Türkei

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Deutsche Flughäfen im Aufwind: Sommerprognosen und Halbjahresbilanzen zeigen robustes Passagierwachstum

Die großen deutschen Regionalflughäfen blicken auf ein solides erstes Halbjahr 2025 zurück und bereiten sich auf eine ereignisreiche Sommersaison vor. Trotz des Wegfalls oder der Verknappung einiger Flugverbindungen konnten die Passagierzahlen in Dortmund und Berlin-Brandenburg gesteigert werden. Insbesondere der Flughafen Köln/Bonn erwartet eine Rekordreisewelle während der nordrhein-westfälischen Sommerferien. Diese Entwicklung spiegelt die anhaltende Reiselust der Deutschen wider und zeigt die Anpassungsfähigkeit der Flughäfen an veränderte Marktbedingungen, wenngleich die Luftfahrtbranche weiterhin mit der Optimierung von Kapazitäten und der Bewältigung hoher Passagierzahlen zu kämpfen hat. Dortmund Airport trotzt Herausforderungen und wächst stetig Der Dortmund Airport präsentiert eine erfreuliche Bilanz für das erste Halbjahr 2025. Insgesamt nutzten 1.483.459 Passagiere den Flughafen in den ersten sechs Monaten des Jahres. Dies stellt einen Zuwachs von fast 30.000 Fluggästen im Vergleich zum Vorjahr dar, was einem leichten, aber bemerkenswerten Plus von rund 2,1 Prozent entspricht. Dieses Wachstum ist besonders bemerkenswert, da der Flughafen sich neuen Herausforderungen stellen mußte, darunter dem vollständigen Wegfall der Ryanair-Verbindungen und einer Verknappung der Eurowings-Strecken im Sommerflugplan. Airport-Chef Ludger van Bebber zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung: „Wir konnten die positiven Impulse aus dem Jahresausklang für den Verlauf der Sommersaison nutzen und so den Wegfall der Ryanair- und die Verknappung der Eurowings-Strecken im Sommerflugplan kompensieren.“ Dies gelang durch eine strategische Anpassung des Flugangebots. Erhöhte Frequenzen von Condor nach Palma de Mallorca, einem der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen, sowie eine Verstärkung der Wizz Air-Verbindung nach Kattowitz trugen maßgeblich dazu bei, einen großen Teil des weggefallenen Ryanair-Volumens auszugleichen. Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air spielte

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Griechenlands Tourismusboom im Sommer 2025: Rekordzahlen bei Flugkapazitäten und neue Marktverschiebungen

Griechenland erlebt im Sommer 2025 einen bemerkenswerten Aufschwung im Tourismussektor. Der Juli hat sich mit nahezu 5,3 Millionen angebotenen Flugsitzen als der bisher stärkste Monat der Saison erwiesen und setzt den Ton für eine robuste Performance im August. Dies geht aus Daten des INSETE, dem Forschungsinstitut des Griechischen Tourismusverbandes (SETE), hervor. Die Analyse der internationalen Flugkapazitäten zeigt einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, wobei insbesondere der britische und der deutsche Markt weiterhin führend sind. Bemerkenswerte Zuwächse verzeichnen dabei Länder wie Israel, die Türkei und die Vereinigten Staaten, während einige osteuropäische Märkte leichte Rückgänge aufweisen. Athen bleibt die unangefochtene Top-Destination, doch zeigen sich bei Inselzielen wie Santorini gemischte Entwicklungen. Juli 2025: Ein Monat der Rekorde für den griechischen Luftverkehr Der Juli 2025 markiert einen Höhepunkt in der touristischen Entwicklung Griechenlands. Laut den Daten des Air Data Tracker von INSETE erreichte die internationale Flugkapazität für diesen Monat beeindruckende 5.299.114 Sitze. Dies entspricht einem Anstieg von 3,8 Prozent gegenüber dem gleichen Monat im Jahre 2024, als 5.103.185 Sitze verfügbar waren. Diese Zahlen verdeutlichen die anhaltend hohe Nachfrage nach Griechenland als Reiseziel und die Fähigkeit der Fluggesellschaften, diese Nachfrage durch eine erhöhte Kapazität zu bedienen. Bereits in der ersten Juliwoche wurde eine Sitzplatzverfügbarkeit von 1.165.638 prognostiziert, wobei der Höhepunkt der Kapazität für die letzte Woche des Monats mit projizierten 1.209.409 Sitzen erwartet wird. Solche Prognosen basieren auf den Flugplänen der Airlines und spiegeln das Vertrauen der Branche in die griechische Tourismuswirtschaft wider. Dieser Kapazitätsanstieg ist nicht nur eine quantitative Größe, sondern auch ein

