Türkei

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Hohe Passagierfrequenz: Dortmund erwartet 180.000 Reisende in den Herbstferien

Der Dortmund Airport stellt sich auf eine intensive Reisezeit ein. Mit dem Beginn der Herbstferien in Nordrhein-Westfalen rechnet der Flughafen in den zwei Wochen bis zum 26. Oktober mit einem Aufkommen von rund 180.000 Passagieren. Die erwartete Zahl liegt damit deutlich über den Werten des Vorjahres. In den Herbstferien 2024 hatte der Flughafen 172.174 Fluggäste verzeichnet, was bereits ein Plus von 27,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2023 darstellte. Dieses anhaltend hohe Niveau setzt den Wachstumstrend der Vormonate fort: So zählte der Flughafen im ersten Halbjahr 2025 insgesamt 1,48 Millionen Passagiere und verzeichnete in den Sommerferien sogar einen neuen Rekord mit über 494.000 Reisenden. Reisende können bis zum Ende des Monats noch aus dem Sommerflugplan wählen, der insgesamt 35 Destinationen in 19 Ländern umfasst. Besonders gefragt sind in der Übergangszeit zum Winter traditionell Städtereisen und Ziele mit spätsommerlichen Temperaturen. Die armenische Hauptstadt Jerewan wird als attraktive Destination mit über 20 Grad Celsius beworben. Auch Budapest ist mit fünf wöchentlichen Verbindungen eine Option für Kultur- und Entspannungssuchende. Für den klassischen Badeurlaub bleiben die türkischen Regionen an Riviera und Ägäis relevant; Flüge nach Antalya werden bis zu viermal und nach Izmir dreimal pro Woche angeboten, da dort auch Mitte Oktober noch Temperaturen um 25 Grad erwartet werden. Obwohl die Passagierzahlen auf Wachstumskurs sind, muss der Airport weiterhin den Abgang von Fluggesellschaften kompensieren. Nach dem Rückzug von Ryanair und der Reduzierung des Angebots bei Eurowings im Zuge des Sommerflugplans versucht der Flughafen, das verlorene Volumen durch die Frequenzsteigerungen und neue Strecken anderer Airlines auszugleichen.

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Pegasus Airlines nimmt Direktflug nach Diyarbakir ab Köln/Bonn auf

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines erweitert ihr Angebot ab dem Köln Bonn Airport und startet ab dem 31. Oktober eine neue Direktverbindung in die südosttürkische Stadt Diyarbakir. Die Verbindung wird einmal wöchentlich, jeweils freitags, mit einem Airbus A320 bedient. Der Hinflug ist für 20:10 Uhr angesetzt, der Rückflug erfolgt samstags. Die Flugzeit beträgt rund vier Stunden. Mit der neuen Destination bietet Pegasus Airlines nun insgesamt das zehnte Flugziel in der Türkei ab Köln/Bonn an. Flughafenchef Thilo Schmid begrüsst die Aufnahme der neuen Destination, die das Streckennetz um einen kulturell und historisch interessanten Ort ergänze. Die Flugverbindung richte sich sowohl an Feriengäste als auch an Reisende, die Familie und Freunde besuchen möchten. Pegasus Airlines, eine der führenden Billigfluggesellschaften der Türkei, die über ihren Hauptknotenpunkt Istanbul-Sabiha Gökçen operiert und ein weitreichendes internationales Netz anbietet, festigt damit ihre Position am Standort Köln/Bonn. Die Stadt Diyarbakir, gelegen am Tigris, ist eine der historisch bedeutendsten und ältesten Städte der Türkei und gilt als inoffizielles Zentrum der türkischen Kurden. Besondere Bekanntheit erlangte die Stadt durch ihre imposante, rund fünf Kilometer lange Stadtmauer aus schwarzem Basalt, die zu den grössten und besterhaltenen antiken Befestigungsanlagen der Welt zählt. Die Stadtmauern von Diyarbakir wurden im Jahr 2015 zusammen mit den Hevsel-Gärten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Die historische Altstadt, bekannt als Suriçi, beherbergt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter die Ulu Camii (Grosse Moschee), die zu den ältesten Moscheen Anatoliens zählt. Kulturell bietet Diyarbakir die Möglichkeit, die kurdische Küche und lokale Traditionen, wie die Dengbej-Tradition der mündlichen Volksliteratur, kennenzulernen. Die neue

