Unfall

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Sicherheits-Ranking: Emirates bleibt auf Platz 1

Jedes Jahr untersucht das Hamburger Flugsicherheitsbüros JACDEC in Kooperation mit dem Luftfahrtmagazin Aero International die Sicherheit an Bord von insgesamt 100 Fluggesellschaften. Auch in diesem Jahr geht dabei der erste Platz an Emirates – die Golf-Airline bleibt also die sicherste Fluglinie der Welt. Mit einem Risikoindex von 94,75 Prozent liegt sie erneut nur knapp vor einer weiteren Golffluglinie, der Etihad Airways (94,73 Prozent). Überraschend auf Rang drei landete die Billig-Airline Scoot aus Singapur, deren Muttergesellschaft Singapore Airlines nur Platz 21 belegt. Die spanische Air Europa (Platz 4) sowie die Finnair (5) verteidigten ebenfalls ihre Positionen, vor den beiden niederländischen Gesellschaften KLM (6) und Transavia (7). Den 13. Rang belegt die bekannte Billig-Airline Easyjet aus Großbritannien mit 91,12 Prozent. Bei den deutschsprachigen Kandidaten reichte es erneut nur für einen Platz im Mittelfeld. Als sicherste deutsche Airline liegt Eurowings mit einem Risiko-Index von 90,10 Prozent auf Rang 28. Muttergesellschaft Lufthansa rangiert heuer nach einem Unfall auf dem Boden mit Totalschaden 2019 nur auf Platz 57. Angesichts der stark reduzierten Flugaktivitäten habe die Tabelle diesmal jedoch nur eine begrenzte Aussagekraft, berichtet der ORF. Denn die von den Airlines geflogenen Passagierkilometer würden eine wichtige Rolle bei der Bewertung spielen. Dabei gilt: Je mehr eine Fluggesellschaft davon unfallfrei zurücklegt, umso sicherer gilt sie in diesem Ranking. 2020 kam es bekanntlich Corona-bedingt zu starken Ausfällen bei den Flugaktivitäten.

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SJ182: Absturz vier Minuten nach dem Start in Indonesien

Am Samstag, den 9. Jänner 2021, verlor Sriwijaya Air Flug SJ182, durchgeführt mit der Boeing 737-500 mit der Registrierung PK-CLC aus noch ungeklärter Ursache um 14 Uhr 40 Lokalzeit den Funkkontakt. Die Maschine ist laut einer offiziellen Erklärung des Leiters der Regionalregierung von Sribu (Indonesien) in der Nähe der Insel Palau Laki abgestürzt. Die Boeing 737-500 befand sich auf dem Weg von Jakarta nach Pontianak und befand sich in etwa vier Minuten in der Luft, ehe der Funkkontakt zwischen Fluglotsen und Flugzeugführern abgerissen ist. Ersten offiziellen Angaben nach befanden sich 56 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder an Bord. Die Regionalregierung leitete umgehend Such- und Rettungsmaßnahmen ein. Es ist derzeit völlig unklar, ob es Überlebende gibt oder nicht. Die Ursache des Absturzes ist ebenfalls nicht bekannt. Diese werden Unfallermittler feststellen müssen. Bekannt ist derzeit lediglich, dass der 27 Jahre alte Mittelstreckenjet um 7 Uhr 36 UTC auf dem Flughafen Jakarta gestartet ist und auf 10.900 Fuß gestiegen ist. Anschließend verlor die PK-CLC plötzlich enorm stark an Höhe. Das letzte von der Maschine gesendete Höhensignal war 250 Fuß. Der Kontakt riss um 7 Uhr 40 UTC ab. Die Regionalregierung bestätigte mittlerweile, dass die Sriwijaya-Air-Maschine abgestürzt ist.