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Fallen im Auslandsurlaub: Versteckte Kostenfalle bei Kartenzahlung und Bargeldabhebung

Wer sich auf die Bequemlichkeit von Plastikkarten im Auslandsurlaub verläßt, riskiert, tief in die Tasche greifen zu müssen. Ein aktueller Test der Arbeiterkammer (AK) in Österreich hat die oft versteckten Gebühren und ungünstigen Wechselkurse bei der Nutzung von Kredit-, Debit- und Prepaid-Karten in Nicht-Euro-Ländern sowie am Bankomaten im Euro-Raum aufgedeckt. Allein beim Abheben von 400 Euro in der Türkei können bis zu 20 Euro an Spesen anfallen, noch bevor Kursdifferenzen berücksichtigt werden. Die Ergebnisse des Tests zeigen: Vorsicht ist geboten, denn die Kosten können je nach Kartenart, Bank und Land erheblich variieren, und selbst im heimischen Euro-Raum lauern unerwartete Gebührenfallen. Die Kostenfalle im Nicht-Euro-Land: Türkei und Großbritannien als Beispiele Gerade in Ländern außerhalb der Eurozone, wie der Türkei oder Großbritannien, wird die Nutzung von Plastikkarten zu einem teuren Vergnügen. „In Nicht-Euro-Ländern zahlen Konsumenten beim Bezahlen oder Abheben immer Spesen“, warnt Michaela Kollmann, Konsumentenexpertin der AK. Diese Gebühren setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen und können sich schnell summieren. Beim Bezahlen mit Debitkarte fallen im Schnitt 0,75 Prozent des Betrages plus 1,09 Euro an. Wird hingegen mit der Debitkarte Bargeld abgehoben, belaufen sich die Kosten auf durchschnittlich 0,75 Prozent des abgehobenen Betrages plus 1,82 Euro. Für eine Abhebung von 400 Euro in der Türkei bedeutet dies zum Beispiel, je nach Bank, Spesen zwischen 4,82 Euro (BAWAG PSK, easybank, Hypo NÖ, Oberbank, Volksbank Wien) und 6,16 Euro (Erste Bank). Noch teurer wird es oft mit der Kreditkarte. Beim Einkauf fallen hier Gebühren zwischen 1,65 Prozent und zwei Prozent des Einkaufswertes an. Besonders

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Rüstungsdeal bahnt sich an: Deutschland gibt Blockade von Eurofighter-Export an die Türkei auf