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Mediterrane und ferne Ziele: Reisetrends der Schweizer für die Herbstferien

Die Schweizer Bevölkerung zieht es in den Herbstferien 2025 mehrheitlich in warme, südliche Regionen. Basierend auf aktuellen Suchanfragen des Online-Reiseportals Skyscanner dominieren Spanien, Italien und die Türkei die Rangliste der beliebtesten Länder. Gleichzeitig zeigt sich ein ungebrochenes Interesse an Fernreisen: Thailand und Japan sichern sich ebenfalls Plätze in den Top-10 der Reisedestinationen. Diese Präferenz für klassische Nah- und ambitionierte Fernziele spiegelt den allgemeinen Trend wider, dass Schweizer trotz Preissteigerungen weiterhin hohe Priorität auf individuelle und abwechslungsreiche Ferienerlebnisse legen. Bei den Städtezielen liegt die thailändische Metropole Bangkok an der Spitze der Suchanfragen, gefolgt von Istanbul und Barcelona. Auch Palma de Mallorca, Lissabon und Madrid sind unter den gefragtesten urbanen Destinationen. Während europäische Pauschalreise-Klassiker wie die Südtürkei oder die griechischen Inseln traditionell stark nachgefragt sind, deutet die hohe Platzierung von Thailand darauf hin, dass die Destination zunehmend als Ganzjahresziel betrachtet wird. Japan, das sich ebenfalls unter den Favoriten befindet, profitiert zusätzlich von einem günstigen Wechselkurs. Für preisbewusste Reisende listet Skyscanner weiterhin günstige Flugoptionen auf. So sind Berlin im Durchschnitt für 140 Franken, Barcelona für 158 Franken und Istanbul für 184 Franken erhältlich. Einzelne Schnäppchenflüge sind noch deutlich tiefer angesetzt, etwa nach London ab 50 Franken ab Genf oder Berlin ab 53 Franken ab Zürich. Der beliebteste Tag für die Flugsuche war der 25. August, was auf eine frühe Planungsbereitschaft hindeutet. Die Hauptreisezeit für die Schweizer Herbstferien, für die die Daten ausgewertet wurden, wird voraussichtlich um den 21. Oktober liegen. Der untersuchte Reisezeitraum erstreckte sich vom 27. September bis zum 19. Oktober.

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Sommerbilanz im Reisegeschäft: Dertour trotzt dem Wettbewerb und verzeichnet leichte Zuwächse

Die DER Touristik Group und ihre Schwestermarken ITS, Meiers Weltreisen und Travelix Last Minute haben den Sommer 2025 mit einem stabilen bis leicht wachsenden Ergebnis abgeschlossen. Trotz des intensiven Wettbewerbs konnte die Zahl der Gäste im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent gesteigert werden. Die Analyse des Buchungsverhaltens offenbart einen klaren Trend hin zu frühen Planungen, entgegen den Erwartungen eines ausgeprägten Last-Minute-Sommers. Während die Türkei ihre Position als wichtigstes Reiseziel verteidigte, verzeichneten günstigere Destinationen wie Ägypten und Bulgarien ein überdurchschnittlich starkes Wachstum. Auch im Luxussegment und bei Familienreisen gab es bemerkenswerte Zuwächse, die die Nachfrage nach planbaren und hochwertigen Urlaubsangeboten unterstreichen. Verschiebung im Buchungsverhalten: Frühbucher dominieren den Markt Entgegen vieler Prognosen, die einen „sehr ausgeprägten Last-Minute-Sommer“ voraussagten, hat die DER Touristik Group einen deutlichen Anstieg der Frühbuchungen registriert. Geschäftsführer Sven Schikarsky spricht von einer durchschnittlichen Vorausbuchungsfrist von 135 Tagen, was eine signifikante Zunahme gegenüber dem Vorjahr darstellt. Diese Entwicklung deutet darauf hin, daß Reisende wieder mehr Wert auf Planungssicherheit und Frühbucherrabatte legen. Gleichzeitig wurden auch kurzfristige Last-Minute-Entscheidungen beobachtet, jedoch war der Trend zum frühen Buchen deutlich stärker ausgeprägt. Dieses Verhalten könnte ein Indiz für die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit und den Wunsch der Verbraucher nach kalkulierbaren Kosten sein. Die stabilen Gästezahlen, die Sven Schikarsky als „bemerkenswertes Ergebnis“ bezeichnete, sind im Kontext des hohen Wettbewerbsdrucks zu sehen. Die Branche sah sich in diesem Jahr mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, darunter die Insolvenz großer Reiseveranstalter und die damit verbundenen Marktverschiebungen. Die beliebtesten Reiseziele: Türkei bleibt Spitzenreiter Rund 90 Prozent der Reisenden der DER Touristik

