote und neue Reiserestriktionen sorgten dafür, dass sich die Buchungslage im Urlaubsgeschäft insgesamt weiter verschlechterte.  Die Schlussbilanz der Sommersaison 2020 liegt gegenüber dem Vormonat nochmals um drei Prozentpunkte niedriger und endet im Vergleich zum Vorjahressommer mit einem Umsatzverlust in Höhe von 81 Prozent. Außerdem weist die neue Wintersaison zum aktuellen Buchungsstand kumuliert einen Umsatzrückgang von 74 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf – acht Prozentpunkte mehr als noch im Vormonat. Die Lage bleibt also angespannt. Doch es gebe auch positive Signale: „Im November hat allein die Ankündigung eines Impfstoffes dazu geführt, dass die Neubuchungen für die Sommersaison 2021 sprunghaft angestiegen sind – für die Sommerferien im Juli und August 2021 haben sie sich nahezu verdoppelt“, wird Alexandra Weigand von Travel Data + Analytics von reisevor9.de zitiert.

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Ryanair mit neuer 1+1-Gratis-Aktion

Der irische Billigflieger Ryanair bietet anlässlich des „Black Friday“ eine 1+1-Gratis-Aktion an. Diese ist für Reisen im Zeitraum von 1. Dezember 2020 bis 27. März 2021 buchbar. Bei der Buchung eines Tickets für zwei Reisende muss nur für eine Person bezahlt werden. Auch der Mitbewerber Wizzair bietet diese Woche verschiedene Aktionen, beispielsweise 30 Prozent Rabatt, an. Ryanair argumentiert, dass es mit dieser Promotion möglich ist, dass eine Begleitperson kostenfrei an Weihnachten nach Hause oder in den Urlaub fliegen kann. Die Aktion endet am Freitag um Mitternacht. Laut Medienmitteilung sind sämtliche Strecken von der Promotion erfasst. „Wir starten dieses ‘Buy One Get One Free’ Angebot mit einer Vielzahl verfügbarer Strecken und gerade rechtzeitig für die Reiseplanung zu Weihnachten. Buchen Sie Flüge für Reisen vom 1. Dezember 2020 bis zum 27. März 2021 auf 1.700 Strecken und erhalten Sie ein zweites Ticket für denselben Flug kostenlos. Kunden können dieses Top-Angebot zu den beliebtesten Urlaubs- und Städtereisezielen in ganz Europa buchen und ihre Familie oder enge Freunde in den wohlverdienten Herbst- oder Winterurlaub mitnehmen. Um dieses Angebot in Anspruch nehmen zu können, müssen Kunden schnell sein und ihre Flüge vor Mitternacht, morgen Abend, 27. November, über die Webseite Ryanair.com buchen“, so Dara Brady, Marketing-Direktor von Ryanair.

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