Nach monatelangen Verhandlungen und einer abwartenden Haltung der bisherigen Bundesregierung zeichnet sich nun ein bedeutender Großauftrag für das Eurofighter-Konsortium ab. Die Türkei steht kurz davor, bis zu 40 neue Eurofighter-Kampfflugzeuge zu bestellen. Wie bekannt wurde, wird die neue Bundesregierung in Berlin ihren Widerstand gegen diesen Rüstungsexport nicht länger aufrechterhalten. Diese Kehrtwende, welche die gemeinsame Linie der anderen Eurofighter-Partnernationen – Großbritannien, Italien und Spanien – stärkt, verspricht eine dringend benötigte Auslastung der Produktionskapazitäten und eine Belebung für die beteiligten Rüstungskonzerne. Die Eckpunkte des Geschicktes, welches einen Vertragswert von etwa fünf Milliarden Euro umfaßt, sind seit März festgelegt, als Großbritannien der Türkei ein Preisangebot unterbreitete. Monatelange Blockade und die Kehrtwende in Berlin Die Verhandlungen über den möglichen Eurofighter-Verkauf an die Türkei ziehen sich bereits seit geraumer Zeit hin und waren von einer bemerkenswerten Uneinigkeit innerhalb des Eurofighter-Konsortiums geprägt. Während Großbritannien, Italien und Spanien von Anbeginn keine Vorbehalte gegen das Geschäft hegten und sich aktiv für dessen Zustandekommen einsetzten, stand Deutschland, insbesondere unter der vorherigen Ampel-Koalition, auf der Bremse. Die Regierung in Berlin zögerte ihre erforderliche Zustimmung über Monate hinaus. Diese Verzögerung war primär auf die mitunter angespannten Beziehungen zwischen den NATO-Staaten Griechenland und der Türkei zurückzuführen, welche aus deutscher Sicht eine sorgfältige Abwägung erforderlich machten. Die Befürchtung, Rüstungsexporte könnten in regionalen Konflikten eine Rolle spielen, führte zu einer restriktiveren Haltung. Zuletzt hatten sich die Rufe nach einer Exportfreigabe aus Berlin jedoch verstärkt. Insbesondere Großbritannien drängte auf eine baldige Entscheidung und unterbreitete der Türkei bereits im März ein konkretes Preisangebot, was die Entschlossenheit

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Gelungener Ferienstart am Flughafen Wien

Der Flughafen Wien verzeichnete am ersten Ferienwochenende, vom 27. bis 29. Juni 2025, einen erfolgreichen und weitgehend störungsfreien Betriebsablauf. Rund 330.000 Passagiere frequentierten den Airport in diesen Tagen. Zu den bevorzugten Reisezielen zählten Palma de Mallorca, Antalya, Heraklion, Rhodos und Kos, wobei Spanien, Italien, Griechenland und die Türkei die beliebtesten Länder darstellten. Die Reiselust der österreichischen Bevölkerung erwies sich als beträchtlich. Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, lobte den Einsatz der Mitarbeiter, der zu einem guten Ferienauftakt beigetragen habe. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, einschließlich der Fluggesellschaften, Einzelhandels- und Gastronomiepartner sowie Behörden, und zeigte sich optimistisch für die kommende Reisesaison. Der Flughafen Wien hat sich auf die Hauptreisezeit vorbereitet, unter anderem durch verstärkte Teams an den Sicherheitskontrollen und bei der Passagierabfertigung. Zur Zeitersparnis können Reisende die Self Baggage Drop-Off-Zonen von Airlines wie Austrian Airlines, Ryanair und Wizz Air nutzen. Des Weiteren bietet der Flughafen Wien verschiedene Services zur Steigerung des Reisekomforts an. Dazu gehören kostenlose Unterstützung für Reisende mit eingeschränkter Mobilität, die Bereitstellung von Kinderwägen und Kinderspielplätzen für Familien sowie Begleitservices durch Airport-Personal. Der FastTrack-Service ermöglicht eine zügigere Abwicklung an den Sicherheitskontrollen. Für das leibliche Wohl und Einkaufsmöglichkeiten ist ebenfalls gesorgt: Zahlreiche nationale und internationale Marken, Gastronomiebetriebe, darunter auch Anbieter vegetarischer und veganer Speisen wie Haferkater und The Lala/Veganista, stehen zur Verfügung. Für die Anreise zum Flughafen empfiehlt sich aufgrund von Sanierungsarbeiten auf der A4-Ostautobahn eine frühzeitige Planung. Der City Airport Train (CAT) verbindet das Stadtzentrum in 16 Minuten mit dem Flughafen. Zudem stehen ausreichend Parkplätze zur