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Studie: Vietnam verlangt höchste Gebühren für Bargeldabhebungen

Eine aktuelle Untersuchung des Finanzdienstleisters Wise zeigt, daß Urlauber in Vietnam die weltweit höchsten Gebühren beim Geldabheben am Automaten zahlen müssen. Die durchschnittliche Gebühr beläuft sich dort auf 27,10 Euro pro 100 Euro Abhebung, was einem Anstieg von über 1.300 Prozent entspricht. Im globalen Ranking folgen auf Vietnam Argentinien mit 20,51 Prozent und Kolumbien mit 16,66 Prozent. Innerhalb Europas gilt die Türkei mit durchschnittlich 5,08 Prozent als das teuerste Reiseland für Bargeldabhebungen, gefolgt von Albanien mit 2,62 Prozent. In Deutschland betragen die Gebühren im Vergleich nur 0,28 Prozent. Laut einem Sprecher von Wise entstehen die hohen Kosten durch feste Gebühren für ausländische Karten in Kombination mit niedrigen Abhebelimits sowie ungünstigen Wechselkursen. Die Analyse basiert auf 9,7 Millionen Geldabhebungen, die zwischen Februar und Juli 2025 getätigt wurden. Um hohe Kosten zu vermeiden, empfehlen Experten, Geldautomaten in der Nähe von Bankfilialen zu nutzen und größere Beträge statt vieler kleinerer Abhebungen zu ziehen. Zusätzlich können Reisende Karten ohne Fremdwährungsgebühren verwenden.

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Türkei verhängt Flugbeschränkungen gegen Israel

Die Türkei hat neue Beschränkungen für den Luftverkehr nach Israel verhängt. Wie Außenminister Hakan Fidan vor dem Parlament mitteilte, dürfen Flugzeuge, die israelische Flughäfen ansteuern oder Waffen und Munition transportieren, den türkischen Luftraum nicht mehr nutzen. Die Maßnahme betrifft insbesondere Transportflugzeuge. Der Minister nannte während seiner Ansprache vor dem Parlament keine weiteren Details zu den Restriktionen. Die Flugbeschränkungen werden als Teil von umfassenden Sanktionen gegen Israel betrachtet. Die Türkei hatte zuvor bereits den gesamten Handel mit Israel eingestellt und die türkischen Häfen für israelische Schiffe gesperrt. Auch türkische Schiffe dürfen keine israelischen Häfen mehr anlaufen. Die neuen Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit der aktuellen Lage im Gaza-Konflikt.

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Indische Regierung verlängert umstrittenen Deal: IndiGo darf vorerst weiter auf türkische Flugzeuge setzen

Die indische Regierung hat dem Low-Cost-Flugunternehmen IndiGo gestattet, seinen Flugzeug-Leasingvertrag mit Turkish Airlines um weitere sechs Monate bis zum 28. Februar 2026 zu verlängern. Diese Entscheidung erfolgte, nachdem die kommerziellen Beziehungen zwischen den beiden Fluggesellschaften im Mai 2025 unter scharfe Beobachtung der indischen Behörden geraten waren. Die Überprüfung war eine direkte Folge eines kurzen, aber intensiven militärischen Konflikts zwischen Indien und seinem Nachbarland Pakistan, in dem die türkische Regierung öffentlich die Seite Pakistans ergriff. Der Regierungsentscheid gewährt IndiGo eine wichtige Atempause und erlaubt der Fluggesellschaft, eine ihrer wichtigsten internationalen Flugrouten weiter zu betreiben, während sie Alternativen für den Fall einer dauerhaften Unterbindung der Kooperation prüft. Diplomatischer Schatten über kommerzieller Zusammenarbeit: Die Hintergründe des Konflikts Die Beziehungen zwischen Indien und der Türkei waren in den vergangenen Jahren von wachsender diplomatischer Spannung geprägt. Indische Diplomaten haben wiederholt die Haltung der Türkei kritisiert, die in regionalen Konflikten und bei Fragen der nationalen Sicherheit Indiens wiederholt die Seite Pakistans eingenommen hat. Diese Spannungen eskalierten im Mai 2025 im Zuge eines begrenzten militärischen Konflikts zwischen Indien und Pakistan, in dem die türkische Regierung öffentlich Pakistans Position unterstützte. Als Reaktion darauf leitete die indische Regierung eine umfassende Überprüfung aller Handelsabkommen und kommerziellen Verträge ein, die indische Unternehmen mit türkischen Partnern in Branchen von nationaler Sicherheitsrelevanz unterhalten. Die Luftfahrt, die sowohl für die nationale Sicherheit als auch für die Wirtschaft von entscheidender Bedeutung ist, stand dabei im Mittelpunkt der Überprüfung. Die weitreichenden Maßnahmen betrafen nicht nur die Kooperation von IndiGo mit Turkish Airlines, sondern auch andere türkische

