Türkei

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Turkish schickt nicht-türkische Piloten in unbezahlten Urlaub

Bei Turkish Airlines sorgt derzeit für Aufregung, dass der Carrier Piloten, die nicht über die türkische Staatsbürgerschaft verfügen, für sechs Monate auf unbezahlten Zwangsurlaub schickt. Betroffen sind laut einem Bericht des Portals Aero.de die “Mehrzahl der ausländischen Piloten”. Zitiert wird ein betroffener Flugzeugführer, der erklärt, dass Senioritätslisten nicht berücksichtigt wurden und von der Maßnahme, die sich auf einen Passus im türkischen Arbeitsrecht stützen soll, ausschließlich Piloten mit nicht-türkischer Staatsbürgerschaft betroffen sein sollen. Turkish Airlines wollte das Rundschreiben, auf das sich die Berichterstattung von Aero.de stützt, nicht kommentieren.

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Sun Express erweitert Codesharing-Abkommen mit Lufthansa

Sun Express baut die Codeshare-Partnerschaft mit Lufthansa in der kommenden Wintersaison weiter aus: Nach zwei Jahren Codesharing auf Türkei-Flügen ab München wird das Abkommen nun auf mehrere wöchentliche Flüge von Frankfurt nach Izmir, Antalya und Ankara ausgeweitet. Die Verbindungen, die von der türkischen Airline durchgeführt werden, fliegen damit auch unter Lufthansa-Flugnummer. „Wir freuen uns, dass wir unsere erfolgreiche Codesharing-Partnerschaft mit der Lufthansa im Winter auch auf Frankfurt ausweiten werden und damit die beiden größten deutschen Flughäfen abdecken“, so Max Kownatzki, Chief Executive Officer von Sun Express. „Fluggäste profitieren so neben zahlreichen attraktiven Umsteigeverbindungen dann auch von äußerst bequemen und kurzen Umsteige- und Anschlusswegen im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens.“ Der erste Codesharing-Flug von Sun Express ab Frankfurt startet mit Beginn des Winterflugplans 2020/21 am 25. Oktober dieses Jahres, die bereits bestehenden Codeshare-Verbindungen ab München nach Ankara, Antalya und Izmir bleiben bestehen. „Beide Airlines planen darüber hinaus eine Fortführung der Partnerschaft für die meisten SunExpress Flüge ab Frankfurt und München im Sommerflugplan 2021“, heißt es in der Aussendung. Aktuelle Übersicht der neuen Codeshare Flüge ab/nach Frankfurt (Lokalzeiten):

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SunExpress: Bodrum neu ab Wien und Köln/Bonn

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunEpress befindet sich mitten in den Planungen für den Sommerflugplan 2021. Zwei neue Strecken ab Bodrum sind bereits veröffentlicht. Dabei handelt es sich um je einen wöchentlichen Flug nach Wien-Schwechat. Vorliegenden Flugplandaten nach soll der Wien-Umlauf in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit Boeing 737-800 durchgeführt. Der Mittelstreckenjet hebt dabei unter der Flugnummer XQ606 um 23 Uhr 30 Lokalzeit in Bodrum ab und erreicht die österreichische Hauptstadt am Folgetag um 1 Uhr 00 Lokalzeit. Der Rückflug XQ607 verlässt Wien um 1 Uhr 50 und erreicht die türkische Stadt um 5 Uhr 15. Flug XQ606 verlässt jeweils an Freitagen um 22 Uhr 15 den Flughafen Bodrum. Köln/Bonn erreicht man um 0 Uhr 50 am Folgetag. Der Rückflug XQ601 habt um 1 Uhr 45 ab und kehrt um 6 Uhr 00 in die türkische Metropole zurück. Auch diese Route wird mit Boeing 737-800 bedient.