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LOT Polish Airlines eröffnet neue Route von Danzig nach Istanbul

Die polnische Nationalfluggesellschaft LOT Polish Airlines wird am 14. Januar 2026 eine neue Flugverbindung in die Türkei aufnehmen. Die Route führt direkt von Danzig nach Istanbul und wird viermal wöchentlich angeboten: jeweils montags, mittwochs, freitags und sonntags. Mit dieser Erweiterung stärkt LOT ihre Präsenz an polnischen Regionalflughäfen und bietet Reisenden aus Nordpolen eine direkte Anbindung an die türkische Metropole. Die Flugzeit für die neue Strecke wird rund 2 Stunden und 50 Minuten betragen. Für LOT Polish Airlines ist die Eröffnung dieser Verbindung ein strategischer Schritt, um das eigene Streckennetz auszubauen und neue Märkte zu erschließen. Danzig, mit seinem Lech Wałęsa Flughafen, gewinnt zunehmend an Bedeutung als regionaler Luftverkehrsknotenpunkt in Polen. Die direkte Anbindung an Istanbul, eine der größten Städte Europas und ein wichtiges Drehkreuz im internationalen Luftverkehr, dürfte sowohl Geschäftsreisenden als auch Urlaubern neue Reisemöglichkeiten eröffnen. Istanbul dient als Brücke zwischen Europa und Asien und ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt, insbesondere durch den Istanbul Airport, der in den letzten Jahren massiv ausgebaut wurde. Eine direkte Verbindung von Danzig aus ermöglicht es Passagieren, von dort aus Anschlußflüge in das weitläufige Netz der türkischen Fluggesellschaften, wie Turkish Airlines, zu nutzen, die Istanbul als Heimatbasis haben. Dies erleichtert Reisen in den Nahen Osten, nach Asien und Afrika. Die neue Strecke ist Teil der Expansionsstrategie von LOT, welche darauf abzielt, die Konnektivität Polens zu wichtigen internationalen Zielen zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Fluggesellschaft zu erhöhen. Die Konzentration auf Regionalflughäfen wie Danzig spiegelt zudem den Trend wider, Reiseverkehr nicht ausschließlich über die größten nationalen

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Pegasus Airlines erweitert Flugnetz von London in die Türkei

Die Fluggesellschaft Pegasus Airlines erweitert ihr Streckennetz in diesem Sommer um direkte Flugverbindungen vom Vereinigten Königreich zu zwei neuen türkischen Destinationen: Gaziantep und Kayseri. Diese neuen Routen sollen Reisenden aus London einen direkten Zugang zu kulturell und landschaftlich bedeutsamen Regionen der Türkei ermöglichen. Am 21. Juni wurde die neue Direktroute zwischen London Stansted und Gaziantep aufgenommen. Diese Verbindung zur südlichen Stadt in der Türkei, bekannt als kulinarische Hauptstadt des Landes, wird einmal wöchentlich bedient. Der Abflug von London erfolgt jeden Samstag um 20:40 Uhr, während die Rückflüge aus Gaziantep am Sonntag um 04:20 Uhr starten. Gaziantep ist für seine reiche Eßkultur bekannt, darunter das Pistazien-Baklava und diverse Kebab-Variationen, welche der Stadt den Status einer UNESCO Creative City of Gastronomy eingebracht haben. Die Stadt bietet zudem Märkte für Gewürze, ein großes Mosaikmuseum und eine historische Burganlage. Am 25. Juni folgte die Eröffnung der neuen Route von London Stansted zum Flughafen Kayseri. Diese Verbindung bietet direkten Zugang zur Region Kappadokien, die für ihre einzigartigen Felsformationen und historischen Stätten bekannt ist. Der Dienst wird ebenfalls einmal wöchentlich angeboten, mit Abflugzeiten von London jeden Mittwoch um 20:40 Uhr und Rückflügen von Kayseri am Donnerstag um 04:30 Uhr. Kappadokien ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und berühmt für seine unterirdischen Kirchen, die in das weiche Gestein gehauen wurden, sowie für das Göreme Open-Air Museum. Die Region ist zudem populär für Ballonfahrten bei Sonnenaufgang; vom 7. bis 10. August findet dort das Cappadocia Heißluftballon Festival statt. Zur Feier der neuen Verbindungen verlost Pegasus Airlines ein Paar Hin- und Rückflüge