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SunExpress kehrt mit Direktflügen nach Antalya an den Flughafen Memmingen zurück

Die Fluggesellschaft SunExpress nimmt ab März 2026 eine Direktverbindung vom Flughafen Memmingen nach Antalya in der Türkei wieder auf. Die Strecke wurde zuletzt im Jahr 2022 bedient. Die Flüge sollen fünf Mal pro Woche und zwischen dem 11. Mai und 24. Juni 2026 sogar täglich angeboten werden. Die Flugzeit beträgt rund drei Stunden und 30 Minuten. Laut Airport-Prokurist Marcel Schütz ergänzt die Verbindung das Angebot des Flughafens im Mittelmeerraum. SunExpress, ein Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines, sieht sich als Marktführer für Flüge von Deutschland an die Türkische Riviera. Die neue Route soll Reisenden aus Süddeutschland, Österreich und der Schweiz eine direkte Verbindung zur Ferienregion ermöglichen. Die Region Antalya mit Orten wie Kemer und Belek ist vor allem bei Familien beliebt. Geschichtsinteressierte und Urlauber finden in der Region antike Stätten wie Aspendos oder die Altstadt Kaleiçi.

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Flughafen Köln/Bonn mit hohem Passagieraufkommen in den Sommerferien

Der Flughafen Köln/Bonn hat in den Sommerferien in Nordrhein-Westfalen ein hohes Passagieraufkommen verzeichnet. Mehr als 1,7 Millionen Reisende nutzten den Flughafen in den sechseinhalb Wochen zum Start oder zur Landung. Das Passagieraufkommen lag über dem Niveau der Vorjahre. Laut dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, Thilo Schmid, seien die Abläufe in den Terminals und auf dem Vorfeld auch während der stärksten Reisewelle zuverlässig gewesen. Der verkehrsreichste Tag war der 27. Juli mit über 41.000 Fluggästen. Das verkehrsreichste Wochenende war das dritte Ferienwochenende, an dem rund 121.000 Passagiere reisten. Besonders beliebt waren klassische Urlaubsziele in Europa. Die Türkei führte die Statistik der Länder an, gefolgt von Spanien und Italien. Das hohe Passagieraufkommen werde sich voraussichtlich auch in den kommenden Monaten fortsetzen. Es wird erwartet, daß im September und im Oktober mit den Herbstferien erneut jeweils mehr als eine Million Reisende den Flughafen nutzen werden.

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Sun Express erhöht Kapazitäten für Herbstferien in die Türkei

Der Ferienflieger Sun Express hat die Flugfrequenzen von der DACH-Region zu Zielen an der türkischen Riviera für die bevorstehenden Herbstferien erhöht. Die Airline stellt im Oktober ein deutlich größeres Sitzplatzangebot zur Verfügung. Allein im Oktober bietet die Fluggesellschaft rund 1,1 Millionen Sitzplätze auf Verbindungen nach Antalya, Izmir, Bodrum und Dalaman an, was einem Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das erweiterte Flugangebot soll bis Mitte November fortgesetzt werden. Höhere Kapazitäten werden von zahlreichen deutschen Abflughäfen angeboten, darunter Dresden, Erfurt, Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart. Einige Routen, wie von Dresden und Erfurt nach Antalya, werden nun bis zu zweimal täglich bedient. Die Entscheidung der Fluggesellschaft, welche ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines ist, trägt der anhaltend hohen Nachfrage nach Urlaubszielen in der Türkei Rechnung. Durch die zusätzlichen Kapazitäten positioniert sich Sun Express als wichtiger Anbieter im saisonalen Ferienflugverkehr.

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