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Asia Sky Lines erleidet Landeunfall in Garoowe

In Somalia ereignete sich auf dem Flughafen Garoowe ein Landeunfall mit einer für Air Djibouti fliegenden Boeing 737-500. Die EY-560 befand sich auf dem Weg von Dschibuti nach Mogadischu und legte in Garoowe einen planmäßigen Zwischenstopp ein. Der Mittelstreckenjet war im Wetlease unterwegs und wurde von Asia Sky Lines aus Tadschikistan betrieben. Bei der Landung knickte ein Fahrwerk um. Dadurch schlitterte die Boeing 737-500 über den Asphalt. Ein Triebwerk hatte dabei direkten Kontakt mit dem Bodenbelag. Offiziellen Angaben nach verlief der Zwischenfall glimpflich, denn alle Passagiere und Besatzungsmitglieder sollen die Maschine verlassen haben. Über mögliche Verletzte gibt es derzeit keine verlässlichen Angaben. Als gesichert gilt aber, dass es nur zu Sachschaden am Flugzeug gekommen ist, jedoch glücklicherweise kein einziger Insasse ums Leben gekommen ist. Die Flotte von Air Djibouti besteht derzeit aus vier Maschinen. Dabei handelt es sich um eine Boeing 737-500 und zwei Embraer 145LR. Weiters wird eine Boeing 727 als Frachtflugzeug betrieben. Das Unfallflugzeug ist etwa 28,5 Jahre alt. Operator dieser Maschine ist Asia Sky Lines aus Tadschikistan.

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TIA: Engere Zusammenarbeit mit Katastrophenschutz

Der Flughafen Tirana und die Nationale Katastrophenschutzbehörde verstärken in Zukunft ihre Zusammenarbeit. Die beiden Parteien finalisierten am Montag ein Abkommen, welches weitgehendere Möglichkeiten bietet, im Falle des Falles einzugreifen. „Natürlich hoffen wir alle, dass es am Flughafengelände nicht zu Unfällen kommt. Aber sowas kann man leider nie ausschließen. Dafür können wir jetzt dank der engeren Zusammenarbeit mit der Nationalen Katastrophenschutzbehörde schneller, effizienter und professioneller Reagieren und sind für die Zukunft gewappnet“, so Constantin von Alvensleben, Vorstandsvorsitzender vom Airport Tirana. Im Zuge dessen haben auch schon erste Notfall-Übungen am Flughafengelände stattgefunden.

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Dark-Tourism: Tschernobyl hautnah erleben

Pripjat ist eine Geisterstadt, doch weit bekannter ist ein kleines Dorf, nach dem ein Atomkraftwerk benannt wurde, das weltweit als Inbegriff für Pfusch am Bau, Größenwahnsinn, sowjetische Propaganda, Geheimniskrämerei, “Apparatschiks”, Fahrlässigkeit, Sorglosigkeit und Super-Gau steht. Die Rede ist vom Kernkraftwerk Tschernobyl, dessen dritter Block im Jahr 1986 im wahrsten Sinne des Wortes um die Ohren flog und seither tausenden Menschen das Leben und die Gesundheit gekostet hat. Dieser leblose, verstrahlte und weitgehend verlassene Ort ist mittlerweile zum Touristen-Hotspot geworden. Über die Ereignisse des Jahres 1986 gibt es viele Dokumentationen und ausführliche Fachliteratur. Daher befasst sich dieser Artikel nicht mit den Ursachen, sondern mit dem Ist-Zustand, dem so genannten Dark-Tourism, der das Dorf Tschernobyl und dessen einziges “Hotel” regelrecht als “Luftkurort” darstellt. Offiziellen Angaben der ukrainischen Regierung nach ist es völlig ungefährlich einen Trip in die eigentliche Sperrzone zu machen. Ja, selbst sehr nahe am neuen Sarkophag des Unfallreaktors kann man herumstehen und Fotos für Instagram und Co machen. Ein bisschen pietätlos wirken Selfies an einem solchen Ort aber nun wirklich. Waren es am Anfang noch ein paar arme Menschen, die Pripjat geplündert haben, um irgendwie an Geld zu kommen, waren es später durchgeknallte Typen, die auf der Suche nach einem “Kick” waren. Mittlerweile kann einfach keine Rede mehr von “bisschen Besichtigungen” sein, sondern es ist ein Big-Business geworden. Jährlich werden zehntausende Menschen angekarrt und durch die Sperrzone geführt. Ab umgerechnet 89 Euro ist eine Tagestour inklusive Mittagessen in der Kantine des Kraftwerks zu haben. Es gibt sogar “Urlaubsaufenthalte” über mehrere

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