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AJet setzt auf Flottenausbau und Eigenständigkeit: Millioneninvestitionen in A321neo zur Reduzierung der ACMI-Abhängigkeit

Die türkische Billigfluggesellschaft AJet, eine Tochtergesellschaft von Turkish Airlines, forciert ihren strategischen Flottenausbau und strebt eine deutlich größere Eigenständigkeit im Flugbetrieb an. Das Unternehmen hat separate Leasingverträge mit den Luftfahrtleasinggesellschaften Avolon und Carlyle Aviation Partners über insgesamt 14 Flugzeuge des Typs Airbus A321-200neo unterzeichnet. Diese Schmalrumpfflugzeuge sollen planmäßig in den Jahren 2026 und 2027 ausgeliefert werden. Die Entscheidung für diese umfangreiche Trockenmietung spiegelt den strategischen Plan von AJet wider, die Abhängigkeit von kurzfristig angemieteter Kapazität, insbesondere im Rahmen von ACMI-Verträgen (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance), zu reduzieren. Dies ist eine direkte Reaktion auf technische und wartungsbedingte Probleme, mit denen AJet im vergangenen Jahr bei Wet-Lease-Flugzeugen konfrontiert war, und soll die operative Stabilität der Fluggesellschaft langfristig sichern. Strategische Wende: Eigenes Wachstum statt Fremdbeschaffung Die Beschaffung von 14 weiteren Airbus A321neo-Flugzeugen im Rahmen von Trockenmietverträgen stellt eine signifikante Investition in die eigene Flotte von AJet dar. Während die genaue Triebwerksoption für die neuen Jets bisher nicht bekanntgegeben wurde, ist die Entscheidung an sich von großer Bedeutung für die zukünftige Ausrichtung der Fluggesellschaft. AJet hatte bereits zuvor Pläne bekanntgegeben, die Abhängigkeit von extern angemieteten Kapazitäten, insbesondere von ACMI-Verträgen, zu verringern. Solche Verträge, bei denen Flugzeuge inklusive Besatzung, Wartung und Versicherung angemietet werden, sind zwar flexibel, können aber auch zu operativen Problemen führen, wenn die Qualität oder Verfügbarkeit der angemieteten Maschinen nicht den Erwartungen entspricht. AJet hatte im Jahre 2024 genau solche technischen und wartungsbedingten Schwierigkeiten mit Wet-Lease-Flugzeugen, was die Notwendigkeit einer stärkeren Eigenflotte unterstrich. Durch den Ausbau der eigenen Flotte strebt AJet eine höhere

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Hohe Tourismusinflation in der Türkei führt zu Rückgängen bei Buchungen