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Gericht weist Antrag gegen Quarantäne-Regeln ab

Der deutsche Reiseveranstalter Bentour brach beim Verwaltungsgericht Schleswig einen Eilantrag ein – Aviation.Direct berichtete. Doch das Gericht schmetterte den Antrag ab – und das noch am Tag des Eingangs.  Die Geschäftsleitung wollte der deutschlandweit geplanten Quarantänepflicht für alle Einreisenden aus Corona-Risikogebieten einen Riegel vorschieben. Gemäß einer derzeit geltenden Regelung in Schleswig-Holstein müssen Türkei-Rückkehrer fünf Tage lang in Selbstisolation verharren, auch nach Vorzeigen eines negativen PCR-Tests. Dies sei unverhältnismäßig, bekräftigt Veranstalterchef Deniz Ugur.  Das Gericht lieferte noch keine Begründung für die Ablehnung. Diese soll in den nächsten Tagen nachgereicht werden, wie reisevor9.de berichtet. Dann wolle man noch einmal über das weitere Vorgehen beraten. „Die fehlende Begründung lässt alles noch offen. Wir sehen mit der Quarantäneregelung des Landes Schleswig-Holstein nach wie vor die Grundrechte unserer Gäste als unangemessen beeinträchtigt an“, so der Bentour-Chef.

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Aserbaidschan macht den Luftraum dicht

Aufgrund der Eskalation im umstrittenen Gebiet Berg-Karabach setzen zahlreiche Fluggesellschaften ihre Angebote nach Armenien und Aserbaidschan aus oder verschieben wie Ukraine International die Aufnahme nach hinten. Der ukrainische Carrier teilte mit, dass man frühestens Ende Oktober nach Baku fliegen wird. Dahinter steckt aber auch, dass Aserbaidschan am Mittwoch ein NOTAM herausgegeben hat und aus Sicherheitsgründen sämtliche Starts und Landungen sowie Überflüge untersagt hat. Wie lange diese Maßnahme andauern wird, ist aufgrund der massiv angespannten Lage bezüglich des umstrittenen Gebiets Berg-Karabach nicht absehbar. Armenien und Aserbaidschan streiten seit vielen Jahren über die Zugehörigkeit von Berg-Karabach, das überwiegend von Armeniern bewohnt wird, jedoch völkerrechtlich zu Aserbaidschan gehört. Während der Konflikt in den letzten Jahren ruhte, flammten in den letzten Tagen militärische Auseinandersetzungen auf. Die Streithähne haben auch Verbündete: Armenien hat die Russische Föderation als Schutzmacht, die zuletzt den sofortigen Abzug der Truppen und die Einstellung der Kampfhandlungen forderte. Hinter Aserbaidschan steht die Türkei, die ebenfalls alles andere als erfreut über das Aufflammen des Konflikts ist. Beide Streitparteien schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter in die Schuhe und beschuldigen sich gegenseitig „ausländische Söldner“ einzusetzen.

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Ab 2021: Freebird Airlines plant eigene Linienflüge

Während anderen Unternehmen die Corona-Krise noch tief im Nacken sitzt, plant Freebird Airlines für die Zukunft: Die türkische Charterfluggesellschaft möchte ab der Sommer-Saison 2021 eigene Linienflüge durchführen. Aktuell fliegt die Airline im Auftrag verschiedener Reisekonzerne Urlaubsziele in Griechenland, Bulgarien, Spanien oder der Türkei an. Künftig wolle man auch selber Tickets an den Mann bringen. Wie das Nachrichtenmedium „CH-Aviation“ berichtet, sollen dabei planmäßige Flugverbindungen von Antalya, Dalaman und Burgas nach Deutschland entstehen. 