Die Türkei verzeichnete im April 2025 die höchste Preissteigerung für touristische Dienstleistungen in Europa. Laut einem Bericht der Zeitung Hürriyet, welche sich auf Daten von Eurostat beruft, erreichte die sogenannte Tourismusinflation in der Türkei 41,9 Prozent. Dies steht in starkem Gegensatz zu anderen europäischen Reisezielen, wo die Preissteigerungen wesentlich moderater ausfielen; so lag die Tourismusinflation in Spanien bei 4,8 Prozent und in Frankreich bei lediglich 1,9 Prozent. Trotz eines für Euro-Zahler günstigen Wechselkurses bekommen Reisende die Preisentwicklung, insbesondere bei Hotelübernachtungen und in der Gastronomie, deutlich zu spüren. Diese Entwicklung hat bereits spürbare Auswirkungen auf den Verkauf von Pauschalreisen in die Türkei. Nach Angaben der TDA (Tourismus Daten Analyse), auf die sich das Fachmagazin FVW beruft, sank die Zahl der aus Deutschland gebuchten Türkei-Reisen für den Sommer 2025 bis Ende April um etwa zehn Prozent. Besonders betroffen ist die Türkische Riviera mit einem Rückgang von zwölf Prozent, während die Ägäisregion bislang keine Rückgänge verzeichnet. Im vergangenen Jahre hatte die Türkei noch ein Rekordergebnis mit 6,5 Millionen deutschen Gästen erzielt. Nun drohen diese Erfolge ins Wanken zu geraten. Reiseveranstalter berichten, daß Hoteliers versuchen, mit Last-Minute-Rabatten gegenzusteuern. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, daß auch der zweite große Quellmarkt, Rußland, eine Schwäche zeigt. Der negative Trend für die aktuelle Saison dürfte sich jedoch kaum noch abwenden lassen, da die Buchungen für den Sommer größtenteils bereits abgeschlossen sind. Profiteure dieser Entwicklung sind Reiseländer mit einem vorteilhafteren Preis-Leistungs-Verhältnis. Laut TDA verzeichnen Destinationen wie Bulgarien, Ägypten und Polen derzeit deutliche Zuwächse bei den Buchungen. Diese Länder

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MNG Airlines bestellt zwei Airbus A350F Frachtflugzeuge

Die in der Türkei ansässige Fluggesellschaft MNG Airlines (MNGA), ein globaler Logistikdienstleister und wichtiger Akteur im E-Commerce-Bereich, hat sich als neuester Kunde für den Airbus A350F entschieden. Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung (MoU) über den Kauf von zwei Flugzeugen wird der A350F ein zentrales Element in der zukünftigen Flotte von MNG Airlines darstellen. Die neuen Frachter sollen dem Unternehmen alle Vorteile eines speziell entwickelten Frachtflugzeuges für seine Operationen bieten. Murathan Doruk Günal, Vorstandsvorsitzender der Mapa Group und Präsident von MNG Airlines, hob hervor: „Diese Vereinbarung über zwei A350F vertieft eine Partnerschaft mit Airbus über dessen gesamtes Spektrum an Frachtflugprogrammen. Dieser Schritt stärkt unsere Position auf wichtigen Handelsrouten, einschließlich Europa, dem Nahen Osten, Asien und einer wachsenden Präsenz in Nordamerika. Es wird sowohl unsere Linien- als auch unsere Charteroperationen unterstützen und uns zusätzliche Flexibilität verschaffen, um den sich entwickelnden Frachtanforderungen gerecht zu werden, vom E-Commerce bis hin zu hochwertiger Fracht und Expresslogistik.“ Benoît de Saint-Exupéry, Airbus EVP Sales des Bereichs Verkehrsflugzeuge, begrüßte MNG Airlines als neuen Kunden und betonte die Attraktivität des A350F als Frachter der nächsten Generation. Der Airbus A350F, der sich derzeit in der Entwicklung befindet, ist als fortschrittlichstes Frachtflugzeug der Welt konzipiert, um den wachsenden Anforderungen des globalen Luftfrachtmarktes zu begegnen. Er wird eine Nutzlast von bis zu 111 Tonnen befördern können und eine Reichweite von 8.700 Kilometern aufweisen. Angetrieben von Rolls-Royce Trent XWB-97 Triebwerken, verspricht das Flugzeug eine hohe Betriebswirtschaftlichkeit. Konstruiert aus über 70 Prozent fortschrittlichen Materialien, soll der A350F 46 Tonnen leichter sein als vergleichbare Flugzeuge

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