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Turkish Airlines: Piloten verdienen künftig 50 Prozent weniger

Ein Deal, der nicht allen Beteiligten schmecken dürfte: Turkish Airlines einigt sich mit der Gewerkschaft auf ein Sparpaket, dass massive Lohn-Einsparungen mit sich bringt. Die Piloten der türkischen Fluggesellschaft trifft es dabei am härtesten. So müssen sie bis Ende 2021 auf die Hälfte ihres Gehalts verzichten. Flugbegleiter bekommen auch ihr Fett weg: Ihr Lohnanspruch sinkt um 30 Prozent, während das übrige Personal künftig 35 Prozent weniger Gehalt ausbezahlt bekommt. Im Gegenzug verzichtet der Flag-Carrier auf betriebsbedingte Kündigungen.  Die Maßnahmen sollen zunächst bis Ende 2021 gelten. Aufgrund der Corona-Pandemie seien diese auch überlebenswichtig für das Unternehmen, wie ch-aviation.com berichtet. Die Gewerkschaft hat allerdings erwirkt, dass die Notwendigkeit der Maßnahmen alle sechs Monate überprüft wird – Für den Fall, dass sich die wirtschaftliche Lage der Fluglinie früher als geplant verbessert.

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Turkish nun ohne Boeing 737-700

Das türkische Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines flottete am 17. August 2020 die letzte Maschine des Typs Boeing 737-700 aus. Die TC-JKO wurde via Keflavik und Toronto Pearson nach Marana überstellt, berichtet CH-Aviation.com. Das betroffene Flugzeug ist 14,6 Jahre alt. Die Mittelstreckenflotte von Turkish Airlines besteht nun aus sechs Airbus A319, dreizehn A320-200, 86 A321ceo, 20 A321neo, 104 Boeing 737-800 und 15 Boeing 737-900ER. 12 Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 werden von SunExpress in den Farben der Turkish-Abteilung Anadolujet, die ohne eigenes AOC Bestandteil des Unternehmens ist, betrieben.  Dem Vernehmen nach befindet sich Turkish Airlines derzeit in Gesprächen mit Boeing und Airbus, die das Ziel haben, dass vereinbarte Liefertermine aufgrund der Coronakrise nach hinten verschoben werden können.

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Türkei: Corona-Versicherung mit Haken und Ösen

In Kooperation mit der türkischen Versicherung Güneş Sigorta bietet die Ferienfluggesellschaft SunExpress eine Reiseversicherung an, die eventuelle Kosten einer COVID-19-Erkrankung innerhalb der Türkei abdecken soll. Diese ist abhängig von der Reisedauer ab 15 Euro pro Woche erhältlich. Ein Blick in die Versicherungsbedingungen zeigt allerdings, dass die “Touristenversicherung” diverse Einschränkungen hat. Leistungen werden nur dann erbracht, wenn ein stationärer Aufenthalt in einem türkischen Krankenhaus notwendig ist. Bei einer eventuellen Ansteckung in der Türkei, die erst nach der Rückkunft in das Heimatland festgestellt wird, ist der Versicherer leistungsfrei. Auch bei ambulanten Behandlungen innerhalb der Türkei gibt es keinen Deckungsschutz. Personen, die älter als 65 Jahre sind, können keine Polizze erwerben.

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Deutsche SunExpress-Flugzeuge werden türkisch

Nach dem Aus von SunExpress Deutschland werden nun die Flugzeuge des Typs Boeing 737 nach und nach auf das AOC der türkischen SunExpress umregistriert. Lokale Medien schreiben, dass die ersten Maschinen in den letzten Tagen übertragen wurden. So schreibt Tolgaozbek, dass beispielsweise aus der D-ASXV die TC-SPB wurde. Die D-ASXX ist nun die TC-SPC, die D-ASXZ die TC-SPF und die D-ASXC die TC-SPG. Weitere Boeing 737, die vormals von SunExpress Deutschland betrieben wurden, sollen in den nächsten Tagen folgen. Der deutsche Ableger befindet sich in Liquidation. Dadurch sind 1.200 Arbeitsplätze verloren gegangen. Auch der Betrieb von Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A330 im Auftrag von Eurowings wird beendet.

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